Eine Verpackung für ein Geldgeschenk musste her. Die zu Beschenkende hatte sich zu Weihnachten Buntstifte gewünscht und bekommen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man nie die richtige Farbe hat und relativ schnell einzelne Stifte nachkauft. Und die passen dann nicht mit in die Schachtel.
Während ich mir eine zusätzliche Schachtel gekauft habe, habe ich hier nun eine alte Anleitung rausgesucht und ein Stiftemäppchen selber genäht. Die Stoffe sind aus einem Patchwork-Adventskalender aus dem letzen Jahr und passen zu einer Katzenliebhaberin, die im Winter Geburtstag hat – oder?
Weihnachten war das Octagon an diesem Punkt angekommen und durfte sich ein wenig ausruhen. Aber dann habe ich den Schwung ins neue Jahr ausgenutzt und gleich daran weitergearbeitet.
Es ist mein erstes EPP-Stück in dieser Größe und mit so vielen Teilen. Ich bin über die Abweichungen sehr erstaunt, hatte ich mich doch um saubere Arbeit bemüht. Der äußere Rand war nur mit größter Mühe zu überreden, sich doch bitte in das Gesamtwerk einzufügen. Eine Abweichung von 1 cm musste ich ausgleichen. Deswegen war das Top am Ende ziemlich wellig und musste mit dem Bügeleisen in Form gebracht werden.
Dabei ging es nicht nur um die Wellen, sondern auch um die vielen dicken Nahtzugaben. Es kam nun zum ersten Mal ein Werkzeug zum Einsatz, dass mir vor einiger Zeit geschenkt worden war. Es handelt sich um einen Schneider-Klöppel, englisch Taylors Clapper. Das ist ein sorgfältig hergestelltes Stück Holz, das man sofort nach dem Bügeln mit Dampf auf die Nähte legt. Die werden daraufhin superflach. Das war beeindruckend und sehr hilfreich, denn die Nahtzugaben waren haushoch.
Ein Rückseitenstoffe war schnell gefunden und mit einem dünnen Vlies versehen. Nun konnte ich das Sandwich zusammenstecken.
Zusammennähen, zurückschneiden, wenden, ausarbeiten, Wendeöffnung verschließen und ein letztes Mal sorgfältig bügeln. Das sah schon ganz gut aus.
Mit ca. 45 cm Durchmesser kommt das Deckchen aber nicht ohne Quilting aus. Deswegen habe ich den mittleren Stern und den äußeren Rand jeweils knapp neben der Naht mit Handstichen gesteppt.
Wie schön, dass Weihnachten jedes Jahr wieder kommt, am 1. Dezember ist 1. Advent!
Nachdem ich meinem Kampf mit dem Bündchen gewonnen hatte, konnte ich mich dem ersten Ärmel zuwenden.
Das Bündchen habe ich eins rechts/eins links gestickt, macht man ja so. Mein Problem war nur, dass ich von oben komme. Das heißt, dass ich die Maschen am Ende abketten musste. Das ist ja nun keine große Sache – eigentlich. Aber es wurde an diesem Teil immer wieder zu eng. Da halfen keine größeren Nadeln oder neue Abkett-Varianten.
Zu guter Letzt habe ich nicht nur die Abkett-Reihe, sondern zusätzlich zwei weitere aufgeribbelt, war gar nicht so einfach mit dem Flauschgarn. Mit dem Material habe ich die Maschen mit je einer Luftmasche dazwischen abgehäkelt. Und zehn Maschen vor dem Reihenende war der Faden zuende! Also nochmal ein paar Maschen aufribbeln, Faden anknüpfen und dann aber…..
Mit dem Ergebnis muss ich mich noch anfreunden und hoffe, dass es nach dem Spannen der fertigen Jacke besser aussieht.
Anschließend habe ich die Maschen für den rechten Ärmel mit einem Nadelspiel aufgenommen. Analog zu den Reihen der Jacke will ich den Ärmel stricken und muss dabei ein paar Maschen durch Zusammenstricken abnehmen, damit der Ärmel gut sitzt.
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