Kategorie: Nähen

Sets Wichtel 3

Sets Wichtel 3

Hohlsaum schön und gut, ich konnte mich aber nicht dazu durchringen. Zwischenzeitlich war ich dann bei einer „Quilt“-Variante mit Vlies, Rückseite und Einfassung. Aber wozu eigentlich? Diese Sets werden zu Frühstück und Kaffee benutzt und bestimmt nicht, wenn Rotkohl- und Bratensoße-Flecken drohen und heiße Speisen auf den Tellern landen.

Also habe ich mich für Briefecken entschieden. Die verschiedenen Stadien sind oben im Beitragsbild zu erkennen. Zuerst werden an den Knifflinien Fäden herausgezogen, dann kann man die Säume toll umlegen, sie legen sich fast von allein.

An den vier Ecken muss überstehender Stoff weggeschnitten werden. Da habe ich einen Augenblick länger rumprobiert, wollte auf keinen Fall zuviel abschneiden. Anschließend den Saum zweimal umlegen. Ich habe vor und nach dem Nähen gebügelt, dann näht es sich leichter. Fertig!

Mit meinen Wichtel-Sets wünsche ich eine schöne Adventszeit!

Keine Zeit zum Handarbeiten

Keine Zeit zum Handarbeiten

Diese Woche stand ganz im Zeichen einer Renovierungsaktion mit etlichen ungeplanten Zusatzarbeiten. So wurde aus den neuen Tapeten im Arbeitszimmer eine Runderneuerung. Am Ende durfte ich dann sogar noch an die Nähmaschine und die Gardinen-Schals kürzen.

Ein Glück, dass ich sonst mit Baumwollstoffen arbeite, diese Polyester-Gardinen sind so rutschig, die lassen sich nicht glatt legen, abschneiden und umlegen – so viele Stecknadeln benutze ich sonst nie.

Aber nun es ist geschafft und die ganze Arbeit hat sich gelohnt.

Foldover-Tasche San Diego

Foldover-Tasche San Diego

Aus dem schönen Stoff mit den kleinen Segelbooten und Kunstleder sollte eine Tasche werden. Da kam mir der Schnitt „Foldover-Tasche SAN Diego“ von SewSimple gerade recht. Fehlendes Zubehör und viele hilfreiche Tipps bekam ich von meiner Freundin Sonja Dinse hier vorort. Nun kann es losgehen.

Anhand der guten und zahlreich bebilderten Anleitung von Sabine habe ich mich Schritt für Schritt vorgearbeitet und irgendwann waren alle Taschenteile vorbereitet.

Nun ging es an das Zusammensetzen. Da ich mich für Styl-vil entschieden hatte, um eine stabile Tasche zu erhalten, habe ich mich an manchen Stellen ziemich gequält. Aber irgendwann sah es schon fast wie eine Tasche aus.

An diesem Punkt schlägt Sabine vor, die D-Ringe mit Gurtband in der Seitennaht zu befestigen. Ich hatte Bedenken, dass die große Tasche dafür zu schwer werden könnte und habe die Seiten ohne die Befestigung für die D-Ringe zugenäht. Da steht sie nun.

Meinen Schultergurt habe ich im letzten Arbeitsschritt mit Schlaufen aus Kunstleder von außen auf die fertigen Seitennähte aufgesetzt.

Eine schöne, große Tasche für den Einkaufsbummel oder für das viele Material, das zu Nähtagen mitgenommen werden muss.

Beutel, Beutel

Beutel, Beutel

Am Nähtag war auch noch Zeit für zwei neue Beutel.

Links steht eine „Free Spirit Project Bag“, genäht nach einer Fertigpackung unter dem Lable MakeIt von Coats.

In diesen ziemlich aufwändigen Beutel, so richtig mit Futter, Tunnel und zwei gegenläufigen Bindebändern, habe ich das Projekt „Dreieckstuch Denim-Frosch“ gesteckt – ob es davon schneller fertig wird? Wir werden sehen.

Rechts liegt eine deutlich einfachere Beutelversion. Ich habe nur die Seitennähte geschlossen, einen Boden abgesteppt und den Saum oben zu einem Tunnel vergrößert. Seidenbändchen eingezogen und fertig war ich damit.

Diesen Beutel schenke ich meiner Mutter. Sie liebt Gesellschaftsspiele und bei einigen kann man in so einem Beutel Spielsteine sammeln, mischen und dann wieder herausziehen. Bei manchen Spielen wird ein entsprechender Beutel mitgeliefert. Andere Spiele sind in einer so aufwändigen Verpackung, dass so ein profaner Beutel stören würde.

Hilfreich ist er aber doch und nun bekommt meine Mutter einen eigenen. Ich freue mich auf die nächste Runde Rummy cub mit ihr, dann wird der Beutel eingeweiht.

Meine neue Sommertasche

Meine neue Sommertasche

Mitten im Sommer hatte sich meine Patchworkgruppe zu einem Nähtag verabredet, einen ganzen Sonnabend nähen, klönen, lecker esen. Dieses Mal waren wir richtig fleißig und haben viel geschafft.

Ich hatte Material ein paar kleine Projekte eingepackt, wollte nicht noch ein Großprojekt beginnen, das nicht an diesem Tag fertig werden würde.

Zuerst ging es an die Tasche. Die Anleitung „Little College“ von patchworld und die Stoffe waren gut abgelagert. Ich kann nicht mehr rekonstruieren, wann und wo ich eingekauft habe, es ist schon etwas länger her. Außer bei dem Taschenbaumler, da bin ich sicher, dass in ihn auf der Patchwork & Art in Lüneburg erstanden habe, allerdings auch schon vor ein paar Jahren.

Die Zuschnitte hatte ich zuhause vorbereitet. Deswegen waren die Außenseiten aufgrund der guten Anleitung zügig zusammengesetzt. Beim Zuschnitt der Innentasche hatte ich leider einen Denkfehler gemacht, so dass ich die beim Nähtag nicht fertig machen konnte. Das habe ich am Sonntag nachgeholt und auch noch ein wenig Innenleben ergänzt. Nun habe ich zwei Innenfächer und einen Karabinerhaken, die mir helfen sollen, den Überblick zu behalten.

Ich freue mich über meine neue Sommertasche und möchte sie gerne noch ein wenig ausführen.