Kategorie: Projekte

New Hexagon 8

New Hexagon 8

In Laufe der Zeit sammelt man Erfahrungen, bekommt Anregungen und sucht sich aus allem das heraus, was am besten zu einem passt, einem am besten von der Hand geht.

Deswegen sind meine Schablonen aus sehr festem Papier, fast schon Karton und haben ein Loch in der Mitte. Wegen der Dicke der Schablonen hefte ich nicht dadurch, sondern hefte nur die Nahtzugaben. Dafür verwende ich ein Nähgarn und lasse die Fäden am Ende in der Arbeit, sie sichern die Nahtzugaben.

Und mit der Häkelnadel steche ich durch das Loch, halte von außen die Schablone fest und kann sie relativ leicht herausziehen.

Die Schablonen will ich später vielleicht noch einmal verwenden, deswegen habe ich sie sortiert, in kleine Beutelchen verpackt und in eine Schachtel gelegt – für neue Projekte aus New Hexagons.

An diesem Projekt habe ich die blauen Randstreifen im Überwendlingsstich angenäht, weil ich ja an den Schablonen keine Nahtzugabe hatte. An den Ecken müssen die Randstreifen aber nun „richtig“ zusammengenäht werden. Da ich mit dem Running-Stitch genannten Handstich auf Kriegsfuß stehe, werde ich die Nähmaschine benutzen.

Aber zuerst muss ich mir die Nahtlinie vormalen. Dafür das Sechseck sorgfältig zusammenlegen. Die Verlängerung des Bruchs muss im 60°-Winkel auf die Kante des Stoffstreifens treffen.

Alle sechs Ecken so vorbereiten und dann ab an die Nähmaschine.

New Hexagon 7

New Hexagon 7

Vorder- und Rückseite passen aufeinander, hurra. Das Top ist kleiner, weil die Nahtzugaben alle um die Schablonen geschlagen sind. Das ist hier im Detail noch deutlicher zu erkennen.

Im nächsten Schritt habe ich an das Top die blauen Randstreifen genäht. Dabei habe ich die Enden an den 6 Ecken überstehen lassen.

Jetzt sind alle Teile rundherum festgenäht und ich kann die Schablonen entfernen. Wieso brauche ich dafür eine Häkelnadel?

New Hexagon 6

New Hexagon 6

Fast fertig….

Eine lange Naht fehlt mir noch, dann sind die Hexagone und Dreiecke zu einem großen Hexagon zusammengesetzt. Gerade habe ich die beiden Teile sorgfältig zusammen geklammert, stecken geht ja nicht, weil die Pappschablonen noch drin sind.

Noch ringe ich mit mir, ob ich die schon zugeschnittenen, dunkelblauen Randstreifen wirklich annähe. Eigentlich wird es mir zu dunkel. Aber wie soll ich die überstehenden Nahtzugaben sonst „verstecken“? Alles beim Zusammennähen nach innen legen? Das werden richtig dicke Ecken.

Hätte ich mir vorher überlegt, welche Seiten der Einzelteile später mal außen liegen, hätte ich den Stoff an diesen Kanten gar nicht um die Schablone geschlagen und festgeheftet, sondern hätte ihn überstehen lassen. Dann hätte ich an den Seiten jetzt Nahtzugaben und könnte die Rückseite darauf steppen. Hätte, wäre, wenn…

Da ich an diesem Punkt gerade nicht weiterkomme, habe ich nebenbei schon mal die Rückseite zugeschnitten. Die Stoffstücke, die ich selber gefärbt hatte, sind alle zu klein für eine einfarbige Rückseite. Da ich sie aber benutzen wollte, habe ich auch für die Rückseite Hexagone und Dreiecke gewählt. Zusammensetzten werde ich die Teile mit der Nähmaschine.

Dann stellt sich die spannende Frage, ob sich die ganze Mühe gelohnt hat und ich die Formen deckungsgleich übereinander plazieren kann.

Herbst

Herbst

Und ganz plötzlich ist Herbst und Zeit, mal wieder etwas Neues als Willkommensgruß neben die Haustür zu hängen.

Bei der Patchwork Gilde diskutieren wir gerade, was ein UFO oder ein WIP sei. Also ein UFO ist ein unfertiges Projekt und ein WIP ist das Projekt im Werden.

Dieses hier war eindeutig ein UFO. Es lässt sich gar nicht mehr rekonstruieren, wie lange es halb fertig liegen geblieben ist. Die PP-Vorlage hat Regina Grewe als Mystery kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich hatte Zeit und Lust und war neugierig genug, sofort mitzunähen. Über das Ergebnis habe ich mich auch gefreut, aber aus dem Top dann einen Quilt zu machen, hat halt ewig gedauert. Es war einfach immer etwas wichtiger und für den Gruß hatte ich ja was, übrigens auch von Regina Grewe.

Es fiel also gar nicht auf. Aber dieses Jahr fiel mir der Block wieder in die Hände und nun ist er fertig. Ca. 30×40 cm klein begrüßt er in diesem Herbst alle, die an unsere Tür kommen.

Sudoku 6

Sudoku 6

Gut ausgeruht nach dem Urlaub habe ich dieses Projekt wieder zur Hand genommen und mich einfach getraut, die Spirale zu quilten. Der Anfang war noch etwas holprig, aber mit der Zeit und der länger werdenden Wege lief das Maschinenquilten gut. Auch dieses Mal wieder maschinengeführt, d.h. der Nähfuß bleibt dran und unten. Zuerst nähfüßchenbreit, werden die Abstände nach außen hin größer. Fast hatte ich einen Drehwurm und musste zu Beginn auch ziemlich mit dem Material kämpfen, was sich nicht freiwillig durch die Nähmaschine drehen wollte. Aber auch das wurde nach außen hin einfacher und so war das ganze Top relativ schnell gequiltet.

Da dieser Quilt schon so lebhaft ist, gibt es nur ein einfaches, graues Binding. Und dann kann ich ihn endlich aufhängen.

Aber was ist das, er ist wellig geworden. Was tun? Die Vorschläge reichten von „Spannen“ bis „Beschweren“. Einen fertigen Quilt spannen? Das konnte ich mir nicht vorstellen. Also versuchte ich das Aushängen mittels Gewicht zu beschleunigen. Dazu habe ich zuerst einen zweiten Tunnel am unteren Rand angenäht. Da habe ich dann für ca. 24 Stunden eine Metallstange hineingeschoben. Die habe ich jetzt durch eine passende Holzleiste ersetzt.

Das Problem ist nicht behoben, aber durch die Leiste eindeutig verbessert, so dass dies nun der erste Wandbehang ist, der diesen zusätzlicen Tunnel hat, es ist immer irgendwann das erste Mal.

Mein Sudoku-Quilt ist nach der Anleitung von Susanne Kanngießer, veröffentlicht im Patchwork Gilde Adventskalender 2018 mit der Maschine genäht und gequiltet. Die Stoffe sind von CountryRoseQuilts. Er ist ca 110×110 cm groß.

New Hexagon 5

New Hexagon 5

Wozu so ein Regentag doch gut ist. Alle sieben kleinen Hexagone und die zwölf Hintergrund-Dreiecke sind fertig und ich konnte sie auslegen. Sieht ja schon fast aus wie eine Decke.

Ich habe mich für einen schmalen, dunkelblauen Randstreifen entschieden. Den habe ich nicht über Papier genäht, sondern habe die Nahtzugabe nur umgebügelt. Hoffentlich kann ich ihn dann später in der gleichen Technik, also von links mit kleinen überwendlichen Stichen, an die Hexagone und Dreiecke annähen.

Aber zuerst müssen die Einzelteile jetzt zusammengenäht werden.

Dreiecktuch Denim-Frosch 3

Dreiecktuch Denim-Frosch 3

Eigentlich wollte ich dieses Projekt erst zeigen, wenn es fertig ist. Aber dann standen da in Schweden diese blauen Bänke…..

Es ist also noch nicht fertig, aber im Tageslicht sind die Farbübergänge toll zu erkennen und so kommt kommt hier ein Urlaubsfoto mit dem Zwischenstand der Strickarbeit.

Im Urlaub habe ich fleißig weiter gestrickt, das Tuch sollte ja fertig werden. Aber, was soll ich sagen, die Farben wechseln, es ist aber immer noch ein Faden grün dabei, ein Ende noch immer nicht in Sicht. Ich bleibe dran.

Little Amsterdam 5

Little Amsterdam 5

… ist fertig! Okay, es ist in diesem Falle nur der mittlere Block eines ursprünglich doppelbettgroßen Quilts. Aber den Bettüberwurf benötigte ich nicht, dafür hängt diese kleine Variante ( ca. 80 x 80 cm) aber auch im Esszimmer!

Er ist mit der Maschine genäht und die Kontouren und Ränder habe ich auch mit der Maschine gequiltet. Aber die Fenster habe ich anschließend mit der Hand gequiltet.

Vielen Dank an die North Sea Quilter für diese schöne Vorlage, nach der außer dem großen Bettüberwurf natürlich noch gefühlt hundert Kissen oder Deckchen entstehen könnten. Es gibt noch viele ungenähte Vorlagen für typische Häuser.

Dieser kleine Wandbehang ist eine tolle Erinnerung an zwei schöne Aufenthalte in Amsterdam. Und an meine ersten Erfahrungen mit dem Färben in der Tüte, vielen Dank an meine Freundin, die mich darin eingeführt hat.

Scrappy

Scrappy

Heute stelle ich Scrappy und die Geschichte dazu vor. Fertiggestellt habe ich diese Decke im Mai 2010. Sie ist nach der Anleitung „Autumn Splendor“ aus dem Buch Quilt-Lovers Favorites Vol. 1 genäht.

Dazu hatten sich zwei Quilt-Freundinnen und ich verabredet. Ich hatte zu dem Zeitpunkt viele Reste (=Scraps) liegen und wir hatten vereinbart, für dieses Projekt auch Stoffe zu tauschen, so dass wir alle drei keine „Herbststoffe“ gekauft, sondern vernäht haben, was wir hatten.

Diese Art von Quilts nennt man Medaillon-Quilts, weil sie in Runden um das Mittelteil gedacht und genäht werden. Die Original-Mitte ist appliziert, eine Technik, die ich damals noch nicht beherrschte. Deswegen habe ich mir einen Block gesucht, der annähernd gleich groß war und ihn mit einem zusätzlichen Rand passend gemacht.

Danach ging es anhand der Anleitung in Runden weiter. Damit aus dem Quadrat ein Rechteck wird, werden an zwei gegenüberliegenden Seiten Reihen eingebaut. Auch das war gut erklärt und stellte keine Schwierigkeit dar.

Aber irgendwannn dämmerte mir, dass die Decke nach der Anleitung zuende genäht, ein Riesenteil werden würde. Dafür hatte ich keine Verwendung, eine Kuscheldecke reichte mir völlig aus. Also habe ich auf die letzte Runde aus 30-cm-Blöcken verzichtet und stattdessen den Streifenrand genäht. Einige Streifen habe spitze Ecken gekommen, das lockert ein wenig auf.

Scrappy ist ca. 135×170 cm groß, mit der Maschine genäht und mit der Hand gequiltet.

Mir erzählt diese Decke Geschichten, weil ich Stoffe erkenne und daran denken kann, in welchen Projekten ich sie für wen verwendet habe. Manche habe ich geschenkt bekommen und einige auch eingetauscht. Sie ist eine schöne Erinnerung für mich.

Beutel, Beutel

Beutel, Beutel

Am Nähtag war auch noch Zeit für zwei neue Beutel.

Links steht eine „Free Spirit Project Bag“, genäht nach einer Fertigpackung unter dem Lable MakeIt von Coats.

In diesen ziemlich aufwändigen Beutel, so richtig mit Futter, Tunnel und zwei gegenläufigen Bindebändern, habe ich das Projekt „Dreieckstuch Denim-Frosch“ gesteckt – ob es davon schneller fertig wird? Wir werden sehen.

Rechts liegt eine deutlich einfachere Beutelversion. Ich habe nur die Seitennähte geschlossen, einen Boden abgesteppt und den Saum oben zu einem Tunnel vergrößert. Seidenbändchen eingezogen und fertig war ich damit.

Diesen Beutel schenke ich meiner Mutter. Sie liebt Gesellschaftsspiele und bei einigen kann man in so einem Beutel Spielsteine sammeln, mischen und dann wieder herausziehen. Bei manchen Spielen wird ein entsprechender Beutel mitgeliefert. Andere Spiele sind in einer so aufwändigen Verpackung, dass so ein profaner Beutel stören würde.

Hilfreich ist er aber doch und nun bekommt meine Mutter einen eigenen. Ich freue mich auf die nächste Runde Rummy cub mit ihr, dann wird der Beutel eingeweiht.