Nachdem ich vor ein paar Tagen beim Stadtbummel Knöpfe gefunden hatte, habe ich nun keine Ausrede mehr und die Jackenteile hervorgeholt.
Zuerst muss ich die restlichen Fäden vernähen – wie schön, dass ich da schon mal vorgearbeitet hatte und es gar nicht mehr so viele sind.
Da ich mir vorgenommen hatte, die Teile vor dem Zusammennähen zu spannen, habe ich mir das vorbereitet. Zuerst kommt auf den Tisch eine Plastiktischdecke. Darauf habe ich die Teile eines Schaumstoffpuzzles ausgelegt und verbunden.
Mit Stecknadeln werden nun die Teile nach Schnittmuster fixiert und dabei etwas gespannt. Nachdem die Fleißarbeit erledigt war, habe ich sie mit einer Sprühflasche angefeuchtet.
Nun müssen sie wieder trocken, das wird ein paar Tage dauern.
Notdürftig mit Sicherheitsnadeln zuammengehalten, ergibt sich folgendes Bild.
Das ist noch ausbaufähig. Zuerst muss ich den zweiten Ärmel stricken, anders als in der Vorlage wird er aber gleich. Verschiedene Muster an zwei Armen – das würde mich wohl überfordern.
Anschließend werde ich die Teile spannen müssen, das ist bei eingestrickten Mustern leider erforderlich. Danach werde ich sie zusammennähen, bevor es an die Fertigstellung mit Blenden und Knöpfen geht. Letztere muss ich überhaupt erstmal kaufen.
Wie versprochen, habe ich die Strickjacke wieder hervorgeholt. In der festen Hoffnung, dass dieser Winter irgendwann vorbei ist. Und dann will ich vorbereitet sein.
Als Vorlage dient wieder eine vor langer Zeit gestrickte Jacke, diesmal hat sie aber lange Ärmel. Und wie man durch das eingestrickte Muster gut erkennen kann, hat sie auch die gerade eingesetzen Ärmel – wusste ich gar nicht mehr.
Leider rollen sich die Ärmelkanten ein, deswegen passt „die Neue“ im Moment noch nicht so richtig auf die Vorlage. Die neue Jacke werde ich später auf jeden Fall spannen müssen. Aber im Moment sind erstmal nur die Ärmel wichtig und das sieht doch schon ganz gut aus.
Der erste Ärmel ist fast geschafft – fehlt nur noch der zweite.
Oh weh, das hat ja noch mal länger gedauert…. Aber nun sind die Vorder- und das Rückenteil fertig gestrickt. Notdürftig mit Sicherheitsnadeln habe ich die Schulternähte geschlossen und eine Anprobe gemacht. Das sieht schon ganz gut aus.
An diesem Teil muss ich noch die Fäden vernähen und dann mache ich mich an die Ärmel. Die Strickschrift dafür habe ich zwischenzeitlich schon von Multicolor auf Zweifarbig umgearbeitet. Nachdem die Jacke nun soweit fertig ist, kann ich die Ärmellänge und -weite ausmessen und die Vorgaben zum Ab- und Zunehmen gemäß meiner Maschenprobe anpassen.
Puh, einen Monat habe ich gebraucht, um das linke Vorderteil hochzustricken. So wird das nichts mit der Sommerjacke für diesen Sommer. Aber es liegt so viel Anderes an und der Sommer kommt ja nächstes Jahr wieder – hoffentlich.
Ein bisschen komisch sieht sie ja schon aus, wie sie da so liegt. Aber alles genau nach Anleitung gemacht. Leider fehlt mir gerade das Vergleichsstück und das Rippenmuster zieht sich leicht zusammen. Also wird hoffentlich alles passen.
Inzwischen habe ich umgenadelt und stricke das Rückenteil auf der kürzeren Nadel, während die Maschen für das rechte Vorderteil auf einem Maschenraffer auf ihren Auftritt warten – zwei Monate?
Nun muss ich doch mal sehen, wie weit ich meine neue Jacke vorangestrickt habe. Dazu habe ich mir als Vergleich eine Baumwolljacke herausgesucht, die ich vor längerer Zeit gestrickt habe.
Das sieht doch schon gut aus. Nur noch ein paar Zentimeter im grünen Rippenmuster, dann kann ich die Arbeit in Vorder- und Rücktenteile aufteilen und diese getrennt beenden. Endlich werden die Reihen kürzer.
Ab Armausschnitt werde ich ca. 20 Zentimeter bis zum Halsausschnitt hoch stricken.
Ich habe die Musterreihen in Grün und Gold beendet. Fast hätten sie mich geschafft, einige waren wirklich knifflig. Aber irgendwie war es auch eine Herausforderung und hat Spaß gemacht. Ab hier stricke ich nur noch in Grün.
Es folgen ein paar Zentimeter in einem Rippenmuster, ehe die Reihen deutlich kürzer werden, weil ich die Arbeit in Vorder- und Rückteile aufteilen und diese getrennt beenden werde.
Ob ich die Sommerjacke noch in diesem Sommer tragen kann?
Kurz vor Weihnachten beginne ich ein neues Strickprojekt. Das Material ist gut abgelagert nachdem ich es bei Sonderaktionen von soul-wool.com erstanden hatte. Das grüne Garn kommt von karen noe und nennt sich Rustic Nature, eine Mischung aus Baumwolle und Seide. Das goldene Garn kommt von BC, heißt Lino und besteht aus 100 % Leinen. Das sind keine Wintergarne, aber man soll ja antizyklisch arbeiten. Wenigstens passen die Farben in die Weihnachtzeit. Und vielleicht kann ich die Jacke im Sommer ja schon tragen.
Bevor ich mit dem Stricken loslegen konnte, musste ich das grüne Garn zu Knäulen wickeln. Das Equipment dafür hat mir eine liebe Freundin überlassen und ich freue mich jedes Mal, wenn ich es aufbauen kann, zu sehen oben im Beitragsbild.
Diese Jacke arbeite ich klassisch von unten nach oben. Angelehnt ist sie an ein Modell von Jutta Bücker aus deren Buch „Die Farben des Nordens“. Das Original nennt sie Drachenfest und hat es mit vielen bunten Streifen gestrickt. Die Anleitung musste ich anpassen, denn erstens habe ich ja nur zwei Farben und zweitens möchte ich beim Fertigstellen nicht all die schmalen Streifen passgenau zusammennähen müssen.
Deswegen habe ich mich entschieden, die beiden Vorderteile und das Rückenteil bis zu den Armausschnitten in einem Teil zu stricken und starte nun mit unendlich langen Reihen in dem Streifenmuster.
Die Muschelkante ist eine schöne Alternative zu einem Bündchen und hat schon mal viel Spaß gemacht.
Sträflich vernachlässigt habe ich ihn, weil sich das Dreiecktuch mit dem tollen Farbverlauf vorgedrängelt hatte.
Vorgefunden habe ich die alten Bekannten „Weste Ording“ und Lace-Jacke „Zoraya“. Und dann liegt dort auch noch die Flickarbeit nach dem Mottenfraß, das Tuch „DolceVita“.
Nach dem Motto „Kleinigkeiten werden sofort erledigt, …“ habe ich als erstes die „Weste Ording“ herausgeholt und mich für die größeren der zur Auswahl stehenden Knöpfe entschieden. Entgegen der Vorlage aus dem Buch „Die Farben des Nordens“ von Jutta Bücker habe ich sie aber unten und nicht oben angenäht, passte besser zu mir. Das Jahr fängt gut an, erstes Teil fertig! Ich sag auch nicht dabei, wie lange ich gebraucht habe.
Die Jacke „Zoraya“ habe ich aus ihrem Beutel geholt und siehe da, ist ja schon fast fertig! Wieso habe ich da eigentlich nicht dran weitergearbeitet? Also auf los geht’s los – dieses Jahr wird’s was.
Und dann ist da noch dieses Loch in dem Tuch „Dolce Vita“. Ich habe keinen Ansatz gefunden. Auch ein Blick ins Internet hat mich eher verunsichert als geholfen. Denn da sind wahre Meister und Meisterinnen am Werk, das kriege ich nie hin. Aber dann kam die Rettung. In der aktuellen Zeitschrift der Patchwork Gilde wurde ein Buch mit dem Titel „Verflickt und Zugenäht“ vorgestellt. Das klingt vielversprechend und das schönste ist, ich muss es gar nicht kaufen, ich kann es mir bei der Gilde ausleihen. Das werde ich gleich machen und dann kann es auch hier – hoffentlich – weitergehen.
Soweit der Plan, mal sehen, was wieder alles dazwischen kommt.
Das Spannen der Strickteile hat sich gelohnt. Als ich das Foto machte, hatte ich erst einen Teil der Stecknadeln (auf der rechten Seite) entfernt und trotzdem rollten sich die Teile nicht wieder ein.
Freudig ging es ans Zusammennähen. Anschließend habe ich am Halsausschnitt die liegengelassenen Maschen aufgefasst und ein paar Maschen dazu aufgenommen. Über vier Reihen ist ein kleiner Rollrand entstanden. Den musste ich zweimal machen, er rollte sich beim ersten Versuch nach innen. Da hatte ich in der Anleitung nicht genau genug hingeschaut.
Die Ärmel- und Blendenkanten sollten ohne weitere Verzierung auskommen. Meine Randmaschen gefielen mir aber nicht, deswegen habe ich jeweils eine Reihe Feste Maschen und Krebsmaschen gehäkelt. So sieht sie nun aus.
Ohne Verschluss werden wir nicht auskommen, aber eine zündende Idee fehlt mir noch. Jutta Bücker schlägt in ihrem Buch Knöpfe und Luftmaschenschlingen vor. Das stelle ich mir ganz nett vor, aber die passenden Knöpfe muss ich erst noch finden. Solange werde ich mir wohl mit einer Nadel behelfen, muss ja nicht die Stricknadel sein, die ich für das Foto missbraucht habe.
Und wieder ein Langzeitprojekt fertig!
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