Schlagwort: Patchwork

Mein Bauerngarten 8

Mein Bauerngarten 8

Warum nicht gleich so oder geht doch, dachte ich, als ich die aufgetrennten und neu genähten Flying-Geese-Streifen an die DesignWall heftete.

Für das Layout benötigte ich noch je zwei Ergänzungsstreifen. Die sollten 4 cm breit und 101,5 cm lang sein. Das ausgewählte Stoffstück war noch genau 101,5 cm lang, so etwas ist mir auch noch nicht passiert. War aber toll, das sparte mühseliges Anflicken und sieht auch viel besser aus.

Nachdem die beiden Streifen links und rechts angenäht sind, habe ich die endgültige Breite von 130 cm erreicht.

Nun fehlen oben und unten noch zwei Reihen „Gartenzaum“ und vier Eckquadrate. Die werde ich zuerst angehen und versuchen, Reststücke unterzubringen. Da gibt es noch viele Dreiecke, da müsste man doch kleine Blöckchen draus machen können. Im Original sollen Kreise eingearbeitet werden, ob ich mich traue?

Mein Bauerngarten 7

Mein Bauerngarten 7

Inzwischen hat Roswitha die Teile 11 und 12 des Bauerngartens veröffentlicht und ich bekomme eine Idee, wie ich mit meinen Stoffen auskommen könnte. Dafür ziehe ich Aufgabe 12 vor, da ich dafür größere Stoffstücke benötige.

Es sollen 40 Flying Geese genäht werden. Dafür habe ich eine schöne No-Wast-Anleitung, bei der immer 4 Gänse gleichzeitig genäht werden. Also brauche ich 10 relativ große Quadrate aus bunten Stoffen und 40 kleine aus den Hintergrundstoffen.

Um Garn zu sparen nähe ich „in Kette“, also immer hintereinanderweg ohne den Faden zwischendurch abzuschneiden. Das Nähfüßchen verschiebe ich ein klein wenig nach rechts. Dadurch wird die Nahtzugabe schmaler. Das hat bei den Gänsen auch sehr gut geklappt, ich musste nur wenig nachschneiden.

Im zweiten Schritt sollen die Gänse nun zu zwei langen Streifen zusammengenäht werden. Das sollte wohl kein Problem und schnell erledigt sein. Und im Zusammenhang sieht es dann so aus.

Was ist passiert? Die Nahtzugabe war noch nach rechts verschoben. Dadurch war jede Gans einen Millimeter zu hoch. Das macht doch nichts? Bei einer Naht nicht, aber bei 19 sind das dann fast 2 cm!

Da hilft nur noch trennen, ob ich da wohl Lust zu habe?

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten!

2008 während eines Näh-Wochenendes habe ich diese drei Tannenbäume genäht. Meine Freundinnen haben auch welche genäht, vielleicht hätten wir sie alle zusammenstellen und den Wald fotografieren sollen.

Anhand einer Schablone werden sechs gleiche Stoffteile ausgeschnitten. Jeweils zwei werden verstürzt, dabei unten eine Öffnung lassen. Durch die werden die Teile gewendet und sorgfältig ausgearbeitet. Anschließend werden alle drei vorbereiteten Teile aufeinander gelegt und mittig durch alle Lagen miteinander verbunden. Die entstandenen Sechstel werden stramm ausgestopft und die Öffnungen mit Handnähstichen geschlossen. Fertig sind die Bäumchen. Die größte Tanne ist ca. 30 cm hoch.

An meinen fehlte mir ein wenig weihnachtlicher Glanz. Deswegen habe ich an die Spitzen „Tannenbaumkugeln“ gehängt. Die goldenen Perlen lagen noch aus der Perlenbastelphase im Vorrat und ich freue mich, dass sie eine Verwendung gefunden haben.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Stick-Herz 12

Stick-Herz 12

Wahrscheinlich das letzte große Projekt in diesem Jahr ist abgeschlossen. Dabei – so groß ist es gar nicht.

Im Beitragsbild ist zu erkennen, wie ich die Vorder- und Rückseite eingeschlagen und geklammert habe, um sie anschließend mit dem Matratzenstich zu schließen. Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete, so dass das Nähen schnell erledigt war.

Fertig ist mein kleiner Wandbehang, 50 x 55 cm misst er. Das Herz ist im Kreuzstich auf Stickleinen gestickt, die Vorlage heißt „Ellens Herz“ und ist von Charlote, yayaya.de.

Gequiltet habe ich mit der Nähmaschine.

Bei der Fertigstellung hat meine Freundin Evelyn hilfreiche Tipps gegeben, danke dafür.

Mal wieder zeigt sich, dass ich mit weichen Stoffen arbeite und nicht mit präziese zugeschnittenem Holz oder Glas. Und nein, die linke Ecke aufzutrennen und noch einmal zu nähen, war keine Option. Es hätte es nicht besser gemacht, wäre wahrscheinlich als Ufo liegengeblieben und nie fertig geworden.

„Een beten was schev, hat Gott lev“ oder so ähnlich, hat meine Oma immer gesagt. Fast ein Jahr hat uns das Stick-Herz begleitet und soll nun „Herzlichst“ heißen und grüßen.

Stick-Herz 11

Stick-Herz 11

Tja, eigentlich… schon wieder… so langsam kommt’s mir spanisch vor.

Aber ja, die Pulswärmer für Mutti sind fertig und weil ich mich so gefreut habe und sie auch gerade zu Besuch war, habe ich sie ihr gegeben und nicht mehr fotografiert. Ich habe heute kein Bild für euch – frei nach Heidi Klumm.

Oder vielleicht doch! Denn auch am Stick-Herz habe ich weiter gearbeitet und das Quilting fertig gestellt. Zuerst habe ich in engen Quiltlinien das Herz umrundet, „echogequiltet“ – das Wort gibt es eher nicht. Danach habe ich im Schatten der Naht der beiden schmalen Umrandungen in bunt und beige gesteppt. Der breite, gestreifte Rand soll ungequiltet bleiben.

Nun muss ich schon wieder etwas entscheiden. Welche Farbe soll die äußere Kante des kleinen Quilts haben? Meine Idee ist ein Abschluss ohne sichtbares Binding, also kein weiterer Stoff an der Außenkante. Dazu schlägt man den Oberseitenstoff um das entsprechend gekürzte Vlies und den Rückseitenstoff um die Nahzugabe ein und näht diese beiden Teile im Stoffbruch mit unsichtbarem Stich zusammen. Ist einfacher getan als erklärt.

Die Frage ist nur, ob die äußere Kante in beige, also etwas unscheinbar oder in schwarz, klare Kante, sein sollte. Um mir das vor Augen zu führen, habe ich mal mit Stecknadeln gesteckt.

Obwohl das Foto in Teilen unscharf ist, ist der Unterschied zu erkennen. Und eine klare Kante habe ich schon, also sollte eine zweite her. Zuerst muss ich aber das Vlies und die Rückseite zurückschneiden.

Windmühlentasche 2

Windmühlentasche 2

Das Futter für die Tasche wird nach dem gleichen Prinzip, also auch aus vier Streifen, zusammengenäht. Anschließend werden Außentasche und Futter zusammengefügt, das Futter wird nach Innen geschlagen und knappkantig abgesteppt.

Im Foto oben sind schon die Sicherheitsnadeln zu sehen, mit denen ich die Lagen fixiert habe. Vor dem Quilten von kleinen Kreisen, habe ich die Ringe eingearbeitet. Dafür habe ich Kreise ausgeschnitten und die Ringe eingesetzt. Es ging sehr gut und einfach von der Hand.

Die kleinen Kreise habe ich von Hand gequiltet. Anschließend habe ich das Gurtband durch die Ösen gefädelt und zur Runde geschlossen.

Fertig ist etwas „Selbstgebasteltes“ für ein Geburtstagskind.

Mein Bauerngarten 6

Mein Bauerngarten 6

Bei diesem Projekt geht es jetzt um die Mitte des Bauerngartens. Oben ist meine Stoffauswahl zu sehen.

Auch bei dieser Aufgabe bin ich von Roswithas Vorschlag, eine Sonne im NewYorkBeauty-Stil, abgewichen und habe statt des von ihr vorgeschlagenen 30cm-Blocks mit Rand, einen 40cm-Block aus ihrem Sternenerwachen verwendet.

Zuerst habe ich alle Stoffteile zugeschnitten und sorgfältig ausgelegt. Ganz in Ruhe habe ich diese dann zusammengesetzt. Der Block besteht aus neun Segmenten. Doch als ich die äußeren acht fertig genäht hatte, kamen mir Bedenken, ob die goldene Mitte, die eigentlich meine Sonne werden sollte, in das Konzept passt. Nachdem ich noch einen Restblock von früheren Aufgaben gefunden und in die Lücke eingesetzt hatte, war es eindeutig. Die Sonne passt gar nicht.

Das ist nun mein Mittelblock, der sich toll in meinen Bauerngarten einfügt.

Diese neun Blöcke muss ich noch zusammennähen und dann kann die nächste Aufgabe kommen.

Windmühlentasche 1

Windmühlentasche 1

Mit diesen vier Taschenringen, gefunden beim Aufräumen in meiner Werkstatt, fing alles an. Warum ich davon überhaupt zwei Pakete gekauft hatte, keine Ahnung. Einen Satz hatte ich jedenfalls vor langer Zeit verarbeitet und dieser wartete auf seine Verwendung. Nun geht es los.

Eine Windmühlentasche soll es werden. Dafür benötige ich 16 Quadrate, die zu vier Reihen á vier zusammengenäht werden.

Die vier Streifen werden auf Thermolam geklebt und anschließend zuerst in der Mitte zusammengenäht. Dadurch entstehen die Windmühlenflügel, die der Tasche ihren Namen geben.

Die vier mittleren Quadrate bilden den Boden der Tasche. Die Streifen werden anschließend zusammengenäht und die Tasche stellt sich auf.

Das sieht doch schon gut aus. Die überstehenden Dreiecke bleiben dran, da werde ich später die Ringe einschlagen.

Ordner-Hülle „Memory“

Ordner-Hülle „Memory“

Ein leider trauriger Anlass brachte mir eine meiner ersten Arbeiten zurück. Diesen Einkaufsbeutel habe 2002 für meine Tante genäht. Auch damals schon aus den Resten der Reste. Deswegen konnte ich z.B. die Mastspitzen der Segelboote nicht retten, es war einfach keine Nahtzugabe mehr da. Aber Tante und Onkel haben den Beutel geliebt und benutzt. Nun ist er wieder bei mir und ich werde ihn zu einer weiteren Ordner-Hülle umarbeiten, ich konnte ihn einfach nicht wegwerfen lassen.

Also habe ich ihn gewaschen und aufgetrennt.

Schade, der Stoff hat doch mehr gelitten als ich gedacht hatte. Da hilft nur noch abschneiden und dann muss ein neuer Rand drumrum. Innenbeutel und Griffe sind leidergar nicht mehr zu gebrauchen.

Und da waren sie, die Mastspitzen in der oberen Reihe, noch ein wenig kürzer. So etwas würde ich heute nicht mehr machen. Da muss man einfach mehr Stoff kaufen und mit dem Verschnitt leben, meist findet sich dafür ja auch noch eine Resteverwertung. Der neue Stoff passt gut, die Farbe liegt irgendwo zwischen den Booten und den Segeln und kleine Sterne hat er auch.

Nun muss mittels Rückseite und dünnem Vlies noch ein Sandwich draus werden. Gequiltet habe ich die senkrechten und waagerechten Nähte. Die waagerechten Quiltlinien gehen über den gepatchten Teil in die umgeschlagenen Klappen weiter, damit ich auch dort etwas Stabilität bekomme.

Mein ganz persönliches Erinnerungsstück an Tante und Onkel ist fertig und verschönert den alten Schulordner, der meine Strickanleitungen beherbergt.

Dänemark 1

Dänemark 1

Nachdem ich das Projekt Schweden abgeschlossen habe, habe ich das Material und die ersten Überlegungen für Dänemark rausgeholt. Seit mehr als 20 Jahren machen wir Urlaub an der Jammerbucht, in der Nähe von Lökken. Schon lange habe ich die Idee, einen Wandquilt zu machen, nun geht es los.

Oben im Beitragsbild liegt die Stoffauswahl bereit. Darüberhinaus gibt es nur Ideen und vage Vorüberlegungen.

Mein erster Ansatz war eine Landschaft aus Wasser, Strand und Dünen im Hintergrund und darin verteilt ein paar „Fotos“ von Sehenswürdigkeiten. Nach meinen Erfahrungen mit dem Schweden-Quilt hat sich das nun erledigt, ich werde traditioneller arbeiten.

Natürlich habe ich bei Ausstellungen, in Büchern und Zeitschriften immer mal wieder Ideen aufgeschnappt und daraus werde ich mir jetzt aussuchen, was zu mir und meinem Quilt passen könnte. Toll war der Tipp, auch Landschaftquilts in Reihen zudenken. Und ich werde die Reihen sogar in Blöcke unterteilen.

Da mir auch das Format nicht so richtig gefiel, habe ich auf ein Quadrat mit 4 x 4 Blöcken umgestellt. Mit Notizzettelchen habe ich eine erste Aufteilung vorgenommen.

Mit Papier und Stiften habe ich einen neuen Entwurf gezeichnet.

Vielleicht drängeln sich die „Fotos“ in der Mitte, da sollte ich wohl noch ein wenig hin und her schieben. Und bevor es mit den einzelnen Blöckchen im Detail weitergeht, muss ich jetzt entscheiden, wie groß sie werden sollen. Jedes Blöckchen 20×20 cm groß? Oder ist das zuviel, reichen 15x15cm?