Kategorie: Stricken

Zoraya 7

Zoraya 7

Der erste Ärmel ist fertig – hurra!

Da ich mich aber erst einmal mit der Form anfreunden oder den Abschluss neu machen muss, habe ich die Jacke beiseite gelegt. Es wird wohl in diesem Jahr nun doch nichts mehr mit der Premiere in den lauen Abendstunden.

Die Maschen werden mit je einer Luftmasche dazwischen abgehäkelt. Darauf habe ich noch eine Runde feste Maschen und als Abschluss eine Runde Krebsmaschen gehäkelt. Schon an den Verschluss-Kanten erschien mir das zu weit. Am Ärmel fällt es nun noch deutlicher aus, das ist ja eine Trompete und viel zu unpraktisch.

Also, ich lass das mal sacken und überdenke das weitere Vorgehen. Aber eigentlich könnte ich den zweiten Ärmel schon mal runterstricken …

Dreieckstuch Denim-Frosch 2

Dreieckstuch Denim-Frosch 2

Da ich natürlich mal wieder an mehreren Teilen stricke, komme ich bei beiden nur langsam voran. Aber nun sind die ersten Farbwechsel an dem Dreieckstuch zu erkennen und ich wollte es mal wieder zeigen.

Das Garn besteht aus 6 Fäden. An jeweils einen wird eine neue Farbe angefügt, so entsteht der Farbverlauf. Zuerst wechselte gelb zu grün – oder war es umgekehrt? Auf jeden Fall sehr dezent, bei Kunstlicht sind die Übergänge gar nicht zu erkennen. Aber vor ein paar Tagen kam dann der erste blaue Faden dazu, das war dann sehr deutlich.

Also es geht langsam, aber stetig voran und der Sommer fängt ja auch gerade erst an. Vielleicht wird es ja doch noch etwas für laue Abende.

Jacke Zoraya 6

Jacke Zoraya 6

277 Maschen auf der Nadel, in manchen Reihen aufgrund des Musters sogar noch mehr, da habe ich in einer Stunde nicht viel Länge geschafft. Aber mit Geduld und Spucke habe ich die Spitze fertig gestrickt. Birgit Freyer hatte zwei Varianten angeboten, eine mit der für Lace-Arbeiten charakteristischen Zackenkante und eine etwas weniger zipfelige, für die ich mich entschieden habe.

Da ich keine Schneiderpuppe habe, habe ich die Jacke zur Probe über eine Winterlaufjacke gezogen. Hoffentlich nur deswegen sieht sie jetzt ein bisschen kurz aus. Sie ist aber ja auch noch nicht gespannt.

Nun geht es an die Ärmel, neue Herausforderungen stehen an.

Jacke Zoraya 5

Jacke Zoraya 5

Endlich geht es auch bei meiner Jacke weiter. Meine Mitstrickerinnen werden sie sicher in diesem Frühjahr schon getragen haben. Hier hatten andere Projekte Vorrang, aber jetzt geht es weiter. Und nachdem ich die Strecke mit dem Streifenmuster endlich geschafft hatte, wird es nun mit dem Spitzenmuster interessanter, abwechselungsreicher, kurz es macht wieder richtig Spaß.

eEinige Reihen fehlen mir noch und dann muss ich auch schon wieder eine Entscheidung treffen. Soll meine Jacke einen zipfeligen oder einen geraden Rand haben? Brigit Freyer bietet in ihrer Anleitung beide Varianten an, ich bin noch unentschlossen.

Hier noch ein Blick auf die Spitze.

Dreieck-Tuch Denim-Frosch

Dreieck-Tuch Denim-Frosch

Neulich in Angeln, also nicht beim Angeln, sondern auf der Halbinsel Angeln in Schleswig-Holstein an der Ostsee, musste ich mir dieses tolle Farbverlaufs-Garn kaufen. Es ist aus dem Hause 100 Farbspiele in Kappeln und hat die Einfärbung Denim Frosch. Man kann die Knäule von außen nach innen oder umgekehrt verarbeiten. Je nach Richtung ergibt es ein größes Dreieck in grün oder blau, denn je länger die Reihen werden, desto schmaler wird der Streifen der Farbe im fertigen Tuch.

Mir war nach Frühling, deswegen habe ich mit 3 Maschen in grün begonnen. Das Tuch wird kraus rechts gestrickt, mal etwas zum Entspannen. Allerdings schafft man auch nicht viel Höhe und ich stricke mit dünnen Nadeln, deswegen wird mich das Projekt eine Weile begleiten.

Die Nadeln gehören zu dem Wechsel-System von KnitPro und haben Carbon-Spitzen. Ich stricke sehr locker, deswegen die dünnen Nadeln, damit das Tuch Stabilität bekommt.

Kreisstulpen „Squiggle“ 2

Kreisstulpen „Squiggle“ 2

Fertig! Das war mal ein Projekt, dass ich zügig fertigstellen konnte. Das Stricken war ein wenig fummelig, aber die gute Anleitung hat mich sicher geführt. Angefangen habe ich mit den Maschen am Daumen, der wurde in Runden gestrickt. Danach ging es in erst in Runden, später in Reihen weiter, wobei regelmäßig Maschen zugenommen wurden, damit ein Teller entstand. Der wurde an der Handkante zur Hälfte zusammengenäht. Zuletzt wird dann der Schaft gestrickt, mit Hilfe verkürzter Reihen/Wendemaschen erreicht man an Ende eine glatte Kante.

Der Stulpen auf der rechten Seite ist nach Sabine Sass‘ Anleitung jetzt fertig. Mir persönlich war er oben zu kurz und da noch Garn übrig war, habe ich kurzentschlossen auch an der Fingeröffnung ein kleines Bündchen angestrickt. So sitzt er bei mir besser, aber das ist sicher Geschmackssache.

Es hat mir viel Spaß gemacht, danke an SaSa handmade für die nette Idee.

Kreisstulpen „Squiggle“

Kreisstulpen „Squiggle“

Auf einer Messe entdeckte ich vor längerer Zeit eine neue Idee, Stulpen zu stricken. Die Designerin bot auch gleich passendes Garn aus dem eigenen Haus an, so dass ich mir nach nur kurzer Überlegung Material und Anleitung von SaSa handmade kaufte.

Eine Zeitlang habe ich mich an den schönen Garnen erfreut, einfach so als Blickfang in der Werkstadt. Aber dann sollte es losgehen. Zuerst musste ich aus den Strängen Knäule wickeln. Dazu hätte ich meinen Mann bitten oder eine Stuhllehne als Hilfsmittel benutzen können. Aber dann fiel mir ein, dass ich ja „Profi-Werkzeug“ dazu hatte. Gesucht, gefunden und aufgebaut sah das dann so aus:

Durch drehen der Kurbel im Hintergrund entstehen im Handumdrehen fertige Knäule.

Jetzt kann es mit dem Stricken losgehen – und zwar am Daumen! Nicht wie sonst üblich am Bündchen.

Socken Norwegen fertig!

Socken Norwegen fertig!

Das erste Projekt in 2019 ist fertig. Hat für ein paar Socken etwas länger gedauert, aber ich habe ja auch nur selten daran gestrickt.

Grundsätzlich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Es sind ohne viel Aufwand zwei gleiche Socken entstanden. Insofern lohnt es sich also auf die Pairfect Design Line von Schachenmayr Regia zurückzugreifen.

Leider ist das Ergebnis längst nicht so spektakulär wie auf der Banderole gezeigt. Das liegt sicher an der gestrickten Größe, also der Anzahl der angeschlagenen Maschen. Dafür können die norwegischen Designer Arne & Carlos nichts und ich kann damit leben.

Es werden immer die „die Norwegen-Socken“ bleiben, weil ich das Garn als Andenken in Trondheim gekauft habe.

Und was mache ich nun?

Weste Ording 2

Weste Ording 2

Das Spannen der Strickteile hat sich gelohnt. Als ich das Foto machte, hatte ich erst einen Teil der Stecknadeln (auf der rechten Seite) entfernt und trotzdem rollten sich die Teile nicht wieder ein.

Freudig ging es ans Zusammennähen. Anschließend habe ich am Halsausschnitt die liegengelassenen Maschen aufgefasst und ein paar Maschen dazu aufgenommen. Über vier Reihen ist ein kleiner Rollrand entstanden. Den musste ich zweimal machen, er rollte sich beim ersten Versuch nach innen. Da hatte ich in der Anleitung nicht genau genug hingeschaut.

Die Ärmel- und Blendenkanten sollten ohne weitere Verzierung auskommen. Meine Randmaschen gefielen mir aber nicht, deswegen habe ich jeweils eine Reihe Feste Maschen und Krebsmaschen gehäkelt. So sieht sie nun aus.

Ohne Verschluss werden wir nicht auskommen, aber eine zündende Idee fehlt mir noch. Jutta Bücker schlägt in ihrem Buch Knöpfe und Luftmaschenschlingen vor. Das stelle ich mir ganz nett vor, aber die passenden Knöpfe muss ich erst noch finden. Solange werde ich mir wohl mit einer Nadel behelfen, muss ja nicht die Stricknadel sein, die ich für das Foto missbraucht habe.

Und wieder ein Langzeitprojekt fertig!

Weste Ording 1

Weste Ording 1

Die Vorlage zu der Weste Ording ist aus Jutta Bückers Buch „Die Farben des Nordens“. Ich habe die Anleitung für mich ein wenig geändert und auch ein ganz anderes Garn genommen. Es war vorhanden und sollte endlich verarbeitet werden. Gekauft hatte ich es vor vielen Jahren bei einem Sonderverkauf in der Hamburger Wollfabrik. Es ist so lange her, dass ich nicht einmal mehr weiß, aus welchen Fäden das Garn gesponnen ist, es war aber etwas „Edles“.

Wie aus diesen Strick-Schläuchen jemals eine mir passende Weste werden soll, ist mir nicht ganz klar. Aber es war wie immer, der erste Anschlag war viel zu weit und das zweite Versuch dann wohl eher knapp bemessen. Dazu das Rippenmuster, dass sich gut zusammenzieht. Eigentlich ja gewollt, leiert nicht so aus. Aber bei einer offenen Weste eher unpassend. Das liegt wohl an meinem Garn, die Weste in Buch fällt ganz locker um das Model.

Der erste Versuch, der Weste ein wenig die Spannung zu nehmen, ist das Spannen, Befeuchten und Trocknen lassen. Dazu habe ich zum Schutz des Teppichbodens zuerst ein großes Handtuch ausgelegt. Darauf stecke ich die Teile der Weste nach dem Schnittmuster.

Das sieht doch schon viel besser aus. Nun noch einsprühen und mit einem feuchten Tuch zudecken.

Jetzt heißt es abwarten. Zuerst wird das trockene Tuch abgenommen, danach müssen die Westenteile durchtrocknen. Erst dann kann ich die Stecknadeln entfernen.

Und hoffe sehr darauf, dass die Teile sich nach dieser Prozedur weniger zusammenziehen. Es gäbe noch eine zweite Methode, das Dämpfen, aber das würde wahrscheinlich die Struktur der Strickteile verändern, platt drücken. Und das will ich nicht wirklich. Also erstmal hoffen.