Schlagwort: English-Paper-Piecing

Weihnachts-Octagon 2

Weihnachts-Octagon 2

Nikolaustag und noch kein Ende in Sicht, ob ich das Deckchen bis Weihnachten fertigstellen kann?

Immerhin wird es nur ca. 45 cm im Durchmesser groß, quilten muss also nicht unbedingt sein – wobei, schöner wäre es natürlich. Mal sehen….

Alle inneren Teile habe ich geheftet und arbeite mich nur segmentweise voran.

Das ist der Stand heute. Es folgen noch drei „Ecken“, dann füge ich alle Segmente zusammen. Darum herum ist ein roter Rand vorgesehen. Die Teile muss ich erst noch heften, bevor ich auch sie annähen kann.

Und dann nur noch verstürzen, wenden, quilten…. Es wird knapp. Und dabei habe ich so früh damit angefangen.

Weihnachts-Octagon 1

Weihnachts-Octagon 1

Eigentlich habe ich ja schon ein Handnäh-Projekt, aber im Sommer ist manchmal einfach zu warm zum Quilten. Und manchmal ist so ein Quilt auch einfach zu groß, um ihn mit sich rumzuschleppen. Und außerdem geht es jetzt mit Riesenschritten in Richtung Weihnachten, kommt ja jedes Jahr wieder so plötzlich.

Also habe ich meine erste Projekttasche rausgeholt, die ich 2012 nach einer Anleitung genäht habe, die „Näh-Etui“ hieß, hmmm… ein fast DIN-A4-großes Etui? Das ist mir damals gar nicht aufgefallen. Also in dieser „Etui-Mappen-Tasche“ habe ich Anfang diesen Jahres das Material für ein Weihnachtsdeckchen zusammengepackt. Die Anleitung „Weihnachts-Octagon“ ist von Kokopelli Patchwork – Anke M.d.S. Tavares und war letztes Jahr im Gilde-Adventskalender versteckt.

Es handelt sich um klassisches English Paper Piecing, also Handnähen um Pappschablonen, die hinterher wieder herausgefummelt werden. Neu ist für mich die Form, nämlich achteckig und eben kein sechseckiges Hexagon. Die Formen sind schlanker und natürlich sind es mehr als bei den Hexies. Vielleicht ist es ganz gut, dass ich jetzt schon mal anfange.

„Christmas in July“ sehe ich gerade überall, dann kann ich das auch machen.

Geburtstags-Blümchen

Geburtstags-Blümchen

Immer wieder die Frage, was soll ich bloß schenken. Auch dieses Mal habe ich mich für einen Gutschein entschieden, soll sich das Geburtstagskind doch lieber selber aussuchen, was es haben möchte.

Aber ein wenig zu unpersönlich war es mir dann doch und deswegen habe ich ein paar Schablonen und Stoffreste rausgesucht, die – man glaubt es kaum – schon länger bereit lagen, siehe Foto oben.

Die Hexies haben eine Kantenlänge von 1 Inch. Wie immer bei EPP wird im ersten Schritt der Stoff um die Schablone geheftet. Im zweiten Schritt werden sechs farbige Blütenblätter um die Mitte gruppiert und mit kleinen Stichen zusammengenäht. Auf diese Weise werden zwei Blüten fertiggestellt.

Die werden anschließend rechts auf rechts gelegt und zu zwei Dritteln zusammengenäht. Dabei habe ich schon ein Aufhängebändchen mitgefasst. Nun die Blume wenden, mit etwas Füllmaterial ausstopfen und die Wendeöffnung mit kleinen Stichen von außen schließen. Im letzten Schritt wird das Füllmaterial gleichmäßig verteilt und mittels Quiltstichen rund um die Mitte fixiert.

Fertig ist die kleine Geburtstagsblume, die nicht verwelkt.

Hexa-Hexe 2

Hexa-Hexe 2

Nach wie vor tue ich mich schwer mit der Fertigstellung der Spenden-Quilts. Aber der erste, ein Schummel-Quilt, ist fertig. Den habe ich erst verstürzt und danach gequiltet. Eigentlich ein no-go, aber es hat ganz gut funktioniert. Mal sehen, ob das mit allen anderen auch geht, ich melde mich dazu.

Heute kann ich die Fertigstellung eines Handnäh-Projektes vermelden. Seit August habe ich nur an unseren Gruppentreff-Nachmittagen daran gearbietet. Ihr wisst, was kam und so lag es ewig rum. Nun habe ich die zweite Hexa-Hexe mit der Hand fertig und die beiden anschließend mit Hilfe der Nähmaschine zusammen genäht. Einen schmalen Rand drumherum und ein Binding – fertig!

Schade, dass zwei Spitzen „weg“ sind. Vermutlich hatte ich die weißen Hintergrundstoffe zu knapp geschnitten, so dass am Ende zu wenig Nahtzugabe zum Ausgleichen vorhanden war. Aber ich kann damit leben und freue mich schon darauf, das Deckchen zu benutzen.

Es ist ca. 25 x 40 cm groß, die Vorlage ist der Hexa-Hexen-Block 14 – Der böse Blick von Country Rose Quilts.

Hexa-Hexe 1

Hexa-Hexe 1

Nun durfte sich auch unser Patchkreis wieder treffen. Dafür brauchte ich natürlich noch ein Handnähprojekt. In der Werkstatt lagen noch Stoffreste, die perfekt zu der Vorlage „Hexa-Hexen Block 14 – Der böse Blick“ von Country Rose Quilts passten. Diese EPP-Blöcke gibt es exklusiv für die Abonnenten des CountryRoseQuilt-Clubs. Im Adventskalender 2020 versteckte sich ein Gutschein für eine Ausgabe der Club-Email und so habe ich nun auch zwei Hexen-Vorlagen.

Wie immer beim EPP werden zuerst die Schablonen ausgeschnitten. Im zweiten Schritt dann die Stoffstücke. Und so sah die abgeschlossene Vorbereitung aus, unser Treffen kann kommen.

Drei Nähstunden später hatte ich alle Schablonen mit Stoff überzogen und schon die ersten Teile zusammengenäht.

Nun muss ich dieses Puzzle zusammensetzen und sollte wohl besser aufpassen, denn so wird das nichts!

The New Hexagon 15

The New Hexagon 15

Das zweite Deckchen aus 7 New Hexagons nach dem Buch von Katja Marek ist fertig. Nachdem ich es über Papierschablonen mit der Hand genäht hatte, ist es nun auch mit der Hand gequiltet. Das Binding auf der Rückseite noch mit ein paar Stichen annähen und nun freuen, dass das neue Deckchen eingesetzt werden kann, rechtzeitig zum Sommer.

Kurz zur Erinnerung, eigentlich sollte dieses Projekt ja ein Tischläufer mit einem Farbverlauf werden. Da es nun zwei Deckchen geworden sind, habe ich beim zweiten, hellen auch einen warmen Farbton für die Hintergrund-Dreiecke gewählt. Mal wieder ein schönes Beispiel dafür, wie nur durch die Wahl der Farben ein ganz anderer Eindruck entsteht.

Für das Foto durften die Zwillinge mal ganz eng zusammenrücken, um einen Eindruck von meiner ursprünglichen Idee zu zeigen. Im richtigen Leben wird das wohl eher nicht der Fall sein.

Ich freue mich riesig, dass ich dieses Projekt nach über einem Jahr abgeschlossen habe und muss mir nun ein neues Handnäh-Projekt suchen, wohl eher ohne Schablonen, die haben jetzt erst einmal Pause.

The New Hexagon 12

The New Hexagon 12

Alle sieben Hexies sind fertig genäht. An der Verteilung habe ich noch ein wenig herungeschoben, aber so soll es nun bleiben.

Es ging an das Zusammennähen, wie immer von der Rückseite mit überwendlichen Stichen. Dabei brauche ich nicht viel nach zu denken, deswegen habe ich mich schon mal mit der Frage beschäftigt, wie ich später einen Rand oder eine Einfassung dran bekomme. Denn bei dieser Technik sind ja alle Nahtzugaben nach innen geschlagen. Ich habe also keine Reserve, um etwas daran zu nähen. Es sei denn, wieder mit überwendlichen Stichen von der Rückseite, aber was könnte das sein?

Zuerst mussten jetzt die Schablonen raus. Aber halt, erst die offenen Ränder mit einem Heftfaden fixieren, damit sie in Form bleiben. Aber nun ging’s los. Und so sah es dann hinterher aus:

Die Schablonen sind fast alle heil geblieben und warten, sortiert in kleinen Plastiktütchen, auf ihren nächsten Einsatz – wird wohl nicht so schnell passieren.

Nun geht es an den Rand, ich habe schon eine Idee.

New Hexagon 9

New Hexagon 9

Ein letztes Mal sieht man Vorder- und Rückseite nebeneinander.

Jetzt wird das Sandwich geschichtet. Mit kleinen Stecknadeln habe ich jeweils die Ecken der Hexagons im Top angepiekst und durch das Vlies auf der Rückseite die passende Ecke gesucht. Diese Punkte habe ich zuerst mit Stecknadeln gesichert, bevor ich das Top mit Reihgarn geheftet habe.

Nun ist es fertig zum Quilten. Dabei will ich versuchen, Teile der Muster von der Vorderseite auf der Rückseite entstehen zu lassen. Bin sehr gespannt, ob das funktioniert.

New Hexagon 8

New Hexagon 8

In Laufe der Zeit sammelt man Erfahrungen, bekommt Anregungen und sucht sich aus allem das heraus, was am besten zu einem passt, einem am besten von der Hand geht.

Deswegen sind meine Schablonen aus sehr festem Papier, fast schon Karton und haben ein Loch in der Mitte. Wegen der Dicke der Schablonen hefte ich nicht dadurch, sondern hefte nur die Nahtzugaben. Dafür verwende ich ein Nähgarn und lasse die Fäden am Ende in der Arbeit, sie sichern die Nahtzugaben.

Und mit der Häkelnadel steche ich durch das Loch, halte von außen die Schablone fest und kann sie relativ leicht herausziehen.

Die Schablonen will ich später vielleicht noch einmal verwenden, deswegen habe ich sie sortiert, in kleine Beutelchen verpackt und in eine Schachtel gelegt – für neue Projekte aus New Hexagons.

An diesem Projekt habe ich die blauen Randstreifen im Überwendlingsstich angenäht, weil ich ja an den Schablonen keine Nahtzugabe hatte. An den Ecken müssen die Randstreifen aber nun „richtig“ zusammengenäht werden. Da ich mit dem Running-Stitch genannten Handstich auf Kriegsfuß stehe, werde ich die Nähmaschine benutzen.

Aber zuerst muss ich mir die Nahtlinie vormalen. Dafür das Sechseck sorgfältig zusammenlegen. Die Verlängerung des Bruchs muss im 60°-Winkel auf die Kante des Stoffstreifens treffen.

Alle sechs Ecken so vorbereiten und dann ab an die Nähmaschine.

New Hexagon 7

New Hexagon 7

Vorder- und Rückseite passen aufeinander, hurra. Das Top ist kleiner, weil die Nahtzugaben alle um die Schablonen geschlagen sind. Das ist hier im Detail noch deutlicher zu erkennen.

Im nächsten Schritt habe ich an das Top die blauen Randstreifen genäht. Dabei habe ich die Enden an den 6 Ecken überstehen lassen.

Jetzt sind alle Teile rundherum festgenäht und ich kann die Schablonen entfernen. Wieso brauche ich dafür eine Häkelnadel?