Schlagwort: Stricken

Tuch Denim-Frosch II 6

Tuch Denim-Frosch II 6

Seit dem letzten Beitrag im Mai ist das Tuch gewachsen. Ob ich wohl schon die Größe des ersten Versuchs erreicht habe?

Ich könnte ja die Küchenwaage nehmen und die Restwolle auf dem Knäul wiegen, aber das Ergebnis war neulich ziemlich frustrierend. Und auch der Farbverlauf lässt keine Schlüsse zu. Es sind noch zwei grüne Fäden dabei, also zwei Farbwechsel noch bis zum rein blauen Faden.

Auf jeden Fall habe ich schon mal einen längeren Draht an die Nadelspitzen geschraubt, damit keine Maschen runterrutschen. Nun könnte ich es ja auch schon mal umlegen, aber das ist noch viel zu klein.

Aber ich war doch neugierig und habe den ersten Versuch geholt und auf dem Tisch ausgelegt. Auf dem kleinen Knäul ist der letzte Streifen, den ich aufgeribbelt habe, als ich den Versuch des Anstrickens gestartet hatte.

Mutig habe ich dann meinen neuen Versuch darauf gelegt und siehe da, es ist doch schon ein ganzes Stück geschafft.

Bei diesem Vergleich wird jetzt auch deutlich, dass bei einer größeren Lauflänge die einzelnen Farbzusammenstellungen länger gearbeitet werden und nicht am Anfang oder Ende andere Farben dazu kommen.

Das Projekt wird mich noch eine Weile begleiten, aber ich freue mich, dass es zu einem guten Ergebnis führen wird und gehe mit neuem Mut daran.

Tuch Denim-Frosch II 5

Tuch Denim-Frosch II 5

So langsam gehen die grünen Teilfäden zu Ende, bzw. werden die blauen dunkler und damit dominanter.

Inzwischen habe ich den dritten Streifen mit blauen Fäden erreicht, aber ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Die Küchenwaage sagt, dass ich erst die Hälfte des Garnes verstrickt habe. Das Tuch ist jetzt ca. 50 cm hoch, noch viel zu wenig, um mich drin einkuscheln zu können. Ob das in diesem Sommer noch was wird?

Tuch Denim – Frosch II 4

Tuch Denim – Frosch II 4

Langsam, aber stetig arbeite ich auch an meinem Dreiecktuch weiter. Kraus rechts ist so langweilig, eigentlich die richtige Beschäftigung beim gemütlichen Fernsehabend. Ich könnte das sogar blind stricken. Das heißt, dass ich nicht hingucke, was meine Hände machen.

Aber mein Problem ist das Garn, eine wunderschöne Qualität, überhaupt keine Frage. Aber es handelt sich um gefachtes Garn, d.h. die 6 Fäden, aus denen es besteht, sind nicht verzwirnt. Sie laufen nebeneinander her, so in der Art wie man es auch von dem Baumwollgarn kennt, aus denen Topflappen gehäkelt werden. Und wenn ich das dann blind stricke, besteht die Gefahr, dass ich ab und zu nur 4 oder 5 Fäden erwische. Dann fällt der Rest „runter“ und das sieht man hinterher im Maschenbild. Also für mich keine Alternative, ich gucke hin und passe auf, dass alle Fäden mitkommen.

Inzwischen habe ich ein Viertel des Garns verstrickt und der gelb/grüne Frosch musste einen Faden an den jeansblauen Denim abgeben. Der erste blaue ist also angefügt und die Farbe ändert sich jetzt deutlich. Da habe ich doch glatt mal eben schnell bei Sonnenschein ein Foto gemacht.

Also auch hier geht es weiter.

Tuch Denim-Frosch II – 3

Tuch Denim-Frosch II – 3

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Wobei die es in den Gärten ringsrum einfach haben und die bereitgestellten Nüsse nur noch bunkern müssen. Aber bitte nicht alle bei mir, ich möchte keinen Haselsträucher- oder Wallnussbäume-Wald haben.

Aber dieses Kraus-Rechts-gestrickte Tuch wächst sehr langsam. Nur wenn man genau hinsieht, erkennt man den ersten Farbwechsel, ein Mini-Meilenstein, den ich nicht vorenthalten wollte.

Es juckt mir in den Fingern, ein zweites, etwas anspruchsvolleres, Projekt zu beginnen. Aber dann werden zwei nicht fertig, ob das eine gute Idee ist?

Der nächste Winter kann kommen

Der nächste Winter kann kommen

Gerade rechtzeitig zum Sommeranfang habe ich nun auch die Mütze aus dem tollen Cobweb Lace Garn von Kremke Soul Wool fertig gestellt.

Nach dem Schal in der Original-Farbwechsel-Methode hatte ich für die Stulpen je drei Fäden zu einem neuen Faden zusammengewickelt. Für die Mütze hieß die Devise nun, Reste verarbeiten. Auch für dieses Projekt immer mit drei Fäden, aber nacheinander aufgebraucht und in der Technik von 100 Farbspiele zusammengefügt.

Die Mütze habe ich nach der Anleitung „Mütze Simplyx“ von Birgt Freyer gestrickt. Dafür wird zuerst ein Band für das Bündchen gestrickt. Das wird zur Runde geschlossen und daran wird die Mütze gestrickt, die durch regelmäßige Abnahmen geschlossen wird.

Da liegen sie nun alle drei ganz friedlich nebeneinander. Den „Schal Marling in Rhythmus“ hat Britta Kremke entworfen, die Stulpen „Squiggle“ Sabine Sass und die Mütze „Simplyx“ Birgit Freyer.

Angezogen sieht es so aus.

Aber nun räume ich die Sachen weg, erst wollen wir noch ein bisschen Sommer haben und dem Teddy war’s auch zu warm.

Stulpen Squiggle II

Stulpen Squiggle II

Das Garn, aus dem ich zuletzt den Schal im Farbverlauf gestrickt hatte, wird noch für weitere Projekte reichen. Außerdem finde ich es auch ganz hübsch, wenn Mütze, Schal und Handschuhe zusammenpassen. Aber Handschuhe, womöglich Fingerhandschuhe, stricken? Nein, nicht wirklich, das ist mir zu fummelig. Also noch ein paar Stulpen.

Das Garn ist superdünn. Also war klar, dass ich auch für die Stulpen mehrere Fäden zusammen verarbeiten muss. Einen Farbverlauf wie beim Schal zu kreieren, war mir zu umständlich. Da errinnerte ich mich an die Kreisstulpen mit dem Ringelmuster und habe mir einen Strang hell und einen Strang dunkel gewickelt.

Nachdem ich die Anleitung wiedergefunden hatte, konnte es losgehen. Diese Stulpen werden am Daumen begonnen. Für die Hand werden ganz viele Maschen zugenommen und die Arbeit irgendwann für die Fingeröffnung geteilt. Dann geht es eine Weile in hin-und-hergehenden Reihen weiter, bevor die Arbeit wieder zusammengelegt und an der Handkante geschlossen wird. Erst danach wird der Schaft angestrickt.

Die Originalanleitung habe ich um ein Bündchen an der Fingeröffnung ergänzt, gefällt mir besser. Eine Stuple Squiggle von Sabine Sass (sasa-handmade.de) ist fertig, die zweite wird es heute Abend beim Fernsehen.

Uff, das war wieder knapp. Daran muss sich etwas ändern, aber es gibt doch außer Handarbeiten auch noch andere schöne Dinge zu tun. In der letzten Tagen habe ich „nebenbei“ eine dreiteilige Neuseeland-Saga verschlungen. Und jetzt wird auch das Wetter besser und ich möchte raus. Mal sehen, wie es hier weitergeht.

Schal „Marling im Rhythmus“ 2

Schal „Marling im Rhythmus“ 2

Ostern habe ich den Schal fertiggestellt. Wie passend, dass der Winter hier im Norden noch nicht aufgegeben hat, sondern gerade mal wieder Schnee schickt.

Da ich dünnere Nadeln verwendet hatte, war mir der Schal nach dem ersten Durchlauf mit den 5 Farben noch zu kurz. Was tun? Ich habe mich dafür entschieden, die Farbfolge einfach rückwärts zu stricken, bis zur gewünschten Länge. Die hatte ich nach zwei Metern erreicht. Nun konnte ich die Maschen abgeketten, die Fäden vernähen und den Schal in lauwarmen Wasser kurz durchwaschen. Danach habe ich ihn liegend trocknen lassen, auf das Spannen konnte ich verzichten.

Nach zwei Tagen war er wieder trocken und sollte fotografiert werden. Dafür habe ich dann den Osterhasen verpflichtet, der hat sich über den kuscheligen Schal sehr gefreut.

Die Strickanleitung Schal „Marling im Rhythmus“ ist von Britta Kremke, das Cobweb Lace Garn von Kremke Soul Wool. Es ist noch viel von dem tollen Garn übrig, ich muss wohl noch Stulpen und eine Mütze stricken. Mal sehen, welche Anleitungen ich mir dafür heraussuchen werde.

Schal „Marling im Rhythmus“ 1

Schal „Marling im Rhythmus“ 1

Auf der Stricknadel habe ich nun einen Schal, mal etwas zum Entspannen. Ganz ohne Hinschauen geht das zwar auch nicht, es sind aber nur rechte und linke Maschen, Zu- und Abnahmen an den Rändern, alles ganz regelmäßig.

Designerin ist Britta Kremke von Kremke Soul Wool, erstanden habe ich das Cobweb Lace Garnpaket in ihrem Online-Shop Schmeichelgarne.de.

Dieses Mal muss ich mir den Farbverlauf selbermachen. Dafür sollte ich aus den gelieferten fünf Spulen fünfzehn machen. Also haben wir Pappkerne von Küchen- und Toilettenppaier gesammelt. Als die benötigte Anzahl stimmte, habe ich mich an zwei Abenden hingesetzt und das dünne Garn umgewickelt, die Küchenwaage stets im Blick.

Und dann konnte ich endlich loslegen. Immer mit drei Fäden gleichzeitig. In regelmäßigen Abständen wird je einer davon gegen einen anderen ausgetauscht. So entstehen die sanften Übergänge.

Fast zwei Meter lang soll er werden, das wird wohl noch etwas dauern.

Jacke Iliana 3

Jacke Iliana 3

Schon lange nicht mehr habe ich so viel geribbelt, also aufgereppelt und zurückgestrickt. Es wollte einfach nicht passen.

Zuerst fiel das Muster nach dem Umstieg auf das Nadelspiel in der gleichen Nadelstärke wie bis dahin benutzt, viel kleiner aus. Lag wahrscheinlich daran, daß die Zwischenrunde beim Rundstricken ja rechts gestrickt wird. Da stricke ich unbewusst wohl fester als bei der linken Rückreihe wenn ich in Reihen stricke.

Also ribbeln, am Ende Masche für Masche zurückstricken, damit alle Maschen und Umschläge auch wirklich mitkommen. Neuer Versuch mit einer halben Nadelstärke mehr. Sieht gut aus, also marsch. Und dann nicht rechtzeitig aufgehört. Ärmel zu eng und zu lang geworden. Und wieder ribbeln….

Der zweite Versuch mit etwas weniger Abnahmen sieht besser aus. Da im Netz schon fertige Modelle gezeigt wurden, habe ich mich auch für enge 3/4-Ärmel entschieden. Die Spitzenborte sieht zwar gut aus, ist aber nicht alltagstauglich. Es reicht schon, wenn sich die Nadelspitzen im Gestrick verfangen, da müssen sie nicht auch noch in meiner Jacke hängen.

Da ich sorgfältig notiert hatte, wie ich den ersten Ärmel gestrickt habe, ging der zweite dann zügig von der Hand. Anschließend ein paar Fäden vernähen. Das sind bei dieser Technik, Raglan von oben, wirklich wenige.

Danach habe ich die Jacke gespannt und mit einem feuchten Handtuch bedeckt trocknen lassen. Und voila, so sieht meine Iliana nun aus.

Zusammengehalten wird die Jacke von einem Cardigan Clip von Klipsutin, den hatte ich mir gewünscht und der Weihnachtsmann hat ihn gebracht.

Ein schöner Rücken kann auch entzücken…

Jacke Iliana, Design Birgit Freyer, die-wolllust.de. Gestrickt mit Baby-Cotton in der Farbe Pervinca, auch von die-wolllust.de. Der KAL startete im September 2020 – also ich finde, ich habe es gut geschafft.

PS: Das Seidentuch ist – natürlich – auch eigene Produktion, aus einem Kurs im Jahr 2000!

Jacke Iliana 1

Jacke Iliana 1

Birgit Freyer von „Die WollLust“ aus Berlin hat wieder zu einem KAL eingeladen. Bei so einem Knit Along arbeiten viele Frauen gleichzeitig das Gleiche und die einzelnen Schritte der Anleitung werden nach und nach veröffentlicht.

Natürlich bietet Birgit das passenden Garn in ihrem Shop an und ich habe mir die Baby-Cotton in der Farbe Pervinca bestellt. Die Anleitungsteile bekomme ich per E-Mail oder auch über mein Kundenkonto.

Die Jacke Iliana wird als RVO, Raglan Von Oben, gearbeitet. D.h. es werden die Maschen am Halsausschnitt angeschlagen und in Vorderteil, Ärmel, Rückenteil, Ärmel und Vorderteil eingeteilt. Jeweils eine Masche dazwischen wird als Raglanlinie markiert und hier wird jetzt regelmäßig zugenommen.

Nach insgesamt 2 Wochen Urlaub habe ich die Weite geschafft und die Maschen für die Ärmel stillgelegt. Das sieht doch schon wie eine Jacke aus.

Während ich mich freue, dass die Reihen nun wieder kürzer sind und ich mehr Länge schaffe, sind andere Mitstrickerinnen schon bei Teil 3, das wird der untere Abschluss mit einer Spitze der Vorder- und Rückenteile. Und morgen kommt schon Teil 4, die Ärmel. Ich hänge also mal wieder hinterher, aber ich habe mir fest vorgenommen, dass die Jacke noch in diesem Jahr fertig wird und nicht wieder so ein Dauerbrenner wie die Zoraya.