Schlagwort: Stricken

Jacke Iliana 1

Jacke Iliana 1

Birgit Freyer von „Die WollLust“ aus Berlin hat wieder zu einem KAL eingeladen. Bei so einem Knit Along arbeiten viele Frauen gleichzeitig das Gleiche und die einzelnen Schritte der Anleitung werden nach und nach veröffentlicht.

Natürlich bietet Birgit das passenden Garn in ihrem Shop an und ich habe mir die Baby-Cotton in der Farbe Pervinca bestellt. Die Anleitungsteile bekomme ich per E-Mail oder auch über mein Kundenkonto.

Die Jacke Iliana wird als RVO, Raglan Von Oben, gearbeitet. D.h. es werden die Maschen am Halsausschnitt angeschlagen und in Vorderteil, Ärmel, Rückenteil, Ärmel und Vorderteil eingeteilt. Jeweils eine Masche dazwischen wird als Raglanlinie markiert und hier wird jetzt regelmäßig zugenommen.

Nach insgesamt 2 Wochen Urlaub habe ich die Weite geschafft und die Maschen für die Ärmel stillgelegt. Das sieht doch schon wie eine Jacke aus.

Während ich mich freue, dass die Reihen nun wieder kürzer sind und ich mehr Länge schaffe, sind andere Mitstrickerinnen schon bei Teil 3, das wird der untere Abschluss mit einer Spitze der Vorder- und Rückenteile. Und morgen kommt schon Teil 4, die Ärmel. Ich hänge also mal wieder hinterher, aber ich habe mir fest vorgenommen, dass die Jacke noch in diesem Jahr fertig wird und nicht wieder so ein Dauerbrenner wie die Zoraya.

Sommerloch – gestopft

Sommerloch – gestopft

Alle reden über Sommerlöcher, ich hatte eins, dass mich sehr geärgert hat. Weil es vermeidbar gewesen wäre? Jedenfalls haben wir inzwischen Zedernholzringe gekauft und in den Schränken verteilt.

Ich habe nach bestem Wissen und der Anleitung von Kerstin Neumüller versucht, meine Stola zu retten. So richtig überzeugt vom Ergebnis bin ich nicht. Kunststopfen ist wohl doch ein Handwerk mit sehr viel Erfahrung.

Die Stola ist wieder heil, aber die gestopfte Stelle liegt genau auf der Schulter. Im Buch steht, dass man sie durch Dämpfen noch nachbearbeiten kann. Aber ich werde meine wohl erst einmal waschen und spannen müssen, sie ist irgendwie schmuddelig und angegraut – hat ja auch einige Zeit rumgelegen.

Vielleicht werden wir danach dann ja doch noch Freunde.

Yoga-Socken

Yoga-Socken

Mittwochs ist mein Yoga-Tag. Deswegen zeige ich heute mal meine Yoga-Socken – oder sind es eher Stulpen?

Alles fing damit an, dass es in unserem Yoga-Raum in der VHS ziemlich fußkalt ist. Unsere Lehrerin besteht aber auf Barfuß-Yoga, weil man einen besseren Halt und Stand hat.

Ob das mit den kalten Füßen so ähnlich ist, wie mit den kalten Händen? Da brauche ich nämlich manchmal nur Stulpen und habe trotz der freien Finger eine warme Hand. Sprach man früher nicht von Pulswärmern?

Nach ein paar Runden durch das Internet hatte ich einige Yoga-Socken gesehen und während des Strickens meiner letzten Socken reifte die Idee, mir selber Socken ohne Ferse und Spitze zu stricken.

Für einen engen Sitz habe ich die ganzen Socken in einem Rippenmuster, 1 rechts, 2 links, gestrickt. Statt die Ferse auszuarbeiten, habe ich die Maschen an Ende des Schaftes einfach abgekettet und in der nächsten Runde mit einem zusätzlichen Faden wieder angeschlagen. Der Fußteil ist relativ kurz, endet vor dem Ballen, damit ich sicher stehe und nicht wegrutsche. Alle Maschen abgekettet und fertig.

Zuerst war es ein wenig gewöhnungsbedürftig, mit Teil-Socken unterwegs zu sein, inzwischen gefällt es mir sehr gut und die Füße sind nicht mehr ganz so kalt.

Cape für Mutti 4

Cape für Mutti 4

Und plötzlich war mein Vorsprung weg, bin ich sogar ins Hintertreffen geraten. Aber es immer noch Sonntag und ich bin fertig! Das ist das Wichtigste und so habe ich euch ein wenig warten lassen – zum ersten Mal. Meine Berater haben mir nämlich zum Beginn dieses Blogs geraten, regelmäßig zu schreiben.

Für das Foto musste der Gartentisch als Bohlenweg herhalten und auch Strand und Wasser sind weit weg. Aber ein wenig Strandgut habe ich noch gefunden.

Das Cape bedeckt Schultern und Rücken, reicht ungefähr bis zu dem Ellbogen. Ich denke, das ist eine gute Größe für meine Mutter. Sie kann sich eigentlich nicht drin verheddern und auch nirgends hängen bleiben. Unterarme und Hände sind frei, so dass sie damit arbeiten kann.

Nach ein paar Reihen in glatt Rechts mit Zacken, bei denen nur durch die Zunahmen Löcher entstanden sind, habe ich in den letzten Reihen ganz viele Löcher gestrickt. So ist der untere Rand ein wenig zipfelig geworden und nicht so streng. An den Rändern habe ich je eine Reihe Feste- und Krebs-Maschen gehäkelt. Dabei habe ich am rechten oberen Rand eine Schlaufe für den Knopf eingearbeitet.

Ich wünsche mir, dass meine Mutter dieses neue Tuch nutzt und ein wenig an unseren Urlaube auf Amrum zurückdenkt.

Cape für Mutti 3

Cape für Mutti 3

Gestern Abend habe ich noch bis zum Dunkelwerden gestrickt, deswegen kann ich heute einen sichtbaren Fortschritt zeigen.

Der schöne Farbverlauf wird immer deutlicher und trifft den Namen Strandgut für meinen Geschmack sehr gut. Wir haben den Sand, das Wasser und ein wenig Himmel verlassen und nähern uns dem angespülten Holz. Ich sehe den Spülsaum am Strand direkt vor mir – träum weiter.

So ganz genau kann ich es nicht erkennen, aber ich rechne noch mit zwei Farbwechseln. Bis zum ersten sind es vielleicht noch ein, zwei Reihen. Den folgenden will ich auch noch für die Zackenkante verwenden. Den Rest will ich anschließend nutzen, um das Cape rundherum mit einer Häkelkante einzufassen.

Die Zacken kommen wegen der Nadeln noch nicht so richtig zur Geltung, aber man erkennt jetzt schon, dass durch die Zu- und Abhnahmen die Maschen/Reihen schräg verlaufen. Das Knopf-Thema konnte ich noch nicht zufriedenstellend klären, es wird am Ende wohl der werden, den ich im Bestand gefunden habe.

Soviel für heute, ich muss wieder an die Nadeln, aber vorher noch dies und das und jenes …….

Cape für Mutti

Cape für Mutti

Nachdem ich meine Jacke Zoraya beendet hatte, habe ich mir neues Garn, dieses Mal von 100 Farbspiele, bestellt. Es handelt sich um die Farbvariante Strandgut in 6-fach. Daraus will ich für meine Mutter ein neues Tuch stricken.

Das erste habe ich vor einigen Jahren nach einer Anleitung von Birgit Freyer in einer halbrunden Form gestrickt. Schon damals hatte ich mir überlegt, dass die langen Zipfel bei den großen Dreieckstüchern für meine Mutter im Alltag irgendwie unpraktisch sein könnten. Aber nun ist das Lacetuch irgendwie verschwunden, wird nicht mehr benutzt, ist wohl alles Tüdelkram, Mutters Lieblingswort zur Zeit.

Im Juni steht ihr Geburtstag an und ein Geschenk muss her. Da erinnnerte ich mich daran, dass ich meiner Großmutter vor ewig langer Zeit einen kleinen Umhang gehäkelt habe, den sie sehr gerne getragen hat – jedenfalls sehr häufig, wenn ich da war. Und meine Mutter hat so etwas Ähnliches für ihre Mutter gestrickt. Also nun ich für meine Mutter, diese Geschichte wiederholt sich.

Eine Anleitung habe ich nicht, nur eine Idee im Kopf. Ausgehend vom Halsausschnitt werde ich mich in Reihen nach unten arbeiten. Im oberen Teil werde ich in jeder zweiten Reihe versetzt 8 Maschen zunehmen, bis ich eine gemütliche Weite über die Schultern erreicht habe. Danach wird es ohne Zugaben gerade weiter gehen.

Ob und in welchem Maße ich Muster einarbeite, entscheide ich spontan. Während der Zunahmen wird es wohl bei einigen rechten Rückreihen bleiben, vielleicht kommt noch eine Lochreihe. Auf jeden Fall werde ich nur kleine Löcher einarbeiten, damit meine Mutter mit dem Umhang nicht an Türgriffen oder ähnlichen Hindernissen hängenbleiben kann.

So viel zur Vorgeschichte, nun geht es an die Arbeit.

Der Anfang ist gemacht, sogar der erste Farbwechsel hat schon stattgefunden. So dezent, dass er gar nicht zu erkennen ist, aber ich habe den Knoten gesehen.

Ein Blick in meinen Strickkorb

Ein Blick in meinen Strickkorb

Sträflich vernachlässigt habe ich ihn, weil sich das Dreiecktuch mit dem tollen Farbverlauf vorgedrängelt hatte.

Vorgefunden habe ich die alten Bekannten „Weste Ording“ und Lace-Jacke „Zoraya“. Und dann liegt dort auch noch die Flickarbeit nach dem Mottenfraß, das Tuch „DolceVita“.

Nach dem Motto „Kleinigkeiten werden sofort erledigt, …“ habe ich als erstes die „Weste Ording“ herausgeholt und mich für die größeren der zur Auswahl stehenden Knöpfe entschieden. Entgegen der Vorlage aus dem Buch „Die Farben des Nordens“ von Jutta Bücker habe ich sie aber unten und nicht oben angenäht, passte besser zu mir. Das Jahr fängt gut an, erstes Teil fertig! Ich sag auch nicht dabei, wie lange ich gebraucht habe.

Die Jacke „Zoraya“ habe ich aus ihrem Beutel geholt und siehe da, ist ja schon fast fertig! Wieso habe ich da eigentlich nicht dran weitergearbeitet? Also auf los geht’s los – dieses Jahr wird’s was.

Und dann ist da noch dieses Loch in dem Tuch „Dolce Vita“. Ich habe keinen Ansatz gefunden. Auch ein Blick ins Internet hat mich eher verunsichert als geholfen. Denn da sind wahre Meister und Meisterinnen am Werk, das kriege ich nie hin. Aber dann kam die Rettung. In der aktuellen Zeitschrift der Patchwork Gilde wurde ein Buch mit dem Titel „Verflickt und Zugenäht“ vorgestellt. Das klingt vielversprechend und das schönste ist, ich muss es gar nicht kaufen, ich kann es mir bei der Gilde ausleihen. Das werde ich gleich machen und dann kann es auch hier – hoffentlich – weitergehen.

Soweit der Plan, mal sehen, was wieder alles dazwischen kommt.

Dreiecktuch Denim-Frosch 4

Dreiecktuch Denim-Frosch 4

Hurra, wieder ein Projekt fertig. Am Ende wurde es noch richtig zäh, die Reihen waren nahezu endlos lang und kraus rechts ist auf Dauer ein wenig ermüdend. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen und entschädigt mich.

Das fertige Tuch ist ca. 120×70 cm groß. Damit ist es kein Riese, aber passt gut zu mir. Gestrickt habe ich mit einem 300 Gramm-Knäuel Farbverlaufsgarn von 100 Farbspiele. Da ich eher locker stricke, habe ich mit Nadelstärke 3 gearbeitet, etwas dünner, als auf der Banderole empfohlen.

Auf 780 m Lauflänge sind 12 Farben verteilt, von hellgrün mit gelb bis zu dunkelblau mit hellblau.

Dreieckstuch Denim-Frosch 2

Dreieckstuch Denim-Frosch 2

Da ich natürlich mal wieder an mehreren Teilen stricke, komme ich bei beiden nur langsam voran. Aber nun sind die ersten Farbwechsel an dem Dreieckstuch zu erkennen und ich wollte es mal wieder zeigen.

Das Garn besteht aus 6 Fäden. An jeweils einen wird eine neue Farbe angefügt, so entsteht der Farbverlauf. Zuerst wechselte gelb zu grün – oder war es umgekehrt? Auf jeden Fall sehr dezent, bei Kunstlicht sind die Übergänge gar nicht zu erkennen. Aber vor ein paar Tagen kam dann der erste blaue Faden dazu, das war dann sehr deutlich.

Also es geht langsam, aber stetig voran und der Sommer fängt ja auch gerade erst an. Vielleicht wird es ja doch noch etwas für laue Abende.

Jacke Zoraya 5

Jacke Zoraya 5

Endlich geht es auch bei meiner Jacke weiter. Meine Mitstrickerinnen werden sie sicher in diesem Frühjahr schon getragen haben. Hier hatten andere Projekte Vorrang, aber jetzt geht es weiter. Und nachdem ich die Strecke mit dem Streifenmuster endlich geschafft hatte, wird es nun mit dem Spitzenmuster interessanter, abwechselungsreicher, kurz es macht wieder richtig Spaß.

eEinige Reihen fehlen mir noch und dann muss ich auch schon wieder eine Entscheidung treffen. Soll meine Jacke einen zipfeligen oder einen geraden Rand haben? Brigit Freyer bietet in ihrer Anleitung beide Varianten an, ich bin noch unentschlossen.

Hier noch ein Blick auf die Spitze.