Kategorie: Anderes

Zwangspause

Zwangspause

Leider muss ich eine Pause einlegen. Weder beim Golf, noch beim Handarbeiten, sondern bei der Gartenarbeit habe ich mir einen Golf-Arm eingefangen. Zuerst dachte ich noch, das könne ja nicht so schlimm sein. Aber da nun nach der Hälfte der angesetzten Behandlungen noch keine gravierende Besserung eingetreten ist, muss ich wohl vernünftig sein.

Deswegen habe ich alle angefangenen Projekte ein- und weggepackt und werde dem Arm die Ruhe geben, die er wohl braucht.

Hoffentlich dauert es nicht soooo lange.

Auf der Suche nach einem neuen Projekt

Auf der Suche nach einem neuen Projekt

An der Designwall hängen erste Stoffstücke für eine Kissenrückseite. Der Block für die Vorderseite ist fertig, es fehlen 1-2 Rahmen drumherum, um auf 40 x 40 cm zu kommen. Nun will ich erst die Rückseite aus den Resten der Reste zusammensetzen. Damit es einheitlich wird, soll auch die Rückseite die Rahmen bekommen. Aber das Wetter ist viel zu schön, um drinnen an der Nähmaschine zu sitzen. Was gibt das Lager denn sonst noch her?

Ein Stoffpaket mit bunten Batik-Stoffen. Das habe ich für ein Applikationsprojekt gekauft. Die Vorlagen sehen kompliziert aus und da ich noch nicht so viel Erfahrung habe, muss ich jetzt endlich üben. Dazu habe ich schon vor längerer Zeit ein Buch mit unterschiedlichen Techniken gekauft. Die von Country Rose Quilts vorgeschlagene Technik habe ich zuerst ausprobiert. Das Ergebnis befriedigt mich noch nicht, da muss ich noch viel mehr üben. Das lege ich erstmal wieder weg.

Also doch stricken. Hier liegt noch ein tolles Garn, eine Mischung aus Baumwolle und Seide. Aber leider habe ich dafür noch keine passende Anleitung gefunden und mir alles selber ausdenken – puh, dazu habe ich gerade keine Lust. Und bevor ich anfangen kann, muss ich erst noch die Knäule wickeln. Das dauert mir auch zu lange. Gibt es denn gar nichts, womit ich sofort loslegen kann?

Doch, da liegt noch das pinke Garn, mt dem ich einen uralten Janker aufpeppen will. Das ist die Idee. Gleich mal bei Britta Kremke hineingeschaut, wie sie den Anschluss zwischen Stoff und Garn macht. Auf der Rückseite sticken und dahinein die ersten Maschen stricken oder häkeln? Das kommt mir spanisch vor. Ich würde lieber aufsticken, ganz frei. Womit wir dann doch wieder beim Thema der letzten Wochen sind.

Das Material und Handwerkzeug ist alles hier – hurra, das neue Projekt ist gefunden. Und das ohne Umweg über „Laden“.

Patchworktage online 2021

Patchworktage online 2021

Die Patchworktage fanden auch in diesem Jahr wieder online statt. Die Patchwork Gilde hatte ein pralles Programm zuammengestellt, vielen Dank dafür. Es gab Ausstellungen anzuschauen, Vorträge anzuhören und ein paar Mitmachaktionen.

Aber vorher musste ich die Werkstatt umräumen und das Material für die Mitmachaktionen zusammensuchen. Freitag Spätnachmittag ging es los und Sonntag kurz nach 17 Uhr war es dann schon wieder vorbei – schade, so schnell ist die Zeit vergangen.

Die erste Mitmachaktion am Freitag habe ich gleich mal ausgelassen, das war nicht mein Thema. Aber Samstag ging es an die Nadeln. Unter Anleitung von Ulla habe ich in mehrern Schritten einen kleinen Schutzengel genäht und gestickt. Der war aber erst am Sonntag Nachmittag fertig.

Deswegen kommt hier erstmal mein Ergebnis der Maus Fiete. Diese Nadel- und Klammermaus war die Mitmachaktion der Patchkids, aber manmal braucht auch Mama ein einfaches, schnell zu realisierendes Projekt. Ist sie nicht süß?

Der Schutzengel wurde erst genäht und gestickt. Anschließend wurden die drei Lagen gequiltet. Zuletzt wurde der ca. 20 x 20 cm große Miniquilt durch das Umschlagen und Absteppen des Bindings geschlossen. Danke Ulla für die nette Idee, davon werde ich sicher noch weitere Engelchen machen.

Tschüß bis nächstes Jahr am Himmelfahrtswochenende!

Werkstatt 1

Werkstatt 1

Fast hätte ich „diese Woche kein Foto für dich“ gehabt, frei nach Heidi K. Denn manchmal gibt es auch in meiner Werkstatt langweilige Arbeiten, die kein Foto und keinen Beitrag wert sind.

Dazu gehörten diese Woche Hosenbeine kürzen und Tischdecke nähen. Unser Esstisch hat ein ungewöhnliches Maß und selten passen fertige Tischdecken. Dieses Mal hatten wir Glück, außer fertigen Decken wurde auch Meterware angeboten. Da haben wir zugeschlagen.

Überlegt hatten wir, aus dem großen Stück Stoff eine Decke und Servietten zu nähen. Aber die hatten wir zwischenzeitlich fertig gekauft. So konnte ich die Decke etwas großzügiger zuschneiden. Gesäumt habe ich sie mit einer einfachen Briefecke. Dafür wird im ersten Schritt rundherum ein schmaler Saum umgebügelt. Danach werden die vier Ecken rechts auf rechts zusammengenäht und gewendet. Im dritten Schritt wird der breite Saum umgebügelt und zuletzt wird der Saum festgesteppt.

Der Stoff ließ sich gut bügeln, so dass er auch gut lag und einige wenige Stecknadeln reichten. Einmal 8,5 Meter geradeaus, immer an dem Abstandslineal entlang, war nach dieser Vorarbeit zügig erledigt.

Zur Belohnung gab es als Abschluss noch einen MugRug. Das Bild mit Tieren Afrikas war nun das wirklich letzte Stückchen Motivstoff aus der Kinderbox. Und es gibt da die eine Freundin, die in Giraffen vernarrt ist. Also schnell noch einen Block aus den 36 herausgesucht und den MugRug zusammengenäht. Die Giraffe musste auf die Vorderseite, allein ging es nicht, deswegen zusammen mit dem Zebra. Elefant und Löwe verstecken sich auf der Rückseite.

Der MugRug kommt nun in die Mitgebringsel-Schachtel und wenn ich mal wieder hinkomme, kommt er mit.

Ausbeute aus meinem Adventskalender

Ausbeute aus meinem Adventskalender

Einmal noch geht der Blick zurück. Zum ersten Mal habe ich mir einen Adventskalender aus dem CountryRoseQuiltShop gegönnt.

Rechtzeitig hatte ich im November den Resetknopf in der Werkstatt gedrückt. Den hat sich vor ein paar Tagen eine andere Patchworkerin in einer Internetgruppe gewünscht und weil ich den Ausdruck so passend fand, habe ich ihn mir gemopst. Heißt natürlich, alles einmal aufräumen, um frisch ans Werk gehen zu können.

Für ein paar kleine Projekte hatte Roswitha Anleitungen und zum Teil auch das passende Material in ihre Tütchen gepackt. Meine Ergebnisse sind hier zu sehen:

Den kleinen blau/türkisen Läufer kennt ihr ja schon wegen des Missgeschicks mit dem zerschnittenen Binding.

Der rechts unten war komplett im Kalender versteckt. Neulich musste ich grinsen, denn eine andere Patcherin schrieb in der Gruppe, ihr seien die Stoffe zu weihnachtlich und sie habe andere gewählt. Ich als Küstenkind hatte sofort Windrosen und Kieselsteine erkannt und mich gefreut, dass es eben nicht weihnachtlich ist und gedanklich gleich einen Platz in meinen Haus für diesen martimen Läufer gesucht – und gefunden. Aber es zeigt mal wieder, wie unterschiedlich unsere Wahrnehmungen sind.

Der 40×40 cm große Block oben links sollte im Farbverlauf mit eigenen Stoffen genäht werden, ich habe dafür in die Weihnachts-Restekiste gegriffen. Die Ausarbeitung war frei und ich habe mich gegen eine Kissenhülle entschieden. Mit Vlies, Rückseite, Binding und zwei kleinen Aufhänge-Dreiecken habe ich nun je nach Lust und Laune ein kleines Deckchen oder einen kleinen Wandbehang.

Nicht auf das Bild geschafft hat es ein kleines Kissen in Herzform, das mit Zirbenspänen gefüllt ist und für ein gesundes Schlafklima sorgen soll.

Und hier ist alles andere zu sehen:

Da gibt es Stöffchen, die noch ein wenig gestreichelt werden dürfen, aber schon so zusammengestellt sind, dass ich loslegen könnte.

Dazu ein paar Werkzeuge, wie Nadeln und Garn und ganz viele kleine Anhängerchen für fertige Projekte.

Und ein bisschen „Papier“ in Form von Gutscheinen für Aktionen, die den Spaß in das neue Jahr weitertragen oder für Einkäufe im Shop.

Ich habe mich sehr über den Inhalt des Kalenders gefreut und bedanke mich bei Roswitha und ihrem Team, den Country-Rosen, für die liebevoll ausgesuchten und zusammengestellten Überraschungen.

Sternenregen aus finnischem Papiergarn

Sternenregen aus finnischem Papiergarn

Ein glückliches Neues Jahr wünsche ich allen Lesern und Leserinnen!

Die Überschrift Textile Handarbeiten müssen wir heute ein wenig weiter auslegen. Während der Vorbereitung zum Besuch der handmade in Delmenhorst 2018 hatte ich etwas von finnischen Papiergarnen gelesen, das interessierte mich sehr. In Natura sahen die Objekte noch viel schöner aus als im Internet und nach einiger Überlegung habe ich die Fertigpackung „Sternenregen“ am Stand von Jutta Tiemeier erstanden. Erst zuhause habe ich dann gesehen, dass auf der Packung nun von Papierschnur die Rede ist.

Irgendwie bin ich dann weder gleich, noch im Folgejahr daran gegangen. Aber in der Aufräumphase 2020 fiel mir auch diese Packung wieder in die Hände.

Ein sehr interesssantes Material, es ist aus finnischem Fichtenzellstoff gesponnen, gedreht. Für den Sternenregen waren verschiedene Schnüre eingepackt. Eine wurde in kurze Stücke geschnitten und zu Sternen zusammengeklebt. Andere wurden länger zugeschnitten und an deren Enden wurde die Schnur wieder aufgedreht, so dass Blätter entstanden.

Alle Schnüre habe ich am Ende zusammengenommen und zu einen Kranz gebunden. Die Sternchen bekamen noch kleine Glitzersteine aufgeklebt.

Mein hochkantes Bild mochte nicht richtig auftreten, es ist umgefallen, aber gibt vielleicht doch einen kleinen Eindruck. Eine kleine, leichte Dekoration nach dem vielen Weihnachtsgrün.

Keine Zeit zum Handarbeiten

Keine Zeit zum Handarbeiten

Diese Woche stand ganz im Zeichen einer Renovierungsaktion mit etlichen ungeplanten Zusatzarbeiten. So wurde aus den neuen Tapeten im Arbeitszimmer eine Runderneuerung. Am Ende durfte ich dann sogar noch an die Nähmaschine und die Gardinen-Schals kürzen.

Ein Glück, dass ich sonst mit Baumwollstoffen arbeite, diese Polyester-Gardinen sind so rutschig, die lassen sich nicht glatt legen, abschneiden und umlegen – so viele Stecknadeln benutze ich sonst nie.

Aber nun es ist geschafft und die ganze Arbeit hat sich gelohnt.

Frohe Ostern!

Frohe Ostern!

Mit diesem fleißigen Osterhasen wünsche ich schöne Ostertage, für viele von uns sicher ganz anders als gewohnt.

Dieser Miniwandbehang, ca. 40×40 cm groß, begleitet meine Familie schon ein wenig länger durch die Ostertage. Vermutlich war es ein Frühlingsmystery von Regina Grewe, aber aus welchem Jahr? Ich weiß es leider nicht mehr und es lässt sich auch nicht mehr sicher nachvollziehen. Einen Eintrag habe ich gefunden mit zwei Jahreszahlen, 2006 und 2008. Das könnte passen, denn ich erinnere mich, dass ich das Mystery zwar mitgenäht hatte, aber die Fertigstellung etwas länger gedauert hat.

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich Euch allen. Und denjenigen, die ein wenig unfroh sind, wünsche ich von Herzen, dass sich alles zum Guten wendet.

Dieser LogCabin-Weihnachtsmann entstand 2012 nach einer Vorlage aus LENA Spezial 577. Er ist ca. 90×90 cm groß, mit der Maschine genäht und mit der Hand gequiltet.

Geruhsame Feiertage und auf Wiedersehen 2020!

Frühchenquilts

Frühchenquilts

Seit vielen Jahren engagiere ich mich für eine tolle Aktion: Preemiequilts – Minis für Minis. Dafür haben sich viele Frauen aus verschiedenen Ländern über das Internet organisiert und nähen Deckchen für Extrem-Frühchen. Das sind Babies, die nicht nur zu früh, sondern auch mit maximal 1.500g Gewicht viel zu leicht geboren wurden. In 16 Stationen in drei Ländern versuchen wir, mit unseren kleinen Quilts etwas Farbe in den Klinik-Alltag zu bringen.

Die drei Minis oben habe ich genäht, alle aus ähnlichen Stoffen, aber doch verschieden, so dass sie vielleicht an Drillinge abgegeben werden können und jedes Baby trotzdem seinen unverwechselbar eigenen Quilt bekommt. Da Frühchen sehr empfindliche Haut haben, sollen die Minis zwar als Quilts erkennbar bleiben, aber möglichst wenig Nähte und Quiltlinien haben. Sie sollen zwischen 60×60 und 80×80 cm groß sein.

Ich nähe aber nicht nur, ich betreue auch eine Station. Dafür sammle ich zweimal im Jahr Quiltlein bei den Gruppenmitgliedern ein und bringe sie in „mein“ Krankenhaus. Für diesen Transort habe ich mir eine große Tasche genäht, um die Minis sicher transportieren zu können. Für das Foto habe ich die Minis wieder herausgezottelt, dafür ist von der Tasche nun nicht mehr viel zu sehen, aber die bunten Minis für Minis sind ja auch das wichtigste.

In Kürze werde ich sie abliefern und hoffe, dass sie den Schwestern und Eltern ein kleines Lächeln entlocken.