Schlagwort: Patchwork Gilde

Sudoku 5

Sudoku 5

Seit Monaten hängt das fertige Top nun an der Wand und ich traue mich nicht, mit dem Quilten zu beginnen. Weil, ja nun weil ich eben doch nicht sorgfältig genug gearbeitet habe für meine ursprüngliche Quilt-Idee. Ich wollte parallele Linien quilten.

Man sieht es auf der Detailaufnahme, die Streifen zwischen den Blöckchen sind nicht genau in einer Flucht. Da kann ich keine Linien quilten, denn dann würde der Versatz noch mehr ins Auge fallen. Eine Freundin riet, Zahlen zu quilten. Eine tolle Idee, die ja auch das Thema wieder aufnimmt. Aber schon bei der Eins habe ich wieder gerade Linien, geht nicht.

Also zurück zu einem Allover-Muster und ganz weg von geraden Linien. Da bleiben dann Kreise, Spiralen – oder vielleicht nur eine Spirale aus der Mitte heraus.

Das könnte mir gefallen. Also habe ich ein Probe-Sandwich herausgeholt und einen ersten Versuch gestartet.

Das soll es nun werden. Dann also schnell das Sandwich herstellen. Das heißt in diesem Fall, Top, Vlies und Rückseite mit Spray fixieren, trocknen lassen und dann mutig ans Werk.

Sudoku-Quilt 4

Sudoku-Quilt 4

Nach und nach sind die acht weiteren 9er Blöcke entstanden. Mit den Zwischenstreifen sind die nun schon 33×33 cm groß, es wird also ein stattlicher Wandbehang. Ursprüglich wollte ich auch noch einen Rand drumherum nähen, aber damit wäre er dann so groß geworden, dass ich ihn nicht mehr hätte hängen können. Außerdem hat meine Sudoku-Vorlage ja auch keinen extra Rand. Deswegen habe ich letzten Endes zwischen den 9er-Blöcken und einmal drumherum einen breiten, dunkleren Zwischen-/Randstreifen gesetzt. So sieht das fertige Top jetzt aus.

Rückseitenstoff und Vlies liegen schon bereit, demnächst geht es ans Quilten.

Sudoku Quilt 3

Sudoku Quilt 3

An diesem Projekt habe ich fleißig weitergearbeitet. Nun sind alle Blöckchen genäht. Kurze Erklärung, ein Sudoku besteht aus 9×9 Feldern, in jeder Zeile und Spalte und in jedem 9er-Feld darf jede Zahl nur einmal vorkommen. Hier gibt es statt der Zahlen Blöcke. Also 9×9 Blöcke, jeder 10×10 cm groß.

Nächste Aufgabe war nun, aus den einzelnen Blöckchen die 9er-Blöcke für das fertige Sudoku zusammen zu setzen. Als Vorlage habe ich ein vor längerer Zeit gelöstes Rätsel genommen. Das Kästchenmuster eines Sudokus wird durch die Zwischenstreifen dargestellt.

Das erste von den 9 Feldern ist fertig, der Rest folgt bald.

Sudoku-Quilt 2

Sudoku-Quilt 2

Die ersten Blöckchen habe ich genäht. Einige gehen ruckzuck und andere dauern etwas – sehr viel – länger. Aber es macht Spaß, was sicher auch an den frühlingsfrischen Farben liegt, die kann man in unserem trüben Winter gut gebrauchen.

Bei diesem Projekt heißt es gut Ordnung halten, damit das Rätsel am Ende auch richtig gelöst ist. Deswegen verpacke ich die fertigen Blöcke gleich in Tüten und achte darauf, dass auch ihre Nummer festgesteckt ist.

 

Sudoku-Quilt 1

Sudoku-Quilt 1

Und schon wieder muss ich ein Projekt einschieben, so ein Pech aber auch.

Die bunten Stoffe hatte ich bei dem monatlichen Gewinnspiel  von Country Rose Quilts – Roswithas Quiltshop gewonnen. Nun lagen sie da und ich wollte sie wirklich liegen lassen. Aber dann kam die Patchwork Gilde Deutschland mit ihrem Adventskalender um die Ecke – einen Sudoku-Quilt, den wollte ich schon immer mal machen. Und dieser hat nicht nur 9 verschiedene Farben, sondern 9 unterschiedliche Blöckchen.

Im Dezember hatte ich keine Zeit mitzunähen. Aber ich habe schon mal angefangen, die schönen Stoffe zu schneiden. Schnell war klar, dass die Fat-Quarter nicht ausreichen würden und ich habe bei Roswitha ein Paket nachbestellt. Jetzt konnte ich alle 9 Blöcke zuschneiden – das Ergebnis ist oben zu sehen.

So weit die Geschichte zu diesem Quilt, nun muss ich nähen – 9 x 9 Blöckchen, das wird ein wenig dauern.

 

Quiltige Wintertour 2

Quiltige Wintertour 2

Bei der Quiltigen Wintertour der Patchwork Gilde habe ich den zweiten Schritt gearbeitet.

Die Tischdeckenfolie wurde an einer langen Seite eingefasst, ein zweiter Streifen Stoff wurde nur zugeschnitten und gebügelt bereit gelegt. Auch das Binding habe ich inzwischen zusammengenäht und einmal zusammengelegt gebügelt.

Nun kann es weitergehen.

Geheimnis gelüftet

Geheimnis gelüftet

Dieses Projekt hat mich in den letzten Wochen begleitet: Von der Hansekogge zur Elbphilharmonie – Eine Zeitreise in vier Schritten am Hamburger Hafenrand.

Mein Sohn hatte die Idee und hat den Entwurf gezeichnet. Ich habe daraus eine Nähvorlage gemacht und den 20×80 cm großen Block genäht.

Teil I – 14. Jahrhundert: Die Hansekogge

segelt am noch unbebauten Elb-Hang vorbei.

Teil II – 18. Jahrhundert: Der Süllberg

wird mit Doppel- und Dreifachhäusern unter Reet bebaut. Sie habe ich auf den Hintergrund appliziert.

Am rechten Rand dieses Blockes erscheinen schon die Landungsbrücken.

Teil III – 19. Jahrhundert: Landungsbrücken und Michel

werden gebaut. Die Reeder bauen große Bürogebäude aus rotem Backstein. Die Stadt baut die U-Bahn, die hier am Hafen-Rand als Hochbahn auf Stelzen verläuft.Das Dach des Michels ist aus Kupfer, das mit den Jahren oxidiert und deswegen meistens grün erscheint.

Teil IV – 21. Jahrhundert: Die Elbphilharmonie

ist fertig. Der Fassade des alten Kaispeichers aus rotem Backstein wurde erhalten. Darauf wurde die weiße Fassade, hinter der sich die Konzertsäle, Wohnungen und das Hotel befinden, gebaut.

 

Dieser Block gehört zu einer Reihe von Blöcken für die Mitglieder der Patchwork Gilde Deutschland e.V. , zur Gilde geht es hier