Schlagwort: Nähen auf Papier

Rundes Deckchen 2

Rundes Deckchen 2

Nun ging es ans Nähen. Zuerst habe ich alle Bögen auf Papier genäht und sauber auf 1/4 Inch Nahtzugabe getrimmt. Dabei habe ich immer schön aufgepasst, dass meine ausgedachte Un-Ordnung erhalten blieb. Und dann lag sie vor mir – und ich habe ganz schnell Ordnung gemacht.


Jetzt habe ich das Top zusammengenäht. Dafür habe ich erst die Viertel zusammengesetzt. Dabei war sehr hilfreich, dass die Macher des Buches sich schon beim Erstellen der Vorlagen Gedanken über das Zusammennähen gemacht haben. Sie haben nämlich auf die Reihenfolge beim Nähen der PP-Bögen geachtet. Und deswegen laufen die Nahtzugaben der Bögen in entgegengesetzte Richtungen. Also z.B. beim inneren nach links und beim zweiten dann nach rechts, beim äußeren wieder nach links. Genial, denn beim Zusammensetzten der Bögen „klicken“ die Nahtzugaben ein und alles sitzt perfekt. Danke!

Je zwei Viertelkreise habe ich zu einen Halbkreis zusammengesetzt und diese beiden dann zum ganzen Kreis.

Ein frühlingsfrisches Top liegt nun zum Quilten bereit.

Neue Projekte schieben sich in den Blick

Neue Projekte schieben sich in den Blick

In meiner Werkstatt hängen zwei Projekte, deren Tops schon fertig sind, entstanden in der „Vor-Blog-Zeit“. Beide warten auf das Quilten und ihre Fertigstellung.

New-York-Beauties standen lange auf meiner Wunsch- und/oder To-do-Liste. Auch hier war es eine Freundin, die den Anstoß gab, es jetzt gemeinsam anzugehen. Die Paper-Piecing-Vorlagen haben wir von Ula Lenz‘ Seite heruntergeladen. Die gepachten Bögen mit den Zacken werden auf Papier genäht und mit NZG sauber ausgeschnitten. Die Rundungen werden ebenfalls mit NZG sorgfältig ausgeschnitten und nach der Anleitung von Susanne Neuhauser an die PP-Teile angenäht. Beides hat super geklappt und ich freue mich schon jetzt an dem fertigen Top. Denn noch hängt es bei mir, wenn der Wandbehang fertig ist, möchte mein Mann ihn gerne in seinem Büro aufhängen.

Daneben ist eine deutlich kleinere Arbeit zu erkennen. Vor längerer Zeit gab es im Internet ein Handnäh-Projekt „Building Houses from Scraps“. Es gibt Patcherinnen, die es geschafft haben, 365 Blöckchen zu nähen und einen großen Quilt fertigzustellen. Ich habe nur ein paar geschafft und beschlossen, Handnähen mit Running-Stitch ist nicht meine Methode. Was tun mit diesen wenigen Häusern, in denen ja auch Arbeit steckt. Ich habe mich für einen kleinen Begrüßungsquilt, der nach Fertigstellung neben unserer Haustür hängen wird, entschieden. Ergänzt habe ich mit auf Papier genähten Bäumen und Tannen nach eigenen Ideen. Und damit alle Besucher wissen, wer in dem Haus wohnt, habe ich mit Buchstaben aus einem Alphabet von Ula Lenz unseren Namen hineingeschrieben.