Kategorie: Patchwork

Kissen Tempus fugit 2

Kissen Tempus fugit 2

Kindermund tut Wahrheit kund. Nur das das Kind inzwischen ein junger Mann geworden ist. Aber er kann es nicht lassen, kommt gerne in der Werkstatt vorbei und kritisiert meine Ideen. Sein Kommentar zu den beiden fertigen Blöcken oben. Der rechte ist okay – das gebe ich dann gerne an Roswitha weiter. Aber der linke, der geht gar nicht. Wie bitte?

Auf Nachfrage kam dann der Hinweis, ich hätte die Diagonale und einen weiteren diagonalen Streifen oben drüber diagonal gestaltet und unten damit gebrochen, weil ich die halbierten Quadrate gesetzt habe. Stimmt, aber mehr gaben die Stoffreste nun mal nicht her. Und vielleicht war das ja auch Absicht? Kreative Freiheit?

Okay, er hat Recht. Aber damit hatte er mir auch den ultimativen Quilttipp geliefert. Ich habe beide Blöcke mit weißen und grauem Stoffstreifen umrundet und gequiltet. Bei Roswithas Block um den inneren Stern und die gelben Segmente im Nahtschatten, also nicht sehr sichtbar. Auf der Rückseite dann diagonal über alle Quadrate, gut sichtbar. Damit habe ich die monierten Quadrate etwas angepasst.

Jetzt noch den Rießverschluss einsetzen und die Kissenhülle schließen – fertig!

Im Hintergrund ist der Sudoku-Quilt zu ahnen. Ich finde, sie passen gut zusammen.

Kissen Tempus fugit 1

Kissen Tempus fugit 1

Zur Zeit hängt im Wohnzimmer mein Sudoku-Quilt. Dazu fehlt mit eindeutig noch eine Kissenhülle. Die Stoffreste liegen praktischerweise noch rum, die Hexe entsteht ja auch daraus. Dieses Mal will ich die Nähmaschine benutzen, ein Handnähprojekt reicht zur Zeit. Aber was? Da habe ich mal in den Ordner mit den QuiltshopBlöcken von Country Rose Quilts geschaut. Die sind alle 30×30 cm groß, mit einem Rahmen drumrum ideal für Kissenhüllen.

Der auf Papier genähte Block „Tempus fugit – die Zeit fliegt“ soll es werden. Da der fast ausschließlich aus Dreiecken besteht, habe ich mir Zuschneide-Schablonen gemacht und alle Stoffstücke vorher zugeschnitten. Das Beitragsbild ist zu dieser Zeit entstanden.

Ganz in Ruhe habe ich nacheinander die acht Segmente auf Papier genäht und zusammengefügt. Damit war der Block für die Vorderseite fertig. Die Rahmen würde ich erst zuschneiden und nähen, wenn auch der Rückseiten-Block fertig ist.

Dafür habe ich zuerst die kleinsten Reste der Stoffe zu kleinen Einheiten vernäht. Gedacht habe ich in Quadraten.

So langsam wird es.

Hexa-Hexe 1

Hexa-Hexe 1

Nun durfte sich auch unser Patchkreis wieder treffen. Dafür brauchte ich natürlich noch ein Handnähprojekt. In der Werkstatt lagen noch Stoffreste, die perfekt zu der Vorlage „Hexa-Hexen Block 14 – Der böse Blick“ von Country Rose Quilts passten. Diese EPP-Blöcke gibt es exklusiv für die Abonnenten des CountryRoseQuilt-Clubs. Im Adventskalender 2020 versteckte sich ein Gutschein für eine Ausgabe der Club-Email und so habe ich nun auch zwei Hexen-Vorlagen.

Wie immer beim EPP werden zuerst die Schablonen ausgeschnitten. Im zweiten Schritt dann die Stoffstücke. Und so sah die abgeschlossene Vorbereitung aus, unser Treffen kann kommen.

Drei Nähstunden später hatte ich alle Schablonen mit Stoff überzogen und schon die ersten Teile zusammengenäht.

Nun muss ich dieses Puzzle zusammensetzen und sollte wohl besser aufpassen, denn so wird das nichts!

Stickmappen Freies Sticken

Stickmappen Freies Sticken

Vier Geburtstagskerzen kann ich heute anzünden! Am 16. Juni 2017 habe ich hier den ersten Beitrag veröffentlicht. In diesen vier Jahren habe ich regelmäßig geschrieben, zuerst zweimal, später einmal wöchenlich. Das macht mir inzwischen Probleme, weil ich weniger handarbeite und in mancher Woche nichts Neues oder keine nennenswerten Fortschritte einer Arbeit zu zeigen habe. Deswegen werde ich zukünftig häufiger mal Bilder von Arbeiten zeigen, die vor meiner Blog-Zeit entstanden sind. Und wenn mir mal gar nichts einfällt, mache ich eine Pause – das muss einfach auch mal sein.

Da wir gerade beim Thema „Freies Sticken“ sind, habe ich heute Fotos von meinen Stickmappen vorbereitet. Als die Kursunterlagen von Anne Lange kamen, hatten die Materialien wenig mit den mir bekannten Stickutensilien zu tun. So kam es, dass ich ziemlich viel lose rumliegen hatte und auch ein Mitnehmen zu Handarbeitstreffen umständlich war. Irgendwie brauchte ich eine Tasche, um die Hilfsmittel, das Stickmaterial und die angefangene Arbeit einzupacken. Und die ich am Zielort einfach nur auf zu klappen brauchte und gleich loslegen konnte.

Wie konnte ich das alles unter einen Hut bringen? Moment mal, das geht doch mit Briefmappen. Papier, Umschläge, Stift – alles in einer Mappe, die aufgeklappt wird und man kann den Brief schreiben. Das Prinzip habe ich um zwei Trennblätter ergänzt und herausgekommen ist zuerst diese kleine Stickmappe. Natürlich sind lange Griffe dran, damit ich sie mir unterwegs umhängenkann.

Gestaltet habe ich sie in der mir damals neuen Crazy-Technik. Dabei werden unterschiedliche Formen von Stoffstückchen zusammengesetzt, begradigt, wieder angenäht, begradigt – so lange, bis die gewünschte Größe erreicht ist. Die Nähte werden anschließend mit Stickstichen verziert.

Aufgeklappt sieht es darin so aus. Vorne ein Fach für die angefangene Arbeit. Zwischen den Trennblättern liegen üblicherweise die Garne und ganz hinten die (eckigen!) Stickrahmen und die Zwingen, mit denen die an der Tschplatte befestigt werden.

Die Fächer vorne und hinten habe ich mit Taft „gefüttert“, damit nicht soviel Fussel dran hängen bleiben. Im inneren Fach habe ich Thermolam verwendet. Das Material hat Hafteigenschaften und die Garne rutschen nicht alle in einer Ecke zusammen, wenn man die geschlossene Tasche mit sich herumträgt.

Auch die Rückseite ist in Crazy-Technik gestaltet, allerdings weniger aufwändig bestickt.

Mit dieser kleinen, ca. 30×30 cm großen, Stickmappe bin ich gut durch Annes Stickkurs gekommen. Die letzte Aufgabe in dem Kurs war, ein Monogramm zu gestalten.

Das lag fertig da, als ich den Stoff für die Weste kaufte und mir den größeren Rahmen wünschte und bekam. Auch dieses Projekt sollte standesgemäß aufbewahrt werden und transportfähig sein. Was lag also näher, als noch eine, etwas größere Stickmappe zu nähen. Am Ende war die mit ca. 40×40 cm deutlich gößer und wegen der großen Zwingen sehr viel schwerer, also eher eine Schultertasche. Dafür habe ich lange, gefütterte Schulterriemen genäht.

Das Monogramm ziert die Vorderseite.

Die aufgeklappte Variante mit dem Material hatte ich im Beitrag zu der Ordnerhülle gezeigt. Hier oben als Beitragsbild sieht man das hintere Fach, in dem wegen der Größe dieser Tasche sogar Platz für ein Nähetui und das Buch mit den Stickstichen ist. Der kleine Rahmen hielt mit einer kleinen Zwinge, dieser große Rahmen ist so schwer, dass er mit zweien sicherer ist.

Die Rückseite ist in Barghello-Technik genäht. Dabei werden erst Stoffstreifen aneinander genäht, die später in rechten Winkeln zu den Nähten zerschnitten und versetzt neu zusammengenäht werden. Dadurch entstehen Wellen. In der Technik hatte ich schon einen Beutel genäht, die restlichen Stoffe reichten für die Stickmappe und so passen diese beiden nun zusammen und können gemeinsam auf Reisen gehen.

Auch der Beutel kommt mit einem Stickdetail daher. Der Schmetterling auf der Klappe wurde von einer Frau in Afghanistan gestickt. Diese schöne Aktion hat Pascal Goldenberg initiert und so verbinden Fäden die Frauen hier und da.

Vier Jahre, schon eine lange Zeit. Aber es macht mir noch heute, 266 Beiträge später, Spaß und ich freue mich, wenn ihr meinen Blog weiterhin besucht.

Ordner-Hülle Freies Sticken

Ordner-Hülle Freies Sticken

2008 habe ich an einem online-Stickkurs bei Anne Lange teilgenommen und war voll motiviert, das Gelernte anzuwenden. Da kam mir bei einem Seesterne-Treffen das Angebot gerade recht und ich habe einen selbstgefärbten Stoff erstanden.

Daraus wollte ich mir eine Weste nähen. Also habe ich zuerst einen Schnitt gekauft und die Schnittteile mit Heftgarn auf den Stoff „kopiert“. Die Stoffteile habe ich mit einem ganz dünnen Aufbügelvlies verstärkt. Parallel hat mir mein Mann einen großen Stickrahmen gebastelt, damit ich möglichst viel Fläche auf einmal sehen und bearbeiten konnte.

Das erste Vorderteil ging mir gut von der Hand. Und danach habe ich die Arbeit dann aus dem Blick verloren. Sei es, weil ich keine Zeit mehr hatte, keine Idee für die zweite Seite – ich weiß es nicht mehr. Inzwischen hat sich leider auch mein Geschmack geändert und eine bestickte Weste passt nicht mehr zu mir. Es hat einen Augenblick gedauert, bis der Entschluss reifte, aus diesem Westen-Vorderteil eine Ordner-Hülle für den Ordner mit den Ergebnissen des Stickkurses zu gestalten. Auf den Beitragsbild oben sieht man, was ich ausgepackt habe.

Das Vorderteil war schon grob vorgeschnitten, ein Glück, dass ich das abgeschnittene Material aufbewahrt hatte. Denn jetzt musste aus der Weste wieder ein rechteckiges Teil werden. Der Armausschnitt passte genau, da habe ich nur die Nahtzugaben verloren.

Die Stoffreste habe ich in Crazy-Technik zusammengenäht, das gehört jetzt eben so. Bevor ich das Rechteck endgültig zugeschnitten habe, habe ich mit kleinen Stäbchenen den Ausschnitt für den Ornder-Rücken ausgewählt.

Da die Stoffstücke schon das dünne Vlies hatten, habe ich auf weitere Einlagen verzichtet. Habe also nur mit der Rückseite verstürzt, gewendet, rundherum knappkantig abgesteppt und neben den Crazy-Nahtlinien gequiltet, alles mit der Nähmaschine.

Links und rechts jeweils 10 cm nach innen umgelegt und abgesteppt, schon konnte der Ordner hineingeschoben werden.

Ein passendes Kleid für meinen Stickordner!

LiBellchen 2

LiBellchen 2

Hatte ich gesagt, ich hätte keine UFOs, UnFertigeObjekte? Sind gut versteckt, aber jetzt habe ich wieder eines hervorgeholt. Es war während der Patworktage online, als ich vor dem Laptop saß und zuhörte. Die Hände waren frei, hatten nichts zu tun.

Da habe ich mir die Schachtel mit dem LiBellchen herausgeholt. Diese Kleinigkeit habe ich hier im Juni 2017 vorgestellt. Zur Erinnerung: Ein LiBellchen ist eine kleine dreidimensionale Arbeit, die erst in English Paperpiecing zusammengenäht und ausgestopft wird. Danach wird sie bestickt und weiter verziert.

Ich habe immer mal wieder daran weitergestichelt, aber zwischendurch keine Fotos gemacht.

Fertig ist meine Interpretation nach der Idee „LiBellchen – Schmuckobjekte von Liesel Niesner“ in Gestalt eines Oktagons. Und wozu das Ganze? Einfach nur um es auszuprobieren und mich daran zu freuen.

Marktkorb II – 2

Marktkorb II – 2

Bei Licht betrachtet war der Fehler klein, der Frust am Abend vorher eigentlich zu groß. Beim Annähen der Einfassung sind ein paar Zentimeter vom Außenstoff herausgerutscht.

Diesen Teil der Naht habe ich von außen aufgetrennt, ganz vorsichtig. In die Lücke habe ich danach den Stoff hineingeschoben und die Stelle mit kleinen Handstichen wieder geschlossen. Man sieht fast gar nichts und das Malheur ist schon vergessen.

Der Original-Marktkorb hat geflochtene Griffe. Darauf hatte ich schon bei meinem ersten Versuch verzichtet und stattdessen gefütterte Schulterträger angenäht. Dieses Mal habe ich es mir noch einfacher gemacht. Ich fand nämlich in der Schachtel mit Gurtbändern, Lederriemen und ähnlichem Zubehör eine Rolle Gurtband in einem passenden Farbton.

Daraus habe ich zwei kurze Handgriffe und einen längeren Schulterriemen geschnitten. Diese haben an den Enden je einen Stoff-Überzug bekommen. Anschließend habe ich die Griffe von außen auf den Korb genäht. Bei der Griffprobe musste ich feststellen, dass 4cm ein wenig sehr zu breit ist. Um zu vermeiden, dass sich das Gurtband beim Tragen irgendwie zusammenkrumpelt, habe ich es an den Handgriffen jeweils mittig ca. 15 cm zusammengelegt und festgesteppt. Nun passt es besser.

Damit mir nichts aus dem Korb heraushüpfen kann und meine Einkäufe auch ein wenig vor Wind und Wetter geschützt sind, habe ich mir noch zwei Klappen vorbereitet, die ich am oberen Rand zusammen mit der Einfassung festgenäht habe. Durch den Tunnel wurden zwei Kordeln gefädelt und nun kann ich den „Deckel“ zusammenziehen und alles bleibt drinnen.

Ich freue mich schon auf den ersten Einsatz meines neuen Einkaufs-Begleiters.

Marktkorb II – 1

Marktkorb II – 1

Immer öfter mache ich mir, machen wir Patch- und HandarbeiterInnen uns Gedanken, was wohl mit unseren Werken passiert, wenn wir uns verkleinern müssen oder wollen oder gar irgendwann unsere Wohnungen aufgelöst werden müssen. Etwas wehmütig starrte ich auf die vier Rollen mit Quilts, die trotz vieler verschenkter hier bei mir liegen und umschichtig gezeigt oder benutzt werden. Und die vielen Taschen und Beutel, wer soll die eigentlich alle benutzen? Aber die richtige fehlt uns ja immer.

Also beschloss ich, eine der älteren Schultertaschen in einen Marktkorb umzuwandeln, der dann bitteschön genau in meinen Fahradkorb passen sollte. Dieses Mal für den großen auf dem Gepäckträger. Der ist wohl noch etwas größer als gedacht. Jedenfalls versank die Tasche darin und auch wenn ich die Clutch mit aufgetrennt hätte, hätte das Material nicht gereicht. Aber der Marktkorb hatte sich festgesetzt, den wollte ich unbedingt haben.

Und dann habe ich mich getraut und eine Rolle abgewickelt. Ganz innen eingerollte war ein Sonnenblumenquilt aus meiner Anfangszeit. 2002 habe ich einen meiner ersten Kurse besucht. Die Stoffhändlerin, in deren Laden er stattfand, hatte mich überredet. Schon die Auswahl der Stoffe hat mir nicht so gefallen, die gelben Stoffe waren mir nicht gelb genug. Und die Kursleiterin ließ mich dann mehrfach wissen, dass dies kein Anfängerkurs sei und ich schon wissen müsse, wie ich die Blöcke genäht bekomme. Wusste ich natürlich nicht und so wurde alles schief und krumm, fast alle Blattspitzen waren abgeschnitten. Trotzdem war ich stolz wie Oskar, diesen Wandbehang fertig zu haben und er hat uns auch viele Jahre im Spätsommer begleitet. Seit einiger Zeit mag ich ihn nicht mehr aufhängen. Er ist mir einfach zu ungenau und es gibt inzwischen ja auch mehr als genug neuere. Aber in die Tonne damit – geht gar nicht.

Mit dem Nahttrenner in der Hand habe ich mich von einem meiner Erstlingswerke verabschiedet und es in seine Einzelteile zerlegt. Und siehe da, plötzlich war das Top nur noch eine Ansammlung mehr oder weniger verunglückter Blöcke und ich konnte mich trennen.

Die Rückseite wurde zur Außenseite, das nennt man wohl Upcycling. Nur ein paar neue, violette Streifen habe ich eingefügt. Das Vlies brauche ich jetzt nicht, aber die Vliesstreifen für diesen Marktkorb sind beim ersten übrig geblieben, also wieder ein paar Reste verarbeitet. Ebenfalls Rest ist das Innenfutter, das ist nämlich von der fleckgeschützen Tischdecke übrig geblieben, praktisch für einen Marktkorb.

Zuerst werden die Streifen genäht und diese zur Runde geschlossen. Er steht und sieht schon aus wie ein Korb, oder?

Eigentlich sollte er gestern fertig werden, damit ich ihn heute zeigen kann. Aber dann entdeckte ich einen Fehler. Das heißt auftrennen und nachbessern, deswegen gibt es den fertigen nun erst nächste Woche zu sehen.

Frühchenquilts 1

Frühchenquilts 1

Nach einer etwas längeren Pause habe ich mal wieder Frühchenquilts für die Aktion „Preemiequilts – Minis für Minis“ genäht. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, pro Monat einen fertigzustellen. Das hat für den Anfang schon mal gut geklappt, denn aus der Sammelbox mit, nach meinem Geschmack, kindgerechten Stoffen konnte ich insgesamt 5 Minis zusammenstellen.

Auch diese Box hatte ich geleert, bevor ich die Resteverwertung gestartet habe, brauchte ich doch auch von diesen Motivstoffen welche für die MugRugs. Nachdem ich die auf den Weg gebracht hatte, konnte ich mich dem Quilten der Frühchenquilts widmen.

Dafür habe ich die Nähmaschine mit dem Walking Foot benutzt. Nur bei einem Mini habe ich in zwei größere einfarbige Flächen noch ein Motiv mit der Hand hineingequiltet.

Zuerst kommen hier die drei farbenfrohen.

Und hier die beiden für eine kleine Prinzessin.

Wie schön, dass wieder etwas fertig geworden ist. Nun hoffen ich, dass ich die Minis, meine eigenen und weitere, die mir geschickt wurden, auch zu den Frühchen ins Krankenhaus bringen oder wenigstens schicken darf.

MugRugs – Überraschung 3

MugRugs – Überraschung 3

Zu dem Stapel der vorbereiteten MugRugs hat sich nun ein Stapel Thermolam gesellt. In Fließbandarbeit will ich mich jetzt an die Fertigstellung machen.

Dazu sind mehrere Schritte nötig. Zuerst stapele ich die drei Lagen und stecke sie zusammen. Danach werden sie rundherum gesteppt, Wendeöffnung lassen! Nun Ecken abschneiden, MugRug wenden und die Ecken ausarbeiten. Die Wendeöffnung stecken/klammern und die Teile bügeln. Zuletzt einmal außen rum absteppen, dabei wird die Wendeöffnung geschlossen.

Es geht wirklich schneller, wenn man bei allen Teilen den gleichen Schritt macht und erst danach das Werkzeug ändert und wieder bei allen das gleiche macht, als wenn man jedes Teil erst ganz fertigstellt, industrielle Produktion halt. Die habe ich zugegebenermaßen für das Foto unterbrochen, um die unterschiedlichen Schritte zeigen zu könnnen.

Das Ergebnis sind 36 MugRugs aus je einem Motivstoff und einem farblich abgestimmten Blöckchen aus dem E-Book 36 Tage – 36 Blöcke von CountryRoseQuilt.

Verpackt in einen Karton hoppelt der Osterhase damit nun in die Kinder-Intensiv-Station der Klinik Itzehoe. Ich möchte den MitarbeiterInnen, die dort seit vielen Jahren die Extrem-Frühchen mit kleinen Quilts aus der Preemiequilter-Aktion „Minis für Minis“ versorgen, eine kleine Freude machen. Dieses Mal dürfen sie sich etwas aussuchen und behalten.