
Ende gut – alles gut 11
Der Rand meiner Decke wird aus zwei Runden bestehen.
Für die erste übernehme ich das Design von Roswitha aus den schon bekannten drei Streifen. Die werden in dieser Runde aber nicht mehr anlaog zu den Blöcken unterbrochen, sondern sind jeweils eine ganze Seite lang. An den Ecken sitzen dabei auch wieder Ecksteine.

Und dann wollte ich die Vorlage ein klitzekleines Bisschen abwandeln. Nach dieser Runde misst das Top 130 x 170 cm. Da wir auf 150 x 200 cm kommen wollen, müssen in der Breite zweimal 10 cm und in der Höhe zweimal 15 cm ergänzt werden. Damit der äußere Rand an allen Seiten gleich breit ist, hat Roswitha in ihrem Layout oben und unten jeweils einen Streifen eingefügt.
Da mein QuIlt sehr bunt ist, habe ich versucht, ihn mit den grünen Streifen zu beruhigen und wollte das auf keinen Fall mit neuen bunten Streifen aufweichen. Deswegen hatte ich mich entschieden, den äußeren Rand oben und unten fünf Zentimeter breiter zu machen.
Tja und dann stellte ich beim Zuschneiden fest, dass der hellgelbe Stoff nicht mehr für drei 15 cm breite Streifen ausreicht. Nach einer kleinen Frustpause war klar, dass ich nun doch die ursprünglich geplanten Ausgleichstreifen einfügen muss – der hellgelbe Stoff liegt so lange, dass ich gar nicht erst versucht habe, ihn nachzukaufen. Also habe ich angefangen, mit verschieden Farben zu spielen.

Am liebsten hätte ich Dunkelgrün, aber die beiden Stoffe passen gerade eben nicht und das sieht nicht aus. Also Variante Gelb und natürlich reicht der Stoff nicht für zwei Streifen. Also einmal Gelb und einmal Curry – ist ja ein Restequilt.

Grün wäre schöner gewesen, aber ich werde mich daran gewöhnen. Als nächstes stehen Sandwich heften und quilten auf dem Programm. Da ich das Freihandquilten mit der Nähmachine nicht beherrsche, den großen Quilt aber auch nicht von Hand quilten will, wird es wohl eine Kombination aus beiden Techniken werden. Aber darüber muss ich erst noch ein wenig nachdenken.