Gestern habe ich die Tischsets verschenkt und kann deswegen hier nun die letzten Schritte zeigen. Oben im Beitragsbild ist das Quilting zu sehen. Ich habe im Schatten der Naht um die Strandhäuser gequiltet und den Rest der Sets mit parallellen Linien aufgefüllt.
Die blauen Bindingstreifen habe ich mit dem roten Stoff ergänzt. Da die Streifen mehrfach zusammengesetzt sind, habe ich sie erst zur Runde geschlossen, damit ich sie so ausrichten konnte, dass keine Nähte in den Ecken zu liegen kamen. Denn das ist beim Umlegen der Stoffe in einer Ecke sehr hinderlich. Das Binding habe ich auf der Rückseite mit der Hand angenäht.
Da musste ich mir doch mal beweisen, dass ich auch in meiner UFO-Werkstatt arbeiten kann und habe die Strandhäuser rausgeholt.
Jeweils drei von ihnen sollen eine Gruppe auf je einem Tischset bilden. Dafür habe ich aus den Himmel- und Strandstoffen Verbindungsstreifen genäht. Als die Gruppen zusammengesetzt waren, habe ich sie oben und unten eingekürzt, damit die Proportionen auf den Sets stimmen.
Oben im Beitragsbild ist zu erkennen, dass ich anschließend, aber wirklich nur einen kurzen Moment, überlegt habe, ob die Häuschen einen Rand als Abgrenzung brauchen oder nicht.
Also natürlich mit Rand, aber schon ergab sich das nächste Problem, denn der blaue Stoff reicht nun nicht mehr für die Einfassung der Sets. So kann’s gehen, wenn man mit Resten und ohne ausgefeilten Plan arbeitet. Also die geschenkten Stoffe wieder rausgeholt, das ist übrigens jedes Mal eine aufwändige Suche, da ja viele Dinge noch verpackt und verstaut sind – UFO halt.
Ich muss die blauen Bindingstreifen auf jeden Fall mit einer weiteren Farbe verlängern und tendiere zu rot, die grüne Variante ist mir zu dunkel. Noch habe ich ein bischen Zeit zu überlegen, ich muss ja erst quilten.
Ganz plötzlich brauche ich auch mal etwas für mich. Manchmal landet mein Handy in einer großen Tasche und wie wir alle wissen, findet es sich da selten schnell wieder. Und da mein aktuelles Handy irgendwie gewachsen sein muss, passt es nicht mehr in die alten Hüllen. Und die lose rumfliegenden Netzteile und Ladekabel nerven auch schon etwas länger. Also ab an die Nähmaschine.
Bei Patchworkerinnen sammeln sich außer Stoffresten auch Einzelblöckchen an. Entweder will ich nur etwas ausprobieren oder ein Block passt farblich nicht so recht ins Ganze oder im Überschwang habe ich zuviele vorbereitet oder ein Stoffrest reicht gerade so für einen allerletzen … Es gibt immer Gründe, einen Block beiseite zu legen.
Und genau die Mappe, ein sogenanntes Block-Buch, habe ich hervorgeholt, mal schauen, ob ich einen Anfang finde. Die bunten Windmühlenblöcke sind ideal. Sie sind farbenfroh und ich werde bestimmt Begleitstoffe finden.
Mit der Handyhülle halte ich mich nicht lange auf. Ausmessen, den fertigen Block entsprechend vergößern und mit Vlies und Rückseite verstürzen. Das Teil mittig falten und an der Seite und am Boden absteppen, fertig.
Und nun zum Kabelsalat, wie aufwändig soll die Aufbewahrung werden? Tasche mit Reißvershluss oder ein Reisbeutel mit Klettverschluss oder ganz offen? – immer diese Entscheidungen.
Zuerst muss ich mich vom Windmühlenblock verabschieden, der passt einfach nicht zum Schnitt. Inzwischen habe ich nämlich die Schneideschablonen für die Utensilos „Häuser“ von BarbarasRegenbogen herausgesucht und da passt der Block so gar nicht. Also musste ich andere Stoffe nehmen, die Wahl fiel auf einen Batik und einen Begleiter. Um dem Utensilo ein wenig Stand zu geben, habe ich, gemäß der Anleitung, die Außenstoffe mit Bügelvlies verstärkt. Je vier Stoffteile werden zu einem Außen- und einem Innenbeutel. Die beide verstürzen und absteppen und auch der ist fertig.
Und beide schon in Benutzung, so schnell kann’s gehen.
Manchmal finde ich mich unverhofft an der Nähmaschine wieder. So auch jetzt. Eine Freundin spendete Stoffe für den guten Zweck. Wir kamen ins Reden und es fiel der Satz, dass die Strandhäuser ja so schön seien. Welche Strandhäuser, grübel, grübel. Ach, die auf den Tischsets. Die habe ich doch schon vor fünf Jahren genäht und verschenkt. Und hier nur als fertiges Geschenk erwähnt, aber nicht im Entstehen gezeigt, man weiß ja nicht, wer so alles mitliest.
Die PaperPiecing-Vorlage von Regina Grewe habe ich noch und Stoffe ja nun auch reichlich, also werde ich zuerst zwei Tischsets aus den Stoffen nähen, bevor aus dem großen Rest dann ein oder zwei Spenden-Quilts werden.
Leider habe ich es versäumt, die Stoffauswahl zu fotografieren, deswegen sind im Bild oben schon die ersten drei Häuschen zu sehen. Die Sets sollen hell werden, die Häuschen kunterbunt. Die Auswahl fällt mir mit geschenkten Stoffen schwerer als mit eigenen, aber ich konnte ausreichend Stoffe finden. Und wo ein Stückchen fehlt, findet es sich sicher in meinen Resten.
Da ich ja mit dem Nähen auf Papier gerade gut in Übung bin, habe ich die Häuschen schnell gebaut, hier das Foto von Nummer 4 bis 6.
Die Wahl für den Hauptstoff der Sets fiel auf einen wild gemusterten Batik. Deswegen werde ich die Strandhäuschen mit Hintergrund verbinden und einen Rahmen drumherum machen, damit sie sich gut abheben.
Damit erst gar nicht wieder Reste entstehen, habe ich die Stoffe von den Zugvögeln gleich liegengelassen. Für ein „Flachgeschenk“ im Freundeskreis möchte ich gerne ein persönliche Beigabe. Und das liebe ich an diesem Hobby, ich kann immer etwas zaubern. Aus dem Stoffpäckchen plane ich einen kleinen Block mit Segelboot, aus den größeren Stücken könnte die Rückseite werden. Für den Innenbeutel wurde ich wieder in der Hemdenbox fündig und auch für die Umrandung des Blöckchens habe ich den allerletzten Rest des grauen Hemdes bereitgelegt.
Den Block mit dem Segelboot habe ich nach einer alten Vorlage in ca. 20 x 20 cm auf Papier gezeichnet und genäht. Schnell war mir eine Rückseite aus Stoffstreifen zu langweilig. Deswegen habe ich einen zweiten Block auf Papier gezeichnet und erst beim Nähen festgestellt, dass der graue Hintergrundstoff ein Segmet zu früh aufgebraucht war. Also wurde der Block ein wenig schmaler als ursprünglich geplant. Beide Blöcke habe ich anschließend mit grauem Stoff auf ca. 35 x 30 cm ergänzt.
Gerne habe ich meine Hände frei, deswegen sollte auch dieser Einkaufsbeutel lange Griffe haben. Dafür habe ich 1 Meter lange Streifen zusammengenäht, die Seiten nach innen gebügelt und die Streifen zur Hälfte gelegt. Anschließend habe ich beide Seiten knappkantig abgesteppt. Nun sind die Stoffe aus dem Paket aufgebraucht und ein letztes Mal kann ich Vorder- und Rückseite gleichzeitig zeigen. Auch die vorbereiteten Griffe oder Träger haben es auf das Bild geschafft.
Aus dem gestreiften Hemdenstoff habe ich den Innenbeutel genäht. Anschließend werden die beiden Beutel miteinander verbunden und gewendet. Zuletzt werden die obere Kante und die Wendeöffnung knappkantig abgesteppt. Und fertig ist meine Geschenk-Verpackung.
Noch nicht ganz die Zeit, aber man will ja vorbereitet sein. Spaß beiseite, dieses kleine Projekt ist ein „Doppeltes Grit’s Mini’s“. Auf den Patchworktagen in Goslar sprang mir das Stoffpäckchen „Butterfly Calypso“ aus Grits Stoff-Reihe „Grit’s Mini’s“ ins Auge und wollte unbedingt mitkommen.
Zuhause bin ich dann schnell über die neue Anleitung „Zugvögel“, aus der Anleitungs-Reihe „Grit’s Mini’s“ gestolpert. Zu so einem kleinen Projekt hatte ich Zeit und Lust und ganz ehrlich, der kleine Quilt, der bis jetzt an der Haustür hing, hatte seine beste Zeit schon vor ein, zwei Jahren hinter sich. Das ist leider ein Problem mit den Quilts, die dem UV-Licht ausgesetzt sind. Aber so kann ich mir dann mal wieder neue nähen.
Dieses Projekt habe ich in der Technik Nähen auf Papier zusammengesetzt. Die bunten Stoffe aus dem Paket habe ich mit einem grauen Rest kombiniert. Für die Rückseite musste ein Rest Hemdenstoff herhalten und sogar das Vlies musste ich aus zwei Resten zusammenstückeln – gut, dass ich nichts wegwerfe.
Beim Quilten habe ich mich an die Vorlage gehalten, brauchte mir also keine Gedanken zu machen. Für die Einfassung musste ich vier Streifen zusammennähen. Damit ich die Farben gleichmäßig verteilt bekomme, habe ich den Streifen erst zu Runde geschlossen und die dann angenäht. Das ist ein bisschen fummelig, war es mir aber wert.
Hmmm, ein bisschen leer im oberen linken Eck. Was kann ich da machen? Schmetterlinge im Stoff -Moment mal. Da habe ich doch vor vielen Jahren auf einer Messe Porzellan-Knöpfe gekauft, wo sind die hin und ob die Farben passen?
Sie passen! Und so fliegen nun schon mal zwei Schmetterlinge.
Erstaunlich intensiv leuchten die Farben, sogar bei unserem bedeckten Himmel heute. Der Miniquilt ist ca. 30×30 cm groß und bis auf die Rückseite des Bindings mit der Nähmaschine genäht.
Im Beitragsbild zeige ich heute zuerst das Ergebnis, das fertig ausgelegte Layout des Innenteils der Kinderdecke. Und nun zeige ich meinen Weg dahin.
Im Mai hatte ich beschlossen, dass die Anzahl der genähten Sterne reichen sollte und ich mit bunten Quadraten auffüllen wollte. Die geschnittenen Quadrate hatte ich mir in eine Reihenfolge sortiert. In einer Spirale hatte ich sie eingefügt, das Ergebnis fotografiert und hier gezeigt. „Reihenweise“ habe ich die Blöckchen dann zusammengepackt und beiseite gelegt.
Mal wieder zu lange, denn als ich sie nun wieder hervorholte und neu auslegte, sah es ganz anders aus – weil ich Reihen und Spalten verwechselt hatte. Auch egal, dachte ich. Aber irgend etwas störte mich doch.
Zu unruhig, habe ich beschlossen und die bunten Quadrate wieder herausgenommen. Im neuen Versuch habe ich sie diagonal ausgelegt.
Das gefällt mir schon besser, aber am linken und oberen Rand muss ich noch die Sterne mit dunklem Hintergrund gegen hellere austauschen, damit es für mich harmonisch wird. Und das Bild habe ich heute mal zuerst gezeigt.
Hier geht es nun mit dem Rand weiter, aber da habe ich auf den ersten Blick noch keine passenden Stoffe gefunden.
Bei diesem Sampler von Country Rose Quilts sind wir bei Block 7 angekommen. Es ist wieder ein Block mit Rand. In meinem Fall also mit relativ viel Blau drum rum und deutlich dunkler als im Original. Aber damit muss ich nun leben, schließlich arbeite ich mit Resten und nicht mit neu zusammengestellten Stoffen.
Im Foto oben zeige ich einen Trick, den ich mit meinem Handy umsetzen kann. Die Stoffauswahl habe ich grob gefaltet und ausgelegt. Davon habe ich ein Foto gemacht. Im Fotobearbeitungsprogramm habe ich die Sättigung verschoben, so dass nur hell/dunkel übrig bleibt. Und das Bild kann ich dann mit der in schwarz/weiß ausgedruckten Vorlage vergleichen – passt so ungefähr.
Stöffchen bügeln, schneiden, zusammensetzen und den fertigen Block trimmen – fertig!
Ein Gesamtbild gibt es erst, wenn die dritte Reihe voll ist.
Das ist das zweite Ufo, auch hier habe ich im Sommer 2023 zuletzt berichtet. Inzwischen habe ich gelernt, dass die Bettdecken vom Schweden ein anderes als das gewohnte Maß haben. Und da noch eine halbe auf ihren Einsatz wartet, wird sich das Top aus den Marverik Stars nun daran anpassen müssen.
Deswegen musste ich zuerst umplanen und neu rechnen. Dafür habe ich die fertigen 17 Sterne mit Abstand ausgebreitet, zu sehen oben. Nun hätte ich weiter Sterne nähen können. Aber wie lange soll die Fertigstellung denn noch dauern? Also habe ich beschlossen, stattdessen bunte Stoffquadrate einzufügen.
Die waren schnell in einen Farbverlauf sortiert, zugeschnitten und auf der Designwall dazwischen gesetzt.
Nachdem ich das Faltendilemma beseitigt hatte, habe ich überstehendes Material von Füllung und Rückseite zurückgeschnitten und die offenen Kanten mit Zickzackstich versäubert. Das mache ich nur selten, aber hier war es notwendig, weil das Innenleben sofort aus der aufgeschnittenen Bettdecke fliehen wollte. Kurz habe ich überlegt, dass dieser Arbeitsschritt mit einer Overlock-Maschine einfacher und schneller gegangen wäre. Aber noch eine Maschine hinstellen – eher nicht.
Aus den Stoffen, die schon im Top den Rahmen gebildet haben, soll nun auch das Binding werden. Damit ich es komplett mit der Maschine annähen kann, habe ich mich für SuesMagicBinding entschieden. Dafür habe ich zuerst zwei Streifen á fünf Meter zusammengesetzt, die ich dann aneinander genäht habe.
Die bisher beschriebenen Schritte sind im Beitragsbild zu erkennen. Nun habe ich mir eine kleine Pause verdient, dauert auch keine zwei Jahre – grins.
Da bin ich schon wieder. Das Binding wird zuerst auf der Rückseite angenäht, dabei wird es auch geschlossen. Anschließend wird es auf die Vorderseite umgeschlagen und dort in dem schmalen Streifen mit der Nähmaschine festgesteppt. Fertig!
Die Decke hat es sich auf der Gartenbank gemütlich gemacht. Sie ist ca. 100 x 150 cm groß und komplett mit der Nähmaschine genäht. Jeder Quilt braucht einen Namen, „Streifen im Quadrat“ habe ich ihn genannt.
Cookie Consent
We use cookies to improve your experience on our site. By using our site, you consent to cookies.
Used to monitor number of Google Analytics server requests when using Google Tag Manager
1 minute
_gac_
Contains information related to marketing campaigns of the user. These are shared with Google AdWords / Google Ads when the Google Ads and Google Analytics accounts are linked together.
90 days
__utma
ID used to identify users and sessions
2 years after last activity
__utmt
Used to monitor number of Google Analytics server requests
10 minutes
__utmb
Used to distinguish new sessions and visits. This cookie is set when the GA.js javascript library is loaded and there is no existing __utmb cookie. The cookie is updated every time data is sent to the Google Analytics server.
30 minutes after last activity
__utmc
Used only with old Urchin versions of Google Analytics and not with GA.js. Was used to distinguish between new sessions and visits at the end of a session.
End of session (browser)
__utmz
Contains information about the traffic source or campaign that directed user to the website. The cookie is set when the GA.js javascript is loaded and updated when data is sent to the Google Anaytics server
6 months after last activity
__utmv
Contains custom information set by the web developer via the _setCustomVar method in Google Analytics. This cookie is updated every time new data is sent to the Google Analytics server.
2 years after last activity
__utmx
Used to determine whether a user is included in an A / B or Multivariate test.
18 months
_ga
ID used to identify users
2 years
_gali
Used by Google Analytics to determine which links on a page are being clicked
30 seconds
_ga_
ID used to identify users
2 years
_gid
ID used to identify users for 24 hours after last activity