Letzten Endes habe ich mir Hilfe von den Damen aus meiner Patchworkgruppe geholt. Gemeinsam haben wir Quiltfäden vernäht und Bindings auf der Rückseite mit der Hand angenäht. Insgesamt sind acht Kinderquilts fertig geworden.
Im Beitragsfoto oben sind die beiden Schummelquilts mit den Tiermotiven aus Afrika und der einzelne mit den Fahrzeugen zu sehen.
Hier die drei kleinen aus den Quadraten.
Die kleinen sind ungefähr 70 x 100 cm groß.
Und das sind die beiden großen, ca. 100 x 140 cm groß.
Und wenn uns Corona nicht dazwischen gekommen wäre, wären sie jetzt schon auf dem Weg zu den Kindern.
Patchwork und ein schnelles Ergebnis passen nicht so recht zusammen. Aber manchmal soll es schnell gehen und trotzdem Patchwork sein. Patchwork besteht häufig aus geometrischen Formen und deswegen passen Quadrate gut. Die lassen sich schnell schneiden und vernähen.
Zuerst werden die Stoffe in gleich große Quadrate geschnitten. Die werden anschließend zu harmonischen Mustern ausgelegt. Wenn man mit dem Ergebnis zufrieden ist, geht es an die Nähmaschine.
Je nach Größe der Quadrate und des zu fertigenden Quilts können schon mal 100 oder mehr Quadrate beteiligt sein. Damit die nicht durcheinander kommen, ist es hilfreich, sie „in Kette“ aneinander zu nähen. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Man beginnt mit dem ersten Quadrat in der ersten Reihe, legt das zweite Quadrat der ersten Reihe darauf und steppt die beiden zusammen. Statt die Näharbeit jetzt aus der Maschine zu nehnmen, lässt man sie mit dem letzten Stich unter dem Nähfüßchen liegen. Der Faden bleibt dran. Nun nimmt man das erste Quadrat der zweiten Reihe, legt das zweite der zweiten Reihe darauf, schiebt es unter das Nähfüßchen und steppt wieder, Faden bleibt dran. So verfährt man weiter bis zur letzen Reihe. Erst jetzt wird der Faden abgeschnitten. Die Stoffpaare legt man aufgeklappt und rückwärts sortiert bereit.
Jetzt liegen also die Quadrate 1 und 2 aus der ersten Reihe bereit und Nummer 3 wird an Nummer 2 genäht. Auch jetzt bleibt der Nähfaden dran und die Nummer 3 der zweiten Reihe wird an die Nummer 2 genäht. Wieder bis zur letzten Reihe, Faden abschneiden, Reihen sortieren und los geht es mit den Quadraten an der 4. Position. Das wird bis zur letzten Spalte wiederholt. Nun hängen alle Quadrate zusammen, fest verbunden sind aber erst die waagerechten Reihen.
Jetzt wird gebügelt und zwar alle Nahtzugaben der ungeraden Reihen nach links und die der geraden Reihen nach rechts. Nun werden die waagerechten Nähte genäht. Dazu legt man die Quadrate der letzten Reihe auf die der vorletzten. Da die Nahtzugaben entgegengesetzt gebügelt sind, rutschen sie fast von allein in die richtige Position. Wer mag, sichert mit Stecknadeln, wer mag, hält die Quadrate in Position, auf jeden Fall näht man anschließend die ganze Senkrechte runter. Am Ende die Arbeit vorsichtig ausschütteln und dann die vorletzte Reihe auf die drittletzte legen und nähen. So verfahren, bis alle Nähte genäht sind.
Eigentlich müsste man jetzt auf der Rückseite die Naht-Kreuzungen auseinander bügeln. Aber was das bedeuten würde, habe ich hier mit Stecknadeln angedeutet, man müsste nämlich fast alle waagerechten Nahtzugaben einschneiden, damit sie sich richtig legen.
Das macht man vielleicht bei einem Wandbehang, aber ich sicher nicht bei einem Kuschelquilt, einem Gebrauchsgegenstand. Alle Kreuzungspunkte sind geblieben, wie sie genäht sind und die Nahtzgaben der waagerechten Nähte habe ich alle in eine Richtung gebügelt.
Und fertig ist ein Top. In einem perfekt durchdachten Patchworkblock hätte sich diese Stoffe nie getroffen, hier fügen sie sich zu einem harmonischen Ganzen.
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