Natürlich habe ich oben rechts weitergemacht. Auch diese Fläche ist sehr groß und ich musste überlegen, wie ich sie mit meinen Garn-Restmengen ausfülle. Dieses Mal habe ich mich für gleichmäßig breite Streifen aus verschiedenen Grüntönen entschieden.
Die Blümchen bleiben vorerst frei, aus Ausfüllen der verschiedenen Stoffe wird später eine Fleißaufgabe.
Inzwischen habe ich an der rechten Seite die breiteste Stelle passiert und meine Reihen werden wieder kürzer.
Besondere Herausforderung ist jetzt, dass der Stoff an einer anderen Stelle ein zweites Mal verwendet wird. Und da soll ja meine Variante passen. Oder soll ich ihn an der Stelle, die sehr viel kleiner ist, im Original zu sticken?
Langsam, aber stetig arbeite ich auch an meinem Dreiecktuch weiter. Kraus rechts ist so langweilig, eigentlich die richtige Beschäftigung beim gemütlichen Fernsehabend. Ich könnte das sogar blind stricken. Das heißt, dass ich nicht hingucke, was meine Hände machen.
Aber mein Problem ist das Garn, eine wunderschöne Qualität, überhaupt keine Frage. Aber es handelt sich um gefachtes Garn, d.h. die 6 Fäden, aus denen es besteht, sind nicht verzwirnt. Sie laufen nebeneinander her, so in der Art wie man es auch von dem Baumwollgarn kennt, aus denen Topflappen gehäkelt werden. Und wenn ich das dann blind stricke, besteht die Gefahr, dass ich ab und zu nur 4 oder 5 Fäden erwische. Dann fällt der Rest „runter“ und das sieht man hinterher im Maschenbild. Also für mich keine Alternative, ich gucke hin und passe auf, dass alle Fäden mitkommen.
Inzwischen habe ich ein Viertel des Garns verstrickt und der gelb/grüne Frosch musste einen Faden an den jeansblauen Denim abgeben. Der erste blaue ist also angefügt und die Farbe ändert sich jetzt deutlich. Da habe ich doch glatt mal eben schnell bei Sonnenschein ein Foto gemacht.
Von der Idee, die Steine rund um den großen Felsen aufzusticken, habe ich mich verabschiedet. Stattdessen habe ich ein paar graue und braune Stoffreste auf Vlisofix gebügelt und Steine ausgeschnitten. Die habe ich immer gleich zur Probe ausgelegt und solange nachgeschnitten, bis die gestickten Linien versteckt waren. Mit dem Foto zu diesem Arbeitsschritt sind wir gestartet.
Bei der Gestaltung arbeite ich mich von hinten nach vorne, damit die Dinge im Vordergrund nicht aus Versehen durch Quiltlinien oder anderes verdeckt werden. Nun muss ich aber vorgreifen, denn ich will dem Wasser noch Wellenlinien geben und die Steine darauf positionieren. Also zuerst an die Nähmaschine gehen und mit dunkelblauem Garn das Wasser quilten.
Danach habe ich die zweite Papierschicht vom Vlisofix entfernt und die Steine wieder ausgelegt. Noch ein bisschen hin und her geschoben, aber irgendwann muss man sich entscheiden und die Teile festbügeln.
Das sieht jetzt anders, aber schon ganz gut aus. Nach dem Kleben der Steine sollen sie nun auch gequiltet werden. Was hatte Gudrun dazu im Kurs gesagt? Wenn man an der unteren Linie dunkleres Garn verwendet, erhält die Arbeit mehr Tiefe? Das klingt logisch und ich habe versucht, das auch für meine Landschaft anzuwenden.
Ein bisschen krakelig sind meine Steine geworden, aber besser habe ich es nicht hinbekommen.
Irgendetwas fehlt noch. Also habe ich mein Vorlage-Foto wieder herausgeholt und was entdecke ich da? Die Steine spiegeln sich im glatten Wasser! Das will ich auch haben. Mit verschiedenen Garnen bewaffnet, ich musste mir zwischendurch tatsächlich Unterfadenspulen nachkaufen, habe ich mich ans Werk gemacht.
Und was soll ich sagen, mir gefällt es immer besser.
Der Vordergrund bereitet mir allerdings noch Kopfzerbrechen. Denn da stehen auf meinen Foto Gräser und wie ich die umsetzen kann, weiß ich noch nicht so recht. Die Übungen mit der Nähmaschine gefallen mir nicht. Ob ich die besser aufsticke? Noch eine weitere Technik und das alles in einem kleinen Wandbehang?
Wo das Herz ist? Naja, es ist ja noch nicht, aber es wird. Okay, das Bild oben verwirrt etwas, aber es passte so besser in das rechteckige Format.
Inzwischen bin ich schon ein Feld weiter und nun ist es – finde ich – erkennbar. Das Stick-Herz, das für mein Auge natürlich aus verschiedenen Patchworkstoffen zusammengesetzt wird. Das gelbe Muster auf dem grünen Stoffe habe ich gleich mitgestickt, weil es unregelmäßig ist und mir das Auszählen sonst zu umständlich geworden wäre.
Hmm, soll ich nun oben rechts weiter machen oder erst die linke Seite ausfüllen?
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