Autor: Helga Kamjunke

Fadengenaues Zuschneiden

Fadengenaues Zuschneiden

Grobe Stoffe lassen sich fadengenau zuschneiden. Damit vermeidet man später unkontrolliertes Ausfransen.

Dazu werden einzelne Fäden über die ganzen Breite oder Länge herausgezogen. Entweder Faden direkt aus dem Stoff ziehen oder Kante einschneiden und den Faden links oder rechts des Schnittes finden.

Den Faden soweit herausziehen, dass man ihn bequem greifen kann. Und ziehen. Dabei kräuselt sich der Stoff.

Weiter ziehen, so lange, bis der Faden abreißt.

Den Stoff glatt streichen. Das Ende des abgerissenen Fadens suchen und wieder herausziehen. Das solange wiederholen, bis die andere Seite des Stoffes erreicht ist. Webkanten müssen geschnitten werden, herausziehen ist  nicht möglich.

Alle meine Schnitteile sind jetzt auf dem Stoff sichtbar geworden.

Und ich kann genau zuschneiden.

Loop „Upstairs“

Loop „Upstairs“

Auf den Stricknadeln habe ich aktuell einen Loop, den ich aus einem tollen Farbverlaufsgarn stricke.

Anleitung und Garn habe ich als Komplett-Paket bei 100Farbspiele in Kappeln gekauft.

 

LiBellchen

LiBellchen

Gestickt habe ich schon lange nicht mehr, schade eigentlich. Denn es liegt ein angefangenes LiBellchen herum und wartet auf Fertigstellung.

LiBellchen wurden von Liesel Niesner entwickelt und von ihrer Tochter Hilde Klatt liebevoll in einem Buch in Szene gesetzt. Nach einen Online-Stickkurs bei Anne Lange fühlte ich mich fit genug, diese Herausforderung anzunehmen. Außerdem lagen da ja noch die schönen Garne aus Annes Werkstatt.

Zuerst wird die Grundform, bei mir ein Oktagon – ein rundliches Kissen basierend auf einer Achteckform – , genäht und ausgestopft. Anschließend wird sie frei bestickt und mit Perlen etc. verziert.

Das kann doch nicht so schwer sein – dachte ich und legte los. So sieht es bis jetzt aus.

 

 

Ob ich es wohl in diesem Sommer fertig bekomme? Ihr werdet es erfahren.

Professionell gequiltet

Professionell gequiltet

Vor einigen Jahren habe ich bei einem See-Sterne-Treffen zum ersten Mal Quilts gesehen, die mit wunderschönen All-Over-Mustern computergestützt gequiltet waren. Das wollte ich auch einmal haben. Jetzt ist es so weit, das gute Teil liegt vor mir und ich bin begeistert.

Bevor ich es Euch von der richtigen Seite und im ganzen zeigen kann, muss ich natürlich erst das Binding machen, aber hier schon mal ein Ausschnitt von der Rückseite, das Muster heißt Star Swirls.

 

The New Hexagon

The New Hexagon

Als Handnäh-Projekt begleitet mich z.Z. ein Deckchen. Die einzelnen Sechseck-Blöcke habe ich nach den Vorlagen aus dem Buch „The New Hexagon“ in der English-Paper-Piecing-Methode genäht.

Um wieder auf ein Sechseck für meinen runden Tisch zu kommen, werde ich sechs Salinos aus jeweils zwei Dreiecken ergänzen.

Hier seht Ihr den heutigen Stand, beim nächsten Patchworkgruppen-Treffen will ich fertig werden.

 

Knappe Säume

Knappe Säume

Knappe Säume bügele ich gerne vor dem Nähen, dann verrutschen sie mir nicht.

Dafür benötige ich ein Handmaß und das Bügeleisen. Mit der einen Hand führe ich das Handmaß und lege den Stoff um, in meinem Beispiel 1 cm. Mit der anderen Hand bügele ich die Kante.

Der zweite Umschlag, wieder 1 cm, legt sich fast von alleine und wird ebenfalls gebügelt. Von der rechten Seite stecke ich ein paar Stecknadeln – zur Sicherheit.

Die Stoff-Kante kann ich an der Nähfuß-Kante entlang führen und mit 0,75 cm Nahtzugabe den Saum auf der rechten Seite festnähen.