Kategorie: Projekte

Advent

Advent

Da sinniere ich darüber, ob ich die Elefanten mit der Hand oder mit der Nähmaschine appliziere und die Zeit geht ins Land. So langsam fange ich an, über die Adventsdekoration nachzudenken, ist ja alles da, muss nur noch aufgebaut werden.

Halt stopp – alles da? Das stimmt ja gar nicht. Wir haben doch das neue Regal, das zu schmal für alle vorhandenen Tischläufer ist. Nun aber flugs die Weihnachtsstoffe rausgeholt und einen Tischläufer oder eher Regalläufer, genäht.

Aus vielen verschiedenen Reststoffen habe ich zuerst Quadrate geschnitten und die dann zusammengenäht. Ein letztes Mal kann ich auch den Bordürenstoffe verwenden, muss aber auch ihn schon stückeln. Macht nichts, ist ja das ursprüngliche Prinzip des Patchworkens.

Gequiltet habe ich mit der Nähmaschine nur im Nahtschatten um den inneren Rand. Bewusst habe ich mich für ein helles Binding entschieden, weil das neue Regal weiß ist und ich Abfärbungen vermeiden möchte.

Jetzt ist alles da und der Advent kann kommen.

Socken Hakuna Matata

Socken Hakuna Matata

In diesen nebelgrauen Tagen habe ich gerne die sonnengelben Socken aus Lazy Lion in der Farbe Hakuna Matata spreckled chaotic aus dem Hause kremke Soul wool (kremkegarne.de) zu Ende gestrickt.

Wie ich es schon länger mache, habe ich auch bei diesem Paar JoJo-Fernsen und runde Spitzen gearbeitet. Dieses Garn wird endlos gefärbt, deswegen gibt es keinen Rapport und ich muss mit der Farbaufteilung leben, die herausgekommen ist – könnte schlimmer sein. Aber man sieht deutlich, das die beiden Socken unterschiedlich sind.

Wieder ein Projekt beendet und nun ab in die Schublade zu den anderen.

Afrika 5

Afrika 5

Endlich geht es an diesem Projekt einen riesigen Schritt voran. Alle drei Semiolen habe ich genäht und die Elefanten, die ich ja pressen musste, nach einer etwas längeren Suche wiedergefunden. Ich hätte nie gedacht, dass sich in meiner Werkstatt sechs Elefanten verstecken können. Alle Teile habe ich auf den Hintergrund gesteckt. Ja, so gefällt es mir jetzt und soll nun zusammengenäht werden.

Bei dieser neuen Variante wäre der schöne Verlaufstoff aber verschwendet, wenn ich die Semiolen applizieren würde. Also will ich ihn zerschneiden. Nur die beiden mittleren Streifen mit den Elefanten werden zwischen die Bordüren genäht. Aus den übrigen werden später die Bindingstreifen geschnitten. Und natürlich habe ich den Ehrgeiz, dass die Diagonale „richtig“ weiter läuft. Daran habe ich einige Zeit getüftelt, denn einmal zerschnitten, wäre es nicht mehr zu retten gewesen.

Es hat geklappt! Die Höhe der Streifen habe ich mehrfach nachgerechnet, wobei die Nahtzugaben berücksichtigt werden mussten. Wie zu sehen ist, habe ich aus der Mitte heraus gedacht und genäht. Damit ich auch die Mitte der Streifen in der Breite richtig zusammennähen konnte, habe ich mit den Schnittzeichen gearbeitet, die im Foto noch zu sehen sind. Später habe ich die Kreidelinien ausradiert.

Nun ergab sich ein neues Problem. Die mittlere Bordüre hat gelb auf beiden Seiten. Die beiden äußeren haben je eine gelbe und eine hellbraune Seite. Und nun fing ich an zu überlegen, ob die gelben Streifen nach innen oder nach außen zeigen sollten…

Relativ schnell war mir klar, Gelb muss nach außen. Also habe ich die obere und untere Bordüre angenäht. Im Anschluss daran habe ich die Elefanten aufgebügelt.

Damit ist das Top fast fertig, denn die Elefanten muss ich zusätzlich festnähen. Entweder einfach steppen, was für einen Wandbehang reichen würde. Oder richtig applizieren, was schöner aussehen würde, am besten mit der Hand – will ich das wirklich?

Socken „Hakuna Matata“ 1

Socken „Hakuna Matata“ 1

Die letzten Socken waren „Gute-Laune-Socken“. Diese Einfärbung nennt sich „Hakuna Matata“, das ist ein Swahili-Spruch und heißt soviel wie „kein Problem“. Und es wird ja wohl kein Problem sein, ein paar Socken zu stricken.

Habe ich so gedacht. Aber mit Nadeln 2,5 geht es mir dann doch nicht mal so eben von der Hand. Heute ist die erste Socke fertig geworden und da es ja nun so langsam kälter wird, sollte ich mich beeilen, auch die zweite Socke zu stricken. Also ran an die Nadeln…

Ende gut – alles gut 3

Ende gut – alles gut 3

Der vierte ist wieder ein Block ohne Rand, dieses Mal habe ich gleich darauf geachtet. Und er hat ein ziemlich großes Mittelquadrat. Dafür hat Roswitha in ihrer Vorlage einen Motivstoff verwendet. Mal schauen, was meine Batikreste hergeben.

Der Schmetterling flattert mir vor die Augen, perfekt. Passend dazu habe ich mir die Begleitstoffe rausgelegt, das Ergebnis ist oben zu sehen. Für die Maße schaue ich noch einmal in die Anleitung. Da steht etwas von dunklem und hellem Hintergrund. Hmmm, dann passen die Stoffe doch nicht, weil der gelbe nicht als Hintergrund gelten wird. Also noch einmal die Hintergrundstoffe zur Hand genommen. Und da drängelt sich dann ein ziemlich dunkler nach vorne, soll ich den nehmen? Die anderen sind ja auch intensiv….. Und vielleicht ist es ganz gut, wenn ich den Stoff in diesem Block verarbeitet habe.

So sieht mein Block 4 jetzt aus, ob er am Ende in das Gesamtkonzept passt?

Afrika 4

Afrika 4

Nun habe ich mich entschlossen, die Elefanten und die quadratischen Blöcke zu trennen. Drei Blöcke werden zu einem passenden Tischläufer verarbeitet, die übrigen drei werden mit restlichen Stoffen zur Rückseite für den Wandbehang.

Die sechs Elefanten sollen direkt auf dem Hintergrundstoff wandern. Durch langes Hängen an der Designwall haben sie sich völlig aufgerollt und mussten erstmal „in die Presse“, deswegen wandert zur Zeit nur ein Einzelgänger durch die Landschaft. Ich werde zwei Familien mit je drei Tieren auf zwei Korridoren wandern lassen.

Dazwischen werde ich farbige Streifen nähen. Hier habe ich mich für die Semiolen-Technik entschieden. Dabei werden zuerst Streifen aneinander genäht. Die werden anschließend in einem bestimmten Winkel zerschnitten und zu guter Letzt wieder zusammengesetzt. Passenderweise stellt mein schönes Quiltbuch genau drei verschiedene Varianten vor, die ich alle ausprobieren will. Zwei habe ich schon fertig.

So könnte das werden, die braunen Streifen werden noch schmaler. Das Schöne an dieser Idee ist, dass sich zu den in Afrika gekauften Stoffen nur ganz wenige andere gesellen. Und bei dieser Variante würde ich den Hintergrundstoff auch in breite Streifen schneiden und nicht im Ganzen lassen. Dann wird der Verlaufsstoff auch für das Binding reichen.

Strickjacke (RVO) 11

Strickjacke (RVO) 11

Endlich habe ich mich aufgerafft und diese Jacke fertig gestellt.

Nach dem Fiasko mit den Blenden habe ich beschlossen, nun eine offene Variante zu gestalten. Deswegen habe ich zuerst die Blenden aufgeribbelt. Anschließend habe ich jeweils eine Reihe feste Maschen und eine Reihe Krebsmaschen angehäkelt. Die festen Maschen häkele ich von rechts nach links und die Krebsmaschen von links nach rechts, also rückwärts. Daher kommt ihr Name. Es bilden sich kleine Knötchen, die den Rand verschönern. Das Garn, mit dem ich die Blenden gestrickt hatte, ist sehr dünn. Deswegen habe ich mich für das dickere Garn entschieden.

Die offene Jacke kann ich bei Bedarf mit einer Nadel oder Clipsen schließen, die ich zum Zeigen beide mit auf das Foto genommen habe.

Ach ja – die Ärmelbündchen habe ich auch wieder aufgeribbelt und neu abgehäkelt, die waren mir zu eng geworden. Was bin ich froh, dass meine Materialmix-Jacke nach der RVO-Methode von Birgit Freyer endlich fertig ist.

Ich hab‘ da mal was vorbereitet…

Ich hab‘ da mal was vorbereitet…

Freundin Anne möchte Patchwork lernen, aber viel Zeit haben wir nicht, weil sie bald wegziehen wird. Aber da mir ihre Bitte so viel Spaß macht, bin ich in mich gegangen und habe überlegt, was ich ihr an einem Tag zeigen sollte, damit sie anschließend allein loslegen kann.

Drei Hauptthemen sehe ich. Das sind das Zusammennähen von vorgeschnittenen Stoffteilen, wahlweise mit der Hand oder der Nähmaschine. Das Nähen auf ausgedruckten Linien, also Paper Piecing, wahlweise auf Papier oder Rasterquick, beides mit der Nähmaschine. Und zuletzt das Hand-Nähen um vorgeschnittene Schablonen und anschließendes Zusammenfügen, das English Paper Piecing.

Damit stehen die Themen fest. Ich möchte aber unbeding auch das Zusammenfügen, Quilten und Fertigstellen zeigen. Das wird sportlich und ist nur mit sortierten Gedanken und Vorarbeit zu schaffen. Also habe ich etwas Papier beschrieben, Beispiel-Fotos rausgesucht und Roswitha von CountryRoseQuilts gebeten, Vorlagen benutzen zu düfen, um die Zeit für eigene Entwürfe zu sparen. Ich durfte und habe mir die Vorlagen rausgesucht. Anschließend habe ich Stoffe ausgewählt, Richtung Türkis und Rot war gewünscht. Oben sind die angefangenen Blöcke zu sehen. Und nachdem das geschafft ist, freue ich mich auf unseren Tag.

Tja und es kam wie es kommen musste, wir haben nur die Häfte geschafft. Aber es hat uns beiden sehr viel Spaß gemacht. Am Ende des Tages schwirrte Anne der Kopf und ich war heiser. Wir haben viel über die Herstellung des Tops geredet und viele Beispiele angeguckt. Nebenbei haben wir die drei verschiedenen Techniken ausprobiert und sind mit dem Ergebnis bis hierher sehr zufrieden.

Anne möchte die Blöcke gerne so aufbewahren, damit sie später auch die Rückseiten angucken kann. Den Handnähstern werde ich noch fertigstellen. Und wir werden uns noch einmal treffen, damit wir die Themen Quilten und Binding noch besprechen können. Dafür werde ich Ansichtsmaterial vorbereiten, das sie anschließend auch mitnehmen kann.

Strickjacke (RVO) 10

Strickjacke (RVO) 10

Endlich ist die Strickjacke aus dem Projektbeutel befreit und fast fertig. Kaum zu glauben, dass ich daran seit einem Jahr arbeite. Aber nun ist das Ende in Sicht und ich will es zügig erreichen.

Zuerst habe ich die Fleißarbeit Fäden vernähen erledigt. Dabei musste ich feststellen, dass das stricktechnisch bedingte Loch unter dem zweiten Ärmel extrem groß geworden war. Da bedurfte es ein bisschen Ziehen in die eine und die andere Richtung und etwas Mut zum Zusammenziehen mit einem zusätzlichen Faden.

Danach habe ich im Knopflager vorbei geschaut und tatsächlich ein paar zusammenpassende gefunden. Schön, dann muss ich keine neuen kaufen.

Mit dem gleichen Garn, mit dem ich die Jacke am Halsausschnitt begonnen habe, will ich die Blenden stricken. Das sind aber nur noch 14 Gramm, ob das reichen wird? Ich beginne mit dem linken Rand, dort wo später die Knöpfe angenäht werden.

Klasse, nur ein paar Gramm verbraucht, erstaunlich, wie ergiebig das Garn ist. Sieben Knöpfe will ich anbringen, also brauche ich sieben Knopflöcher. Ein bisschen gerechnet und schon standen die Abstände fest. Es braucht drei Reihen, um Knopflöcher einzustricken. In der ersten werden die Maschen, in meinem Fall drei, abgekettet. In der Folgereihe werden die drei Maschen wieder aufgeschlungen und in der dritten mustergerecht gestrickt. Nun nur noch zweimal hin und her stricken, dann ist die Breite erreicht. Das Abketten mit diesem dünnen Garn brachte kein schönes Ergebnis, also habe ich kurzerhand abgehäkelt.

Ein letztes Mal Fäden vernähen und anschließend Knöpfe annähen.

Fertig ist die Materialmix-Jacke von Typ Raglan-Von-Oben, sie wiegt nur 160 Gramm – hatte ich gedacht. Warum sie nun schief und krumm ist, erschließt sich mir gerade nicht. Und weil ich die Knopflöcher noch mit Knopflochstich versehen und jetzt alle Knöpfe wieder abtrennen und neu ausgerichtet wieder annähen muss, lege ich sie zur Seite. So hatte ich mir das nicht vorgestellt und brauche jetzt erstmal ein wenig Abstand.

Afrika 3

Afrika 3

Hurra! Es wird doch Elefanten auf meinem Afrika-Quilt geben, ich freue mich sehr.

Möglich gemacht hat das Grit von gritslifeshop.de, die neuerdings Pre-Cuts anbietet. Die sind für das Applizieren fertig vorbereitet, ich brauche nur noch die Folie abzuziehen und sie aufzubügeln. Es gibt sie in mehreren Farben, ich habe mich für grau entschieden, so wie ich die Elefanten in Südfrika gesehen habe.

Zwischenzeitlich habe ich die Blöcke mit den Pusteblumen fertig genäht. Ursprünglich wollte ich sie verstürzen und mit Stickerei verzieren, bevor ich sie auf den Hintergrund appliziere. Nun wandern die Elefanten durch die Savanne und ich muss über meine Idee noch ein wenig nachdenken. Deswegen ist alles nur gesteckt und noch nichts festgenäht oder gar geklebt.

Passt das oder wird es zu unruhig?