Auch in diesem Jahr fand wieder online ein Tag der offenen Tür bei der Patchwork Gilde Deutschland statt. Es gab wieder viel zu bestaunen, aber wir durften auch selber die Nadeln rausholen für zwei Mitmach-Aktionen.
Ulla Hoppe lud uns zum Handnähen ein und zeigte, wie aus zwei unterschiedlich großen Hexagons Sternenanhänger werden. So ganz nebenbei gab es eine ganze Reihe von hilfreichen Tipps und Tricks und ganz am Ende erklärte Ulla uns, wie man eine Aufhängung so anbringt, dass der Stern immer mit der Vorderseite sichtbar ist, Danke dafür.
Mit meinem Ergebnis bin ich nicht so ganz zufrieden. Das liegt sicher daran, dass ich gleich die kleine Variante nähen wollte, statt mit der größeren erstmal zu üben. Obendrein denke ich, dass der Drucker nicht das gemacht hat, was ich wollte. Beim nächsten Mal muss ich auf jeden Fall mehr Sorgfalt bei der Vorbereitung walten lassen, denn die Sternchen sind eigentlich ganz niedlich.
Mit Heike Rosenbaum ging es dann an die Nähmaschine. Es wurden Tannenbäume genäht, die von beiden Seiten hübsch anzuschauen sind und Durchblick gewähren. Die Technik, bei der man auf Vorder- und Rückseite gleichzeitig näht, war mir schon mal begegnet. Aber auf die Idee, das Vlies durchzuschneiden und Streifen aus Tüll oder Organza einzufügen, wäre ich nie gekommen. Danke Heike dafür. Die Nahtzugaben wurden mit den Zierstichen der Nähmaschine verschönert. Da ich meinen Tannenbaum aus Reststreifen gestaltet habe, ist er bunt geworden. Deswegen habe ich auf die zusätzlich applizierten Sterne verzichtet.
So bin ich außerplanmäßig zu neuer Adventsdekoration gekommen und wünsche damit allen einen schönen 1. Advent!
Zwischenzeitlich habe ich Frauen getroffen, die alle 365 Blöcke genäht und die großen Decken fertiggestellt haben – Respekt. Die Frauen wussten auch noch den Namen der Designerin und so freue ich mich, ihn auch hier noch nennen zu können. Kathryn Kerr hat die Blöcke 2016 kostenlos zur Verfügung gestellt und alle Welt zum Mitnähen eingeladen.
Oben sind Vorder- und Rückseite für die Kissenplatte zu sehen. Die beiden habe ich anschließend verstürzt. Allerdings habe ich die vierte Seite offen gelassen, die wird zusammen mit dem Binding an das Sandwich genäht und dabei geschlossen.
Kennt ihr das Problem bei Autotouren? Das muss unbedingt noch mit und das und das und am Ende keine Hände mehr frei. Meine Knie-Decke kann ich notfalls am kleinen Finger mitnehmen, ich habe nämlich rechtzeitig an einen kleinen Griff gedacht. Und damit ich ihn auch schnell finde, ist er rot.
Das Binding habe dieses Mal etwas breiter zugeschnitten, ich wollte beide Seiten mit der Nähmaschine annähen. Dafür habe ich den zusammengelegten und gebügelten Stoffstreifen zuerst auf der Rückseite festgenäht, dabei an der oberen Kante die Kissenplatte mitgefasst. Die Bruchkante des Streifens habe ich anschließend nach vorne umgeschlagen und mit Hilfe des Schmalkanten-Fußes festgesteppt.
Da ich die Decke gepatcht und gequiltet hatte, kam ein Durchsteppen der beiden Kissenseiten nicht in Frage, da musste ich am Ende doch noch mit der Hand ran. Und dann konnte ich die kleine Decke, ca. 85 x 85 cm groß, in das Kissen, ca. 30 x 30 cm, stecken, hurra, es klappt. Okay ein wenig Sorgfalt ist nötig.
Ich fange an, aus zu packen, dabei ist dann auch mal die Rückseite zu sehen.
Inzwischen sind die Blöckchen zusammengenäht. Sie brauchten für den Zusammenhalt einen Blinker in hellgrün und einen dunkelblauen Rand.
Mit dem Stoff für die Rückseite habe ich mich schwer getan, es gab einfach keinen passenden Rest. Also musste ich dann doch einen der neueren Stoffe hergeben. Aber das Projekt, für den ich ihn gekauft hatte, wird sowieso nicht mehr genäht. Das Vlies ist dafür wiederverwertet. Das war in den Sonnenblumen, die ich im Sommer aufgetrennt hatte.
Nachdem mir der Gatte beim Zusammenkleben der drei Lagen behilflich war, saß ich wieder an der Maschine und grübelte über das Quiltmuster. Es gibt in so kleinteiligen Arbeiten unendlich viele Nahtzugaben, die sich nicht immer wegbügeln lassen, das Top ist hügelig und da kann die Nadel schon mal den Dienst verweigern. Also nichts Kompliziertes, gerade Nähte sollten es werden. Aber nur in der Naht? Bring hier nichts. Ich will die Decke ja nutzen und da sollte es ein wenig stabiler sein. Also links und rechts neben den Nähten steppen. Dafür hätte man vielleicht eine Zwillingsnadel nehmen können, wenn man denn eine hätte. Also hin und her, von oben und unten, von links nach rechts. Nun sieht es aus wie Omas Karo-Stepp-Bettdecke, aber es wird halten.
Und noch einmal im Detail.
Zwischendurch habe ich darüber nachgedacht, wie ich die Decke aufbewahren und transportieren will. Ich werde mal wieder versuchen, einen Quillow draus zu machen, bin gespannt, ob es mit dieser kleinem Decke funktioniert.
Die drei neuen Blöcke sind fertig. Nun musste ich sie in die vorhandenen einfügen und dabei habe ich vieles umsortiert.
Wenn man ein Projekt so lange liegen lässt, kann man notfalls keine Stoffe mehr nachkaufen. Das ist uns allen wohl schon passiert. Dieses sollte Resteverwertung werden. Aber auch in meinen Resteschalen hat sich die Auswahl in den letzten Jahren geändert. Deswegen sehen die neuen Blöcke irgendwie anders aus. Aber nachdem ich umsortiert habe, gefällt es mir jetzt so.
Beim Sortieren kam es nicht nur auf die Farben an. Damit das Zusammensetzen funktioniert, habe ich versucht darauf zu achten, dass jeweils ein kleinteiliger Block auf einen mit weniger Teilen trifft, damit die Nahtzugaben versetzt liegen und die Knotenpunkte sich etwas entzerren.
Das hat mehr oder weniger gut funktionert, aber auf jeden Fall sieht es zusammengenäht schon richtig gut aus – finde ich.
Natürlich hätte ich mit Zwischenstreifen arbeiten können, aber das wollte ich nicht. Auch im Original werden die Blöcke ohne Shashing zusammengesetzt. So weit, so gut aus, den Rest werde ich auch noch schaffen.
Vor ein paar Tagen, auf einer längeren Autofahrt, erinnerte ich mich, dass ich mir vorgenommen hatte, eine Knie-Decke für mich zu nähen. Das „Rohmaterial“ liegt schon seit Jahren bereit. Natürlich habe ich keine UFOs, aber versteckt in einer Box liegen seit 2016 ein paar Blöckchen. Damals hatte ich mich anregen, oder sollte ich sagen, verleiten lassen, an dem Projekt „365 Tage Challange“ teilzunehmen, bei dem täglich ein Blöckchen genäht werden sollte. Das dürfte ja wohl kein Problem sein, dachte ich jedenfalls und machte mich ans Werk. Die Zuschneide- und Nähanleitungen waren super ausgearbeitet und in den ersten paar Wochen ging auch alles gut. Aber dann wurde das Wetter besser, der erste Urlaub stand vor der Tür und ich kam aus dem Tritt. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr zum Nacharbeiten und bin aus dem Projekt ausgestiegen. Die fertigen Blöckchen wanderten in besagte Box, aber die restlichen Anleitungen habe ich weiter gesammelt.
Wie groß ist eine Knie-Decke? Ich habe keine Ahnung. Also habe ich ein Maßband genommen und mich gewundert, 70×70 cm sollen reichen. Ich bin skeptisch und hole die Box mit den Blöckchen hervor. Große Freude, denn zu meiner Überraschung liegt obenauf eine Liste der genähten Blöckchen, 57 kleine á 3 Inch und 3 große á 6 Inch sind fertig.
70 cm entsprechen ungefähr 28 Inch. Bei einer Rastergröße von 3 Inch rechnet es sich mit 27 Inch besser, 27 durch 3 ergibt je 9 Felder á 3 Inch in Höhe und Breite, also insgesamt 81. Und sollte mir das Top dann doch zu klein sein, nähe ich Ränder drum.
Die wiedergefundenen Blöcke belegen schon 69 Felder, 12 sind noch frei. Das sind also 3 große Blöcke, die jeweils 4 Felder belegen. Nachdem die Vorüberlegungen soweit abgeschlossen waren, habe ich die Blöckchen an die Designwall geheftet. Ich habe mich bemüht, das so zufällig wie möglich zu machen, aber ich ahne schon, dass ich da noch jede Menge umsortieren werde.
Warum ich mich für große Blöckchen entschieden habe? Weil mir die kleinen zu friemelig sind! 3 Inch sind ungefähr 8 cm. Wenn in einer Reihe 4 Stückchen Stoff vernäht werden sollen, wird jedes knapp 2,5 cm groß zugeschnitten. Bei 6 Stücken ist jedes nur noch knapp 2 cm groß – oder sollte ich lieber klein sagen? So sehen einige der fertigen 3 Inch großen Blöckchen aus.
Also lieber die größere Variante. Deswegen klicke ich mich jetzt durch die 365 Anleitungen und suche 3 große Blöckchen zum Auffüllen der Lücken.
Kindermund tut Wahrheit kund. Nur das das Kind inzwischen ein junger Mann geworden ist. Aber er kann es nicht lassen, kommt gerne in der Werkstatt vorbei und kritisiert meine Ideen. Sein Kommentar zu den beiden fertigen Blöcken oben. Der rechte ist okay – das gebe ich dann gerne an Roswitha weiter. Aber der linke, der geht gar nicht. Wie bitte?
Auf Nachfrage kam dann der Hinweis, ich hätte die Diagonale und einen weiteren diagonalen Streifen oben drüber diagonal gestaltet und unten damit gebrochen, weil ich die halbierten Quadrate gesetzt habe. Stimmt, aber mehr gaben die Stoffreste nun mal nicht her. Und vielleicht war das ja auch Absicht? Kreative Freiheit?
Okay, er hat Recht. Aber damit hatte er mir auch den ultimativen Quilttipp geliefert. Ich habe beide Blöcke mit weißen und grauem Stoffstreifen umrundet und gequiltet. Bei Roswithas Block um den inneren Stern und die gelben Segmente im Nahtschatten, also nicht sehr sichtbar. Auf der Rückseite dann diagonal über alle Quadrate, gut sichtbar. Damit habe ich die monierten Quadrate etwas angepasst.
Jetzt noch den Rießverschluss einsetzen und die Kissenhülle schließen – fertig!
Im Hintergrund ist der Sudoku-Quilt zu ahnen. Ich finde, sie passen gut zusammen.
Zur Zeit hängt im Wohnzimmer mein Sudoku-Quilt. Dazu fehlt mit eindeutig noch eine Kissenhülle. Die Stoffreste liegen praktischerweise noch rum, die Hexe entsteht ja auch daraus. Dieses Mal will ich die Nähmaschine benutzen, ein Handnähprojekt reicht zur Zeit. Aber was? Da habe ich mal in den Ordner mit den QuiltshopBlöcken von Country Rose Quilts geschaut. Die sind alle 30×30 cm groß, mit einem Rahmen drumrum ideal für Kissenhüllen.
Der auf Papier genähte Block „Tempus fugit – die Zeit fliegt“ soll es werden. Da der fast ausschließlich aus Dreiecken besteht, habe ich mir Zuschneide-Schablonen gemacht und alle Stoffstücke vorher zugeschnitten. Das Beitragsbild ist zu dieser Zeit entstanden.
Ganz in Ruhe habe ich nacheinander die acht Segmente auf Papier genäht und zusammengefügt. Damit war der Block für die Vorderseite fertig. Die Rahmen würde ich erst zuschneiden und nähen, wenn auch der Rückseiten-Block fertig ist.
Dafür habe ich zuerst die kleinsten Reste der Stoffe zu kleinen Einheiten vernäht. Gedacht habe ich in Quadraten.
Nun durfte sich auch unser Patchkreis wieder treffen. Dafür brauchte ich natürlich noch ein Handnähprojekt. In der Werkstatt lagen noch Stoffreste, die perfekt zu der Vorlage „Hexa-Hexen Block 14 – Der böse Blick“ von Country Rose Quilts passten. Diese EPP-Blöcke gibt es exklusiv für die Abonnenten des CountryRoseQuilt-Clubs. Im Adventskalender 2020 versteckte sich ein Gutschein für eine Ausgabe der Club-Email und so habe ich nun auch zwei Hexen-Vorlagen.
Wie immer beim EPP werden zuerst die Schablonen ausgeschnitten. Im zweiten Schritt dann die Stoffstücke. Und so sah die abgeschlossene Vorbereitung aus, unser Treffen kann kommen.
Drei Nähstunden später hatte ich alle Schablonen mit Stoff überzogen und schon die ersten Teile zusammengenäht.
Nun muss ich dieses Puzzle zusammensetzen und sollte wohl besser aufpassen, denn so wird das nichts!
Vier Geburtstagskerzen kann ich heute anzünden! Am 16. Juni 2017 habe ich hier den ersten Beitrag veröffentlicht. In diesen vier Jahren habe ich regelmäßig geschrieben, zuerst zweimal, später einmal wöchenlich. Das macht mir inzwischen Probleme, weil ich weniger handarbeite und in mancher Woche nichts Neues oder keine nennenswerten Fortschritte einer Arbeit zu zeigen habe. Deswegen werde ich zukünftig häufiger mal Bilder von Arbeiten zeigen, die vor meiner Blog-Zeit entstanden sind. Und wenn mir mal gar nichts einfällt, mache ich eine Pause – das muss einfach auch mal sein.
Da wir gerade beim Thema „Freies Sticken“ sind, habe ich heute Fotos von meinen Stickmappen vorbereitet. Als die Kursunterlagen von Anne Lange kamen, hatten die Materialien wenig mit den mir bekannten Stickutensilien zu tun. So kam es, dass ich ziemlich viel lose rumliegen hatte und auch ein Mitnehmen zu Handarbeitstreffen umständlich war. Irgendwie brauchte ich eine Tasche, um die Hilfsmittel, das Stickmaterial und die angefangene Arbeit einzupacken. Und die ich am Zielort einfach nur auf zu klappen brauchte und gleich loslegen konnte.
Wie konnte ich das alles unter einen Hut bringen? Moment mal, das geht doch mit Briefmappen. Papier, Umschläge, Stift – alles in einer Mappe, die aufgeklappt wird und man kann den Brief schreiben. Das Prinzip habe ich um zwei Trennblätter ergänzt und herausgekommen ist zuerst diese kleine Stickmappe. Natürlich sind lange Griffe dran, damit ich sie mir unterwegs umhängenkann.
Gestaltet habe ich sie in der mir damals neuen Crazy-Technik. Dabei werden unterschiedliche Formen von Stoffstückchen zusammengesetzt, begradigt, wieder angenäht, begradigt – so lange, bis die gewünschte Größe erreicht ist. Die Nähte werden anschließend mit Stickstichen verziert.
Aufgeklappt sieht es darin so aus. Vorne ein Fach für die angefangene Arbeit. Zwischen den Trennblättern liegen üblicherweise die Garne und ganz hinten die (eckigen!) Stickrahmen und die Zwingen, mit denen die an der Tschplatte befestigt werden.
Die Fächer vorne und hinten habe ich mit Taft „gefüttert“, damit nicht soviel Fussel dran hängen bleiben. Im inneren Fach habe ich Thermolam verwendet. Das Material hat Hafteigenschaften und die Garne rutschen nicht alle in einer Ecke zusammen, wenn man die geschlossene Tasche mit sich herumträgt.
Auch die Rückseite ist in Crazy-Technik gestaltet, allerdings weniger aufwändig bestickt.
Mit dieser kleinen, ca. 30×30 cm großen, Stickmappe bin ich gut durch Annes Stickkurs gekommen. Die letzte Aufgabe in dem Kurs war, ein Monogramm zu gestalten.
Das lag fertig da, als ich den Stoff für die Weste kaufte und mir den größeren Rahmen wünschte und bekam. Auch dieses Projekt sollte standesgemäß aufbewahrt werden und transportfähig sein. Was lag also näher, als noch eine, etwas größere Stickmappe zu nähen. Am Ende war die mit ca. 40×40 cm deutlich gößer und wegen der großen Zwingen sehr viel schwerer, also eher eine Schultertasche. Dafür habe ich lange, gefütterte Schulterriemen genäht.
Das Monogramm ziert die Vorderseite.
Die aufgeklappte Variante mit dem Material hatte ich im Beitrag zu der Ordnerhülle gezeigt. Hier oben als Beitragsbild sieht man das hintere Fach, in dem wegen der Größe dieser Tasche sogar Platz für ein Nähetui und das Buch mit den Stickstichen ist. Der kleine Rahmen hielt mit einer kleinen Zwinge, dieser große Rahmen ist so schwer, dass er mit zweien sicherer ist.
Die Rückseite ist in Barghello-Technik genäht. Dabei werden erst Stoffstreifen aneinander genäht, die später in rechten Winkeln zu den Nähten zerschnitten und versetzt neu zusammengenäht werden. Dadurch entstehen Wellen. In der Technik hatte ich schon einen Beutel genäht, die restlichen Stoffe reichten für die Stickmappe und so passen diese beiden nun zusammen und können gemeinsam auf Reisen gehen.
Auch der Beutel kommt mit einem Stickdetail daher. Der Schmetterling auf der Klappe wurde von einer Frau in Afghanistan gestickt. Diese schöne Aktion hat Pascal Goldenberg initiert und so verbinden Fäden die Frauen hier und da.
Vier Jahre, schon eine lange Zeit. Aber es macht mir noch heute, 266 Beiträge später, Spaß und ich freue mich, wenn ihr meinen Blog weiterhin besucht.
2008 habe ich an einem online-Stickkurs bei Anne Lange teilgenommen und war voll motiviert, das Gelernte anzuwenden. Da kam mir bei einem Seesterne-Treffen das Angebot gerade recht und ich habe einen selbstgefärbten Stoff erstanden.
Daraus wollte ich mir eine Weste nähen. Also habe ich zuerst einen Schnitt gekauft und die Schnittteile mit Heftgarn auf den Stoff „kopiert“. Die Stoffteile habe ich mit einem ganz dünnen Aufbügelvlies verstärkt. Parallel hat mir mein Mann einen großen Stickrahmen gebastelt, damit ich möglichst viel Fläche auf einmal sehen und bearbeiten konnte.
Das erste Vorderteil ging mir gut von der Hand. Und danach habe ich die Arbeit dann aus dem Blick verloren. Sei es, weil ich keine Zeit mehr hatte, keine Idee für die zweite Seite – ich weiß es nicht mehr. Inzwischen hat sich leider auch mein Geschmack geändert und eine bestickte Weste passt nicht mehr zu mir. Es hat einen Augenblick gedauert, bis der Entschluss reifte, aus diesem Westen-Vorderteil eine Ordner-Hülle für den Ordner mit den Ergebnissen des Stickkurses zu gestalten. Auf den Beitragsbild oben sieht man, was ich ausgepackt habe.
Das Vorderteil war schon grob vorgeschnitten, ein Glück, dass ich das abgeschnittene Material aufbewahrt hatte. Denn jetzt musste aus der Weste wieder ein rechteckiges Teil werden. Der Armausschnitt passte genau, da habe ich nur die Nahtzugaben verloren.
Die Stoffreste habe ich in Crazy-Technik zusammengenäht, das gehört jetzt eben so. Bevor ich das Rechteck endgültig zugeschnitten habe, habe ich mit kleinen Stäbchenen den Ausschnitt für den Ornder-Rücken ausgewählt.
Da die Stoffstücke schon das dünne Vlies hatten, habe ich auf weitere Einlagen verzichtet. Habe also nur mit der Rückseite verstürzt, gewendet, rundherum knappkantig abgesteppt und neben den Crazy-Nahtlinien gequiltet, alles mit der Nähmaschine.
Links und rechts jeweils 10 cm nach innen umgelegt und abgesteppt, schon konnte der Ordner hineingeschoben werden.
Ein passendes Kleid für meinen Stickordner!
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