Notdürftig mit Sicherheitsnadeln zuammengehalten, ergibt sich folgendes Bild.
Das ist noch ausbaufähig. Zuerst muss ich den zweiten Ärmel stricken, anders als in der Vorlage wird er aber gleich. Verschiedene Muster an zwei Armen – das würde mich wohl überfordern.
Anschließend werde ich die Teile spannen müssen, das ist bei eingestrickten Mustern leider erforderlich. Danach werde ich sie zusammennähen, bevor es an die Fertigstellung mit Blenden und Knöpfen geht. Letztere muss ich überhaupt erstmal kaufen.
Wie versprochen, habe ich die Strickjacke wieder hervorgeholt. In der festen Hoffnung, dass dieser Winter irgendwann vorbei ist. Und dann will ich vorbereitet sein.
Als Vorlage dient wieder eine vor langer Zeit gestrickte Jacke, diesmal hat sie aber lange Ärmel. Und wie man durch das eingestrickte Muster gut erkennen kann, hat sie auch die gerade eingesetzen Ärmel – wusste ich gar nicht mehr.
Leider rollen sich die Ärmelkanten ein, deswegen passt „die Neue“ im Moment noch nicht so richtig auf die Vorlage. Die neue Jacke werde ich später auf jeden Fall spannen müssen. Aber im Moment sind erstmal nur die Ärmel wichtig und das sieht doch schon ganz gut aus.
Der erste Ärmel ist fast geschafft – fehlt nur noch der zweite.
Oh weh, das hat ja noch mal länger gedauert…. Aber nun sind die Vorder- und das Rückenteil fertig gestrickt. Notdürftig mit Sicherheitsnadeln habe ich die Schulternähte geschlossen und eine Anprobe gemacht. Das sieht schon ganz gut aus.
An diesem Teil muss ich noch die Fäden vernähen und dann mache ich mich an die Ärmel. Die Strickschrift dafür habe ich zwischenzeitlich schon von Multicolor auf Zweifarbig umgearbeitet. Nachdem die Jacke nun soweit fertig ist, kann ich die Ärmellänge und -weite ausmessen und die Vorgaben zum Ab- und Zunehmen gemäß meiner Maschenprobe anpassen.
Puh, einen Monat habe ich gebraucht, um das linke Vorderteil hochzustricken. So wird das nichts mit der Sommerjacke für diesen Sommer. Aber es liegt so viel Anderes an und der Sommer kommt ja nächstes Jahr wieder – hoffentlich.
Ein bisschen komisch sieht sie ja schon aus, wie sie da so liegt. Aber alles genau nach Anleitung gemacht. Leider fehlt mir gerade das Vergleichsstück und das Rippenmuster zieht sich leicht zusammen. Also wird hoffentlich alles passen.
Inzwischen habe ich umgenadelt und stricke das Rückenteil auf der kürzeren Nadel, während die Maschen für das rechte Vorderteil auf einem Maschenraffer auf ihren Auftritt warten – zwei Monate?
Nun muss ich doch mal sehen, wie weit ich meine neue Jacke vorangestrickt habe. Dazu habe ich mir als Vergleich eine Baumwolljacke herausgesucht, die ich vor längerer Zeit gestrickt habe.
Das sieht doch schon gut aus. Nur noch ein paar Zentimeter im grünen Rippenmuster, dann kann ich die Arbeit in Vorder- und Rücktenteile aufteilen und diese getrennt beenden. Endlich werden die Reihen kürzer.
Ab Armausschnitt werde ich ca. 20 Zentimeter bis zum Halsausschnitt hoch stricken.
Ich habe die Musterreihen in Grün und Gold beendet. Fast hätten sie mich geschafft, einige waren wirklich knifflig. Aber irgendwie war es auch eine Herausforderung und hat Spaß gemacht. Ab hier stricke ich nur noch in Grün.
Es folgen ein paar Zentimeter in einem Rippenmuster, ehe die Reihen deutlich kürzer werden, weil ich die Arbeit in Vorder- und Rückteile aufteilen und diese getrennt beenden werde.
Ob ich die Sommerjacke noch in diesem Sommer tragen kann?
Über den Jahreswechsel habe ich mehr gestrickt als genäht. Deswegen gibt es hier heute mit den besten Wünschen für das neue Jahr einen Blick auf den Zwischenstand nach ungefähr 50 Reihen.
Etwas traurig bin ich, weil sich die hübsche Muschelkante nun doch aufrollt und deswegen gar nicht zu erkennen ist. Aber das Foto musste ich ganz spontan vor ein paar Tagen machen, weil plötzlich mal die Sonne um die Ecke schaute, ein seltener Anblick hier im Norden in diesem Winter.
Kurz vor Weihnachten beginne ich ein neues Strickprojekt. Das Material ist gut abgelagert nachdem ich es bei Sonderaktionen von soul-wool.com erstanden hatte. Das grüne Garn kommt von karen noe und nennt sich Rustic Nature, eine Mischung aus Baumwolle und Seide. Das goldene Garn kommt von BC, heißt Lino und besteht aus 100 % Leinen. Das sind keine Wintergarne, aber man soll ja antizyklisch arbeiten. Wenigstens passen die Farben in die Weihnachtzeit. Und vielleicht kann ich die Jacke im Sommer ja schon tragen.
Bevor ich mit dem Stricken loslegen konnte, musste ich das grüne Garn zu Knäulen wickeln. Das Equipment dafür hat mir eine liebe Freundin überlassen und ich freue mich jedes Mal, wenn ich es aufbauen kann, zu sehen oben im Beitragsbild.
Diese Jacke arbeite ich klassisch von unten nach oben. Angelehnt ist sie an ein Modell von Jutta Bücker aus deren Buch „Die Farben des Nordens“. Das Original nennt sie Drachenfest und hat es mit vielen bunten Streifen gestrickt. Die Anleitung musste ich anpassen, denn erstens habe ich ja nur zwei Farben und zweitens möchte ich beim Fertigstellen nicht all die schmalen Streifen passgenau zusammennähen müssen.
Deswegen habe ich mich entschieden, die beiden Vorderteile und das Rückenteil bis zu den Armausschnitten in einem Teil zu stricken und starte nun mit unendlich langen Reihen in dem Streifenmuster.
Die Muschelkante ist eine schöne Alternative zu einem Bündchen und hat schon mal viel Spaß gemacht.
Nachdem ich doch noch einige Garne aussortiert hatte – zu dunkel, zu rot – erschien mir der Rest zu wenig für eine ganze Jacke. Also besuchte ich nach langer Zeit mal wieder einen Wollladen und schilderte mein Problem. Komisch, die hatten so viel Wolle, dass sie mir etwas verkauft haben – grins. Und weil ich grad mal da war, habe ich außer den beiden Knäulen in fuchsia und rosa auch gleich ein Bambus-Nadelspiel erstanden, damit ich die Ärmel rund stricken kann. Aber soweit ist es noch lange nicht.
Unter den Armen habe ich ein paar Blockstreifen in glatt rechts aus glatten Garnen gestrickt. Aber das ist mir nun zu langweilig geworden und es gibt wieder bunte Ringel, ein paar sogar links gestrickt und die Mohairgarne spielen auch wieder mit.
Sollte ich mal wieder Löcher einarbeiten oder Noppen? Wie ging das noch mal?
Anprobiert habe ich nun doch nicht. Eine selbstgestrickte, kuschelige Jacke diente als „Schnittmuster“, auf das ich meine neue aufgelegt habe. Das sah schon mal ganz gut aus, aber die Raglanschrägen hatten die erforderliche Länge noch nicht erreicht.
Das war erst nach ein paar weiteren Reihen geschafft. Endlich konnte ich die Arbeit aufteilen in die beiden Ärmel und die beiden Vorderteile nebst Rückenteil. Die Maschen für die Ärmel habe ich anschließend auf Baumwollfäden stillgelegt.
Damit kann ich die Arbeit nun relativ entspannt hinlegen, sieht doch schon fast nach einer Jacke aus.
Entgegen Birgit Freyers Tipp, erst die Ärmel zu stricken, wenn man nicht genau weiß, ob das Garn reichen wird, werde ich erst Vorder- und Rückenteile stricken. Hätte ich erst die Ärmel gestrickt, hätte ich alle Fäden abschneiden und vernähen müssen, genau vorne am Ausschnitt der Jacke. Da möchte ich die Nahtstellen nicht haben. Also Augen zu und durch und hoffen, dass es gut ausgeht.
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