Autor: Helga Kamjunke

Zoraya 7

Zoraya 7

Der erste Ärmel ist fertig – hurra!

Da ich mich aber erst einmal mit der Form anfreunden oder den Abschluss neu machen muss, habe ich die Jacke beiseite gelegt. Es wird wohl in diesem Jahr nun doch nichts mehr mit der Premiere in den lauen Abendstunden.

Die Maschen werden mit je einer Luftmasche dazwischen abgehäkelt. Darauf habe ich noch eine Runde feste Maschen und als Abschluss eine Runde Krebsmaschen gehäkelt. Schon an den Verschluss-Kanten erschien mir das zu weit. Am Ärmel fällt es nun noch deutlicher aus, das ist ja eine Trompete und viel zu unpraktisch.

Also, ich lass das mal sacken und überdenke das weitere Vorgehen. Aber eigentlich könnte ich den zweiten Ärmel schon mal runterstricken …

Little Amsterdam 3

Little Amsterdam 3

Hier waren die Bauarbeiter sehr fleißig. Zuerst habe ich die Häuser zusammengenäht, einige Details sind appliziert. Die Applikationen habe ich im ersten Schritt mit Vliesofix aufgebügelt und danach die Konturen nachgenäht. Meine ältere Nähmaschine kennt dafür nur den eng gestellten Zick-Zack-Stich. Die jüngere bot einen Zierstich, der dem Handstich sehr ähnlich sieht, den habe ich verwendet. Das sah dann schon sehr nach Arbeit aus, zwei Nähmaschinen nebeneinander am Arbeitsplatz.

Das Wasser der Gracht musste ich leider stückeln, aber ich wollte den Stoff einfach gerne für dieses Projekt verwenden. Die Stoffe für die beiden Brückenteile sind zugekauft und hatten die richtige Größe, so dass ich sie in einem Stück schneiden konnte. Auch sie sind, bzw. werden, mit Vliesofix aufgebügelt und anschließend verschönert.

Nachdem der untere Teil fixiert war, konnte ich den oberen aufstecken und danach die Häuserzeile ausrichten.

Und nun wird es richtig spannend. Mit Hilfe des oberen Brückenteils sollen die Häuserzeile und die Brücke zusammengefügt werden. Zuerst also genau ausrichten und danach bügeln. Dann gibt es aber kein Zurück mehr, was einmal klebt, klebt für immer.

Auf dem Foto oben sind auch schon die ersten Überlegungen zur Randgestaltung zu sehen.

Dreieckstuch Denim-Frosch 2

Dreieckstuch Denim-Frosch 2

Da ich natürlich mal wieder an mehreren Teilen stricke, komme ich bei beiden nur langsam voran. Aber nun sind die ersten Farbwechsel an dem Dreieckstuch zu erkennen und ich wollte es mal wieder zeigen.

Das Garn besteht aus 6 Fäden. An jeweils einen wird eine neue Farbe angefügt, so entsteht der Farbverlauf. Zuerst wechselte gelb zu grün – oder war es umgekehrt? Auf jeden Fall sehr dezent, bei Kunstlicht sind die Übergänge gar nicht zu erkennen. Aber vor ein paar Tagen kam dann der erste blaue Faden dazu, das war dann sehr deutlich.

Also es geht langsam, aber stetig voran und der Sommer fängt ja auch gerade erst an. Vielleicht wird es ja doch noch etwas für laue Abende.

Jacke Zoraya 6

Jacke Zoraya 6

277 Maschen auf der Nadel, in manchen Reihen aufgrund des Musters sogar noch mehr, da habe ich in einer Stunde nicht viel Länge geschafft. Aber mit Geduld und Spucke habe ich die Spitze fertig gestrickt. Birgit Freyer hatte zwei Varianten angeboten, eine mit der für Lace-Arbeiten charakteristischen Zackenkante und eine etwas weniger zipfelige, für die ich mich entschieden habe.

Da ich keine Schneiderpuppe habe, habe ich die Jacke zur Probe über eine Winterlaufjacke gezogen. Hoffentlich nur deswegen sieht sie jetzt ein bisschen kurz aus. Sie ist aber ja auch noch nicht gespannt.

Nun geht es an die Ärmel, neue Herausforderungen stehen an.

Mal wieder etwas aus der Restekiste …

Mal wieder etwas aus der Restekiste …

Ganz viele kleine Quadrate habe ich zu dem auf der Spitze stehendem Quadrat zusammengenäht. Ergänzt wird das üblicherweise mit Dreiecken zu einem weiteren, größeren Quadrat.

Ich brauchte aber ein Rechteck und da ich sowieso in der Restekiste wühlte, fielen mir die Streifen in die Hand. Also habe ich die verwendet und solange angesetzt, bis ich die geplante Größe erreicht hatte. Gequiltet habe ich mit der Nähmaschine.

Und was ist nun daraus geworden? Ich habe noch je einen Ober- und Untertritt angefügt und zwei Kreise angenäht – na, was könnte das sein?

Meine neu bezogene Nackenrolle – endlich fertig.

Die stand schon lange auf der To-do-Liste und ich kann wieder etwas davon abhaken.

Little Amsterdam 2

Little Amsterdam 2

Für dieses Projekt habe ich inzwischen die Häuser „gebaut“ und die Stoffe für Brücke und Wasser im Vordergrund vorbereitet. Danach habe ich alles auf die Designwall gesteckt – fast fertig!

Natürlich nicht, es liegt noch viel Arbeit vor mir. Zuerst muss ich die vielen Applikationen, die z.Z. nur aufgebügelt sind, mit einem Applikationsstich festnähen. Danach kann ich die Häuser miteinander und den unteren Brückenteil mit dem Wasser verbinden. Mit Hilfe des oberen Brückenteils werden diese beiden Teile dann vereint – spannend, ich werde berichten, wie es mir ergangen ist.

Tischläufer New Hexagon 3

Tischläufer New Hexagon 3

Nachdem außer den ersten Hexagons nun auch die ersten Hintergrunddreiecke fertig sind, habe ich mal ausgelegt. Die Teile sind noch nicht zusammengenäht, weil der Transport dann schwierig wird. Bei dieser Technik nähe ich über Papier-/Pappschablonen. Und die bleiben solange drin, bis alle Seiten festgenäht sind. Das dauert also noch eine Weile und solange bleiben die Einzelteile Einzelteile.

Die Idee war, einen Farbverlauf zu gestalten. Der wird erst so richtig zu erkennen sein, wenn alle Hexagons genäht sind, aber einen ersten Eindruck bekommt man jetzt schon. Und solange nichts zusammengenäht ist, kann ich auch noch alles verschieben.

Die Frage der Hintergrundfarbe hat mich ein wenig beschäftigt. Hell wollte ich nicht, wir haben einen hellen Holztisch. Schwarz bringt die Fraben schön raus, war mir aber zu dunkel und traurig. Ich denke, das dunkle Blau ist eine gute Alternative.

So, nun muss ich neue Schablonen schneiden und Stoffe zusammenstellen, vorschneiden und das Spiel geht von vorne los, ich freue mich drauf.

Jacke Zoraya 5

Jacke Zoraya 5

Endlich geht es auch bei meiner Jacke weiter. Meine Mitstrickerinnen werden sie sicher in diesem Frühjahr schon getragen haben. Hier hatten andere Projekte Vorrang, aber jetzt geht es weiter. Und nachdem ich die Strecke mit dem Streifenmuster endlich geschafft hatte, wird es nun mit dem Spitzenmuster interessanter, abwechselungsreicher, kurz es macht wieder richtig Spaß.

eEinige Reihen fehlen mir noch und dann muss ich auch schon wieder eine Entscheidung treffen. Soll meine Jacke einen zipfeligen oder einen geraden Rand haben? Brigit Freyer bietet in ihrer Anleitung beide Varianten an, ich bin noch unentschlossen.

Hier noch ein Blick auf die Spitze.

Little Amsterdam

Little Amsterdam

Vor vier Jahren waren wir für ein paar Tage in Amsterdam. Da durfte ein Besuch bei de Haan en Wagenmakers natürlich nicht fehlen. Praktischerweise liegt gleich nebenan ein weiterer Patchworkladen, Birdblocks nennt er sich. Da fiel meinem Mann und mir gleich ein großer Wandbehang mit Amsterdam-Bezug ins Auge. Er heißt „Little Amsterdam“ und wurde von den „North Sea Quilters“ 2007 entworfen. Wir haben nur einen Augenblick überlegt und die Anleitung und ein kleines Päckchen mit typisch holländischen Mustern für Fenster und Ornamente gekauft. Alles andere wollte ich zuhause kaufen, kann ja nicht so schwierig sein – dachte ich. Das Problem ist nur, wenn ich das Original gesehen habe, gehen mir die Stoffe nicht mehr aus dem Kopf. Ich fand also nichts Passendes.

An diesem Punkt rettete mich eine Patchworkfreudin und lud mich zum Färben ein, sie brauchte auch gerade blaue Stoffe. Wir haben versucht, das Blau aus den Muster-Stoffen zu treffen und durch unterschiedliche Intensität Abstufungen geschaffen. Dann haben wir uns überlegt, türkis wäre eine gute Ergänzung und haben auch davon ein paar Abstufungen gefärbt. Damit hatte ich zwar die Stoffe für die Häuser, den Himmel und das Wasser, aber die Brücke – es wollte sich einfach nichts finden lassen.

Ein Jahr später führte uns unser Weg wieder nach Amsterdam. Ein paar Stunden nur, aber da wir ja gerade da gewesen waren, hatten wir Zeit, noch einmal in den Patchworkladen zu gehen. Die Damen konnten mit den Original-Stoffen auch nicht mehr dienen, aber sie wussten ja, worum es ging und konnten mir gute Alternativen anbieten. Glücklich zog ich von dannen.

Nachdem ich nun noch ein paar Jahre um die Stöffchen rumgeschlichen bin, habe ich mich jetzt entschlossen, mit diesem Projekt zu beginnen. Da ich keine Verwendung für einen 2×2 m großen Quilt habe, werde ich nur den inneren Block nähen, also die kleineren Häuser mit der Gracht und der Brücke.

Muttis neue Topflappen

Muttis neue Topflappen

Schnell brauchte ich neue Topflappen für meine Mutter. Also flugs in den Handarbeits- und Bastelladen geradelt. Dort führen sie das Garn „cotton print“ von rico. Das erschien mir richtig für mein Projekt.

Wieder zuhause angekommen, musste ich aber erst einmal überlegen, so lange hatte ich keine Topflappen mehr gehäkelt. Ich habe mich für diese Variante entschieden.

Begonnen wird am Aufhänger, dann kann man den nicht mehr vergessen. Luftmaschenkette schließen und einmal mit festen Maschen herum. Wenden und nur noch eine halbe Runde, also die erste Reihe häkeln. Dabei jeweils in die mittlere Masche drei Maschen häkeln und schon ergibt sich die Form. Und die ist immer quadratisch, ganz egal, wieviele Reihen man häkelt. Deswegen braucht man sich vorher keine Gedanken über die Anzahl der anzuschlagenden Luftmaschen zu machen.

Der Rippeneffekt entsteht, wenn man beim Häkeln der festen Maschen nur in hinteren Bogen der Masche der Vorreihe einsticht.

Da ich eher locker häkele habe ich statt Stärke 4-5, wie auf der Banderole angegeben, mit Nadel 3,5 gearbeitet und bin mit der Festigkeit zufrieden, denn nichts ist ärgerlicher, als durch zu große Löcher an den heißen Topf zu greifen.

Ein kleines, schnelles Projekt muss auch mal sein, fertig!