
Es weihnachtet…
Auch in meiner Werkstatt wird es weihnachtlich. Rechtzeitig zum ertsen Advent wurden diese beiden Deckchen fertig. Sie sind ca. 50×50 cm groß und waren eine Auftragsarbeit, die ich heute ausgeliefert habe.

Auch in meiner Werkstatt wird es weihnachtlich. Rechtzeitig zum ertsen Advent wurden diese beiden Deckchen fertig. Sie sind ca. 50×50 cm groß und waren eine Auftragsarbeit, die ich heute ausgeliefert habe.

Dieses Projekt hat mich in den letzten Wochen begleitet: Von der Hansekogge zur Elbphilharmonie – Eine Zeitreise in vier Schritten am Hamburger Hafenrand.
Mein Sohn hatte die Idee und hat den Entwurf gezeichnet. Ich habe daraus eine Nähvorlage gemacht und den 20×80 cm großen Block genäht.

Teil I – 14. Jahrhundert: Die Hansekogge
segelt am noch unbebauten Elb-Hang vorbei.
Teil II – 18. Jahrhundert: Der Süllberg
wird mit Doppel- und Dreifachhäusern unter Reet bebaut. Sie habe ich auf den Hintergrund appliziert.
Am rechten Rand dieses Blockes erscheinen schon die Landungsbrücken.
Teil III – 19. Jahrhundert: Landungsbrücken und Michel
werden gebaut. Die Reeder bauen große Bürogebäude aus rotem Backstein. Die Stadt baut die U-Bahn, die hier am Hafen-Rand als Hochbahn auf Stelzen verläuft.Das Dach des Michels ist aus Kupfer, das mit den Jahren oxidiert und deswegen meistens grün erscheint.
Teil IV – 21. Jahrhundert: Die Elbphilharmonie
ist fertig. Der Fassade des alten Kaispeichers aus rotem Backstein wurde erhalten. Darauf wurde die weiße Fassade, hinter der sich die Konzertsäle, Wohnungen und das Hotel befinden, gebaut.
Dieser Block gehört zu einer Reihe von Blöcken für die Mitglieder der Patchwork Gilde Deutschland e.V. , zur Gilde geht es hier

Hallo, hier bin ich endlich mal wieder. Längere Zeit habe ich „im Geheimen“ für die Städtetour der Patchwork Gilde gearbeitet. Noch etwas Geduld, in ein paar Tagen darf ich es euch zeigen.
Und dann ich war ganz tapfer und habe am Nähtag meiner Pinnau-Quilter an diesem Projekt weitergearbeitet, statt etwas Neues anzufangen. Deswegen kann ich euch heute meinen Marktkorb zeigen. Er ist wirklich ganz schön groß geworden, das 60 cm-Lineal steht aufrecht darin!
Daneben steht das kleine Hexagon-Täschchen aus der Quiltigen Sommertour.


Ich benutze den s.g. Kreuzanschlag, der ist ziemlich fest. Damit ich die angeschlagenen Maschen leichter abstricken kann, nehme ich gerne 2 Nadeln beim Anschlag. Wenn die gewünschte Anzahl an Maschen auf den Nadeln ist, ziehe ich vorsichtig eine heraus. Beim Abstricken habe ich es jetzt leichter, weil die Maschen lockerer um die Nadel liegen.

Das geht allerdings nur bis zu einer gewissen Nadelstärke. Wenn die Nadeln zu dick werden, geht es nicht mehr. Dann kann man zwei gleichzeitig gar nicht festhalten und die Schlaufen würden auch viel zu groß. Das muss man sich ausprobieren.
Und es geht auch nicht beim Sockenstricken auf einem Nadelspiel, weil die Nadeln herausfallen würden, da die Schlaufen zu locker sind.

Neulich wurde im Internet diskutiert, ob und wieviel Projekte PatcherInnen gleichzeitig in Arbeit haben. Ich habe mich lieber zurückgehalten, denn ich fange z.Z. immer wieder neue an – ohne die älteren zu Ende zu bringen, ganz schlecht.
Aber es steht mal wieder ein Näh-Tag in meiner Patchworkgruppe an und dafür habe ich das Material für einen Lasagne-Quilt zusammengestellt.
Die JellyRolls habe ich umsortiert, immer einen bunten und einen uni Stoff abwechselnd. Das Top wird sehr bunt, die Rückseite wird kleinkariert und drumherum kommt noch einmal ein bunter Stoff. Hinein kommt ein kuscheliges Vlies.

Nachdem ich euch den Tipp meiner Mutter für die Länge des Anfangsfadens verraten habe, folgt jetzt einer, den ich mir selber ausprobiert habe.
Ich achte immer darauf, dass ich den abgemessenen Faden liegen lasse. Den Faden, der Richtung Knäul zeigt, führe ich über Hand und Zeigefinger.
Jetzt schlage ich die Maschen auf. Dabei verdreht sich der untere Faden häufig.

Da das aber jetzt das abgemessene, lose Ende ist, ist das gar kein Problem mehr. Ich kann es einfach frei halten, der Faden entdreht sich und zwirnt sich wieder richtig. Weiter geht es mit einem einheitlichen Faden.


Hier jetzt in Großaufnahme der kleine Quilt, der nach seiner Fertigstellung als Willkommensgruß neben der Haustür hängen wird.
Das Sandwich habe ich letzte Woche geklebt. Denn ich werde diesen Mini-Quilt mit der Nähmaschine quilten, da stören Sicherheitsnadeln oder Heftfäden.

Immer wieder ist die Frage, wie lang man den Anfangsfaden beim Maschenanschlag/Stricken hängen lassen muss. Dazu gebe ich euch heute den Tipp meiner Mutter weiter.
Es ist wirklich ganz einfach: Wickele den Faden um deinen Daumen und miss so die benötigte Länge!
Bei mittelstarken Garnen reicht ein Umschlag für 3 Maschen. Wenn du also 30 Maschen anschlagen willst, musst du 10mal um den Daumen wickeln. Bei dünneren Garnen reicht ein Umschlag für 4 Maschen, bei dicken nur noch für 2 Maschen. So hast du einen Anhaltspunkt.
Auf dem Foto ist zu erkennen, wie viel Faden bei meinem Anschlag übrig geblieben ist. Der lässt sich prima vernähen.


Nachdem der Sommer hier im Norden wohl zuende ist, passt es ja ganz gut, dass ich das Handnähprojekt der Patchwork Gilde abgeschlossen habe.
Es ist ein knuffiges, kleines Täschchen geworden, das super zu meinem neuen Marktkorb passen wird.

Da hatte ich wohl etwas zu viel Ehrgeiz. Aber es ist geschafft. Zuerst jedes Hexagon einmal rundrum gequiltet und danach die NZG der Rückseite in die jetzt winzig kleine Öffnung gezwängt. Schnell klammern und festnähen, damit sie nicht wieder rausrutscht.
Jetzt nur noch zusammennähen, aber dazu muss ich mir die Anleitung noch einmal rausholen.