Kategorie: Projekte

New Hexagon 13

New Hexagon 13

Es ist doch immer wieder erstaunlich, was frau im Laufe der Zeit so sammelt und wo es dann irgendwann später plötzlich wieder passt. So habe ich also ein Restrolle Schrägband gefunden, dass zu diesen Hexies passt, als wenn ich es dafür neu gekauft hätte.

Normalerweise näht man das Schrägband als Einfassung erst im letzten Schritt an. Das ging in diesem Falle nicht, weil ich die Papierschablonen ja erst entfernen kann, wenn auch der letzte Rand mit dem Nachbarn verbunden ist. Sonst würden nämlich die, nur notdürftig gehefteten, Nahtzugaben nach außen krabbeln. Und die Schablonen müssen alle raus, sonst kann ich nicht quilten. Es bliebt also keine andere Wahl, als das Schrägband von der Rückseite mit überwendlichen Handstichen an die Hexies zu nähen. Die Ecken habe ich anschließend wegen der besseren Stabilität mit der Nähmaschine genäht, die Faltung der Nahtzugaben wird sich beim Befestigen auf der Rückseite ergeben.

Aus Rückseitenstoff, dünnem Vlies und Top habe ich das Sandwich zusammengestellt und mit ein paar Fäden geheftet. Quilten will ich einige innere Motive der Hexies und die Zwischen-Dreiecke. In der letzten Zeit habe ich im Internet häufiger gesehen, dass Quilterinnen die Linien nicht vorgezeichnet haben, sondern mit Quilter’s Tape markierten. Das will ich dieses Mal auch probieren, glücklicherweise hatte ich beim letzten Besuch in einem Quiltladen das Tape besorgt.

Das Tape ist 1/4 Inch breit. Es ist so eine Art Krepp-Band, dass zwar klebt, aber auch schnell und rückstandslos wieder abgeht und mehrfach verwendbar ist. Gefällt mir für die hier ja ausnahmslos geraden Linien gut.

Für diese Farbwelt hatte ich kein Farbverlaufsgarn vorrätig. Deswegen habe ich mich für Cremeweiß entschieden, passend zur Rückseite.

Sterne der Hoffnung 3

Sterne der Hoffnung 3

Inzwischen habe ich nach den 24 Vorlagen von der Patchwork Gilde insgesamt 64 Sterne genäht. Für die kleinen Varianten habe ich den einen oder anderen Block umgerechnet oder mit nur 50 Prozent die Vorlagen ausgedruckt. Jeweils 4 kleine und große Sterne bilden eine Reihe, 8 davon gibt es in meinem Projekt. Ursprünglich wollte ich auch die Anzahl der Blöcke mit einem farbigen Hintergrund genau festlegen, aber das erwies sich als unrealistisch. Also habe ich am Ende nach Gefühl verteilt, umsortiert und jetzt für gut befunden.

Reihe für Reihe habe ich die Blöcke dann zum Arbeitsplatz an der Nähmaschine getragen und zusammengenäht. Anschließend die Reihen aneinander. Alles keine Problem – doch! Da ich mit eingefärbter, alter Bettwäsche genäht habe, gibt es Nahtstellen, die meine Maschine kaum überwinden konnte. Und dass ich mich gegen Zwischenstreifen entschieden habe, hat das Verfahren nicht vereinfacht. Aber meine Maschine und ich sind Sieger geblieben.

Auch die untere Hälfte ist zusammengenäht, allerdings noch nicht mit dem oberen Teil verbunden. Und in der letzten Reihen tut sich ja eine Lücke auf?!

Kein Grund zur Panik, da fehlt noch ein Block. Es wurde nämlich ein Signaturblock angeboten. Das ist ein Block, auf dem sich die Patcherin/Quilterin verewigen kann. Ich habe mich auch für einen Signaturblock entschieden, muss den aber, in Ermangelung einer Stickmaschine, mit der Hand sticken.

Dafür habe ich mir aus dem Internet Symbole für die Sterne und die Hoffnung, einen Anker, gesucht und zusammen mit meinen Initialen, der Jahreszahl und dem KFZ-Kennzeichen für Pinneberg zu einem Blöckchen komponiert. Nun muss ich mich zurückversetzen ins Jahr 2008. Damals habe ich nämlich den online-Stickkurs zum Thema freies Sticken bei Anne Lange gemacht und kann das Gelernte hier nun mal wieder anwenden.

Und wenn ich nicht mehr weiter weiß, hoffe ich in dem Stitch Tool Anregungen zu finden.

Zusätzlich werde ich auf jeden Fall auch ein Label für die Rückseite anfertigen, das dann die ausführlichen Informationen zu diesem Quilt beinhalten wird.

Cape für Mutti

Cape für Mutti

Nachdem ich meine Jacke Zoraya beendet hatte, habe ich mir neues Garn, dieses Mal von 100 Farbspiele, bestellt. Es handelt sich um die Farbvariante Strandgut in 6-fach. Daraus will ich für meine Mutter ein neues Tuch stricken.

Das erste habe ich vor einigen Jahren nach einer Anleitung von Birgit Freyer in einer halbrunden Form gestrickt. Schon damals hatte ich mir überlegt, dass die langen Zipfel bei den großen Dreieckstüchern für meine Mutter im Alltag irgendwie unpraktisch sein könnten. Aber nun ist das Lacetuch irgendwie verschwunden, wird nicht mehr benutzt, ist wohl alles Tüdelkram, Mutters Lieblingswort zur Zeit.

Im Juni steht ihr Geburtstag an und ein Geschenk muss her. Da erinnnerte ich mich daran, dass ich meiner Großmutter vor ewig langer Zeit einen kleinen Umhang gehäkelt habe, den sie sehr gerne getragen hat – jedenfalls sehr häufig, wenn ich da war. Und meine Mutter hat so etwas Ähnliches für ihre Mutter gestrickt. Also nun ich für meine Mutter, diese Geschichte wiederholt sich.

Eine Anleitung habe ich nicht, nur eine Idee im Kopf. Ausgehend vom Halsausschnitt werde ich mich in Reihen nach unten arbeiten. Im oberen Teil werde ich in jeder zweiten Reihe versetzt 8 Maschen zunehmen, bis ich eine gemütliche Weite über die Schultern erreicht habe. Danach wird es ohne Zugaben gerade weiter gehen.

Ob und in welchem Maße ich Muster einarbeite, entscheide ich spontan. Während der Zunahmen wird es wohl bei einigen rechten Rückreihen bleiben, vielleicht kommt noch eine Lochreihe. Auf jeden Fall werde ich nur kleine Löcher einarbeiten, damit meine Mutter mit dem Umhang nicht an Türgriffen oder ähnlichen Hindernissen hängenbleiben kann.

So viel zur Vorgeschichte, nun geht es an die Arbeit.

Der Anfang ist gemacht, sogar der erste Farbwechsel hat schon stattgefunden. So dezent, dass er gar nicht zu erkennen ist, aber ich habe den Knoten gesehen.

Jacke Zoraya 9

Jacke Zoraya 9

Kaum zu glauben, sie ist fertig! Hat doch nur zwei Jahre gedauert, das geht ja noch.

Oben ist der Zustand „entpackt“ zu sehen. Der hat ja eigentlich etwas mit verkleinerten Dateien zu tun. Aber nachdem die Jacke ja einige Monate mehr oder weniger im Beutel verbracht hat, passt er hier auch.

Bei Strickstücken, die ich so häufig beiseite gelegt und wieder rausgeholt habe, sind eigentlich immer Absätze zu sehen. Das hielt sich hier wegen des Lochmusters aber in Grenzen. Trotzdem habe ich sie vorsichtig gewaschen und wollte sie spannen.

Dafür habe ich mir diese Kinder-Puzzle-Matte besorgt. Die kann ich nämlich auf dem Tisch auslegen und krabbele nun nicht mehr auf dem Fußboden rum, sehr guter Tipp von anderen Lace-Strickerinnen in Birgits Facebookgruppe. Als sie so vor mir lag, habe ich auf das Setzen der Stecknadeln verzichtet und sie nur in Form gezogen. Anschließend mit dem großen Badetuch, das wir zum Ausdrücken benutzt hatten und das deswegen feucht war, zugedeckt und trocknen lassen.

Als die Jacke wieder trocken war, musste ich nur noch die Fäden vernähen und den letzten Ärmel umhäkeln. Das hat beides nur ein wenig gedauert und nun ist die fertig.

Auf Knöpfe habe ich verzichtet. Wenn ich sie schließen möchte, benutze ich meine Tuchnadel.

The New Hexagon 12

The New Hexagon 12

Alle sieben Hexies sind fertig genäht. An der Verteilung habe ich noch ein wenig herungeschoben, aber so soll es nun bleiben.

Es ging an das Zusammennähen, wie immer von der Rückseite mit überwendlichen Stichen. Dabei brauche ich nicht viel nach zu denken, deswegen habe ich mich schon mal mit der Frage beschäftigt, wie ich später einen Rand oder eine Einfassung dran bekomme. Denn bei dieser Technik sind ja alle Nahtzugaben nach innen geschlagen. Ich habe also keine Reserve, um etwas daran zu nähen. Es sei denn, wieder mit überwendlichen Stichen von der Rückseite, aber was könnte das sein?

Zuerst mussten jetzt die Schablonen raus. Aber halt, erst die offenen Ränder mit einem Heftfaden fixieren, damit sie in Form bleiben. Aber nun ging’s los. Und so sah es dann hinterher aus:

Die Schablonen sind fast alle heil geblieben und warten, sortiert in kleinen Plastiktütchen, auf ihren nächsten Einsatz – wird wohl nicht so schnell passieren.

Nun geht es an den Rand, ich habe schon eine Idee.

Sterne der Hoffnung 2

Sterne der Hoffnung 2

24 Stern-Vorlagen hat uns die Patchwork Gilde Deutschland zur Verfügung gestellt, vielen Dank an Bärbl, die sie angefertigt hat. Für mein Layout, es soll ja eine Kuscheldecke werden, benötige ich je 32 große und kleine Sterne. Soll heißen, ich bin noch längst nicht fertig. Am rechten Rand ist der Rückseitenstoff zu sehen und dazwischen die beiden Randstreifen-Varianten, ich neige zu der grünen.

Die ersten drei, vier Reihen sind gefüllt und da das Umsortieren der Blöcke auch mal ein Ende haben muss, werde ich die jetzt zusammennähen.

Die Größe des Projektes erforderte mehr Fläche, als meine Design-Wal bietet. Deswegen habe ich mir Hilfe des Vlieses eine zweite „gebastelt“. Dafür habe ich das Vlies über eine Leiste gelegt und diese mit Schraubzwingen am Regal befestigt. Natürlich nicht, ohne vorher herausgesucht zu haben, was ich in den nächsten Wochen zu brauchen vermutete. Die Sterne sind mit großen Stecknadeln fesgeteckt.

Kritisch beäugt wird das ganze von Lisa und Jan, zwei Waldorfpuppen, die ich vor 25 Jahren genäht habe und die mir in der Werkstatt Gesellschaft leisten.

Aber zurück zum Projekt. Am unteren Ende tun sich große Lücken auf, leider auch im Stoffvorrat, den ich jetzt erst einmal auffüllen muss.

Da die letzten Sterne als Reste-Sterne konzipiert waren, sind sie alle eher bunt geworden. Daher werde ich wohl noch ein paar ruhige, einfarbige nähen. Mal sehen, zu welchen ich noch einmal Lust habe, da waren nämlich ein paar ganz kniffelige dabei, die werden es eher nicht werden.

Tasche für den Fahrradkorb 3

Tasche für den Fahrradkorb 3

Aus den Resten des Kunstleders habe ich mir den Schulterträger genäht.

Die Länge reichte nicht, also musste ich ansetzen. Damit die Naht nicht auf der Schulter liegt, habe ich an beiden Seiten angesetzt. Nun habe ich zwar zwei Nähte, aber sie liegen an Stellen, die mich nicht stören. Nach der Anleitung aus dem Buch „Patchwork Taschen“ von Lise Szymanski habe ich den Träger zusammengelegt und abgesteppt. Dieses Buch hilft mir bei fast jeder Tasche, weil alle Arbeitsschritte ausführlich erklärt werden.

Anschließend habe ich den fertigen Träger auf die fertige Tasche genäht.

Gerade noch in der Werkstatt geht es nun zur Anprobe in den Garten.

Passt! Ich freue mich darüber und wünsche mir, dass ich bald wieder auf Tour fahren darf.

Frohe Ostern!

Frohe Ostern!

Mit diesem fleißigen Osterhasen wünsche ich schöne Ostertage, für viele von uns sicher ganz anders als gewohnt.

Dieser Miniwandbehang, ca. 40×40 cm groß, begleitet meine Familie schon ein wenig länger durch die Ostertage. Vermutlich war es ein Frühlingsmystery von Regina Grewe, aber aus welchem Jahr? Ich weiß es leider nicht mehr und es lässt sich auch nicht mehr sicher nachvollziehen. Einen Eintrag habe ich gefunden mit zwei Jahreszahlen, 2006 und 2008. Das könnte passen, denn ich erinnere mich, dass ich das Mystery zwar mitgenäht hatte, aber die Fertigstellung etwas länger gedauert hat.

New Hexagon 11

New Hexagon 11

Bevor ich dieses Projekt geteilt habe, hatte ich schon Hexagons für die hellere Seite des ursprünglich geplanten Tischläufers genäht. Also muss daraus auch etwas werden und deswegen folgt jetzt eine zweite, kleine Gartentisch-Decke.

Leider musste ich feststellen, dass sich nicht alle Stoffe zum Färben geeignet haben. Sie waren zum Teil alt und eben auch benutzt, abgenutzt trifft es wohl eher. Das habe ich nicht richtig erkannt und sie fleißig mit verarbeitet. Sie werden aber schon während des Nähens unansehnlich, deswegen musste ich am Hexagon unten rechts die Randsegmente heraustrennen und muss sie neu machen.

Bei der Gelegenheit habe ich mal alle sieben auf zwei verschiedenen Hintergrundvarianten ausgebreitet. Ich tendiere zu Rot, werde aber noch ein paar Tage drumrum schleichen und mich dann entscheiden.

Jacke Zoraya 8

Jacke Zoraya 8

Ja, auch da bin ich wieder dran, hat ja lange genug gadauert. Aber gut Ding braucht Weile und vor allem Ruhe, im wahrsten Sinn des Wortes. Birgit Freyers Lacemuster stricken sich gut, aber man muss schon aufpassen, sonst wird es schief und krumm. Da kann ich nebenbei weder fernsehen, noch mich unterhalten.

Auf Anregung der Mitglieder in Birgits Facebook-Gruppe stricke ich die Ärmel auf einem Nadelspiel. Fünf Nadeln, zehn vorwitzige Spitzen und ganz viele Löcher, das ging gar nicht. Also habe ich mir einen Projektbeutel geschnappt und den fertigen Teil der Jacke hineingesteckt. Nur der Ärmel, an dem ich jetzt sticke, schaut raus. Das ist überschaubar und die Nadeln stecken nur da, wor sie hingehören.

Ungefähr die Hälfte der Spitze ist geschafft, Endspurt!