Kategorie: Patchwork

Ende gut – alles gut 10

Ende gut – alles gut 10

Die inneren Teile des Streifen-Marathons sind geschafft!

Das waren zuerst 17 Verbindungsststücke aus je 3 Stoffstreifen. Die habe ich anschließend wieder an ihre Plätze gehaftet – ob man das so sagen kann? Und dreimal hingeguckt, ob sich auch alle am richtigen Platz befinden.

Ich arbeite, wenn möglich, reihenweise. Also habe ich die erste Reihe aus drei Blöcken und zwei Verbindungsstücken zusammengenäht. Danach die zweite Reihe aus drei Verbindungsstücken und zwei Ecksteinen. Und nun wird’s spannend, denn Reihe eins und zwei müssen verbunden werden. Dabei sind die Ecksteine sehr hilfreich, denn an ihnen kann ich die Reihen perfekt ausrichten. Das Ergebnis ist oben zu sehen und gefiel mir ganz gut.

Ganz in Ruhe habe ich mich Reihe um Reihe vorgearbeitet, Reihen eins bis vier und Reihen fünf bis sieben zusammengenäht, um dann mit der letzten Naht den Innenteil des Tops fertig zu stellen.

Mit dem Rand geht es nun weiter, auch da werden Streifen noch einmal eine Rolle spielen.

Ende gut – alles gut 9

Ende gut – alles gut 9

Heute mal ohne Beitragsbild, weil dieses Programm es mir bestimmt abgeschnitten hätte. Hier also alle zwölf fertigen Blöcke – nicht mehr in der genähten Reihenfolge, sondern so, wie mir die Farbaufteilung jetzt gefällt.

Wie bereits im letzten Beitrag angedeutet, reichen meine Vorräte nicht für ein einfarbiges Gitter aus. Genäht werden sollen jeweils drei Streifen, wobei der mittlere heller sein soll.

Also wieder alle Stoffe, die ich für dieses Projekt angedacht habe, ausgebreitet und durchgeschaut. Die Batiks, die ich ja ursprünglich verarbeiten wollte, waren mir für diese Aufgae zu unruhig, die schieden schnell aus. Blieben die Begleiter, die ich in vielen Farben habe. Roswithas Anregung folgend, habe ich sie in einem Farbverlauf angeordnet. Und was soll ich sagen, aber schaut selbst.

Nie hätte ich gedacht, dass das passt. Für die mittleren hellen Streifen werde ich Reste von Grunge-Stoffen nehmen, die kommen dem verfusselten Hintergrund auf dem Foto ziemlich nahe.

Damit ist der mittlere Teil des Tops aber noch nicht fertig. Um die Blöcke drumrum soll es noch mal einen dreistreifigen Rand geben mit nur vier Ecksteinen. Dafür brauche ich also ziemlich lange Streifen und muss tatsächlich Stoffe nachkaufen. Will ich eigentlich nicht, passiert aber immer wieder, schließlich soll mir das Ergebnis ja auch gefallen.

Und bis die hier sind, nähe ich mal Streifen aneinander…..

Ende gut – alles gut 8

Ende gut – alles gut 8

Noch ein Sprichwort: Aller guten Dinge sind drei. Es passte hier einfach und da Roswitha Ende Dezember alle Anleitungen hochgeladen hatte, stand dem Nähmarathon nichts im Wege. Und deswegen sind die drei letzten Blöcke innerhalb weniger Tage fertig geworden und haben nun zusammen ihren Auftritt.

Und wem ist jetzt aufgefallen, dass ich doch noch einen Stoff ausgetauscht habe?

Im Vordergrund stand ja auch hier für mich die Resteverarbeitung. Das hat allerdings bisher nicht so recht geklappt, denn in den einzelnen Blöcken brauchte ich nur relativ wenig Stückchen eines Stoffes. Nun allerdings benötige ich relativ viel für die Sashings und CornerStones, aber worher nehmen, große, gleiche Mengen habe ich nicht?

Hm, Roswitha regt an, man könne die statt gleich- auch mehrfarbig machen. Da muss ich noch ein wenig ausprobieren.

Ende gut – alles gut 7

Ende gut – alles gut 7

Willkommen in 2026! Für mich fängt das Jahr gut an, denn Roswitha hat die letzten Blöcke von diesem Projekt im Rahmen ihres Quiltwinters mit uns geteilt. Nun muss ich sie nur noch nähen.

Fertig geworden ist Block Nummer 9. Oben ist meine Stoffauswahl zu sehen und hier kommt der fertige Block.

Damit sind drei Reihen fertig. Einige Blöcke habe ich bereits umsortieren müssen, damit sie besser in mein Farb-Konzept passen.

Auf geht’s zu den letzten drei Blöcken.

Ende gut – alles gut 6

Ende gut – alles gut 6

Hurra, endlich wieder kreatives Chaos in meiner Werkstatt! Und da ich keine Lust auf Flick- oder Putzarbeiten habe und erst mal die Strickjacke Grün/Gold beenden will, bevor ich etwas Neues anfange, habe ich mir die Blöcke 8 und 9 von Ende gut – alles gut vorgenommen, die während der Renovierung veröffentlicht wurden.

Es hat wieder viel Spaß gemacht, die Stoffe heraus zu suchen:

Und nun die Fleißarbeit schneiden und wieder zusammennähen. So ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht, aber noch einmal machen will es auch nicht, also bleibt der Block 8 nun so, wie er ist.

Und damit geht dieses Jahr zu Ende, ich wünschen allen einen guten Rutsch in ein friedliches und glückliches 2026!

Advent 2025

Advent 2025

In diesem Jahr musste ich eine liebgewonnene Adventsdekoration – mal wieder – anpassen. Was war geschehen? Schon 2003, also am Beginn meiner Patchworkleidenschaft, habe ich eine Sommervorlage zu einem Adventskranz umgearbeitet. Damals als Mitteldecke, ca. 80×80 cm im Quadrat.

Irgendwann bekamen wir einen größeren Esstisch und die Decke passte nicht mehr. Da ich sie aber gerne weiter sehen wollte, habe ich einen Tunnel angenäht und von da an begleitete der Adventskranz uns in der Adventszeit als Wandbehang im Esszimmer.

Nun hat im letzten Jahr ein Regal mit einer großen Nische für Wandbehänge Einzug bei uns gehalten und ich musste feststellen, dass ca. 80 cm eben auch minimal größer sein kann. Und natürlich sah das so gequetscht aus, das ging gar nicht. Nach dem Abbau der Weihnachtsdekoration habe ich den Quilt gleich in die Werkstatt gepackt, weil ich mir etwas einfallen lassen wollte.

Nun habe ich zuerst die Einfassung abgetrennt und anschließend den äußeren grünroten Randstreifen. Den weißgoldenen Rand habe ich schmaler geschnitten, dabei sorgfältig darauf geachtet, Füllung und Rückseite heil zu lassen. Danach habe ich die grünroten Streifen schmaler geschnitten und wieder angenäht.

Nun ist der Quilt etwa fünf Zentimeter kleiner geworden. Eine Reserve, die mir erlaubte, ein Manko zu beheben, über das ich mich von Anfang an geärgert hatte. Denn damals habe ich beim Zurückschneiden des überflüssigen Materials in die Einfassung geschnitten – das kommt davon, wenn es schnell gehen soll.

Also, nun ist der Adventskranz-Quilt kleiner und mit dem alten Binding, aber sauber und neu eingefasst.

Ich freue mich, dass er uns wieder durch die Vorweihnachtszeit begleiten wird.

Strandhäuser 3

Strandhäuser 3

Gestern habe ich die Tischsets verschenkt und kann deswegen hier nun die letzten Schritte zeigen. Oben im Beitragsbild ist das Quilting zu sehen. Ich habe im Schatten der Naht um die Strandhäuser gequiltet und den Rest der Sets mit parallellen Linien aufgefüllt.

Die blauen Bindingstreifen habe ich mit dem roten Stoff ergänzt. Da die Streifen mehrfach zusammengesetzt sind, habe ich sie erst zur Runde geschlossen, damit ich sie so ausrichten konnte, dass keine Nähte in den Ecken zu liegen kamen. Denn das ist beim Umlegen der Stoffe in einer Ecke sehr hinderlich. Das Binding habe ich auf der Rückseite mit der Hand angenäht.

Ein letzter Sommergruß im Herbst.

Strandhäuser 2

Strandhäuser 2

Da musste ich mir doch mal beweisen, dass ich auch in meiner UFO-Werkstatt arbeiten kann und habe die Strandhäuser rausgeholt.

Jeweils drei von ihnen sollen eine Gruppe auf je einem Tischset bilden. Dafür habe ich aus den Himmel- und Strandstoffen Verbindungsstreifen genäht. Als die Gruppen zusammengesetzt waren, habe ich sie oben und unten eingekürzt, damit die Proportionen auf den Sets stimmen.

Oben im Beitragsbild ist zu erkennen, dass ich anschließend, aber wirklich nur einen kurzen Moment, überlegt habe, ob die Häuschen einen Rand als Abgrenzung brauchen oder nicht.

Also natürlich mit Rand, aber schon ergab sich das nächste Problem, denn der blaue Stoff reicht nun nicht mehr für die Einfassung der Sets. So kann’s gehen, wenn man mit Resten und ohne ausgefeilten Plan arbeitet. Also die geschenkten Stoffe wieder rausgeholt, das ist übrigens jedes Mal eine aufwändige Suche, da ja viele Dinge noch verpackt und verstaut sind – UFO halt.

Ich muss die blauen Bindingstreifen auf jeden Fall mit einer weiteren Farbe verlängern und tendiere zu rot, die grüne Variante ist mir zu dunkel. Noch habe ich ein bischen Zeit zu überlegen, ich muss ja erst quilten.

Kleinigkeiten für mich

Kleinigkeiten für mich

Ganz plötzlich brauche ich auch mal etwas für mich. Manchmal landet mein Handy in einer großen Tasche und wie wir alle wissen, findet es sich da selten schnell wieder. Und da mein aktuelles Handy irgendwie gewachsen sein muss, passt es nicht mehr in die alten Hüllen. Und die lose rumfliegenden Netzteile und Ladekabel nerven auch schon etwas länger. Also ab an die Nähmaschine.

Bei Patchworkerinnen sammeln sich außer Stoffresten auch Einzelblöckchen an. Entweder will ich nur etwas ausprobieren oder ein Block passt farblich nicht so recht ins Ganze oder im Überschwang habe ich zuviele vorbereitet oder ein Stoffrest reicht gerade so für einen allerletzen … Es gibt immer Gründe, einen Block beiseite zu legen.

Und genau die Mappe, ein sogenanntes Block-Buch, habe ich hervorgeholt, mal schauen, ob ich einen Anfang finde. Die bunten Windmühlenblöcke sind ideal. Sie sind farbenfroh und ich werde bestimmt Begleitstoffe finden.

Mit der Handyhülle halte ich mich nicht lange auf. Ausmessen, den fertigen Block entsprechend vergößern und mit Vlies und Rückseite verstürzen. Das Teil mittig falten und an der Seite und am Boden absteppen, fertig.

Und nun zum Kabelsalat, wie aufwändig soll die Aufbewahrung werden? Tasche mit Reißvershluss oder ein Reisbeutel mit Klettverschluss oder ganz offen? – immer diese Entscheidungen.

Zuerst muss ich mich vom Windmühlenblock verabschieden, der passt einfach nicht zum Schnitt. Inzwischen habe ich nämlich die Schneideschablonen für die Utensilos „Häuser“ von BarbarasRegenbogen herausgesucht und da passt der Block so gar nicht. Also musste ich andere Stoffe nehmen, die Wahl fiel auf einen Batik und einen Begleiter. Um dem Utensilo ein wenig Stand zu geben, habe ich, gemäß der Anleitung, die Außenstoffe mit Bügelvlies verstärkt. Je vier Stoffteile werden zu einem Außen- und einem Innenbeutel. Die beide verstürzen und absteppen und auch der ist fertig.

Und beide schon in Benutzung, so schnell kann’s gehen.

Strandhäuser 1

Strandhäuser 1

Manchmal finde ich mich unverhofft an der Nähmaschine wieder. So auch jetzt. Eine Freundin spendete Stoffe für den guten Zweck. Wir kamen ins Reden und es fiel der Satz, dass die Strandhäuser ja so schön seien. Welche Strandhäuser, grübel, grübel. Ach, die auf den Tischsets. Die habe ich doch schon vor fünf Jahren genäht und verschenkt. Und hier nur als fertiges Geschenk erwähnt, aber nicht im Entstehen gezeigt, man weiß ja nicht, wer so alles mitliest.

Die PaperPiecing-Vorlage von Regina Grewe habe ich noch und Stoffe ja nun auch reichlich, also werde ich zuerst zwei Tischsets aus den Stoffen nähen, bevor aus dem großen Rest dann ein oder zwei Spenden-Quilts werden.

Leider habe ich es versäumt, die Stoffauswahl zu fotografieren, deswegen sind im Bild oben schon die ersten drei Häuschen zu sehen. Die Sets sollen hell werden, die Häuschen kunterbunt. Die Auswahl fällt mir mit geschenkten Stoffen schwerer als mit eigenen, aber ich konnte ausreichend Stoffe finden. Und wo ein Stückchen fehlt, findet es sich sicher in meinen Resten.

Da ich ja mit dem Nähen auf Papier gerade gut in Übung bin, habe ich die Häuschen schnell gebaut, hier das Foto von Nummer 4 bis 6.

Die Wahl für den Hauptstoff der Sets fiel auf einen wild gemusterten Batik. Deswegen werde ich die Strandhäuschen mit Hintergrund verbinden und einen Rahmen drumherum machen, damit sie sich gut abheben.