Notdürftig mit Sicherheitsnadeln zuammengehalten, ergibt sich folgendes Bild.
Das ist noch ausbaufähig. Zuerst muss ich den zweiten Ärmel stricken, anders als in der Vorlage wird er aber gleich. Verschiedene Muster an zwei Armen – das würde mich wohl überfordern.
Anschließend werde ich die Teile spannen müssen, das ist bei eingestrickten Mustern leider erforderlich. Danach werde ich sie zusammennähen, bevor es an die Fertigstellung mit Blenden und Knöpfen geht. Letztere muss ich überhaupt erstmal kaufen.
Wie versprochen, habe ich die Strickjacke wieder hervorgeholt. In der festen Hoffnung, dass dieser Winter irgendwann vorbei ist. Und dann will ich vorbereitet sein.
Als Vorlage dient wieder eine vor langer Zeit gestrickte Jacke, diesmal hat sie aber lange Ärmel. Und wie man durch das eingestrickte Muster gut erkennen kann, hat sie auch die gerade eingesetzen Ärmel – wusste ich gar nicht mehr.
Leider rollen sich die Ärmelkanten ein, deswegen passt „die Neue“ im Moment noch nicht so richtig auf die Vorlage. Die neue Jacke werde ich später auf jeden Fall spannen müssen. Aber im Moment sind erstmal nur die Ärmel wichtig und das sieht doch schon ganz gut aus.
Der erste Ärmel ist fast geschafft – fehlt nur noch der zweite.
Der Rand meiner Decke wird aus zwei Runden bestehen.
Für die erste übernehme ich das Design von Roswitha aus den schon bekannten drei Streifen. Die werden in dieser Runde aber nicht mehr anlaog zu den Blöcken unterbrochen, sondern sind jeweils eine ganze Seite lang. An den Ecken sitzen dabei auch wieder Ecksteine.
Und dann wollte ich die Vorlage ein klitzekleines Bisschen abwandeln. Nach dieser Runde misst das Top 130 x 170 cm. Da wir auf 150 x 200 cm kommen wollen, müssen in der Breite zweimal 10 cm und in der Höhe zweimal 15 cm ergänzt werden. Damit der äußere Rand an allen Seiten gleich breit ist, hat Roswitha in ihrem Layout oben und unten jeweils einen Streifen eingefügt.
Da mein QuIlt sehr bunt ist, habe ich versucht, ihn mit den grünen Streifen zu beruhigen und wollte das auf keinen Fall mit neuen bunten Streifen aufweichen. Deswegen hatte ich mich entschieden, den äußeren Rand oben und unten fünf Zentimeter breiter zu machen.
Tja und dann stellte ich beim Zuschneiden fest, dass der hellgelbe Stoff nicht mehr für drei 15 cm breite Streifen ausreicht. Nach einer kleinen Frustpause war klar, dass ich nun doch die ursprünglich geplanten Ausgleichstreifen einfügen muss – der hellgelbe Stoff liegt so lange, dass ich gar nicht erst versucht habe, ihn nachzukaufen. Also habe ich angefangen, mit verschieden Farben zu spielen.
Am liebsten hätte ich Dunkelgrün, aber die beiden Stoffe passen gerade eben nicht und das sieht nicht aus. Also Variante Gelb und natürlich reicht der Stoff nicht für zwei Streifen. Also einmal Gelb und einmal Curry – ist ja ein Restequilt.
Grün wäre schöner gewesen, aber ich werde mich daran gewöhnen. Als nächstes stehen Sandwich heften und quilten auf dem Programm. Da ich das Freihandquilten mit der Nähmachine nicht beherrsche, den großen Quilt aber auch nicht von Hand quilten will, wird es wohl eine Kombination aus beiden Techniken werden. Aber darüber muss ich erst noch ein wenig nachdenken.
Die inneren Teile des Streifen-Marathons sind geschafft!
Das waren zuerst 17 Verbindungsststücke aus je 3 Stoffstreifen. Die habe ich anschließend wieder an ihre Plätze gehaftet – ob man das so sagen kann? Und dreimal hingeguckt, ob sich auch alle am richtigen Platz befinden.
Ich arbeite, wenn möglich, reihenweise. Also habe ich die erste Reihe aus drei Blöcken und zwei Verbindungsstücken zusammengenäht. Danach die zweite Reihe aus drei Verbindungsstücken und zwei Ecksteinen. Und nun wird’s spannend, denn Reihe eins und zwei müssen verbunden werden. Dabei sind die Ecksteine sehr hilfreich, denn an ihnen kann ich die Reihen perfekt ausrichten. Das Ergebnis ist oben zu sehen und gefiel mir ganz gut.
Ganz in Ruhe habe ich mich Reihe um Reihe vorgearbeitet, Reihen eins bis vier und Reihen fünf bis sieben zusammengenäht, um dann mit der letzten Naht den Innenteil des Tops fertig zu stellen.
Mit dem Rand geht es nun weiter, auch da werden Streifen noch einmal eine Rolle spielen.
Heute mal ohne Beitragsbild, weil dieses Programm es mir bestimmt abgeschnitten hätte. Hier also alle zwölf fertigen Blöcke – nicht mehr in der genähten Reihenfolge, sondern so, wie mir die Farbaufteilung jetzt gefällt.
Wie bereits im letzten Beitrag angedeutet, reichen meine Vorräte nicht für ein einfarbiges Gitter aus. Genäht werden sollen jeweils drei Streifen, wobei der mittlere heller sein soll.
Also wieder alle Stoffe, die ich für dieses Projekt angedacht habe, ausgebreitet und durchgeschaut. Die Batiks, die ich ja ursprünglich verarbeiten wollte, waren mir für diese Aufgae zu unruhig, die schieden schnell aus. Blieben die Begleiter, die ich in vielen Farben habe. Roswithas Anregung folgend, habe ich sie in einem Farbverlauf angeordnet. Und was soll ich sagen, aber schaut selbst.
Nie hätte ich gedacht, dass das passt. Für die mittleren hellen Streifen werde ich Reste von Grunge-Stoffen nehmen, die kommen dem verfusselten Hintergrund auf dem Foto ziemlich nahe.
Damit ist der mittlere Teil des Tops aber noch nicht fertig. Um die Blöcke drumrum soll es noch mal einen dreistreifigen Rand geben mit nur vier Ecksteinen. Dafür brauche ich also ziemlich lange Streifen und muss tatsächlich Stoffe nachkaufen. Will ich eigentlich nicht, passiert aber immer wieder, schließlich soll mir das Ergebnis ja auch gefallen.
Und bis die hier sind, nähe ich mal Streifen aneinander…..
Noch ein Sprichwort: Aller guten Dinge sind drei. Es passte hier einfach und da Roswitha Ende Dezember alle Anleitungen hochgeladen hatte, stand dem Nähmarathon nichts im Wege. Und deswegen sind die drei letzten Blöcke innerhalb weniger Tage fertig geworden und haben nun zusammen ihren Auftritt.
Und wem ist jetzt aufgefallen, dass ich doch noch einen Stoff ausgetauscht habe?
Im Vordergrund stand ja auch hier für mich die Resteverarbeitung. Das hat allerdings bisher nicht so recht geklappt, denn in den einzelnen Blöcken brauchte ich nur relativ wenig Stückchen eines Stoffes. Nun allerdings benötige ich relativ viel für die Sashings und CornerStones, aber worher nehmen, große, gleiche Mengen habe ich nicht?
Hm, Roswitha regt an, man könne die statt gleich- auch mehrfarbig machen. Da muss ich noch ein wenig ausprobieren.
Willkommen in 2026! Für mich fängt das Jahr gut an, denn Roswitha hat die letzten Blöcke von diesem Projekt im Rahmen ihres Quiltwinters mit uns geteilt. Nun muss ich sie nur noch nähen.
Fertig geworden ist Block Nummer 9. Oben ist meine Stoffauswahl zu sehen und hier kommt der fertige Block.
Damit sind drei Reihen fertig. Einige Blöcke habe ich bereits umsortieren müssen, damit sie besser in mein Farb-Konzept passen.
Hurra, endlich wieder kreatives Chaos in meiner Werkstatt! Und da ich keine Lust auf Flick- oder Putzarbeiten habe und erst mal die Strickjacke Grün/Gold beenden will, bevor ich etwas Neues anfange, habe ich mir die Blöcke 8 und 9 von Ende gut – alles gut vorgenommen, die während der Renovierung veröffentlicht wurden.
Es hat wieder viel Spaß gemacht, die Stoffe heraus zu suchen:
Und nun die Fleißarbeit schneiden und wieder zusammennähen. So ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht, aber noch einmal machen will es auch nicht, also bleibt der Block 8 nun so, wie er ist.
Und damit geht dieses Jahr zu Ende, ich wünschen allen einen guten Rutsch in ein friedliches und glückliches 2026!
Die Renovierung meiner Werkstatt ist glücklich abgeschlossen, hat mich aber leider so viel Zeit und Nerven gekostet, dass es in diesem Jahr kein neues Weihnachts-Projekt gibt.
Um diesen Beitrag trotzdem zu bebildern, habe ich ganz tief in meine Alben geschaut und zeige heute die ersten Arbeiten der Gruppen Wandbehang und Tischläufer zur Weihnachtszeit. Bitte die Qualität der Fotos zu entschuldigen…..
Dieser kleine Wandbehang sollte eigentlich als Beitragsbild erscheinen. Aber da er quadratisch ist und dieses Format das leider im Beitragsbild nicht akzeptiert, müssen wir „oben ohne“ auskommen. 2002 ist er entstanden, die ganz klaren Blöcke und die bunten Stoffe inspirierten mich zum Titel „nordische Weihnacht“.
2005 habe ich mich an diesen Tischläufer gemacht. Wahrscheinlich hatte ich die Stoffe im Paket erstanden und in einem Patchworkheft die Anleitung gesehen. Zu Weihnachten habe ich ihn meinen Eltern geschenkt, die er viele Jahre lang durch den Advent begleitet hat.
Nun ist er wieder bei mir, aber er passt nicht so recht zu meiner Dekoration und irgendwie muss ich mich wohl mal der Frage stellen, wohin mit den vielen Quilts, die ich hier horte. Aber nicht jetzt, denn jetzt wünsche ich allen Leserinnen und Lesern
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Und plötzlich ist es fertig. Am Ende hatte ich allerdings fast einen Drehwurm, ging es doch immer schneller, weil immer weniger Maschen auf den Nadeln waren.
Hier noch einen Blick auf das zur Tragevariante zusammengelegte Tuch, es schmiegt sich kuschelig um meinen Hals – wobei ich es heute wohl eher nicht brauchen würde.
Sowohl das Material als auch die Anleitung für das „Kleine Tuch 75“ in der Farbvariante „All about Roses“ kommen von 100 Farbspiele aus Kappeln.
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