Autor: Helga Kamjunke

Regina Grewe Mystery 2020

Regina Grewe Mystery 2020

Gut beschirmt hat Regina ihr Mystery 2020 genannt. Letztes Wochenende ist aus dem Top endlich ein fertiges Teil geworden.

Lange konnte ich mich nicht für die Frabe des Blinkers entscheiden. Es ist blau geworden. Als ich gedanklich auf der Suche nach einer Rückseite war, fiel mir das Katzen-Panel ein. Jetzt ist meine gepatchte Katze nicht mehr allein, aber ihre Spielkameradinnen wird sie leider auch nicht häufig zu Gesicht bekommen.

Quilten durch Gesichter – geht gar nicht. Da ja nun sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite viele Augen betrachten, was ich mache, musste ich die beiden Seiten getrennt quilten. Dafür habe ich hinter die Vorderseite ein dünnes Volumenvlies gelegt und für die Rückseite Thermolam genonnen. Gequiltet habe ich mit der Nähmaschine. Da ich davon ausgehe, dass das Projekt als Set benutzt werden wird, habe ich auch die Ränder „platt“ gequiltet.

Verstürzen mit den beiden Lagen Vlies erschien mir problematisch, deswegen habe ich ein Binding verwendet. Die beiden Seiten werden nur damit zusammen gehalten. Das wird bei einer Größe von ca. 40 x 30 cm hoffentlich kein Problem sein.

Vorderseite

Rückseite

Welche Seite wird wohl später bei der Beschenkten „oben“ liegen, ich bin gespannt.

Blätter, Blätter, …

Blätter, Blätter, …

Nun verfärben sie sich wieder, der Herbst hält mit Macht Einzug und wird sie in Kürze wohl von den Bäumen und durcheinander wirbeln.

Bereits 2006 sind meine Ahornblätter entstanden. Weil es schon so lange her ist, weiß ich es nicht mehr genau, aber wahrscheinlich habe ich die herbstlichen Stoffe als Paket gekauft.

Das Blattmuster besteht aus Quadraten und diagonal geteilten Dreiecken. Bei dieser Vorlage wird auch der Stiel gepacht, er besteht also aus einem schmalen Streifen, der zwischen die Dreiecke genäht wird.

Ich habe mich sehr bemüht, aus den vier verschiedenen Stoffen acht unterschiedliche Blätter zu nähen. Das klappte aber nur, weil ich neben der Stoffauswahl auch die Reihenfolge ändern konnte. Alle Stiele sind gleich und ich habe auch nur einen Hintergrundstoff verwendet. Die braunen Stoffe habe ich auch für das Binding benutzt.

Der ehemalige Tischläufer ist ca. 45 x 90 cm groß. Genäht habe ich ihn mit der Nähmaschine, gequiltet habe ich von Hand. Inzwischen habe ich einen Tunnel an eine Schmalseite genäht, damit er uns im Herbst als Wandbehang begleiten kann, denn, wie schon erwähnt, haben Tischläufer bei uns keine gute Zeit. Aber auf das Foto passte er so besser.

Jacke Iliana 2

Jacke Iliana 2

Puh, Fleißaufgabe erledigt! Meine Jacke ist als solche zu erkennen.

Ehrlicherweise muss man bedenken, dass an dieser Stelle beide Vorderteile und das Rückenteil fertig sind. Und ich brauche sie nicht mal mehr zusammen zu nähen.

Aber zwischendurch war mir schon ein wenig langweilig, es ging viele Zentimeter lang geradeaus. Und dann endlich die ersehnte Abwechselung in Form der Spitze. Hier hat sich Birgit Freyer mal wieder etwas anderes einfallen lassen, in dem sie das Grundmuster in der Spitze wiederholte. Die Idee gefällt mir gut.

Im Anschluss daran wurden die Reihen durch den Spitzeneinsatz noch einmal um ein paar Maschen länger. Aber auch das habe ich jetzt geschafft und konnte diesen Teil abhäkeln und anprobieren – passt, hurra.

Nun geht es an die Ärmel, die werde ich in Runden mit einem Nadelspiel anstricken. Dabei freue ich mich auf deutlich kürzere Runden.

Kleine Rechenaufgabe gewünscht? 18 x 18 + 1 + 2 = X Maschen waren in der letzten Reihe auf der Nadel.

…. sind aber nicht!

…. sind aber nicht!

Kennt ihr das auch? Eigentlich ist ein Projekt fertig und eigentlich könnte man die Stoffreste nun in die Restekisten verstauen und sich neuen Aufgaben widmen. Aber sie passen doch so gut zusammen und dann sind da doch auch die 12 Windmühlenflügel. Daraus kann ich doch noch ein Deckchen zusammenstellen. Also los.

Zuerst die drei Windmühlen zusammengesetzt. Diese Teile dann mit Streifen und Quadraten zu einem Block ergänzt. Beim Probelegen ergibt sich, dass der Block auf die Spitze gestellt werden muss, passt ja perfekt zum Wiener Walzer. Um die benötigte Breite zu erreichen, habe ich gleichmäßig Streifen angenäht.

Eine Stück Stoff für die Rückseite und dünnes Vlies fanden sich im Vorrat.

Gequiltet habe ich erst die Quadrate, beginnend mit der mittleren Windmühle. Anschließend habe ich im Nahtschatten der Streifen gequiltet.

Das kleine Deckchen ist ca. 20 x 40 cm groß und liegt auf einem Beistelltisch. Genäht und gequiltet habe ich es, im Gegensatz zum Wiener Walzer, mit der Nähmaschine – sogar das Binding auf beiden Seiten.

Nun ist aber wirklich Schluss mit diesen Stoffen. Ein kleiner, allerletzter Rest bleibt zusammen in einer Tüte in der Restekiste. Vielleicht brauche ich ja mal für ein kleines Zwischendurch-Projekt eine paar kleine, zusammenpassende Stoffreste. Dann brauche ich nicht lange zu suchen.

Ach ja, den MugRug habe ich auch schon aus Resten genäht, es findet sich doch alles wieder an.

Kissenhülle zum Wiener Walzer

Kissenhülle zum Wiener Walzer

Gerne habe ich bei der Dekoration meiner Wandbehänge auch eine passende Kissenhülle auf dem Sofa liegen. Deswegen lagen die Stoffreste vom Wiener Walzer bereit, als Roswitha von CountryRoseQuilts 2018 zu einem Mystery-Block einlud. Das Ergenbis, der 40×40 cm große Block Brodie-Castle, musste aber zweieinhalb Jahre auf seine zweite Seite warten. Dabei handelt es sich um den 30×30 cm großen Quiltshopblock 13 mit dem schönen Namen Tupfenliesi. Mit einem 5 cm breiten Rand habe ich ihn auf 40×40 cm vergrößert. Jetzt sind die beiden Kissenplatten fertig genäht. Allerdings muss die Tupfenliesi auf ihre Tupfen verzichten, ich hatte keine Lust auf Applikation.

Dieses Mal sollten die Platten gequiltet werden. Deswegen habe ich dünnes Vlies dahinter gelegt. Anschhließend habe ich mit Hilfe eines dünnen Häkelgarns Quiltmuster probiert. Beim Brodie-Castle habe ich die geometrischen Formen betont, bei der Tupfenliesi habe ich mich für Kreise entschieden. Dabei habe ich nur den inneren Kreis vorgezeichnet und die äußeren mit Hilfe des Abstandhalters der Nähmaschine genäht. Das hat gut geklappt.

Jetzt habe ich die beiden Platten mit dem Reißverschluss verbunden. Zum letzten Mal sind die beiden zusammen zu sehen.

Zuletzt die anderen drei Nähte schließen. Dabei den Reißverschluss ein Stück weit offen lassen, damit man dadurch wenden kann. So sieht das fertige Kissen aus:

Und wieder ist ein UFO fertig und die Stoffreste könnten weggeräumt werden …

Neue Topflappen

Neue Topflappen

Beim Auflösen meiner Kursunterlagen fanden sich zwei Topflappen-Muster, die ich in je einem Verlaufsgarn gehäkelt hatte. Was damit tun? Benutzen, aber die beiden zusammen, das war sogar mir zu bunt.

Also habe ich in einem Handarbeitsladen nach Ergänzungen gesucht. Leider gab es die Verlaufsgarne nicht mehr oder nicht in diesem Laden, weil sie von einem anderen Hersteller waren. Aber ich fand jeweils ein passendes Uni-Garn.

Wieder zuhause das nächste Problem, hatte ich doch nirgends die benutze Nadelstärke notiert. Also Pi-Mal-Daumen aus dem Bestand eine passende Häkelnadel ausgesucht und los gings, die Anleitungen waren noch da.

Fertig sind zwei Paar Topflappen. Wie meinte meine Mutter, da hast du ja schon die ersten Weihnachtsgeschenke fertig. Ob das ein Wink mit dem Zaunpfahl war und sie neue Topflappen braucht?

Sets Wichtel 2

Sets Wichtel 2

Nur langsam komme ich hier voran, das Sticken auf dem Leinen ist nicht mehr so einfach wie früher.

Auf dem oberen Bild ist mal wieder deutlich zu erkennen, wie so ein paar kleine Konturstiche den letzten Schliff geben. Alle fünf Wichtel sind ähnlich, aber nicht gleich, eine schöne Vorlage.

Auf zum zweiten Set.

Da sind sie jetzt alle, fertig gestickt warten sie auf den Rahmen. Tja, und da muss ich noch ein wenig in mich gehen. Ein gestickter Hohlsaum würde nicht nur gut passen, sondern ist eigentlich ein MUSS – nur, wenn ich es doch nicht mehr so gut sehen kann?

Eine Handarbeitslupe? So alt bin ich dann wohl doch noch nicht. Eine neue Lesebrille? Wäre vielleicht eine Überlegung, ich möchte ja gerne noch das eine oder andere machen.

Jacke Iliana 1

Jacke Iliana 1

Birgit Freyer von „Die WollLust“ aus Berlin hat wieder zu einem KAL eingeladen. Bei so einem Knit Along arbeiten viele Frauen gleichzeitig das Gleiche und die einzelnen Schritte der Anleitung werden nach und nach veröffentlicht.

Natürlich bietet Birgit das passenden Garn in ihrem Shop an und ich habe mir die Baby-Cotton in der Farbe Pervinca bestellt. Die Anleitungsteile bekomme ich per E-Mail oder auch über mein Kundenkonto.

Die Jacke Iliana wird als RVO, Raglan Von Oben, gearbeitet. D.h. es werden die Maschen am Halsausschnitt angeschlagen und in Vorderteil, Ärmel, Rückenteil, Ärmel und Vorderteil eingeteilt. Jeweils eine Masche dazwischen wird als Raglanlinie markiert und hier wird jetzt regelmäßig zugenommen.

Nach insgesamt 2 Wochen Urlaub habe ich die Weite geschafft und die Maschen für die Ärmel stillgelegt. Das sieht doch schon wie eine Jacke aus.

Während ich mich freue, dass die Reihen nun wieder kürzer sind und ich mehr Länge schaffe, sind andere Mitstrickerinnen schon bei Teil 3, das wird der untere Abschluss mit einer Spitze der Vorder- und Rückenteile. Und morgen kommt schon Teil 4, die Ärmel. Ich hänge also mal wieder hinterher, aber ich habe mir fest vorgenommen, dass die Jacke noch in diesem Jahr fertig wird und nicht wieder so ein Dauerbrenner wie die Zoraya.

Küste IV 5

Küste IV 5

Heute nun die letzten Bilder zu diesem Projekt. Ich hatte mich für Handquilting entschieden. Dabei habe ich die Motive durch eine Linie rund herum hervorgehoben. Die Sonne brauchte natürlich Sonnenstrahlen. Aber auf das Quilten des übrigen Hintergrundes habe ich verzichtet, er erschien mir durch die verwendeten Stoffe sowieso schon etwas unruhig.

Einige Details habe ich aufgestickt. Das mache ich manchmal, wenn die Stoffschnipsel zum Nähen zu filigran werden, ich aber auf das Detail nicht verzichten möchte. In diesem Projekt sind es die Drachen-Leinen und die Geländer an den Leuchtturm-Plattformen.

Nun noch den schon erwähnten schmalen Rand, das Binding, angenäht und er war rechtzeitig zum Geburtstag fertig.

Ein Blick von Sankt-Peter-Ording zum Leuchtturm Westerhever Sand, Urlaubsträume für meine Freundin.

Küste IV 4

Küste IV 4

Inzwischen waren alle 12 Einzelblöcke für das Top fertig genäht und ich konnte sie zusammensetzen.

Oben rechts war noch Platz für eine Möwe aus Ula Lenzs Originalvorlage.

Einige Details werde ich später ausarbeiten, z.B. werden die Drachenschnüre aufgestickt.

Siedendheiß fiel mir in diesem Stadium ein, dass ich gar keinen Stoff für das Binding gekauft hatte. Auf jegliche Randgestaltung wollte ich verzichten, weil ich den Platz für mein Geschenk schon vor Augen hatte. Er würde eine Sammlung von Postern mit Leuchttürmen ergänzen und die kommen in einfachen Rahmen daher. Deswegen gibt es auch für diesen Quilt nur einen einfachen Rahmen.

In Sonja Dinses Lädchen fanden wir einen passenden Stoff und der Fertigstellung stand nun nichts mehr im Wege.