Autor: Helga Kamjunke

Socken Norwegen 1

Socken Norwegen 1

Ganz leise hat sich ein neues Projekt in meine Werkstatt geschlichen. Immer, wenn ich unterwegs bin und mir die anderen Strickprojekte zu aufwändig sind, arbeite ich an Socken. Zu diesen gibt es eine Geschichte. Das Garn ist von Regia, einer deutschen Garn-Firma. Da das Design aber von Norwegern erdacht wurde, ist es mir im Sonmmerurlaub in Trondheim begegnet und ich habe es als Andenken gekauft und zurück nach Deutschland gebracht.

Es ist mein erster Versuch mit diesem speziellen Garn. Ein Stück gelber Faden markiert Anfang der ersten und zweiten Socke, so dass beide wirklich gleich werden sollen – ich bin sehr gespannt. Mir ist es wichtig, dass die beiden Socken annähernd gleich aussehen und es ist bei manchen Garnen wirklich schwer, den Anfang für die zweite richtig zu bestimmen.

Nordsee

Nordsee

Bevor der Sommer vorbei ist, zeige ich heute einen der vielen Nordsee-BOMs, die ich im Laufe der Zeit nach der PP-Vorlage von Ula Lenz genäht habe. Dieser gehört meinen Bruder und soll ihn an unsere Familienurlaube auf Amrum erinnern. Den Leuchtturm habe ich nicht verändert. Roter Sand ist geblieben, obwohl Amrum einen eigenen Turm hat. Aber wer genau hinsieht, erkennt eine Strandkorbnummer, die in diesem Zusammenhang etwas anderes bedeutet. Aber genau an der Stelle waren auch die Körbe von Volkert Martens in Norddorf gekennzeichnet. Mehr verrate ich aber nicht.

Sternenerwachen 13

Sternenerwachen 13

Die obere Hälfte, naja – so ungefähr, habe ich jetzt zusammengesetzt. Und es passt zusammen, was zuammengehört – danke Roswitha für die tollen Vorlagen. Das Projekt gefällt mir immer besser, ich freue mich auf den fertigen Bettüberwurf.

Mehrfach habe ich Blöcke umgetauscht, den in der Mitte oben sogar ganz neu genäht. Aber irgendwann muss man sich festlegen und das habe ich jetzt für diesen Bereich getan. Aber es gibt ja noch die untere Hälfte…

Löwe

Löwe

Einen habe ich noch aus der Reihe Sternzeichen. Dieser Löwe ist 2005 ebenfalls nach dem Buch Sternzeichen in Patchwork von Ruth Leitz entstanden und begleitet seitdem meinen Schwiegervater.

Die Kreidelinien, die auf den Fotos noch deutlich zu erkennen sind, sind inzwischen weg, aber ansonsten sieht der Wandbehang aus wie neu. Ich hätte nie gedacht, dass er schon so alt ist.

Kurz-Ärmelschal Étoîle 7

Kurz-Ärmelschal Étoîle 7

Fertig gestrickt und für praktisch befunden!

Man schlüpft durch die Ärmel und der Schal schmiegt sich um Nacken , Schultern und Rücken. Und er bleibt da auch, verrutscht ncht. Danke Birgit Freyer für Idee und Anleitung.

So ganz richtig fertig bin ich noch nicht, lauwarm auswaschen und spannen steht noch an. Aber im Moment ist dafür kein Platz, das muss noch warten. Aber ich kann ihn auch so benutzen – brauche ich nur gerade nicht, wir haben Sommer. Hier noch die Rückenansicht.

Tasche „Kreativ im Urlaub“

Tasche „Kreativ im Urlaub“

Heute wurde ein UFO fertig, ein UnFertiges Objekt. Eine Freundin und ich haben uns vor längerer Zeit überlegt, dass wir jede eine große Tasche brauchen. Darin wollen wir alle unsere Bastelarbeiten verstauen, die in den Urlaub ins Ferienhaus mitmüssen. Schließlich können wir uns nicht vorher entscheiden, was wir in den Urlaubswochen malen, basteln, stricken oder nähen wollen. Deswegen muss eben alles mit und dazu dann auch noch das Tablet und der E-Book-Reader. Und am  besten hätten wir alles griffbereit in einer großen Tasche neben dem Sofa oder Liegestuhl.

Herausgekommen ist jetzt diese ca. 30 cm x 40 cm große Tasche mit einem 15 cm breiten Boden – das sollte alles reinpassen. Die für meine Freundin ist schon im Einsatz, da liegen die Nahtzugaben innen und wir konnten die Tasche durch ein Loch im Futer wenden. Ich wollte die Nahtzugaben gerne nach außen haben und „ganz einfach“ mit Schrägband einfassen. Das war nicht so einfach wie gedacht und deswegen lag meine Tasche als UFO einige Monate in der Ecke. Da habe ich sie letzte Woche rausgeholt und gestern statt des Schrägbandes ein klassisches Binding angenäht. Die letzte Naht – fast drei Meter – mit der Hand gestern Abend auf der Terrasse.

Heute habe ich mit der Nähmaschine den Reißverschluss eingesetzt und die Griffe angenäht. Dabei habe ich mich für kurze Tragegriffe und einen „Notfall“-Schultergurt entschieden. Damit mir der nicht lose um die Fuße baumelt, kann ich ihn mit einem Klettband an dem Reißverschlussende befestigen.

Die Tasche hat ein großes Fach und viele kleine Seitentaschen, damit ich auch alles wiederfinde.

Ich freue mich, dass wieder ein Teil fertig ist und auf den ersten Einsatz der Tasche.

Stoffe färben „in der Tüte“

Stoffe färben „in der Tüte“

In dieser Woche wurden Stoffe gefärbt. Eine Freundin hatte eingeladen zum „Färben in der Tüte“, nach einer Anleitung von Susanne Muuß. Das war für mich sehr gequem, brauchte ich doch nur meine Stoffe zu waschen. Alles andere hatte die Freundin nicht nur bereitgestellt, sondern z.T. auch schon vorbereitet, vielen Dank dafür!

Im ersten Schritt werden Farben und weitere Färbe-Hilfsmittel in Gefrierbeutel – viel zu lang, deswegen „Tüten“ –  eingefüllt. Diese werden durchgeknetet, um eine möglichst einheitliche Färbung der Stoffstücke zu erreichen. Anschließend werden die Tüten mit Klemmen verschlossen und in Eimern nach Hause transportiert. Im Waschkeller habe ich meine Tüten ausgebreitet.

24 Stunden später folgen die weiteren Schritte. Zuerst alle Tüten öffnen und die Stoffstücke ausspülen. Das sah hinterher so aus.

Danach drehten sie eine Runde in der Waschmaschine und kamen ziemlich verwirrt wieder raus.

Also entwirren, da half nur die Schere und auf die Leine damit. Und dann nur noch bügeln, mehr als 100 Stückchen.

Auf dem Foto sind die Färbeprotokolle zu erahnen, in denen wir eingetragen haben, wie wir gemischt haben. Dann kann man später darauf zurückgreifen.

Die Stoffe sind für ein bestimmtes Projekt entstanden. Dafür werden viele kleine Stücke benötigt, deswegen haben wir gleich kleine Stückchen eingefärbt und konnten die Vorräte an großen Stücken für später aufsparen.

Es hat mir viel Spaß gemacht und ich verstehe, warum viele Patchworkerinnen inzwischen alle Stoffe selber einfärben. Aber kaufen geht schneller!

 

Sternenerwachen 12

Sternenerwachen 12

Nun geht es auch beim Sternenerwachen weiter. Letzte Woche haben wir den kleinen „Zwilling“ genäht. Damit waren alle Teile für die linke obere Ecke fertig und wir konnten sie zusammensetzten.

Ich habe das Teil für das Foto auf den ursprünglich geplanten Rückseitenstoff gesteckt. Es ist jetzt besser ausgeleuchtet, wirkt aber wegen des Hintergrundes ganz anders – spannender Effekt.

Vor ein paar Tagen habe ich bei einem schönen Terrassentag bei einer Freundin noch ganz viele Mini-Sterne appliziert. Deswegen habe ich auch alle Sterne für die übrigen Lücken in der oberen Hälfte und kann sie ganz fertig machen, ich freue mich schon drauf und werde berichten.

Kulturtasche

Kulturtasche

Heute morgen habe ich diese kleine Kulturtasche fertig gestellt. Die Außenseite besteht aus dem Rest einer alten Wachstischdecke, das Innenfutter und die Schrägstreifen aus einem Überwurf.

Vor vielen Jahren wünschte sich eine Freundin so eine kleine Tasche von mir, weil ihre gekaufte sich auflöste. Ihr Wunsch war mir Befehl und sie nutzt die Tasche seitdem auf Reisen für die Medikamente. In ihrem letzten Urlaub sah eine Freundin die Tasche und fand sie gut. Schon war die Idee geboren, ihr eine eigene zum Geburtstag zu schenken. Und da ich ja immer alles aufbewahre, fand sich die Nähanleitung wieder und ich konnte ich den Wunsch relativ schnell erfüllen.

Nun hoffe ich sehr, dass der Freundin meiner Freundin diese kleine Kulturtasche Freude macht. Vielleicht gehen die beiden Freundinnen und ihre Taschen auch gemeinsam auf Reisen – hoffentlich vertauschen sie sie dann nicht.

Einsatz Maschenmarkierer

Einsatz Maschenmarkierer

Da der Fortschritt beim Muster nicht wirklich zu erkennen ist, zeige ich heute mal ein Hilfsmittel, das ich genial finde. Es handelt sich um kleine bunte Ringe, die als Maschenmarkierer auf die Nadeln gesteckt werden. Es gibt sie in zwei Größen, für dünnere und dickere Nadeln. 60 Stück sind in der Pappschachtel und leisten mir, seit ich sie entdeckt habe, sehr gute Dienste. Denn sie wandern in jeder Reihe/Runde mit nach oben, bleiben an Ort und Stelle und beschädigen garantiert auch keine Maschen.

Bei meinem Ärmelschal markiert der orangefarbene Ring den Rundenanfang. Der Mustersatz besteht aus 8 Maschen und wird 38-mal wiederholt. Damit ich den Überblick behaltet, habe ich nach  jeweils 40 Maschen (= 5 Mustersätzen) einen lilafarbenen Ring eingefügt. So stricke ich von Ring zu Ring und wenn der Mustersatz beim Ring nicht passt, kann der Fehler nur bis zum letzten Ring rückwärts passiert sein. Das entspannt mich sehr, denn bei 304 Maschen am Ende der Runde festzustellen, dass es nicht passt und der Fehler ist weit vorher passiert, ist sehr ärgerlich. Lace-Muster aufribbeln ist sehr mühsam und fehleranfällig. Also vermeide ich es lieber und die Maschenmarkierer-Ringe sind dabei ein tolle Hilfe.