Hurra, endlich wieder kreatives Chaos in meiner Werkstatt! Und da ich keine Lust auf Flick- oder Putzarbeiten habe und erst mal die Strickjacke Grün/Gold beenden will, bevor ich etwas Neues anfange, habe ich mir die Blöcke 8 und 9 von Ende gut – alles gut vorgenommen, die während der Renovierung veröffentlicht wurden.
Es hat wieder viel Spaß gemacht, die Stoffe heraus zu suchen:
Und nun die Fleißarbeit schneiden und wieder zusammennähen. So ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht, aber noch einmal machen will es auch nicht, also bleibt der Block 8 nun so, wie er ist.
Und damit geht dieses Jahr zu Ende, ich wünschen allen einen guten Rutsch in ein friedliches und glückliches 2026!
Die Renovierung meiner Werkstatt ist glücklich abgeschlossen, hat mich aber leider so viel Zeit und Nerven gekostet, dass es in diesem Jahr kein neues Weihnachts-Projekt gibt.
Um diesen Beitrag trotzdem zu bebildern, habe ich ganz tief in meine Alben geschaut und zeige heute die ersten Arbeiten der Gruppen Wandbehang und Tischläufer zur Weihnachtszeit. Bitte die Qualität der Fotos zu entschuldigen…..
Dieser kleine Wandbehang sollte eigentlich als Beitragsbild erscheinen. Aber da er quadratisch ist und dieses Format das leider im Beitragsbild nicht akzeptiert, müssen wir „oben ohne“ auskommen. 2002 ist er entstanden, die ganz klaren Blöcke und die bunten Stoffe inspirierten mich zum Titel „nordische Weihnacht“.
2005 habe ich mich an diesen Tischläufer gemacht. Wahrscheinlich hatte ich die Stoffe im Paket erstanden und in einem Patchworkheft die Anleitung gesehen. Zu Weihnachten habe ich ihn meinen Eltern geschenkt, die er viele Jahre lang durch den Advent begleitet hat.
Nun ist er wieder bei mir, aber er passt nicht so recht zu meiner Dekoration und irgendwie muss ich mich wohl mal der Frage stellen, wohin mit den vielen Quilts, die ich hier horte. Aber nicht jetzt, denn jetzt wünsche ich allen Leserinnen und Lesern
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Und plötzlich ist es fertig. Am Ende hatte ich allerdings fast einen Drehwurm, ging es doch immer schneller, weil immer weniger Maschen auf den Nadeln waren.
Hier noch einen Blick auf das zur Tragevariante zusammengelegte Tuch, es schmiegt sich kuschelig um meinen Hals – wobei ich es heute wohl eher nicht brauchen würde.
Sowohl das Material als auch die Anleitung für das „Kleine Tuch 75“ in der Farbvariante „All about Roses“ kommen von 100 Farbspiele aus Kappeln.
In diesem Jahr musste ich eine liebgewonnene Adventsdekoration – mal wieder – anpassen. Was war geschehen? Schon 2003, also am Beginn meiner Patchworkleidenschaft, habe ich eine Sommervorlage zu einem Adventskranz umgearbeitet. Damals als Mitteldecke, ca. 80×80 cm im Quadrat.
Irgendwann bekamen wir einen größeren Esstisch und die Decke passte nicht mehr. Da ich sie aber gerne weiter sehen wollte, habe ich einen Tunnel angenäht und von da an begleitete der Adventskranz uns in der Adventszeit als Wandbehang im Esszimmer.
Nun hat im letzten Jahr ein Regal mit einer großen Nische für Wandbehänge Einzug bei uns gehalten und ich musste feststellen, dass ca. 80 cm eben auch minimal größer sein kann. Und natürlich sah das so gequetscht aus, das ging gar nicht. Nach dem Abbau der Weihnachtsdekoration habe ich den Quilt gleich in die Werkstatt gepackt, weil ich mir etwas einfallen lassen wollte.
Nun habe ich zuerst die Einfassung abgetrennt und anschließend den äußeren grünroten Randstreifen. Den weißgoldenen Rand habe ich schmaler geschnitten, dabei sorgfältig darauf geachtet, Füllung und Rückseite heil zu lassen. Danach habe ich die grünroten Streifen schmaler geschnitten und wieder angenäht.
Nun ist der Quilt etwa fünf Zentimeter kleiner geworden. Eine Reserve, die mir erlaubte, ein Manko zu beheben, über das ich mich von Anfang an geärgert hatte. Denn damals habe ich beim Zurückschneiden des überflüssigen Materials in die Einfassung geschnitten – das kommt davon, wenn es schnell gehen soll.
Also, nun ist der Adventskranz-Quilt kleiner und mit dem alten Binding, aber sauber und neu eingefasst.
Ich freue mich, dass er uns wieder durch die Vorweihnachtszeit begleiten wird.
Gestern habe ich die Tischsets verschenkt und kann deswegen hier nun die letzten Schritte zeigen. Oben im Beitragsbild ist das Quilting zu sehen. Ich habe im Schatten der Naht um die Strandhäuser gequiltet und den Rest der Sets mit parallellen Linien aufgefüllt.
Die blauen Bindingstreifen habe ich mit dem roten Stoff ergänzt. Da die Streifen mehrfach zusammengesetzt sind, habe ich sie erst zur Runde geschlossen, damit ich sie so ausrichten konnte, dass keine Nähte in den Ecken zu liegen kamen. Denn das ist beim Umlegen der Stoffe in einer Ecke sehr hinderlich. Das Binding habe ich auf der Rückseite mit der Hand angenäht.
Einen Farbwechsel später habe ich die Mitte erreicht und beginne nun mit den Abnahmen. Das bedeutet, dass die Reihen wieder kürzer werden und wenn nicht so viel Anderes zu tun wäre, könnte ich das kleine Tuch mal eben fertig stricken.
Bin sehr gespannt, wann ich fertig sein werde und schon ein bisschen hibbelig, weil ich neulich auf der Kreativ-Messe Material für einen Schal gekauft habe und es kaum abwarten kann, damit zu beginnen. Aber die Jacke wartet ja auch noch…..
Da musste ich mir doch mal beweisen, dass ich auch in meiner UFO-Werkstatt arbeiten kann und habe die Strandhäuser rausgeholt.
Jeweils drei von ihnen sollen eine Gruppe auf je einem Tischset bilden. Dafür habe ich aus den Himmel- und Strandstoffen Verbindungsstreifen genäht. Als die Gruppen zusammengesetzt waren, habe ich sie oben und unten eingekürzt, damit die Proportionen auf den Sets stimmen.
Oben im Beitragsbild ist zu erkennen, dass ich anschließend, aber wirklich nur einen kurzen Moment, überlegt habe, ob die Häuschen einen Rand als Abgrenzung brauchen oder nicht.
Also natürlich mit Rand, aber schon ergab sich das nächste Problem, denn der blaue Stoff reicht nun nicht mehr für die Einfassung der Sets. So kann’s gehen, wenn man mit Resten und ohne ausgefeilten Plan arbeitet. Also die geschenkten Stoffe wieder rausgeholt, das ist übrigens jedes Mal eine aufwändige Suche, da ja viele Dinge noch verpackt und verstaut sind – UFO halt.
Ich muss die blauen Bindingstreifen auf jeden Fall mit einer weiteren Farbe verlängern und tendiere zu rot, die grüne Variante ist mir zu dunkel. Noch habe ich ein bischen Zeit zu überlegen, ich muss ja erst quilten.
Zwei Farbwechsel und etliche Zentimeter später habe ich bei dem kleinen Tuch fast die Mitte erreicht. Auch dieses Mal ist kraus rechts nicht wirklich fordernd, aber trotzdem ist es mir gelungen, ein paar Fehler, bevorzugt am glatten Rand, nämlich links stricken und rechts abheben!, einzubauen.
Macht das Tuch unverwechselbar und ist mir egal. Wer einen Fehler findet, darf ihn gern behalten!
Was mich eigentlich umtreibt, ist die Tatsache, dass wir die Renovierung meiner Werkstatt nicht wie geplant beenden konnten. Leider muss eine Außenwand aufwändig abgedichtet werden und der Handwerker hat dafür erst Anfang des nächsten Jahres Zeit.
Solange sitze ich nun also in der unfertigen, nur notdürftig eingerichteten und ziemlich kahlen Werkstatt, aber immerhin kann ich wieder dort arbeiten.
Ja, ich weiß. Fange nichts Neues an, bevor das Alte fertig ist. Unterbrich eine Strickarbeit nicht zu lange, sonst sieht man den Absatz später. Aber ich muss das jetzt einfach haben, das neue kleine Tuch zu meiner neuen Übergangsjacke. Danach, verspreche ich an der Sommerjacke weiter zu arbeiten, der erste Ärmel ist 2/3 fertig.
Der erste Weg im Urlaub führte mich in den Strickladen nach Kappeln. Bewaffnet mit der abtrennbaren Kapuze der Jacke und mit Hilfe der netten Mitarbeiterin, fand ich schnell das passende Garn von 100 Farbspiele. Meine Farbe heißt „All about Roses“ und ist aus fünf Fäden komponiert. Die Anleitung gab’s gleich dazu und hätte ich nicht den Ärmel….
Aber zuhause habe ich mir gleich eine Nadel zusammengeschraubt und losgelegt. Da ich mich entschieden habe, mit der dunklen Seite zu beginnen, musste ich den Anfang aus der Mitte ziehen, dabei ist leider viel zu viel Garn mit herausgekommen.
Anleitung und Material aus dem gleichen Haus, was soll da noch schiefgehen.
Oh weh, das hat ja noch mal länger gedauert…. Aber nun sind die Vorder- und das Rückenteil fertig gestrickt. Notdürftig mit Sicherheitsnadeln habe ich die Schulternähte geschlossen und eine Anprobe gemacht. Das sieht schon ganz gut aus.
An diesem Teil muss ich noch die Fäden vernähen und dann mache ich mich an die Ärmel. Die Strickschrift dafür habe ich zwischenzeitlich schon von Multicolor auf Zweifarbig umgearbeitet. Nachdem die Jacke nun soweit fertig ist, kann ich die Ärmellänge und -weite ausmessen und die Vorgaben zum Ab- und Zunehmen gemäß meiner Maschenprobe anpassen.
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