Kategorie: Projekte

Hallo, Baby!

Hallo, Baby!

Ein Quilt für…, nein, den Namen werde ich hier nicht verraten. Das wäre den Eltern sicher nicht recht. Ein Mädchen wurde geboren und ich konnte endlich die Tilda-Stoffe heraussuchen, die ich vor längerer Zeit gekauft hatte.

Erst beim Auseinanderfalten habe ich realisiert, wie klein die Zuschnitte sind. Eigentlich stand es auf der Banderole, aber Papier ist geduldig. Aus zwei mehr oder weniger kontrastreichen Stoffen haben ich zuerst die Windmühlen genäht. Deren Maß war dann die Grundlage für die Quadrate. Drei davon habe ich, um auch kleinere Stoffstücke verbrauchen zu können, noch unterteilt.

Der Rand drumherum und der Binding-Streifen mussten natürlich auch gestückelt werden, aber das ist eben Patchwork.

Gequiltet habe ich mit der Maschine in parallelen Linien zu den Nähten, echoquilten sagt man dazu auch. Ich habe ein bauschiges Volumenvlies benutzt und finde den entstandenen Steppdecken-Charakter richtig gut.

Dies ist das erste Teil, das ich an einem Wochenende fertig gestellt habe – nun ja, die Decke ist nur ca. 80 x 100 cm groß, aber immerhin. Nun wünsche ich mir, dass mein Werk erst einmal der Mutti und später der Tochter gefällt, damit sie auch benutzt wird.

Rundes Deckchen 3

Rundes Deckchen 3

Meine kleine Frühlingsdecke (ca. 50 cm Durchmesser) ist fertig. Ich habe sie strahlenförmig im Nahtschatten gequiltet, dabei führt nur jede zweite Quiltnaht bis in die Spitze, das wäre mir in der Mitte sonst zu eng geworden.

Für die Einfassung habe ich einen gekauften Schrägstreifen verwendet, der sich artig in die Kurve gelegt hat, so dass ich ihn gut annähen konnte.

Die Vorlagen für die Bögen sind aus Carl Hentschs Buch New York Beauties und Flying Geese. Die bunten Stoffe habe ich mit Hilfe einer Freundin gefärbt. Das Deckchen habe ich komplett mit der Nähmaschine genäht und fotografiert habe ich auch.

Nun könnte der Frühing Einzug halten, ich bin vorbereitet.

Dreieck-Tuch Denim-Frosch

Dreieck-Tuch Denim-Frosch

Neulich in Angeln, also nicht beim Angeln, sondern auf der Halbinsel Angeln in Schleswig-Holstein an der Ostsee, musste ich mir dieses tolle Farbverlaufs-Garn kaufen. Es ist aus dem Hause 100 Farbspiele in Kappeln und hat die Einfärbung Denim Frosch. Man kann die Knäule von außen nach innen oder umgekehrt verarbeiten. Je nach Richtung ergibt es ein größes Dreieck in grün oder blau, denn je länger die Reihen werden, desto schmaler wird der Streifen der Farbe im fertigen Tuch.

Mir war nach Frühling, deswegen habe ich mit 3 Maschen in grün begonnen. Das Tuch wird kraus rechts gestrickt, mal etwas zum Entspannen. Allerdings schafft man auch nicht viel Höhe und ich stricke mit dünnen Nadeln, deswegen wird mich das Projekt eine Weile begleiten.

Die Nadeln gehören zu dem Wechsel-System von KnitPro und haben Carbon-Spitzen. Ich stricke sehr locker, deswegen die dünnen Nadeln, damit das Tuch Stabilität bekommt.

Sudoku-Quilt 4

Sudoku-Quilt 4

Nach und nach sind die acht weiteren 9er Blöcke entstanden. Mit den Zwischenstreifen sind die nun schon 33×33 cm groß, es wird also ein stattlicher Wandbehang. Ursprüglich wollte ich auch noch einen Rand drumherum nähen, aber damit wäre er dann so groß geworden, dass ich ihn nicht mehr hätte hängen können. Außerdem hat meine Sudoku-Vorlage ja auch keinen extra Rand. Deswegen habe ich letzten Endes zwischen den 9er-Blöcken und einmal drumherum einen breiten, dunkleren Zwischen-/Randstreifen gesetzt. So sieht das fertige Top jetzt aus.

Rückseitenstoff und Vlies liegen schon bereit, demnächst geht es ans Quilten.

Sudoku Quilt 3

Sudoku Quilt 3

An diesem Projekt habe ich fleißig weitergearbeitet. Nun sind alle Blöckchen genäht. Kurze Erklärung, ein Sudoku besteht aus 9×9 Feldern, in jeder Zeile und Spalte und in jedem 9er-Feld darf jede Zahl nur einmal vorkommen. Hier gibt es statt der Zahlen Blöcke. Also 9×9 Blöcke, jeder 10×10 cm groß.

Nächste Aufgabe war nun, aus den einzelnen Blöckchen die 9er-Blöcke für das fertige Sudoku zusammen zu setzen. Als Vorlage habe ich ein vor längerer Zeit gelöstes Rätsel genommen. Das Kästchenmuster eines Sudokus wird durch die Zwischenstreifen dargestellt.

Das erste von den 9 Feldern ist fertig, der Rest folgt bald.

Kreisstulpen „Squiggle“ 2

Kreisstulpen „Squiggle“ 2

Fertig! Das war mal ein Projekt, dass ich zügig fertigstellen konnte. Das Stricken war ein wenig fummelig, aber die gute Anleitung hat mich sicher geführt. Angefangen habe ich mit den Maschen am Daumen, der wurde in Runden gestrickt. Danach ging es in erst in Runden, später in Reihen weiter, wobei regelmäßig Maschen zugenommen wurden, damit ein Teller entstand. Der wurde an der Handkante zur Hälfte zusammengenäht. Zuletzt wird dann der Schaft gestrickt, mit Hilfe verkürzter Reihen/Wendemaschen erreicht man an Ende eine glatte Kante.

Der Stulpen auf der rechten Seite ist nach Sabine Sass‘ Anleitung jetzt fertig. Mir persönlich war er oben zu kurz und da noch Garn übrig war, habe ich kurzentschlossen auch an der Fingeröffnung ein kleines Bündchen angestrickt. So sitzt er bei mir besser, aber das ist sicher Geschmackssache.

Es hat mir viel Spaß gemacht, danke an SaSa handmade für die nette Idee.

Kreisstulpen „Squiggle“

Kreisstulpen „Squiggle“

Auf einer Messe entdeckte ich vor längerer Zeit eine neue Idee, Stulpen zu stricken. Die Designerin bot auch gleich passendes Garn aus dem eigenen Haus an, so dass ich mir nach nur kurzer Überlegung Material und Anleitung von SaSa handmade kaufte.

Eine Zeitlang habe ich mich an den schönen Garnen erfreut, einfach so als Blickfang in der Werkstadt. Aber dann sollte es losgehen. Zuerst musste ich aus den Strängen Knäule wickeln. Dazu hätte ich meinen Mann bitten oder eine Stuhllehne als Hilfsmittel benutzen können. Aber dann fiel mir ein, dass ich ja „Profi-Werkzeug“ dazu hatte. Gesucht, gefunden und aufgebaut sah das dann so aus:

Durch drehen der Kurbel im Hintergrund entstehen im Handumdrehen fertige Knäule.

Jetzt kann es mit dem Stricken losgehen – und zwar am Daumen! Nicht wie sonst üblich am Bündchen.

Rundes Deckchen 2

Rundes Deckchen 2

Nun ging es ans Nähen. Zuerst habe ich alle Bögen auf Papier genäht und sauber auf 1/4 Inch Nahtzugabe getrimmt. Dabei habe ich immer schön aufgepasst, dass meine ausgedachte Un-Ordnung erhalten blieb. Und dann lag sie vor mir – und ich habe ganz schnell Ordnung gemacht.


Jetzt habe ich das Top zusammengenäht. Dafür habe ich erst die Viertel zusammengesetzt. Dabei war sehr hilfreich, dass die Macher des Buches sich schon beim Erstellen der Vorlagen Gedanken über das Zusammennähen gemacht haben. Sie haben nämlich auf die Reihenfolge beim Nähen der PP-Bögen geachtet. Und deswegen laufen die Nahtzugaben der Bögen in entgegengesetzte Richtungen. Also z.B. beim inneren nach links und beim zweiten dann nach rechts, beim äußeren wieder nach links. Genial, denn beim Zusammensetzten der Bögen „klicken“ die Nahtzugaben ein und alles sitzt perfekt. Danke!

Je zwei Viertelkreise habe ich zu einen Halbkreis zusammengesetzt und diese beiden dann zum ganzen Kreis.

Ein frühlingsfrisches Top liegt nun zum Quilten bereit.

Sudoku-Quilt 2

Sudoku-Quilt 2

Die ersten Blöckchen habe ich genäht. Einige gehen ruckzuck und andere dauern etwas – sehr viel – länger. Aber es macht Spaß, was sicher auch an den frühlingsfrischen Farben liegt, die kann man in unserem trüben Winter gut gebrauchen.

Bei diesem Projekt heißt es gut Ordnung halten, damit das Rätsel am Ende auch richtig gelöst ist. Deswegen verpacke ich die fertigen Blöcke gleich in Tüten und achte darauf, dass auch ihre Nummer festgesteckt ist.

 

Tischläufer New Hexagon 2

Tischläufer New Hexagon 2

Mein „Unterwegs-Projekt“ geht auch weiter. Zwei Blöcke habe ich fertig genäht.

Links daneben liegt ein weiterer, für den ich bisher die Schablonen und Stoffstückchen zugeschnitten habe.

Der vierte ist geheftet. Es sind ein paar Segemente von der linken Seite zu sehen. Hier ist gut zu erkennen, dass ich nur durch den Stoff geheftet habe, damit ich die Schablonen später entfernen und wieder verwenden kann. Diese Technik habe ich vor vielen Jahren in einem Kurs von Regina Grewe gelernt und benutze sie seitdem für das English-Paper-Piecing. Umgedreht sehen die Segmente dann schon ganz ordentlich aus und warten auf das Zusammennähen – das nächste Gruppentreffen kommt bestimmt.