Schlagwort: Patchwork

Landschaftsimpressionen

Landschaftsimpressionen

So lautete der Kurs, den ich am letzten Wochenende besucht habe. Kursleiterin war Gudrun Brückner-Krebbel, die uns gut organisiert das Thema näher gebracht und uns tolle Ergebnisse beschert hat, vielen Dank.

Ganz toll war auch die Rundum-Sorglos-Versorgung durch Grit und Mario, euch beiden vielen Dank, dass wir bei euch sein durften.

Nun aber zum Kurs. Zuerst schneidet man aus Stoffen, Batiks haben sich bewährt, die Hintergrundteile und setzt sie zusammen.

Nun wird die Nähmaschine für das Freihandquilten umgerüstet. Hilfreich wäre auf jeden Fall ein Anschiebetisch, damit man die Arbeit besser führen kann. Ich habe leider keinen, aber diese kleine Arbeit konnte ich auch ohne bewältigen.

Die Stoffteile wurden mit Volumen- und Stickvlies verstärkt und dann konnte es losgehen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten und mit vielen tollen Tipps von Gudrun kam ich immer besser in Fahrt. Ich lag so gut in der Zeit, dass ich sogar noch einen Rand um mein Bild gestalten konnte. Danke für den Tipp mit der Biese, macht sich toll.

Am Ende des Kurses sah mein Projekt so aus.

Zuhause musste ich nur noch das Binding machen und das habe ich sofort erledigt, damit gar nicht erst wieder ein UFO rumliegt.

Nach anfänglicher Skepsis hat mir das Freihandquilten viel Spaß gemacht und es war eine tolle Erfahrung, Flächen zu verzieren und Akzente zu setzen. Dieses kleine Projekt war eigentlich nur als Übungsteil gedacht. Geübt habe ich ja auch, viele verschiedenen Stiche und Verwendungen. Und nun kann ich es sogar aufhängen und später immer mal wieder luschern, welche Stiche ich wie eingesetzt habe, so eine Art „Mustertuch“, ein ganz kleines, ist entstanden.

Ich habe aber im Kurs schon das eigentliche Projekt vorbereitet, eine Landschaft nach einem Foto aus unserem letzten Urlaub. Vielleicht sollte ich den Schwung aus dem Kurs gleich nutzen und da jetzt weitermachen. Aber es liegen auch noch ein paar angefangenen Sachen rum.

New Hexagon 10

New Hexagon 10

Im Januar 2019 habe ich hier die Anfänge zu diesem Projekt gezeigt, nun ist die erste Hälfte fertig geworden. Eine lange Zeit, aber das ist so mit Handnäharbeiten, die häufig nur unterwegs rausgeholt werden, weil zuhause die Nähmaschine lauter ruft.

Für dieses ca. 60×60 cm große Deckchen habe ich die Blöcke 15, 16, 25, 26, 38, 43 und 50 aus dem Buch „The New Hexagon“ von Katja Marek gearbeitet. Die bunten Stoffe sind selbstgefärbt. Die kleinen Hexagons sind in der English Paper Piercing – Methode mit der Hand genäht, beim Zusammensetzen der Rückseite half die Nähmaschine. Die Lagen sind mit der Hand gequiltet.

In Laufe des Jahres wurden aus meinem Projekt „Tischläufer“ die Projekte kleine Deckchen für die Gartentische. Das erste ist jetzt fertig geworden, der Sommer kann kommen.

Kleine Geschenke

Kleine Geschenke

erhalten die Freundschaft. In diesem Sinne sind diese beiden Kleinigkeiten entstanden.

Die kleine Tasche kann Kosmetik oder Stifte oder anderen Kleinkram aufnehmen. Gewünscht war „rot/gold“ aber nicht zu weihnachtlich. Für dieses Täschchen habe ich zuerst ein Sandwich genäht, dieses im zweiten Schritt mit dem Reißverschluss zu einer Rolle geformt. Zuletzt werden Ecken abgenäht und dann erscheint diese Form.

Das andere ist ein Steck-Etui für einen E-Book-Reader. Die Beschenkte ist Katzenfan, aber das ist ja nicht zu übersehen. Die Hülle ist ziemlich eng, damit der Reader nicht rausrutschen kann und verstärkt, damit der Bildschirm geschützt ist. Aufgrund des Formates des Katzenstoffes hatte ich nicht viel zu patchen, zum Zerschneiden waren sie mir zu schade. Ergänzt habe ich einen schwarz/weißen Stoff mit Schrift, schien mir gut zu passen. Erst beim Nähen habe ich gesehen, dass es sich um Namen bekannter Patchwork-Blöcke handelt.

Beide Teile sind inzwischen bei ihren neuen Besitzerinnen angekommen. Es macht Spaß, zwischendurch auch mal etwas zu nähen, das schnell fertig ist.

Heiß geliebt

Heiß geliebt

wurde dieser Einkaufsbeutel. 2004 habe ich ihn genäht. Nun liegt er wieder bei mir, ein wenig kläglich schaut er aus. Ob ich das reparieren könne wurde ich gefragt, man möge den Beutel so sehr. Das sehe ich, habe ich geantwortet und mich gefreut, denn es ist doch viel schöner, wenn ein Teil, das ich gemacht habe, auch benutzt wird und nicht nur in der Schublade liegt und verstaubt.

Erst zuhause habe ich das ganze Ausmaß erkannt. Nicht nur die Griffe, der ganze obere Rand wies arge Gebrauchsspuren auf. Okay, also das ganze Teil auseinander nehmen, neue Griffe nähen und alles wieder zusammen setzen. Ob ich wohl noch passenden Stoff finde? Gar nicht so einfach, weil der Beutel auch so manche Wäsche erlebt hatte. Aber ich hatte Glück und fand einen Stoff mit lilafarbenen Lupinen und so konnte die Reparatur gelingen.

Parallel wurde ich gebeten, heimlich, als Geschenk, einen neuen Beutel zu machen, aber nicht in beige, die Beschenkte sieht lieber bunt. Das ist eine der leichteren Übungen, schnell entstanden Vorder- und Rückseite. Beide Vorlagen sind von Country Rose Quilts, 30cm-Blöcke, ergänzt mit Rand zu ca. 40 cm.

Futter, Griffe, zusammennähen, wenden, absteppen – fertig ist der neue Einkaufsbeutel, der inzwischen auch schon bei seiner neuen Besitzerin ist, hoffenntlich gefällt er ihr.

Ob ich ihn auch noch mal wieder sehe, in 15 oder gar noch mehr Jahren, weil der alte ja auch noch da ist?

Steinbock 5

Steinbock 5

Nachdem das Top fertig war, habe ich das Sandwich aus Top, Vlies und Rückseite geheftet, also zum Handquilten vorbereitet.

Gequiltet habe ich zuerst den Steinbock, nicht so eng, aber doch nach der Vorlage von Ruth Leitz. Anschließend habe ich im Hintergrund jeweils im Nahtschatten der Felsen gequiltet.

Und dann stellte ich fest, dass ich im Eifer des Gefechts vergessen hatte, den Stoff für das Binding zu besorgen. In meinem Lager fand sich nichts. Also habe ich gleich in den ersten Tagen des neuen Jahres Sonja Dinse besucht, um Stoff zu kaufen.

Meine Idee war, nachdem der Quilt ja doch sehr Ton-in-Ton gehalten ist, mit dem Binding ein wenig Farbe und Wärme hineinzubringen, Stichwort Alpenglühn. Daraus wurde dann ein geteiltes Binding mit Sonnenschein und Gestein – danke Sonja für diese Idee, gefällt mir sehr gut.

Der fertige Wandbehang ist ca. 80×80 cm groß, genäht aus Baumwollstoffen mit der Nähmaschine, gefüllt mit dünnem Volumenvlies. Gequiltet habe ich mit der Hand.

Er wurde rechtzeitig fertig und ich freue mich über meinen Sternzeichen-Quilt.

Ein frohes neues Jahr

Ein frohes neues Jahr

wünscht uns der „Freche Rabe“.

Dieses Muster zum Nähen auf Papier hat Regina Grewe 2013 erdacht. Der Block ist 20×20 cm groß und war schnell genäht. Aber danach verschwand er in der UFO-Kiste. Daraus habe ich ihn Ende letzten Jahres befreit und endlich fertig gestellt.

Winterlich ausgerüstet wird er nun vor die Tür gehängt und unsere Besucher zu Beginn des neues Jahres begrüßen.

Ich freue mich auf viele neue Projekte und einige ältere, die mich schon länger begleiten, aber ich habe leider nur zwei Hände.

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich Euch allen. Und denjenigen, die ein wenig unfroh sind, wünsche ich von Herzen, dass sich alles zum Guten wendet.

Dieser LogCabin-Weihnachtsmann entstand 2012 nach einer Vorlage aus LENA Spezial 577. Er ist ca. 90×90 cm groß, mit der Maschine genäht und mit der Hand gequiltet.

Geruhsame Feiertage und auf Wiedersehen 2020!

Steinbock 4

Steinbock 4

Nun ist der Hornansatz runder und es sieht gleich viel gefälliger aus. Hier in der Detailaufnahme sind aber auch die etwas ungenauen Rechtecke rund um die Hörner und an der Schnautze – heißt das beim Steinbock so? – gut zu erkennen.

Aber wie heißt es in Quilterkreisen so nett, das quiltest du locker weg. Warten wir es ab. Das Sandwich ist geheftet, dem Handquilten steht nichts mehr im Wege.

Ein bisschen mehr Zeit wäre hilfreich, vielleicht schaffe ich das in den Weihnachtsferien.

Steinbock 3

Steinbock 3

An diesem Projekt geht es zügig weiter – ist ja auch eine Terminsache.

Auf den Foto oben ist der Unterscheid zwischen den zusammengenähten, unteren und den losen Reihen oben deutlich zu erkennen.

Inzwischen sind ein paar Tage vergangen und ich bin mit dem Top fertig.

Aber da stimmt doch etwas nicht. Na ja, ein paar Ungenauigkeiten sind drin. Während die kleinen quadratischen Connector-Ecken gut passen, sitzen die länglichen diagonal geteilten Rechtecke leider nicht so genau, damit kann ich aber leben.

Aber was ist denn da oben an dem Hornansatz? Das ist doch viel zu eckig.

Tja, da fehlt genauso ein diagonal geteiltes Rechteck Himmel/Horn – da hilft nur trennen. So etwas Dummes, aber das passiert im Eifer des Gefechts. Ein Glück, dass der Fehler so nahe am Rand sitzt und ich da gut rankomme.

Advent, Advent

Advent, Advent

Zum ersten Advent zeige ich diesen Adventskranz. Er begleitet uns schon lange und da ich heute das neue Foto versemmelt habe, kann ich nur das alte zeigen – dumm gelaufen. Aber nun zur Geschichte.

Es war mal wieder im Dänemark-Urlaub, mein Hobby war noch neu und wir klapperten Patchworkläden ab. Im Kobmandsgarden in Fjerritslev hing ein toller Sonnenblumenkranz. Schnell waren wir uns einig, Anleitung und Material gekauft. Damals hatte ich noch nicht soviel gesammelt und die Arbeiten wurden zeitnah umgesetzt. Als die Tischdecke fertig war, hatte ich beim Ansehen immer das Gefühl, die mittleren vier „Herdfeuer“ sehen aus wie Kerzen. Das müsste doch auch zu einem Adventskranz umzusetzen sein.

So kam es zu diesem Teil, das inzwischen keine Tischdecke mehr ist, sondern zu einem Wandbehang umgearbeitet wurde. Deswegen hätte es auf dem heutigen Foto auch keine Klammern zu sehen gegeben…..

In den Jahren habe ich das Projekt fünfmal genäht, zwei Sommerkränze und drei Adventskränze – LogCabin geht immer. Es handelt sich um eine Vorlage vom Kobmandsgarden aus 2002, meine beiden Kränze sind 2003 entstanden. Sie sind jeweils ca. 80×80 cm groß.

Hier noch ein Blick auf das „Original“ oder hätte ich das lieber für den nächsten Sommer aufheben sollen? Der kommt bestimmt, aber nun erstmal eine schöne Adventszeit!