Die Patchwork Gilde hat zu einer Mitmachaktion aufgerufen, vorerst bis Ostern gibt es jeden Tag einen Sternenblock zu nähen.
Ich habe die selbstgefärbten Stoffe hervorgeholt. Da mir nach Frühling und Sommer ist, bekommen sie einen hellen Hintergrund. Da muss ich wohl noch etwas nachbestellen, sonst wird der Stoff nicht reichen. Und dabei fällt mir auch gleich eine tolle Rückseite in den Warenkorb, so war das nicht gedacht.
Eigentlich werden alle Sterne in 24-cm-Blöcken angeboten. Irgendwie war mir danach, kleine und große zu kombinieren und so werde ich die, die in 12 cm angeboten werden, auch in 12 cm nähen. Ob und wie ich am Ende hinkomme, wird sich zeigen. Vorerst wird jeder Stern einmal genäht. Allerdings bin ich schon vom hellen Hintergrund abgewichen, jeder 4. Stern wird „andersrum“ genäht, also weißer Stern auf farbigem Hintergrund.
Da wir ja alle zuhause bleiben sollen, habe ich plötzlich wieder mehr Zeit zum Handarbeiten und habe beschlossen, vorübergehend wieder einen zweiten Beitrag pro Woche zu verfassen und meinen Lesern ein wenig Zeit zu vertreiben. Wie früher werde ich versuchen, den zusätzlichen Beitrag am Sonntag zu veröffentlichen. Bleibt alle gesund!
Inzwischen habe ich die zweite Taschenseite genäht und mir Gedanken zum Innenleben gemacht. Ich möchte die Tasche in dem vorderen Fahrradkorb benutzen. Die Erfahrung zeigt, dass da gerne mal alles durcheinanderhüpft wenn der Untergrund uneben ist.
Deswegen habe ich vier Innentaschen auf das Futter genäht. Jeweils zwischen Futter und Außentasche wird der Reißverschluss eingesetzt. Um die Tiefe des Korbes auszunutzen, habe ich sowohl in den Außenstoff, als auch in das Futter große Abnäher gemacht. Nun steht die Tasche auf dem Kunstleder.
Jetzt fehlt nur noch ein Träger, darüber muss ich noch ein wenig nachdenken.
Schon vor einiger Zeit hat eine Patchwork-Freundin eine Tasche aus 60°-Dreiecken vorgeführt und wir anderen haben sofort gesagt, das müssen wir auch ausprobieren.
Genäht werden die Dreiecke auf einem vorgedruckten Vlies, dem Rasterquick Dreieck, also sollte das wohl kein Problem sein. War es dann aber doch und es hat ein wenig länger gedauert, bis ich mich damit anfreunden konnte und mir auch überlegt hatte, was ich daraus nähen wollte – bloß keine UFOs produzieren.
Zuerst wird das Vlies in Streifen geschnitten. Wenn man genügend große Stoffstücke hat, werden auch diese in Streifen geschnitten. Meine Idee war aber, die Restekisten zu leeren. Also habe ich mir eine Schablone angefertigt und hunderte von Dreiecken und die Ausgleichstücke oben und unten vorgeschnitten.
Die werden jetzt auf die Vlies-Streifen genäht und diese danach aneinander bis die gwünschte Breite erreicht ist. Das Rasterquick bleibt drin und verleiht Stabilität. Den Boden aus Kunstleder und obere Stoff-Kante habe ich zusätzlich angefügt.
Eine Seite macht noch keine Tasche, weiter geht es.
Diese Woche ist Frühlingsanfang, dazu passt doch mein Tulpenfeld.
Genäht habe ich diesen kleinen Wandbehang schon 2009. Deswegen gibt es erstens keine Entstehungsfotos und zweitens leider keine ordentliche Dokumentation.
Die Stoffe habe ich „auf einer Patchworkveranstaltung im Raum Hannover“ gekauft. Es sind „Stoffe mit Geschichte“. Hierbei handelt es sich um alte Bett- und Tischwäsche, die neu eingefärbt, in Stücke geschnitten und zu kleinen Paketen zusammengestellt, angeboten wurde.
Mir fielen, wahrscheinlich im Frühling, die Farben ins Auge, die mich sofort an Tulpen erinnerten. Also kaufte ich die beiden Pakete, gelb/orange/rot für die Blüten und verschiedene Grüntöne für die Stiele und Blätter.
Tulpen wollte ich aber nicht nähen, die hatte ich schon. Da fielen mir irgendwann – und leider muss ich zugeben – „irgendwo in einer Patchworkzeitschrift“ die Faltideen ins Auge. Davon habe ich dann mehrere Blöckchen in unterschiedlichen Farbzusammenstellungen genäht.
Die Anregung für die Stiele stammt von Bernadette Mayr. Sie hat vor längerer Zeit ihre neuen Bücher und die dafür fotografierten Original-Quilts in Hannover präsentiert. Das waren immer schöne Veranstaltungen, mit vielen tollen Anregungen. Und das eine oder andere Buch von ihr hat auch den Weg in mein Bücher-Regal gefunden.
Als Rand habe ich braun wie Erde gewählt und im Binding ein paar Restschnipsel der Tulpenstoffe verarbeitet. Genäht und gequiltet ist das Tulpenfeld mit der Nähmaschine, es ist ca. 55×75 cm groß.
Es ist eines der wenigen Teile, die ich mit einem gestickten Monogramm versehen habe, diese Idee habe ich schnell wieder aufgegeben. Und das ist auch gut so, denn auf einem Label steht dann doch mehr Information und ich könnte jetzt genauer berichten.
Weil ich gut im Fluss war, habe ich gleich an diesem Projekt weitergemacht. Meine erste Idee war, die Streifen schmaler zu machen, gesagt, getan. Aber das Ergebnis gefiel mir immer noch nicht. Dann habe ich mit verschieden langen Streifen gespielt und das war es dann, so sollte es werden.
Zuerst habe ich die Kassenrollen-Streifen mit dem dunkel-grauen Stoff eingefasst. Danach konnte ich das Papier herausreißen. Die kurzen Streifen habe ich jeweils mit einem hell-grauen Streifen auf die Höhe der Sets ergänzt.
Dann habe ich ausgetüftelt, wie breit die grauen Streifen zwischen den bunten werden sollten und alle zusammengefügt. Zusammen mit einer Lage Thermolam und der grauen Rückseite wurden Sandwiches draus.
Von meinem ursprüglichen Plan, die Tischsets allover mit Linien zu quilten, bin ich abgekommen. Vermutlich hätten die grauen Quiltlinien die Leuchtkraft von den bunten Stoffen gedämpft. Das wollte ich nicht und habe deswegen nur sparsam gequiltet. Zuerst jeweils im Nahtschatten der dunkelgrauen Streifen und anschließend im 45°-Winkel nach rechts oben durch die uni-graue Fläche.
Noch ein bisschen Farbe in die rechte obere Ecke, da war es mir zu langweilig und fertig sind zwei neue Tisch-Sets.
Mal wieder etwas Neues ausprobieren, aber gleich so, dass es für ein Projekt verwendet werden kann und das in einer überschaubaren Größe, damit es schnell fertig wird. Eine schwere Aufgabe? Naja, geht so. Aber der Reihe nach.
Kassenrollen-Quilts sollten es werden. Dafür benötigt man Papierstreifen, also am besten Kassenrollen, Stoffreste in Streifen und dann kann es schon losgehen.
Die Stoffstreifen werden auf das Papier genäht. Dadurch bekommen die schmalen Streifen mehr Festigkeit. Also aufnähen, umklappen, ausstreichen oder bügeln und den nächsten Stoffstreifen aufnähen. Das macht man so lange, wie man Lust hat und packt die Kassenrollen-Streifen für eine spätere Verwendung beiseite. Oder man überlegt sich vorher, was hinterher draus werden soll und passt die Länge der Streifen an.
Ich hatte keine Kassenrollen und habe aus dünnem Papier 30 cm lange und 8 cm breite Streifen geschnitten und benäht. Die Streifen sind Reste von den selbstgefärbten Stoffen. Schwarz bringt Farben zum Leuchten, aber kam für mich nicht infrage. Weiße Tisch-Sets, geht wohl auch nicht so gut. Also grau. Im Stoffladen meines Vertrauens haben wir hellgrauen Stoff gefunden. Sonjas Idee war es dann, die bunten Streifen mit einem dunkleren Grau einzufassen, danke, gefällt mir richtig gut.
Aber noch ein bisschen gewaltig, so kann ich die Tisch-Sets nicht zusammennähen. Da muss ich noch ein wenig weiter mit rumprobieren.
So lautete der Kurs, den ich am letzten Wochenende besucht habe. Kursleiterin war Gudrun Brückner-Krebbel, die uns gut organisiert das Thema näher gebracht und uns tolle Ergebnisse beschert hat, vielen Dank.
Ganz toll war auch die Rundum-Sorglos-Versorgung durch Grit und Mario, euch beiden vielen Dank, dass wir bei euch sein durften.
Nun aber zum Kurs. Zuerst schneidet man aus Stoffen, Batiks haben sich bewährt, die Hintergrundteile und setzt sie zusammen.
Nun wird die Nähmaschine für das Freihandquilten umgerüstet. Hilfreich wäre auf jeden Fall ein Anschiebetisch, damit man die Arbeit besser führen kann. Ich habe leider keinen, aber diese kleine Arbeit konnte ich auch ohne bewältigen.
Die Stoffteile wurden mit Volumen- und Stickvlies verstärkt und dann konnte es losgehen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten und mit vielen tollen Tipps von Gudrun kam ich immer besser in Fahrt. Ich lag so gut in der Zeit, dass ich sogar noch einen Rand um mein Bild gestalten konnte. Danke für den Tipp mit der Biese, macht sich toll.
Am Ende des Kurses sah mein Projekt so aus.
Zuhause musste ich nur noch das Binding machen und das habe ich sofort erledigt, damit gar nicht erst wieder ein UFO rumliegt.
Nach anfänglicher Skepsis hat mir das Freihandquilten viel Spaß gemacht und es war eine tolle Erfahrung, Flächen zu verzieren und Akzente zu setzen. Dieses kleine Projekt war eigentlich nur als Übungsteil gedacht. Geübt habe ich ja auch, viele verschiedenen Stiche und Verwendungen. Und nun kann ich es sogar aufhängen und später immer mal wieder luschern, welche Stiche ich wie eingesetzt habe, so eine Art „Mustertuch“, ein ganz kleines, ist entstanden.
Ich habe aber im Kurs schon das eigentliche Projekt vorbereitet, eine Landschaft nach einem Foto aus unserem letzten Urlaub. Vielleicht sollte ich den Schwung aus dem Kurs gleich nutzen und da jetzt weitermachen. Aber es liegen auch noch ein paar angefangenen Sachen rum.
Im Januar 2019 habe ich hier die Anfänge zu diesem Projekt gezeigt, nun ist die erste Hälfte fertig geworden. Eine lange Zeit, aber das ist so mit Handnäharbeiten, die häufig nur unterwegs rausgeholt werden, weil zuhause die Nähmaschine lauter ruft.
Für dieses ca. 60×60 cm große Deckchen habe ich die Blöcke 15, 16, 25, 26, 38, 43 und 50 aus dem Buch „The New Hexagon“ von Katja Marek gearbeitet. Die bunten Stoffe sind selbstgefärbt. Die kleinen Hexagons sind in der English Paper Piercing – Methode mit der Hand genäht, beim Zusammensetzen der Rückseite half die Nähmaschine. Die Lagen sind mit der Hand gequiltet.
In Laufe des Jahres wurden aus meinem Projekt „Tischläufer“ die Projekte kleine Deckchen für die Gartentische. Das erste ist jetzt fertig geworden, der Sommer kann kommen.
erhalten die Freundschaft. In diesem Sinne sind diese beiden Kleinigkeiten entstanden.
Die kleine Tasche kann Kosmetik oder Stifte oder anderen Kleinkram aufnehmen. Gewünscht war „rot/gold“ aber nicht zu weihnachtlich. Für dieses Täschchen habe ich zuerst ein Sandwich genäht, dieses im zweiten Schritt mit dem Reißverschluss zu einer Rolle geformt. Zuletzt werden Ecken abgenäht und dann erscheint diese Form.
Das andere ist ein Steck-Etui für einen E-Book-Reader. Die Beschenkte ist Katzenfan, aber das ist ja nicht zu übersehen. Die Hülle ist ziemlich eng, damit der Reader nicht rausrutschen kann und verstärkt, damit der Bildschirm geschützt ist. Aufgrund des Formates des Katzenstoffes hatte ich nicht viel zu patchen, zum Zerschneiden waren sie mir zu schade. Ergänzt habe ich einen schwarz/weißen Stoff mit Schrift, schien mir gut zu passen. Erst beim Nähen habe ich gesehen, dass es sich um Namen bekannter Patchwork-Blöcke handelt.
Beide Teile sind inzwischen bei ihren neuen Besitzerinnen angekommen. Es macht Spaß, zwischendurch auch mal etwas zu nähen, das schnell fertig ist.
hatte ich hier. Dieser Grand Foulard ist seit vielen Jahren bei uns im Einsatz. Irgendwann haben wir einen Riss hineingemacht. Niemand war es, keiner weiß, wann und womit das passiert ist. Gefunden habe ich es neulich, als ich mal wieder Frühchenquilts auf dem Bett ausbreitete, um sie zu fotografieren und beim hin und her plötzlich in die große Decke fasste.
Was ist das? Panik, denn so ein Bassetti-Teil ist wertvoll. Zuerst habe ich den Riss gar nicht wiedergefunden, so gut versteckt er sich.
Nachdem ich mich vom Schreck erholt hatte, habe ich das Flick-Material zusammengesucht. In die Öffnung habe ich zuerst ein Stück Stickvlies geschoben und die offenen Kanten darauf gebügelt. Nun konnten sie nicht mehr wegrutschen. Passendes Nähgarn war auch vorhanden und damit habe ich den Riss übernäht. Man sieht es fast gar nicht – hurra.
Und so sieht es aus, denn man 2,5 x 2,5 m Tagesdecke in die Nähmaschine eingefädelt hat.
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