Autor: Helga Kamjunke

Blumen für Mutti

Blumen für Mutti

Heute zum Geburtstag meiner Mutter zeige ich den Wandbehang, den ich ihr 2007 geschenkt habe.

Ein Blumenstrauß in Watercolor-Technik, ca. 100 x 100 cm groß. Die sichtbaren Quadrate sind 5×5 cm groß. Der Quilt ist mit der Maschine genäht und mit der Hand gequiltet.

Es hat viel Spaß gemacht, die Blumenstoffe zusammen zu stellen. Leider gibt es bei dieser Technik viel Abfall, so dass ich bisher nur diesen einen genäht habe.

Werkstatt-Bericht

Werkstatt-Bericht

Heute gewähre ich mal einen Blick auf meinen Nähplatz.

Auf der Design-Wall im Hintergrund wächst das Sternenerwachen. Bei diesem Projekt bin ich auf dem Laufenden. Allerdings könnte ich schon weitere Sterne nähen, denn Roswitha gibt bei den Blöckchen an, wiei viele wir davon insgesamt benötigen. Ich könnte also vorarbeiten. Dazu habe ich allerdings gerade keine Zeit, denn ich habe mir ja vorgenommen, den New-York-Beauty-Wandbehang bis zum Sommeranfang fertig zu haben. Der liegt vorne im Bild, ich nähe gerade das Binding an. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich den mir selbst gesetzen Termin einhalten kann.

Auf dem Bild fehlt der Wiener Walzer, der im Wohnzimmer liegt, damit ich sofort wieder weiterquilten könnte. Aber da liegt ja auch der Ärmel-Schal, an dem ich im Moment lieber stricke.

Ich habe wohl mal wieder zuviele Projekte gleichzeitig in Arbeit.

Ärmel-Schal 2

Ärmel-Schal 2

In meiner Handwerkstatt ist in den letzten Tagen nicht viel passiert, denn ich war bei den Patchworktagen in Celle. Aber während der Bahnfahrt habe ich an dem Rückenteil des Ärmel-Schals weitergestrickt und ungefähr die Mitte erreicht.

 

Im Hintergrund zu sehen ist das Garn für einen KAL, den Birigt Freyer ab 14. Juni anbietet. Sozusagen das Damenprogramm zur Fußball-WM. Bis jetzt wissen wir nur, dass wir eine Lace-Jacke stricken, alles andere wird eine Überraschung. Ich habe mir das von Birgit empfohlene Original-Garn spendiert und bin schon sehr gespannt.

Sternenerwachen 9

Sternenerwachen 9

Die linke untere Ecke ist fertig!

Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, diese Decke quilten zu lassen. Nun kommt Roswitha mit dem Vorschlag um die Ecke, diese zwischenzeitlich entstehenden Segmente in der Quilt-as-you-go-Methode zu quilten. Und das ohne Zwischenstreifen, das habe ich noch nicht gemacht, aber die Idee gefällt mir. Und bei der Gelegenheit käme auch der ursprüglich gekaufte Rückseitenstoff noch zum Einsatz.

Soll ich oder soll ich nicht? Doch da ist ja auch noch der Wiener Walzer zu quilten…..

New York Beauty 4

New York Beauty 4

Nun zeige ich sie doch, die Rückseite der New York Beauties. Wegen der vielen gemusterten Stoffe auf der Vorderseite, sieht man hier das Muster viel besser.

Stand der Dinge bei diesem Projekt ist heute, dass ich das Sandwich fertig gequiltet habe. Es fehlen jetzt also das Binding, der Tunnel und das Label. Das sollte bis Sommeranfang zu schaffen sein und das Ziel rückt in greifbare Nähe. Ich will bei diesem Projekt ein neues Bindung probieren und bin sehr gespannt, wie das funktioniert.

 

New York Beauty 3

New York Beauty 3

So sieht es aus, wenn ich maschinengeführt quilte. Und der Wandbehang ist wirklich nicht groß.

Ich werde mich wohl doch noch einmal mit dem Thema Freies Maschinenquilten beschäftigen müssen.

Das Ergebnis sieht bis jetzt so aus:

Die fünf Sonnen sind fertig, den Hintergrund werde ich in den nächsten Tagen angehen. Auf der Rückseite kommt das Muster viel besser raus, aber leider arbeitet meine Maschine z.Z. nicht ganz sauber. Deswegen habe ich einige unschöne Schlaufenbildungen und kann sie eigentlich nicht herzeigen.

Ärmel-Schal 1

Ärmel-Schal 1

Der Sommer naht und mit ihm die Lust auf ein neues sommerliches Strickprojekt. Obwohl die anderen nicht fertig sind, aber wer will schon im Sommer mit Wolle hantieren, ist doch viel zu warm.

Die Wahl fiel auf das Modell „Etoile“ von Birgit Freyer. Das Garn ist eine Baumwoll-Mischung, die ich neulich in St.Peter-Ording erstanden habe.

Der Anfang ist gemacht.

Mit dem braunen Garn habe ich einen provisorischen Anschlag aus Luftmaschen gehäkelt. Das ist erforderlich, weil später auch an der Seite weitergestrickt werden soll. Dabei wird die Luftmaschenkette wieder aufgelöst und es gibt einen fast unsichtbaren Übergang.

Nun muss ich ein ziemlich langes Ende geradeaus hochstricken.

Frohe Pfingsten!

Frohe Pfingsten!

Aus der Werkstatt gibt es nichts Neues. Da sich aber an diesem Wochenende das Tierkreiszeichen ändert und ich „Einen besonderen Zwilling“ genäht habe, zeige ich den.

Die Geschichte dazu ist recht einfach. Die Vorlagen Zwilling von Ruth Leitz gefielen mir nicht, aber einen Quilt sollte unser Sohn bekommen. Da boten die Luxemburger Quilter eine Mitmachaktion an, die das Patchworken und das Sticken verbanden. 2011 gab es jeden Monat einen Block, der einmal in Stoff und einmal mit Garn umgesetzt werden sollte. Es entstanden so im Laufe des Jahres 12 besondere Zwillinge. Für einen quadratischen Quilt benötigte ich aber 25 Quadrate und so baute ich in die Mitte seine Initialen, die Vorlagen dafür lieferte Ula Lenz. Im gestickten Schneeball habe ich das Jahr und meine Initialen untergebracht.

Fertiggestellt habe ich den ca. 80 x 80 cm großen Quilt 2012.

Vierer-Blöckchen trimmen

Vierer-Blöckchen trimmen

Vierer-Blöcke sind allein schon schön und lassen sich vielfältig einsetzen. Häufig entstehen sie aber auch beim Nähen großer Blöcke, die man in Segmente aufteilt. Die werden erst getrimmt und dann weiter zusammengesetzt. Nur so ist gewährleistet, dass am Ende der ganze Block passt.

Das Vierer-Segment richte ich an der diagonalen Markierung meiner Schneidematte aus, dieser Schritt ist im Beitragsbild zu sehen.

Zum Einsatz kommt mein 15×15 cm großes Schneidelineal.

Zuerst wird gerechnet: Fertige Größe 10 x 10 cm = Zuschnitt 11,5 x 11,5 cm. Die 11,5 cm muss ich jetzt durch 2 teilen, ergibt 6,75 cm.

Nun kann ich das Lineal sauber ausrichten. Bei diesem diagonal geteilten Block wird die diagonale Linie auf dem Lineal an der Nahtlinie im Block ausgerichtet. Damit die Mitte nachher auch wirklich die Mitte ist, muss die  6,75 cm-Markierung mitten auf dem Lineal an den Mittelpunkt des Blocks angelegt werden.

Das blanke Lineal spieglt leider etwas, aber ich denke, es ist zu erkennen. Zuerst die rechte und obere Seite gegradigen. Danach den Block drehen. An die bereits begradigten Kanten kann man jetzt die beiden 11,5-cm Linien vom Lineal anlegen und die dritte und vierte Seite schneiden. Fertig ist das saubere 4er-Blöckchen.

Wenn der Vierer-Block waagerecht/senkrecht geteilt ist, wird die diagonale Markierung des Lineals auch durch den Mittelpunkt geführt. Das Ausrichten erfolgt aber an den waagerechten und senkrechten Nahtlinien, die bei 6,75 cm angelegt werden müssen.

 

Geometrische Blöcke passgenau zusammennähen

Geometrische Blöcke passgenau zusammennähen

Große geometrische Blöcke, wie z.B. Sterne, setzt man sektionsweise zusammen. Bei den zu verbindenden Einzelteilen muss man darauf achten, dass an den Teilen die Nahtzugaben einmal nach links und einmal nach rechts gelegt werden. Aus diesem Grund wird häufig empfohlen, die Nahtzugaben nicht nach jeder Naht zu bügeln, denn dann kann man sie bei Bedarf noch umlegen.

Auf dem Beitragsbild habe ich versucht, diesem Schritt zu fotografieren.

Wenn man einen großen Block gedanklich zerlegt, landet man z.B. bei einem Nine-Patch. Im folgenden Foto ist zu erkennen, wie sich bei einem solchen Nine-Patch auch die letzte Naht einfach legt, in dem die Nahtkanten ineinanderrutschen. Diese Stellen muss man beim Legen ertasten und danach mit Stecknadeln sichern, damit sie nicht wieder verrutschen.