Kategorie: Patchwork

Tischläufer New Hexagon 3

Tischläufer New Hexagon 3

Nachdem außer den ersten Hexagons nun auch die ersten Hintergrunddreiecke fertig sind, habe ich mal ausgelegt. Die Teile sind noch nicht zusammengenäht, weil der Transport dann schwierig wird. Bei dieser Technik nähe ich über Papier-/Pappschablonen. Und die bleiben solange drin, bis alle Seiten festgenäht sind. Das dauert also noch eine Weile und solange bleiben die Einzelteile Einzelteile.

Die Idee war, einen Farbverlauf zu gestalten. Der wird erst so richtig zu erkennen sein, wenn alle Hexagons genäht sind, aber einen ersten Eindruck bekommt man jetzt schon. Und solange nichts zusammengenäht ist, kann ich auch noch alles verschieben.

Die Frage der Hintergrundfarbe hat mich ein wenig beschäftigt. Hell wollte ich nicht, wir haben einen hellen Holztisch. Schwarz bringt die Fraben schön raus, war mir aber zu dunkel und traurig. Ich denke, das dunkle Blau ist eine gute Alternative.

So, nun muss ich neue Schablonen schneiden und Stoffe zusammenstellen, vorschneiden und das Spiel geht von vorne los, ich freue mich drauf.

Little Amsterdam

Little Amsterdam

Vor vier Jahren waren wir für ein paar Tage in Amsterdam. Da durfte ein Besuch bei de Haan en Wagenmakers natürlich nicht fehlen. Praktischerweise liegt gleich nebenan ein weiterer Patchworkladen, Birdblocks nennt er sich. Da fiel meinem Mann und mir gleich ein großer Wandbehang mit Amsterdam-Bezug ins Auge. Er heißt „Little Amsterdam“ und wurde von den „North Sea Quilters“ 2007 entworfen. Wir haben nur einen Augenblick überlegt und die Anleitung und ein kleines Päckchen mit typisch holländischen Mustern für Fenster und Ornamente gekauft. Alles andere wollte ich zuhause kaufen, kann ja nicht so schwierig sein – dachte ich. Das Problem ist nur, wenn ich das Original gesehen habe, gehen mir die Stoffe nicht mehr aus dem Kopf. Ich fand also nichts Passendes.

An diesem Punkt rettete mich eine Patchworkfreudin und lud mich zum Färben ein, sie brauchte auch gerade blaue Stoffe. Wir haben versucht, das Blau aus den Muster-Stoffen zu treffen und durch unterschiedliche Intensität Abstufungen geschaffen. Dann haben wir uns überlegt, türkis wäre eine gute Ergänzung und haben auch davon ein paar Abstufungen gefärbt. Damit hatte ich zwar die Stoffe für die Häuser, den Himmel und das Wasser, aber die Brücke – es wollte sich einfach nichts finden lassen.

Ein Jahr später führte uns unser Weg wieder nach Amsterdam. Ein paar Stunden nur, aber da wir ja gerade da gewesen waren, hatten wir Zeit, noch einmal in den Patchworkladen zu gehen. Die Damen konnten mit den Original-Stoffen auch nicht mehr dienen, aber sie wussten ja, worum es ging und konnten mir gute Alternativen anbieten. Glücklich zog ich von dannen.

Nachdem ich nun noch ein paar Jahre um die Stöffchen rumgeschlichen bin, habe ich mich jetzt entschlossen, mit diesem Projekt zu beginnen. Da ich keine Verwendung für einen 2×2 m großen Quilt habe, werde ich nur den inneren Block nähen, also die kleineren Häuser mit der Gracht und der Brücke.

Hallo, Baby!

Hallo, Baby!

Ein Quilt für…, nein, den Namen werde ich hier nicht verraten. Das wäre den Eltern sicher nicht recht. Ein Mädchen wurde geboren und ich konnte endlich die Tilda-Stoffe heraussuchen, die ich vor längerer Zeit gekauft hatte.

Erst beim Auseinanderfalten habe ich realisiert, wie klein die Zuschnitte sind. Eigentlich stand es auf der Banderole, aber Papier ist geduldig. Aus zwei mehr oder weniger kontrastreichen Stoffen haben ich zuerst die Windmühlen genäht. Deren Maß war dann die Grundlage für die Quadrate. Drei davon habe ich, um auch kleinere Stoffstücke verbrauchen zu können, noch unterteilt.

Der Rand drumherum und der Binding-Streifen mussten natürlich auch gestückelt werden, aber das ist eben Patchwork.

Gequiltet habe ich mit der Maschine in parallelen Linien zu den Nähten, echoquilten sagt man dazu auch. Ich habe ein bauschiges Volumenvlies benutzt und finde den entstandenen Steppdecken-Charakter richtig gut.

Dies ist das erste Teil, das ich an einem Wochenende fertig gestellt habe – nun ja, die Decke ist nur ca. 80 x 100 cm groß, aber immerhin. Nun wünsche ich mir, dass mein Werk erst einmal der Mutti und später der Tochter gefällt, damit sie auch benutzt wird.

Rundes Deckchen 3

Rundes Deckchen 3

Meine kleine Frühlingsdecke (ca. 50 cm Durchmesser) ist fertig. Ich habe sie strahlenförmig im Nahtschatten gequiltet, dabei führt nur jede zweite Quiltnaht bis in die Spitze, das wäre mir in der Mitte sonst zu eng geworden.

Für die Einfassung habe ich einen gekauften Schrägstreifen verwendet, der sich artig in die Kurve gelegt hat, so dass ich ihn gut annähen konnte.

Die Vorlagen für die Bögen sind aus Carl Hentschs Buch New York Beauties und Flying Geese. Die bunten Stoffe habe ich mit Hilfe einer Freundin gefärbt. Das Deckchen habe ich komplett mit der Nähmaschine genäht und fotografiert habe ich auch.

Nun könnte der Frühing Einzug halten, ich bin vorbereitet.

Sudoku-Quilt 4

Sudoku-Quilt 4

Nach und nach sind die acht weiteren 9er Blöcke entstanden. Mit den Zwischenstreifen sind die nun schon 33×33 cm groß, es wird also ein stattlicher Wandbehang. Ursprüglich wollte ich auch noch einen Rand drumherum nähen, aber damit wäre er dann so groß geworden, dass ich ihn nicht mehr hätte hängen können. Außerdem hat meine Sudoku-Vorlage ja auch keinen extra Rand. Deswegen habe ich letzten Endes zwischen den 9er-Blöcken und einmal drumherum einen breiten, dunkleren Zwischen-/Randstreifen gesetzt. So sieht das fertige Top jetzt aus.

Rückseitenstoff und Vlies liegen schon bereit, demnächst geht es ans Quilten.

Sudoku Quilt 3

Sudoku Quilt 3

An diesem Projekt habe ich fleißig weitergearbeitet. Nun sind alle Blöckchen genäht. Kurze Erklärung, ein Sudoku besteht aus 9×9 Feldern, in jeder Zeile und Spalte und in jedem 9er-Feld darf jede Zahl nur einmal vorkommen. Hier gibt es statt der Zahlen Blöcke. Also 9×9 Blöcke, jeder 10×10 cm groß.

Nächste Aufgabe war nun, aus den einzelnen Blöckchen die 9er-Blöcke für das fertige Sudoku zusammen zu setzen. Als Vorlage habe ich ein vor längerer Zeit gelöstes Rätsel genommen. Das Kästchenmuster eines Sudokus wird durch die Zwischenstreifen dargestellt.

Das erste von den 9 Feldern ist fertig, der Rest folgt bald.

Rundes Deckchen 2

Rundes Deckchen 2

Nun ging es ans Nähen. Zuerst habe ich alle Bögen auf Papier genäht und sauber auf 1/4 Inch Nahtzugabe getrimmt. Dabei habe ich immer schön aufgepasst, dass meine ausgedachte Un-Ordnung erhalten blieb. Und dann lag sie vor mir – und ich habe ganz schnell Ordnung gemacht.


Jetzt habe ich das Top zusammengenäht. Dafür habe ich erst die Viertel zusammengesetzt. Dabei war sehr hilfreich, dass die Macher des Buches sich schon beim Erstellen der Vorlagen Gedanken über das Zusammennähen gemacht haben. Sie haben nämlich auf die Reihenfolge beim Nähen der PP-Bögen geachtet. Und deswegen laufen die Nahtzugaben der Bögen in entgegengesetzte Richtungen. Also z.B. beim inneren nach links und beim zweiten dann nach rechts, beim äußeren wieder nach links. Genial, denn beim Zusammensetzten der Bögen „klicken“ die Nahtzugaben ein und alles sitzt perfekt. Danke!

Je zwei Viertelkreise habe ich zu einen Halbkreis zusammengesetzt und diese beiden dann zum ganzen Kreis.

Ein frühlingsfrisches Top liegt nun zum Quilten bereit.

Sudoku-Quilt 2

Sudoku-Quilt 2

Die ersten Blöckchen habe ich genäht. Einige gehen ruckzuck und andere dauern etwas – sehr viel – länger. Aber es macht Spaß, was sicher auch an den frühlingsfrischen Farben liegt, die kann man in unserem trüben Winter gut gebrauchen.

Bei diesem Projekt heißt es gut Ordnung halten, damit das Rätsel am Ende auch richtig gelöst ist. Deswegen verpacke ich die fertigen Blöcke gleich in Tüten und achte darauf, dass auch ihre Nummer festgesteckt ist.

 

Tischläufer New Hexagon 2

Tischläufer New Hexagon 2

Mein „Unterwegs-Projekt“ geht auch weiter. Zwei Blöcke habe ich fertig genäht.

Links daneben liegt ein weiterer, für den ich bisher die Schablonen und Stoffstückchen zugeschnitten habe.

Der vierte ist geheftet. Es sind ein paar Segemente von der linken Seite zu sehen. Hier ist gut zu erkennen, dass ich nur durch den Stoff geheftet habe, damit ich die Schablonen später entfernen und wieder verwenden kann. Diese Technik habe ich vor vielen Jahren in einem Kurs von Regina Grewe gelernt und benutze sie seitdem für das English-Paper-Piecing. Umgedreht sehen die Segmente dann schon ganz ordentlich aus und warten auf das Zusammennähen – das nächste Gruppentreffen kommt bestimmt.

Rundes Deckchen 1

Rundes Deckchen 1

Für einen kleinen, runden Glastisch brauche ich ein neues Deckchen. In seinem Buch „New York Beauties & Flying Geese“ stellt Carl Hentsch auch runde Kissenbezüge vor. Da sie in der richtigen Größe sind, habe ich mir die vorgeschlagenen Blöcke aus dem Buch kopiert und angefangen, mein Deckchen zusammenzustellen. Das Ergebnis ist im oberen Bild zu sehen.

Einen solchen Farbverlauf hatte ich schon vor Augen, als ich im Sommer zusammen mit zwei Freundinnen Stoffe gefärbt habe, deswegen kommen die jetzt zum Einsatz. Da ich relativ kleine Stücke gefärbt hatte, habe ich mir auch Zuschneideschablonen angefertigt. Damit konnte ich den Zuschnitt ausprobieren und war sicher, dass das Stückchen Stoff auch ausreicht. Es hat viele Stunden gedauert, bis ich alle Stoffstückchen zugeschnitten hatte. Damit nichts wieder durcheinander kommt, habe ich sie auf die PP-Vorlagen gesteckt.

Von dem Ergebns war ich dann aber doch enttäuscht. Das war sogar mir „zu ordentlich“! Daraufhin habe ich die vorbereiteten Segmente noch ein paar Mal durcheinandergemischt.

Jetzt gefällt es mir und ich muss es nur noch nähen. Die Viertelkreis-Bögen werden auf Papier genäht und dann, wie schon beim NewYorkBeauty im letzten Jahr geübt, erst zu Viertelkreisen und dann zum Ganzen zusammengesetzt.

Da ich jede Menge Stoffe gefärbt hatte, habe ich mich auch für eine gepatchte Rückseite entschieden. Sie wird aus Viertelkreis-Bögen zusammengesetzt, die ich in zur Vorderseite passenden Farben zugeschnitten habe.

Damit mir nichts durcheinander kommt, habe ich die Segmente beschriftet und jeweils Viertelkreise in eine Tüte gesteckt.