Autor: Helga Kamjunke

Marktkorb II

Marktkorb II

So sieht es aus, wenn nach einem langen Nähtag alle Streifen mit der Vlies-Füllung auf den Futterstoff aufgenäht sind und der Korb schon mal zur Runde geschlossen ist.

 

Es fehlen nur noch der Boden, die Griffe und die obere Einfassung, er ist also fast fertig…. Bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis ich Euch den fertigen Korb zeigen kann.

Er ist ganz schön groß geworden. Inzwischen kam mir die Idee, den Korb nicht rund, sondern oval fertig zu stellen, denn dann passt er in meinen Fahrrad-Korb.

Neue Projekte schieben sich in den Blick

Neue Projekte schieben sich in den Blick

In meiner Werkstatt hängen zwei Projekte, deren Tops schon fertig sind, entstanden in der „Vor-Blog-Zeit“. Beide warten auf das Quilten und ihre Fertigstellung.

New-York-Beauties standen lange auf meiner Wunsch- und/oder To-do-Liste. Auch hier war es eine Freundin, die den Anstoß gab, es jetzt gemeinsam anzugehen. Die Paper-Piecing-Vorlagen haben wir von Ula Lenz‘ Seite heruntergeladen. Die gepachten Bögen mit den Zacken werden auf Papier genäht und mit NZG sauber ausgeschnitten. Die Rundungen werden ebenfalls mit NZG sorgfältig ausgeschnitten und nach der Anleitung von Susanne Neuhauser an die PP-Teile angenäht. Beides hat super geklappt und ich freue mich schon jetzt an dem fertigen Top. Denn noch hängt es bei mir, wenn der Wandbehang fertig ist, möchte mein Mann ihn gerne in seinem Büro aufhängen.

Daneben ist eine deutlich kleinere Arbeit zu erkennen. Vor längerer Zeit gab es im Internet ein Handnäh-Projekt „Building Houses from Scraps“. Es gibt Patcherinnen, die es geschafft haben, 365 Blöckchen zu nähen und einen großen Quilt fertigzustellen. Ich habe nur ein paar geschafft und beschlossen, Handnähen mit Running-Stitch ist nicht meine Methode. Was tun mit diesen wenigen Häusern, in denen ja auch Arbeit steckt. Ich habe mich für einen kleinen Begrüßungsquilt, der nach Fertigstellung neben unserer Haustür hängen wird, entschieden. Ergänzt habe ich mit auf Papier genähten Bäumen und Tannen nach eigenen Ideen. Und damit alle Besucher wissen, wer in dem Haus wohnt, habe ich mit Buchstaben aus einem Alphabet von Ula Lenz unseren Namen hineingeschrieben.

 

 

Quiltige Gilde-Sommertour II

Quiltige Gilde-Sommertour II

Da war ich zu langsam oder bin zu spät eingestiegen. Die Auflösung ist bekannt gegeben und ich habe das Projekt beim Stand „fertig zum Quilten“ unterbrochen. Hoffentlich habe ich an alles Material und Handwerkzeug gedacht, damit ich an dem Täschchen unterwegs weiter arbeiten kann – das ist für mich der Sinn von Handnähprojekten.

 

Wiener Walzer – es geht voran

Wiener Walzer – es geht voran

Es geht langsam voran, vier kleine Blöckchen habe ich inzwischen gequiltet.

Außer den Blöckchen quilte ich im ersten Schritt die roten Mittelstreifen. Erst danach kommen die Hintergrund-Dreiecke dran.

Es macht mir viel Spaß, wird aber noch ein Weilchen dauern, bis ich Euch den fertigen Quilt zeigen kann.

Marktkorb I

Marktkorb I

Neulich, der Nähtag bei den Pinnau-Quiltern stand vor der Tür. Eigentlich sollte/wollte jede nähen, was sie so angefangen hatte und was endlich mal fertig werden sollte. Und dann kam eine und sagte, sie nähe einen Marktkorb. Schon waren alle guten Vorsätze vergessen, denn den wollte ich auch schon lange haben.

Also habe ich das Material zusammengesucht. Lange lag die Rolle mit den 10-cm-Zuschnitten als Deko in der Werkstadt, nun wurden die Streifen in passende Stücke zerschnitten. Aus den übrig gebliebenen werde ich später eine „Tasche in der Tasche“ nähen, in der ich Schlüssel, Geld und Handy lassen kann. Ein passender Futterstoff fand sich auch, nur das Original-Vlies hatte ich nicht vorrätig. So habe ich viele gesammelte Reststücke zugeschnitten, die ich zusammengerollt einnähen werde. Das schwarz-weiße Webbändchen wird in dem Korb auch seinen Platz finden. Wo, weiß ich allerdings noch nicht.

 

EPP-Schablonen aufbewahren

EPP-Schablonen aufbewahren

Habt Ihr Euch auch schon mal gefragt, wozu man diese kleinen Satinbändchen benutzen kann, nachdem wir sie aus den Jacken, Blusen oder Schals herausgeschnitten haben. Welche Bändchen? Na die, die die Hersteller einnähen, damit die Teile nicht so schnell vom Bügel rutschen und die bein Tragen entweder herausgucken oder kratzen und pieksen. Also eigentlich überflüssig, aber zum Wegwerfen viel zu schade.

Beim Hantieren mit den Hexagon-Schablonen kam mir eine Idee. Flugs waren die herausgelösten Schablonen auf ein Bändchen gefädelt, Knoten rein und schon war Ordnung auf dem Tisch.

 

Ich habe noch ganz viele von den Bändchen, ich kann ja nichts wegwerfen….

 

 

Hexagone mit Lineal und Rollschneider zuschneiden

Hexagone mit Lineal und Rollschneider zuschneiden

Das fertig zugeschnittene Hexagon soll eine Länge von 5 cm von Spitze zu Spitze haben. Daraus folgt, dass der Stoffverbrauch 7 x 6 cm beträgt.

Also schneide ich mit Lineal und Rollschneider Streifen von 7 cm Höhe und daraus Stücke mit 6 cm Breite (hier zum besseren Verständnis auf der rechten Stoffseite).

         

Diese Zuschnitte drehe ich anschließend auf die linke Stoffseite und lege ich meine Hexagon-Schablone darauf. Nun nehme ich mein Lineal zur Hand und lege es mit 1 cm Nahtzugabe an die Schablone. Die überstehenden Spitzen schneide ich mit dem Rollschneider ab und habe mein Hexagon-Stoff-Stück, um es um die Schablone zu legen/heften.

         

Wer sich traut, kann auf diese Art locker 4 oder mehr Stofflagen zuschneiden.

 

Quiltige Gilde-Sommertour 2017

Quiltige Gilde-Sommertour 2017

Dieses Jahr hat die Patchwork Gilde zu einer Quiltigen Sommertour eingeladen. Es handelt sich um ein kleines Handnäh-Projekt in EPP-Technik, also Nähen über Papier-Schablonen, hier nur Hexagons.

So eine Kleinigkeit zwischendurch ist ja ganz nett und deswegen habe ich mein Material zusammengesucht, fange an und bin gespannt, was dabei am Ende herauskommt. Das weiß ich nämlich noch nicht, die Arbeitsschritte werden nach und nach veröffentlicht.

 

Wer noch einsteigen möchte, hier geht es zu der Anleitung für jedermann https://www.patchworkgilde.de/lehren-lernen/anleitungen/anleitungen-fuer-alle/quiltige-gilde-sommertour-2017-hexagone-alles-hand.

Nach der Fertigstellung wird die Anleitung in den Mitgliederbereich verlagert.

 

Fäden verbinden

Fäden verbinden

Beim Stricken und Häkeln verbinde ich Fäden auf folgende Art und Weise.

Für eine bessere Darstellung habe ich verschiedenfarbiges Garn verwendet.

An Fadenende (des aufgebrauchten Knäuls) und Fadenanfang (des neuen Knäuls) trenne ich auf ca. 20 cm die Einzelfäden voneinander.

Dafür drehe ich den ganzen Faden an der Stelle entgegen seiner Verzwirnung bis ich die Einzelfäden erkenne. Bei einer geraden Anzahl trenne ich genau in der Mitte, bei ungeraden habe ich einmal mehr und einmal weniger Fäden. Von der kleinen Lücke im Originalfaden werden die Einzelfäden vorsichtig bis zum Fadenende voneinander getrennt. Dabei aufpassen, dass sie sich nicht gleich wieder umeinanderwickeln.

Je eine Hälfte der beiden getrennten Fäden lege ich jetzt so hin, dass sich die beiden Enden „anschauen“ und lege sie nebeneinander. Die Teilfäden bleiben nebeneinander liegen, aber der Abstand zwischen den beiden ganzen Fäden wird danach auf maximal 10 cm verkürzt.

Die beiden Teilfäden werden nun wieder verzwirnt. Dafür den einen mehrmals um den anderen wickeln. Das wird natürlich nicht so fest, als wenn es eine Maschine gemacht hätte, reicht aber für unsere Zwecke. Nun liegt der verzwirnte Faden vor uns. Die losen Enden werden beim Drüberstricken oder -häkeln auf die linke Seite der Arbeit gelegt und bei der Fertigstellung beim Vernähen zusammen einmal  durchgezogen.

Auf diesem Wege vermeide ich Knoten, extrem dicke Stellen beim Zusammenstricken zweier ganzer Fäden und beim Vernähen, wenn man lose hängende Fäden mehrfach hin und her vernähen muss.

Wenn unterschiedlich viele Einzelfäden verzwirnt werden müssen, versuche ich, möglichst nahe an die Anzahl der ganzen Fäden zukommen. Das ist bei dreifach-Garn einfach, dann nehme ich einmal einen und einmal zwei und habe wieder drei. Bei mehrfach-Garnen mit anderen Anzahlen muss man schauen, wie es am besten passt. An der neu verzwirnten Steller eher weniger als davor und danach. Wichtig ist, dass an Ende kein Einzelfaden über ist und lose rumhängt.

 

Wiener Walzer – Erste Stiche

Wiener Walzer – Erste Stiche

Das erste Blöckchen ist gequiltet.

 

Wegen der vielen Nahtzgaben tue ich mich schwer, aber das wird schon noch.

Mein Plan sieht vor, zuerst die Blöckchen und die roten Streifen im Rahmen zu quilten. Danach die hellen Hintergrund-Dreiecke. Dazu brauche ich dann keinen Rahmen mehr, weil sie rundherum schon befestig sind. Darauf freue ich mich am meisten, denn so quilte ich am liebsten.