Kategorie: Stricken

Socken Norwegen 2

Socken Norwegen 2

An diesem Projekt bin ich „um die Ecke“ rum.

Seit vielen Jahren stricke ich die Jo-Jo- oder Bumerang-Ferse. Dabei werden in der ersten Hälfte die Reihen verkürzt und in der zweiten Hälfte wieder verlängert. Das ergibt dann die diagonale Linie. Damit es beim Wenden keine Löcher gibt, wird mit gedoppelten Maschen gearbeitet. Das liest sich zuerst alles ziemlich kompliziert. Ist es aber gar nicht und mir gefällt das Ergebnis.

Weiter geht es jetzt mit der Fleißarbeit. Der Fuß wird solange geradeaus weitergestrickt, bis der kleine Zeh mit reinpasst. Dann kommt die Spitze.

 

Jacke Zoraya 3

Jacke Zoraya 3

Inzwischen habe ich den Mustersatz für die Passe zweimal wiederholt und bin neugierig, ob das jetzt reicht. Damit die Jacke sich mal ganz ausdehnen kann, habe ich jedes der 5 Teile (Vorderteil links, Ärmel links, Rückenteil, Ärmel rechts und Vorderteil rechts) auf eine eigene Nadel gestrickt. Diese habe ich sorgfältig mit den Kappen verschlossen, damit mir keine Maschen verloren gehen. So sieht das nun aus.

Sieht doch gut aus – dachte ich, bis ich das Teil um meine Schultern legte. Es reicht nicht, der Armausschnitt ist noch zu eng. Ich muss also weiter zunehmen, aber nur noch einen halben Mustersatz. Und das bedeutet dann, dass ich bei der Fortsetzung genau hinschauen muss, damit ich den Anschluss für die weiteren Schritt finde.

Socken Norwegen 1

Socken Norwegen 1

Ganz leise hat sich ein neues Projekt in meine Werkstatt geschlichen. Immer, wenn ich unterwegs bin und mir die anderen Strickprojekte zu aufwändig sind, arbeite ich an Socken. Zu diesen gibt es eine Geschichte. Das Garn ist von Regia, einer deutschen Garn-Firma. Da das Design aber von Norwegern erdacht wurde, ist es mir im Sonmmerurlaub in Trondheim begegnet und ich habe es als Andenken gekauft und zurück nach Deutschland gebracht.

Es ist mein erster Versuch mit diesem speziellen Garn. Ein Stück gelber Faden markiert Anfang der ersten und zweiten Socke, so dass beide wirklich gleich werden sollen – ich bin sehr gespannt. Mir ist es wichtig, dass die beiden Socken annähernd gleich aussehen und es ist bei manchen Garnen wirklich schwer, den Anfang für die zweite richtig zu bestimmen.

Kurz-Ärmelschal Étoîle 7

Kurz-Ärmelschal Étoîle 7

Fertig gestrickt und für praktisch befunden!

Man schlüpft durch die Ärmel und der Schal schmiegt sich um Nacken , Schultern und Rücken. Und er bleibt da auch, verrutscht ncht. Danke Birgit Freyer für Idee und Anleitung.

So ganz richtig fertig bin ich noch nicht, lauwarm auswaschen und spannen steht noch an. Aber im Moment ist dafür kein Platz, das muss noch warten. Aber ich kann ihn auch so benutzen – brauche ich nur gerade nicht, wir haben Sommer. Hier noch die Rückenansicht.

Kurz-Ärmel-Schal 4

Kurz-Ärmel-Schal 4

Das Rückenteil ist endlich lang genug gewesen. Nachdem das Teil zur Runde geschlossen war, habe ich die Spitze gestrickt.

Der rechte Ärmel ist fertig und jetzt ist zu erkennen, wohin die Reise geht.

Im nächsten Schritt werde ich die Maschen aus dem provisorischen Anschlag aufschlingen und auch den linken Ärmel in Runden stricken.

Lace-Stricken auf einem Nadelspiel geht nicht, die Gefahr ist zu groß, dass Nadeln herausrutschen. Also habe ich das 40-cm-Seil an meine Nadelspitzen geschraubt. Aber das war ein ziemlicher Krampf, weil ich nur die normalen Spitzen habe. Für die andere Jacke, die ich in Arbeit habe, werde ich mir auf jeden Fall noch kurze Spitzen kaufen müssen.

Ein ganz langes Seil mit den normalen Nadelnspitzen werde ich brauchen, wenn ich die beiden Seiten des Rückenteils aufschlinge. Denn um die ganze Öffnung, die oben zu sehen ist, wird ebenfalls die Spitze gestrickt. Bei solchen Aktionen schaue ich immer zweimal hin, damit bei allen Spitzen die rechten Seiten außen liegen.

Ärmelschal 3

Ärmelschal 3

Das Rückenteil wächst, ist aber immer noch nicht lang genug.

Im Hintergrund ist zu sehen, was mich im Moment beschäftigt und mir nur abends noch ein wenig Zeit zum Handarbeiten lässt. Für das Patchwork-Treffen habe ich schon Quilts, Leisten und anderes Material zusammen gesucht. Heute geht es weiter mit den Vorbereitungen.

Jacke Zoraya 2

Jacke Zoraya 2

Wie zu befürchten stand, hänge ich schon hinterher. Ich mache einfach zu viel gleichzeitig.

Nach dem aufwändigen Muster habe ich, wie angekündigt, auf die einfachere Variante gewechselt. Das Streifenmuster geht mir gut von der Hand, weil es schön regelmäßig ist.  Der blaue Faden ist eine Sicherheitsleine. Wenn eine Masche verloren geht, fällt sie nur bis zum Faden und nicht bis zum Anfang. So eine Leine werde ich auch noch in die Reihe ziehen, die jetzt auf der Nadel ist. Denn einen Mustersatz habe ich fertig.

Nun ist die Frage, wieviele Wiederholungen muss ich noch stricken? Zum Vergliech habe ich mir einen Pullover herausgesucht, den ich vor vielen Jahren im Raglan-Schnitt gestrickt habe, allerdings von unten nach oben. Puh, da fehlt ja noch einiges.

Also vielleicht doch lieber eine Jacke, allerdings gekauft.

Sieht auch noch nicht viel besser aus. Es hilft also nichts, ich muss weiter an der Passe stricken und noch fleißig aufnehmen, während meine Mitstrickerinnen schon die Ärmelmaschen stillgelegt haben und an den Vorder- und Rückenteilen arbeiten. Ich werde mir den Spaß nicht verderben lassen, fleißig die folgenden Anleitungsschritte sammeln und irgendwann auch fertig werden. Der nächste Urlaub kommt bestimmt.

 

Jacke Zoraya 1

Jacke Zoraya 1

Das Geheimnis ist gelüftet. Wir stricken nach Birgit Freyers Anleitung eine Jacke in der RVO-Methode. Was das ist? Ein „Raglan Von Oben“. Der Raglan-Schnitt ist der mit den schrägen Nähten im Schulterbereich. Von oben bedeutet, dass man am Halsausschnitt beginnt und sich nach unten arbeitet. An den Schrägen wird so lange zugenommen, bis die gewünschte Weite erreicht ist. Jetzt wird die Arbeit in Vorderteile, Rückenteil und Ärmel geteilt und weiter gestrickt. Jederzeit, evtl. in Abhängigkeit vom Mustersatz, kann die Arbeit beendet oder verlängert werden.

Nachdem ich schon mehrere Tücher und Schals nach Brigits Anleitungen gestrickt habe, wollte ich schon länger gerne so eine Lace-Jacke haben. Irgendwie komisch, es ist in diesem Jahr nun schon die zweite Arbeit, die schon länger auf meiner Wunschliste stand. Und weil jemand anderes die Vorlagen liefert, wird sie nun umgesetzt. Ich freue mich und habe auch wieder Spaß dabei. Da es aber mein erster RVO ist, werde ich doch die einfachere Variante stricken. Der Anfang hat mich schon gefordert und ich möchte fertig werden und kein weiteres Dauer-Projekt starten.

Ärmel-Schal 1

Ärmel-Schal 1

Der Sommer naht und mit ihm die Lust auf ein neues sommerliches Strickprojekt. Obwohl die anderen nicht fertig sind, aber wer will schon im Sommer mit Wolle hantieren, ist doch viel zu warm.

Die Wahl fiel auf das Modell „Etoile“ von Birgit Freyer. Das Garn ist eine Baumwoll-Mischung, die ich neulich in St.Peter-Ording erstanden habe.

Der Anfang ist gemacht.

Mit dem braunen Garn habe ich einen provisorischen Anschlag aus Luftmaschen gehäkelt. Das ist erforderlich, weil später auch an der Seite weitergestrickt werden soll. Dabei wird die Luftmaschenkette wieder aufgelöst und es gibt einen fast unsichtbaren Übergang.

Nun muss ich ein ziemlich langes Ende geradeaus hochstricken.