Autor: Helga Kamjunke

Gilde-Winter-Mystery-Tour 2021

Gilde-Winter-Mystery-Tour 2021

Auch dieses Jahr hat die Patchwork Gilde Deutschland e.V. zu einer kleinen Winter-Mystery-Reise eingeladen, vielen Dank!

Die Materialliste stellte mich mal wieder vor Herausforderungen, denn gequiltete Reste habe ich nicht. Ich schneide meine Arbeiten nicht nach dem Quilten in eine neue Form. Darin unterscheide ich mich wohl von den Künstlerinnen. Aber halt, da unter dem Zuschneidetisch da liegen doch…

Richtig, da liegen sie, meine „Probelappen“ vom Freihandquilten. Für deren Verwendung hatte ich zwar mal eine Idee, aber umgesetzt habe ich sie nicht. Also kommen davon jetzt die ersten Teile unter den Rollschneider. Das Ergebnis ist oben im Beitragsbild zu sehen.

Wie bei Mysteries so üblich, kommt die Anleitung häppchenweise, lange Zeit tappte ich im Dunkeln. Aber dann sah es so aus.

Die Figur sollte Haare aus Schrägband bekommen, das gefiel mir nicht. Also habe in der Box mit den Satin-Bändchen gesucht und eines gefunden. Aber das war zu kurz. Macht ja nichts, wir sollen ja kreativ sein. Also hat meine Figur eben einen flotten Kurzhaarschnitt. Aber da fehlt dann noch was. Aus einem mit Vlies verstäkten Stoffrest habe ich zwei Ohren ausgeschnitten und diese zusätzlich zu Armen und Beinen angeheftet, damit sie beim Nähen an Ort und Stelle bleiben.

Getauft hatte Barbara Lange die Figur schon, ich habe ihr nur einen Nachnamen gegeben, darf ich vorstellen: Locky von Helka

Ein netter Spaß, wird aber bestimmt nicht meine Lieblingsbeschäftigung.

MugRugs – Überraschung 1

MugRugs – Überraschung 1

Häufiger tauchte schon der Begriff Restekiste auf. Was ist das, wofür brauche ich das?

PatchworkerInnen negen dazu, alles zu sammeln. Aus dem kleinsten Fitzelchen Stoff kann ja noch mal was werden. Eigentlich wollte ich das nicht, habe mich bemüht, projektorientiert zu kaufen, trotzdem hatte ich nach fast jeden fertigen Teil dann doch Reste. Zu klein für die großen Stoffkisten, zu groß zum Wegwerfen. Relativ früh bekam ich einen wertvollen Tipp. Wann und wo genau das war, lässte sich nicht mehr rekonstruieren. Aber es war genial einfach, die Tippgeberin sammelte ihre Reste farblich sortiert in den abgewaschenen Plastikschalen, in denen im Supermarkt Obst und Gemüse angeboten wurde. Da waren vor ein paar Jahren noch deutlich stabilere in Gebrauch. Das habe ich von Anfang an so gemacht.

Meine Restekiste ist also eigentlich ein Fach im Regal, in das ich all die Schalen gestapelt hineinstelle, zu sehen oben im Beitragsbild.

Wenn es an das Verarbeiten der Reste geht, hole ich all die Schalen herraus und stelle sie offen auf den Tisch vor mich hin.

So ganz ziellos sollte die Aktion Restekiste dann aber nicht sein und so habe ich mich an eine Idee gemacht, die mir schon länger im Kopf herum schwirrt. Wie ich früher schon erwähnt habe, engagiere ich mich bei der Aktion „Preemiequilts – Minis für Minis“. Die MitarbeiterInnen der Station, die ich betreue, verteilen die kleinen Quilts an die zu früh geborenen Babys, aber behalten dürfen sie ja keine.

Das will ich jetzt ändern und für jede/jeden eine ganz kleine Decke nähen, die nennen wir MugRugs. Auf Deutsch Becherteppiche, also etwas größer als ein Untersetzer, aber kleiner als ein Tischset. Üblicherweise rechteckig, eine Hälfte gepacht, die andere aus einem schönen Stoff.

Die Vorlagen für die 12-cm-Blöcke entnehme ich dem E-Book 36-Tage-36 Blöcke von CountryRoseQuilts. Genäht wird auf Papier, ideal für kleine Reste.

Am längsten dauert es, die Stoffe zusammen zu suchen. Ich beginne mit dem Musterstoff und suche dazu die passenden, aus denen ich die Blöcke nähen will. Dazu dann immer auch gleich eine Rückseite heraussuchen.

Links im Bild liegt die Stoffauswahl zu dem Stoff mit den Schuhen bereit. In der Mitte ist ein weiterer Block vorbereitet, dieses Mal in Türkis und Lila. Oben liegen die zugeschnittenen Stoffstücke, unten der Motivstoff. Rechts daneben liegt ein fertiger MugRug aus dem gleichen Motivstoff, aber mit einen anderen Blöcken dazu. Wie gesagt, 36 verschiedene habe ich zur Verfügung, da soll es keine doppelten geben.

Klapptasche

Klapptasche

Und wieder hat es ein schon lange vorbereitetes Projekt endlich an die Nähmaschine geschafft. Die Stoffe gehören noch zu den „modernen“, aus denen ich z.B. auch die Sommertasche aus dem vorletzten Jahr genäht habe.

Dieser Schnitt ist von Sew Simple, danke Sabine. Da kein H250 zur Hand war, habe ich H630 genommen, damit ist die Tasche etwas voluminöser geworden. Den Träger habe ich ohne D-Ringe direkt auf die Taschen genäht. Und ebenfalls geändert habe ich den Mechanismus, der die Teile zusammenhält. Sabine benutzt Magnete, ich habe auf der handmade in Delmenhorst, das war dann wahrscheinlich schon 2018, bei Stofflichkeiten.de LOXX-Sicherheitsverschlüsse erstanden.

Aber alles andere habe ich nach Sabines Anleitung gemacht und irgendwann sah es so aus.

Die vier Reißverschlüsse lassen die vier Tachen erahnen, rechts und links außen hängen die Innentaschen der beiden großen äußeren Taschen heraus. Der ganze Schlauch muss jetzt gewendet werden. Dann noch ein paar Restarbeiten und nun schaut es fast aus wie eine Tasche.

Zu sehen hier auf der offenen Tasche einer der beiden Verschlüsse, die ich nun durch all die vielen Stofflagen stecken sollte. Er ist ganz schön dick und ich traute mich nicht so recht daran, so ein großes Loch zu arbeiten und womit überhaupt? Das ganze dann an jeder Ecke, also viermal? Da habe bei Frau Thurow von Stofflichkeiten nachgefragt. Mit ihren Tipps ging es an einem ruhigen Sonntagvormittag problemlos, vielen Dank!

Das ist sie nun, meine neue Klapptasche. An zwei Taschen komme ich jederzeit heran, die beiden anderen verstecken sich im Inneren. Sie ist ca. 20 x 25 cm groß und freut sich auf ihren ersten Einsatz.

Das Geheimnis des Sicherheitsverschlusses wird hier nicht verraten.

Schal „Marling im Rhythmus“ 1

Schal „Marling im Rhythmus“ 1

Auf der Stricknadel habe ich nun einen Schal, mal etwas zum Entspannen. Ganz ohne Hinschauen geht das zwar auch nicht, es sind aber nur rechte und linke Maschen, Zu- und Abnahmen an den Rändern, alles ganz regelmäßig.

Designerin ist Britta Kremke von Kremke Soul Wool, erstanden habe ich das Cobweb Lace Garnpaket in ihrem Online-Shop Schmeichelgarne.de.

Dieses Mal muss ich mir den Farbverlauf selbermachen. Dafür sollte ich aus den gelieferten fünf Spulen fünfzehn machen. Also haben wir Pappkerne von Küchen- und Toilettenppaier gesammelt. Als die benötigte Anzahl stimmte, habe ich mich an zwei Abenden hingesetzt und das dünne Garn umgewickelt, die Küchenwaage stets im Blick.

Und dann konnte ich endlich loslegen. Immer mit drei Fäden gleichzeitig. In regelmäßigen Abständen wird je einer davon gegen einen anderen ausgetauscht. So entstehen die sanften Übergänge.

Fast zwei Meter lang soll er werden, das wird wohl noch etwas dauern.

Kleines Deckchen „Herzflimmern“

Kleines Deckchen „Herzflimmern“

Kurz vor dem Valentinstag hat Regina Grewe uns ein paar tanzende Herzen zum Nähen auf Papier geschenkt – vielen Dank!

Vier davon habe ich in Regenbogenfarben genäht und zu einem kleinen, ca. 30 x 30 cm großen, Deckchen zusammengefügt. Reginas Namen „Herzflimmern“ habe ich einfach übernommen.

Für diese kleine Arbeit habe ich Stoffe aus der Restekiste verwendet. Sie sollte Farbe in unseren kalten und grauen Winter bringen. Deswegen habe ich mich auch für ein farbiges Binding entschieden.

Die Farbwechsel sollten schon genau passen und deswegen habe ich die Länge der Streifen genau ausgemessen und den Streifen vor dem Annähen zum Ring geschlossen. Das Nähen der Ecken ist ein wenig friemelig, aber das Ergebnis zählt.

Deckchen Herzflimmern auf PP-Vorlagen von Regina Grewe mit der Nähmaschine genäht und handgequiltet.

Schönes Valentinstags-Wochenende!

Lasagne 3

Lasagne 3

So viele Quadrate aus zwei Dreiecken. Das müsste doch locker für eine Kissenplatte reichen- dachte ich. Weit gefehlt.

55 Streifen hatte ich zusammengenäht. Also 54 geteilte Quadrate. Die musste ich ersteinmal bügeln und trimmen. Aus den ursprünglich 6,5 cm breiten Streifen wurden Quadrate mit 4 cm Kantenlänge, zusammengenäht also nur noch 2,5 cm. Jeweils 4 davon habe ich zu Windmühlen verarbeitet, die nun wieder netto 5, mit Nahtzugabe also 6,5 cm hatten und zu den restlichen Streifen passten.

13 Windmühlen hatte ich, die Kissenplatte sollte 50 x 50 cm groß werden, ich wollte ja die große Decke hineinpacken. Ich brauchte also 10 x 10 Quadrate á 5 x 5 cm, 100 minus 13 – da fehlen wohl noch einige.

An diesem Punkt des Projektes hatte ich eigentlich keine Lust mehr, das würde mich ewig viel Zeit kosten. Aber auf der anderen Seite passen diese Stoffe so gar nicht zu all meinen anderen, was sollte also daraus werden? Und wegwerfen, dafür stecke schon zu viel Arbeit drin. Also bin ich ganz tief in meine Restekisten gestiegen und habe geschnippelt. An Ende waren die 100 Quadrate zusammen und ich konnte sie zur Kissenplatte zusammennähen.

Aus nur 9 Teilen habe ich anschließend die Rückseite genäht, Vorderseite mit Vlies und Rückseite verstürzt und die Kissenplatte gequiltet.

Die passte sehr gut unter die Nähmaschine und ich habe Quadrate gequiltet, einen Viertel Inch innen neben den Nähten, damit es mit der äußeren Runde, knappkantig abgesteppt, zusammenpasste.

Um das Quilting der großen Decke nicht zu stören, habe ich die Kissenplatte danach mit der Hand auf die Rückseite genäht und sie freudig hineingepackt.

Wer mich kennt, ahnt, dass das Ergebnis mich nicht befriedigt hat. Woran mag es liegen? Ich kann nur Vermutungen anstellen. Zu einem liegt es wohl an dem Vlies, das sich nicht bauscht und „stopfen“ lässt. Zum anderen habe ich die Öffnung an die Außenseite verlegt. In der Anleitung stand, man sollte die obere, innere Seite offen lassen. Aber das erschien mir unpraktisch, ich will mich doch nicht mit den Füßen in dem Kissen verheddern.

Also habe ich die Kissenplatte wieder abgetrennt und nun gehen eine kleine und eine große Decke getrennte Wege.

Ob das mit meinem Quillow noch mal was wird?

Lasagne 2

Lasagne 2

Nach den vielen kleinen Projekten im Dezember habe ich nun wieder die große Decke hervorgeholt. Da ich mich mit Namen immer schwer tue, bleibt sie ganz einfach „Lasagne“, nicht wirklich ein Name, sondern eher der Hinweis auf die geschichteten Streifen, die hier zum Ganzen wurden.

Das Top lag also fertig bereit und der Weihnachtsmann brachte mir das Buch „Walk 2.0“ von Jacquie Gering. Darin habe ich sofort geblättert und mit ein paar ihrer Tricks und Anregungen den Mut gefasst, das Riesentop – fast 140 x 210 cm – mit meiner kleinen Pfaff zu bearbeiten.

An einem windstilleren Tag hat mein Mann geholfen, die Lagen zu kleben. Hinterher war klar, dass es bei uns nie wirklich windstill ist, aber mit den kleinen Falten auf der Rückseite muss und kann ich gut leben.

Zuerst habe ich alle waagerechten Nähte gequiltet. Anschließend quer dazu Zick-Zack-Linien. Das ergibt das Muster „Arrows“ aus dem neuen Buch.

Nächste Herausforderung war dann fast 7 Meter Binding. Da ich absolut keine Lust hatte, die letzte Naht mit der Hand auf der Rückseite zu schließen, habe ich mich für Sue’s Magic Binding entschieden. Das ist die zweifarbige Variante, die zuerst auf der Rückseite und danach auf der Vorderseite mit der Maschine angenäht werden kann.

Fertig!

Und noch ein Detailfoto vom Quilting „Arrows“ nach Jacquie Gering.

Die Decke ist nun fertig. In einer kleinen Schachtel liegen aber noch all die vorbereiteten Dreiecke und andere restliche Stoffe. Soll ich noch einen Versuch „Quillow“ starten?

Jacke Iliana 3

Jacke Iliana 3

Schon lange nicht mehr habe ich so viel geribbelt, also aufgereppelt und zurückgestrickt. Es wollte einfach nicht passen.

Zuerst fiel das Muster nach dem Umstieg auf das Nadelspiel in der gleichen Nadelstärke wie bis dahin benutzt, viel kleiner aus. Lag wahrscheinlich daran, daß die Zwischenrunde beim Rundstricken ja rechts gestrickt wird. Da stricke ich unbewusst wohl fester als bei der linken Rückreihe wenn ich in Reihen stricke.

Also ribbeln, am Ende Masche für Masche zurückstricken, damit alle Maschen und Umschläge auch wirklich mitkommen. Neuer Versuch mit einer halben Nadelstärke mehr. Sieht gut aus, also marsch. Und dann nicht rechtzeitig aufgehört. Ärmel zu eng und zu lang geworden. Und wieder ribbeln….

Der zweite Versuch mit etwas weniger Abnahmen sieht besser aus. Da im Netz schon fertige Modelle gezeigt wurden, habe ich mich auch für enge 3/4-Ärmel entschieden. Die Spitzenborte sieht zwar gut aus, ist aber nicht alltagstauglich. Es reicht schon, wenn sich die Nadelspitzen im Gestrick verfangen, da müssen sie nicht auch noch in meiner Jacke hängen.

Da ich sorgfältig notiert hatte, wie ich den ersten Ärmel gestrickt habe, ging der zweite dann zügig von der Hand. Anschließend ein paar Fäden vernähen. Das sind bei dieser Technik, Raglan von oben, wirklich wenige.

Danach habe ich die Jacke gespannt und mit einem feuchten Handtuch bedeckt trocknen lassen. Und voila, so sieht meine Iliana nun aus.

Zusammengehalten wird die Jacke von einem Cardigan Clip von Klipsutin, den hatte ich mir gewünscht und der Weihnachtsmann hat ihn gebracht.

Ein schöner Rücken kann auch entzücken…

Jacke Iliana, Design Birgit Freyer, die-wolllust.de. Gestrickt mit Baby-Cotton in der Farbe Pervinca, auch von die-wolllust.de. Der KAL startete im September 2020 – also ich finde, ich habe es gut geschafft.

PS: Das Seidentuch ist – natürlich – auch eigene Produktion, aus einem Kurs im Jahr 2000!

Ausbeute aus meinem Adventskalender

Ausbeute aus meinem Adventskalender

Einmal noch geht der Blick zurück. Zum ersten Mal habe ich mir einen Adventskalender aus dem CountryRoseQuiltShop gegönnt.

Rechtzeitig hatte ich im November den Resetknopf in der Werkstatt gedrückt. Den hat sich vor ein paar Tagen eine andere Patchworkerin in einer Internetgruppe gewünscht und weil ich den Ausdruck so passend fand, habe ich ihn mir gemopst. Heißt natürlich, alles einmal aufräumen, um frisch ans Werk gehen zu können.

Für ein paar kleine Projekte hatte Roswitha Anleitungen und zum Teil auch das passende Material in ihre Tütchen gepackt. Meine Ergebnisse sind hier zu sehen:

Den kleinen blau/türkisen Läufer kennt ihr ja schon wegen des Missgeschicks mit dem zerschnittenen Binding.

Der rechts unten war komplett im Kalender versteckt. Neulich musste ich grinsen, denn eine andere Patcherin schrieb in der Gruppe, ihr seien die Stoffe zu weihnachtlich und sie habe andere gewählt. Ich als Küstenkind hatte sofort Windrosen und Kieselsteine erkannt und mich gefreut, dass es eben nicht weihnachtlich ist und gedanklich gleich einen Platz in meinen Haus für diesen martimen Läufer gesucht – und gefunden. Aber es zeigt mal wieder, wie unterschiedlich unsere Wahrnehmungen sind.

Der 40×40 cm große Block oben links sollte im Farbverlauf mit eigenen Stoffen genäht werden, ich habe dafür in die Weihnachts-Restekiste gegriffen. Die Ausarbeitung war frei und ich habe mich gegen eine Kissenhülle entschieden. Mit Vlies, Rückseite, Binding und zwei kleinen Aufhänge-Dreiecken habe ich nun je nach Lust und Laune ein kleines Deckchen oder einen kleinen Wandbehang.

Nicht auf das Bild geschafft hat es ein kleines Kissen in Herzform, das mit Zirbenspänen gefüllt ist und für ein gesundes Schlafklima sorgen soll.

Und hier ist alles andere zu sehen:

Da gibt es Stöffchen, die noch ein wenig gestreichelt werden dürfen, aber schon so zusammengestellt sind, dass ich loslegen könnte.

Dazu ein paar Werkzeuge, wie Nadeln und Garn und ganz viele kleine Anhängerchen für fertige Projekte.

Und ein bisschen „Papier“ in Form von Gutscheinen für Aktionen, die den Spaß in das neue Jahr weitertragen oder für Einkäufe im Shop.

Ich habe mich sehr über den Inhalt des Kalenders gefreut und bedanke mich bei Roswitha und ihrem Team, den Country-Rosen, für die liebevoll ausgesuchten und zusammengestellten Überraschungen.

Sternenregen aus finnischem Papiergarn

Sternenregen aus finnischem Papiergarn

Ein glückliches Neues Jahr wünsche ich allen Lesern und Leserinnen!

Die Überschrift Textile Handarbeiten müssen wir heute ein wenig weiter auslegen. Während der Vorbereitung zum Besuch der handmade in Delmenhorst 2018 hatte ich etwas von finnischen Papiergarnen gelesen, das interessierte mich sehr. In Natura sahen die Objekte noch viel schöner aus als im Internet und nach einiger Überlegung habe ich die Fertigpackung „Sternenregen“ am Stand von Jutta Tiemeier erstanden. Erst zuhause habe ich dann gesehen, dass auf der Packung nun von Papierschnur die Rede ist.

Irgendwie bin ich dann weder gleich, noch im Folgejahr daran gegangen. Aber in der Aufräumphase 2020 fiel mir auch diese Packung wieder in die Hände.

Ein sehr interesssantes Material, es ist aus finnischem Fichtenzellstoff gesponnen, gedreht. Für den Sternenregen waren verschiedene Schnüre eingepackt. Eine wurde in kurze Stücke geschnitten und zu Sternen zusammengeklebt. Andere wurden länger zugeschnitten und an deren Enden wurde die Schnur wieder aufgedreht, so dass Blätter entstanden.

Alle Schnüre habe ich am Ende zusammengenommen und zu einen Kranz gebunden. Die Sternchen bekamen noch kleine Glitzersteine aufgeklebt.

Mein hochkantes Bild mochte nicht richtig auftreten, es ist umgefallen, aber gibt vielleicht doch einen kleinen Eindruck. Eine kleine, leichte Dekoration nach dem vielen Weihnachtsgrün.