Kategorie: Projekte

Windmühlentasche 2

Windmühlentasche 2

Das Futter für die Tasche wird nach dem gleichen Prinzip, also auch aus vier Streifen, zusammengenäht. Anschließend werden Außentasche und Futter zusammengefügt, das Futter wird nach Innen geschlagen und knappkantig abgesteppt.

Im Foto oben sind schon die Sicherheitsnadeln zu sehen, mit denen ich die Lagen fixiert habe. Vor dem Quilten von kleinen Kreisen, habe ich die Ringe eingearbeitet. Dafür habe ich Kreise ausgeschnitten und die Ringe eingesetzt. Es ging sehr gut und einfach von der Hand.

Die kleinen Kreise habe ich von Hand gequiltet. Anschließend habe ich das Gurtband durch die Ösen gefädelt und zur Runde geschlossen.

Fertig ist etwas „Selbstgebasteltes“ für ein Geburtstagskind.

Blick in den Strickkorb

Blick in den Strickkorb

Das ist im Moment eher ein Körbchen. Aber nach dem Mammutprojekt Dreieckstuch wollte ich eine Kleinigkeit arbeiten. Deswegen habe ich das Knäul Sockenwolle mit den schönen Namen „Gute Laune Socken“ hervorgeholt und angenadelt.

Das Stricken macht auch richtig Spaß, nur dass ich dabei immer kalte Füße habe, das ist blöd. Die Freundin, der ich mein Leid klagte, meinte, dass Stulpen helfen würden. Ja also, Handstulpen habe ich schon einige Paar gestrickt, aber Fuß- oder Beinstulpen? Aber wenn das nach dem gleichen Prinzip dann die Füße wärmt, warum nicht.

Also wieder die Garne hervorgeholt und geschaut, was das Lager hergibt. Da ist noch der Rest von den Joga-Socken, der müsste für Stulpen ausreichen. Da die Lieblingsnadeln schon in Benutzung sind, müssen die Bambus-Nadeln ran. Da ich mir vorstelle, dass die Stulpen etwas weicher und weiter als die Socken werden sollen, habe ich eine halbe Nadelstärke und vier Maschen mehr genommen. Stricken will ich 2 Links, 2 Rechts gerade hoch.

Auf das Ergebnis bin ich sehr gespannt, ich werde berichten.

Mein Bauerngarten 6

Mein Bauerngarten 6

Bei diesem Projekt geht es jetzt um die Mitte des Bauerngartens. Oben ist meine Stoffauswahl zu sehen.

Auch bei dieser Aufgabe bin ich von Roswithas Vorschlag, eine Sonne im NewYorkBeauty-Stil, abgewichen und habe statt des von ihr vorgeschlagenen 30cm-Blocks mit Rand, einen 40cm-Block aus ihrem Sternenerwachen verwendet.

Zuerst habe ich alle Stoffteile zugeschnitten und sorgfältig ausgelegt. Ganz in Ruhe habe ich diese dann zusammengesetzt. Der Block besteht aus neun Segmenten. Doch als ich die äußeren acht fertig genäht hatte, kamen mir Bedenken, ob die goldene Mitte, die eigentlich meine Sonne werden sollte, in das Konzept passt. Nachdem ich noch einen Restblock von früheren Aufgaben gefunden und in die Lücke eingesetzt hatte, war es eindeutig. Die Sonne passt gar nicht.

Das ist nun mein Mittelblock, der sich toll in meinen Bauerngarten einfügt.

Diese neun Blöcke muss ich noch zusammennähen und dann kann die nächste Aufgabe kommen.

Windmühlentasche 1

Windmühlentasche 1

Mit diesen vier Taschenringen, gefunden beim Aufräumen in meiner Werkstatt, fing alles an. Warum ich davon überhaupt zwei Pakete gekauft hatte, keine Ahnung. Einen Satz hatte ich jedenfalls vor langer Zeit verarbeitet und dieser wartete auf seine Verwendung. Nun geht es los.

Eine Windmühlentasche soll es werden. Dafür benötige ich 16 Quadrate, die zu vier Reihen á vier zusammengenäht werden.

Die vier Streifen werden auf Thermolam geklebt und anschließend zuerst in der Mitte zusammengenäht. Dadurch entstehen die Windmühlenflügel, die der Tasche ihren Namen geben.

Die vier mittleren Quadrate bilden den Boden der Tasche. Die Streifen werden anschließend zusammengenäht und die Tasche stellt sich auf.

Das sieht doch schon gut aus. Die überstehenden Dreiecke bleiben dran, da werde ich später die Ringe einschlagen.

Stick-Herz 10

Stick-Herz 10

Der erste Rand ist angenäht. Das war sehr mühsam, weil mir das Stickleinen doch ausgeleiert ist. Es ist natürlich rechtwinklig gewebt und ich habe auch fadengenau genäht, aber es ist in sich labil und deswegen ich mein Ergebnis mittelmäßig. Vielleicht hätte ich es stabilisieren sollen? Aber ich will doch noch quilten, geht das dann?

Nachdem der erste, bunte Rand dran war, musste ich mich entscheiden, ob ich einen zweiten in uni und dann erst den gestreiften oder gleich den gestreiften Rand annähen will. Aus der Zeit ist das Bild oben. Mich hat die Variante mit dem schmalen Zwischenstreifen überzeugt.

Deswegen habe ich eine weitere Runde aus schmalen Streifen angenäht und wieder Briefecken gestaltet. Für den breiten Rand aus dem gestreiften Stoff habe ich die Streifen mit der Schere geschnitte, immer schön langsam am schwarzen Streifen entlang, bei allen vier Stücken an der gleichen Stelle. Anschließend alle mit der gleichen Nähfüsschenbreite angenäht und die Ecken diagonal ausgearbeitet. Und das Muster passt, große Freude.

Ein wenig schief ist der untere Rand, aber ich hoffe, dass sich das Leinen beim Quilten noch ein wenig zusammenzieht, vielleicht passt es dann besser. Wenn alles nicht hilft, muss ich wohl oder übel ein wenig trenen und nachbessern – eigentlich lieber nicht.

Tuch Denim-Frosch II 8

Tuch Denim-Frosch II 8

Es war doch noch nicht der letzte Farbwechsel, es ging noch dunkler. Aber nun ist es vollbracht. Ein Jahr hat mich dieses Projekt begleitet und jetzt ist das zweite Dreiecktuch endlich fertig. Das Garn ist von 100 Farbspiele, 6 fädig in der Farbvariante Denim-Frosch. Es ist kraus rechts, also nur rechts, gestrickt.

Aber der zweite Versuch hat sich gelohnt, denn durch ein Drittel mehr Garn ist das Tuch nun so groß, dass es gemütlich über den Schultern liegt. Allerdings ist es mit 430 Gramm relativ schwer. Dafür hat es aber auch keine Löcher, es ist eben kein Lace-Tuch.

Die lange Seite hat ca. 160 cm und von dort bis zur Spitze sind es 80 cm. Elf Farbwechsel haben die Farbe von gelbgrün nach dunkelblau gewandelt.

Eine Schutzhülle für den E-Book-Reader

Eine Schutzhülle für den E-Book-Reader

soll aus dem Schlauch oben werden, wetten? Gewünscht wurde von meinem Mann eine hochkante Variante. Zuerst meinte er noch, er würde in meinen Stoffvorräten schon etwas finden. Aber dann waren wir im Stoffladen und er hat sich doch einen neuen Stoff ausgesucht, Grau in Grau. Das war mir irgendwie zu dunkel und ich habe aus meinen Vorräten einen hellgrauen zusätzlich rausgesucht.

Aus beiden Stoffen und einem mitteldicken Vlies habe ich lange Streifen geschnitten. Die Stoffstreifen rechts auf rechts legen, das Vlies obenauf. Stecken und einmal außenrum nähfüßchenbreit steppen, Wendeöffnung lassen. Das ist der Zustand oben im Foto. Die Pappe brauchen wir später.

Erst muss der Streifen gewendet werden, dabei die Spitzen gut ausformen und das Teil bügeln. Anschließend einmal außenrum knappkantig steppen, dabei wird die Wendeöffnung geschlossen. Jetzt wird der lange Streifen so zusammengelegt, das zwei Taschen entstehen. In die hintere kommt später der E-Book-Reader. In die vordere schiebe ich die Pappe und nähe sie mit ein. So schützt sie das Display.

Zuerst legen wir den Streifen zur Probe und legen fest, wo die Klette angenäht werden muss. Die wird gesteppt. Nun wird der Streifen endgültig zusammengeklipst. Dabei wird die Pappe zwischen die beiden oberen Lagen geschoben. Jetzt muss die Nähmaschine noch einmal richtig ran, denn wir steppen durch alle Stofflagen ein zweites Mal knappkantig rechts, unten und links um die Tasche.

Nun die Klappe drüberklappen und markieren, wo der Flauschteil des Klettbandes angenäht werden muss, annähen und fertig ist die Schutzhülle.

Für den Herren, für mich hätte ich sicher eine buntere Variante gewählt, aber ich habe schon lange eine und brauche keine neue.

Die Maße richten sich nach der Größe des E-Book-Readers (des Handys, des Tablets).

Die beiden Stoffstreifen und der Vliesstreifen sind jeweils gleich groß. Die Breite errechnet sich aus der Breite des Gerätes plus 4 cm. Die Länge ist die Höhe des Gerätes mal 3,5, dazu werden 1,5 cm für die Nahtzugaben addiert. Die krummen Rechenergebnisse habe ich jeweils auf den nächsten vollen Zentimeter aufgerundet.

Die Pappe ist etwas kürzer als das Gerät, damit die vordere Tasche niedriger bleibt und man das Gerät gut rausziehen kann.

Die Klappe kann man evtl. auch rund gestalten, der Verschluss könnte auch aus Knopf und Knopfloch bestehen, da gibt es sicher viele Varianten.

Tuch Denim-Frosch II – 7

Tuch Denim-Frosch II – 7

Hier geht es mit Riesenschritten weiter, jetzt sind auch die grünen Fäden aufgebraucht. Der letzte wurde durch einen marineblauen ersetzt. Und das Knäul wird jetzt merklich dünner.

Das habe ich Anfang August vorgeschrieben und das Foto oben für diesen Beitrag bearbeitet. Da war ich ziemlich optimistisch, das Tuch in diesem Sommer noch benutzen zu können. Aber es kam anders, vieles kreuzte meinen Weg und war interessanter. Krausrechts ist so mühselig und die Reihen sind inzwischen so lang, dass ich mich auch gerne habe ablenken lassen. Dann kam der Urlaub und mit ihm eine große Chance, aber wer kann denn ahnen, dass es selbst in Dänemark zu warm zum Stricken sein würde.

Wieder zuhause ist aber jetzt wirklich das Ende in Sicht. Der wahrscheinlich, oder sollte ich besser sagen hoffentlich, letzte Farbwechsel bei diesem Projekt ist endlich erreicht.

Mal sehen, wie lange ich für diesen letzten dunkelblauen Blockstreifen nun noch brauche.

Stick-Herz 9

Stick-Herz 9

Im letzten Beitrag zum gestickten Herz hatte ich angefangen zu überlegen, wie ich es fertigstelle. Nun habe ich mich entschieden, dass das gestickte Herz die Mitte eines kleinen Wandbehanges werden soll.

Deswegen habe ich angefangen, mir Gedanken über die Randgestaltung aus Stoff zu machen. Zuerst habe ich an der linken oberen Ecke aus Resten der selbstgefärbten Stoffe einen Crazy-Rand gesteckt. Vielleicht mit einem goldenen Blinker als Begrenzung? Oder ist das zu bunt, lenkt es vom Herz ab? Deswegen in einem weiteren Schritt die einfarbigen Varianten in blau und rot. Auch wieder mit der Variante Blinker oder lieber doch gleich nur einen goldenen Rand. Das muss ich mir erst noch eine Weile angucken.

Dann kam eine Freundin zu Besuch und hatte eine ganz andere Idee. Sie fand den Stoff meines Haftkissens so gut, dass sie vorschlug, den als Rahmen zu nehmen und nicht zu knapp, sondern richtig breit. Als Begrenzung des Stickleinens wählte sie einen schmalen bunten Streifen und als Übergang zum gestreiften einen schmalen uni.

Und was soll ich sagen, mir gefällt es! Das kommt meiner ursprünglichen Idee vom Bilderrahmen sehr nahe.

Meine Freundin fand in ihren Resten noch dunklere Stoffe aus unserer Färbeaktion. Ich darf mich bedienen und dann lieferte sie noch die Idee „Farbverlauf“ mit. Das wird ja immer besser. Inzwischen habe ich mich entschieden, an allen Seiten die Streifen parallel anzunähen und diagonale Ecken zu arbeiten. Streng nach dem Grundsatz, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.

Jetzt sieht es grob gesteckt so aus.

Ich denke, so soll es werden. Damit die schwarzen Streifen in den Diagonalen sauber zusammentreffen, sollte ich mir für die Umsetzung richtig viel Zeit nehmen.